Sonntag, 18. Januar 2015

[Werbung] Kürbis-Kimchi-Walnuss-Burger für Casa Deli

Kimchi Burger vegan


Heute zeige ich euch endlich das Rezept für den Kimchi-Walnuss-Burger mit Kürbiskernmehl-Buns, der auf Instagram ja schon durch die Decke schlägt!
Eigentlich muss es 'die Rezepte' heißen, da ich euch sowohl das Kimchi, als auch die Kürbiskernmehl-Buns vorstellen werde - beginnen wir aber erst einmal mit den Buns!

Vor einiger Zeit durfte ich mir aus dem tollen Sortiment von Casa Deli* ein Körbchen nach meinem Gusto zusammenstellen, und dahinein wanderten neben dem Zitronengras*(welches ich euch hier schon gezeigt habe) und vielen anderen schönen Dingen auch eine Tüte Kürbiskernmehl*.



Bei Casa Deli dreht sich alles um den erlesenen Geschmack und nicht nur durch sein sehr stylisches Auftreten konnte der Shop mich glücklich machen. (Ok ja - ich gebe es zu - spätestens beim Wortspiel 'Laib & Seele' hatten sie mich. Ich steh einfach zu sehr auf Wortspiele.)
Ihr findet hier Produkte aus sieben Kategorien: Nudeln & Co* - mit Pasta. Reis, Saucen und Pesto,  Weine*, Basics* - mit Gewürzen und Ölen, Spritis* - mit Gin, Vodka und Whisky, Laib & Seele*(höhö) - mit Mehlen, Marmeladen und Müsli, Heißes* - mit Kaffee, Tee und Kakao und Süß & Salzig* - mit Schoki, Nüssen und Biskuit.

Nun aber endlich wirklich zu den Buns!
Das Mehl ist unglaublich grün und duftet wunderbar nach Kürbiskernen - keine Angst, auch wenn es im ersten Moment an Matcha erinnert schmeckt es doch wunderbar herzhaft und (ja man mag es kaum glauben!) nach Kürbiskernen. Und habe ich schon die tolle Farbe erwähnt? ;)

Kürbiskernmehl

Kürbiskernbuns

Kürbiskernmehl Burger Buns


Das Rezept für die Buns habe ich nach Uwe von Highfoodality adaptiert, jedoch die Eier weggelassen und die Wassermenge hochgeschraubt, da sowohl Dinkel- als auch Kürbiskernmehl sehr viel Wasser ziehen. 

Kürbiskernmehl-Buns

Was ihr braucht
für 4 kleine Buns

  • 2 EL warme Sojamilch + etwas zum Bestreichen
  • 150 ml warmes Wasser*
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1,5 EL Zucker
  • 210 g Dinkelmehl
  • 30 g Kürbiskernmehl*
  • 1 TL Salz
  • 40 g Pflanzenmargarine
    * Anmerkung: Ich habe bei meinen Buns nur 100 ml verwendet und sie wurden etwas zu trocken.

Wie ihr es macht

1 Vermengt die Sojamilch, das Wasser, die Hefe und den Zucker und lasst alles ca. 15 Minuten ziehen. 

2 In einer großen Schüssel vermengt ihr die beiden Mehlsorten und das Salz und knetet dann locker die Margarine unter. Wenn sich kleine Butterkrumen (ähnlich wie beim Mürbeteig) bilden, gießt ihr die Hefe-Wasser-Mischung hinzu und rührt alles mit dem Holzlöffel, bis sich die Zutaten miteinander verbunden haben.

3 Nun heißt es kneten kneten kneten, bis aus dem Teig eine schöne, glänzende Kugel geworden ist. Diese darf für eine Stunde zugedeckt gehen.
(Nicht wundern, wenn sich der Teig nicht sonderlich ausdehnt - es funktioniert trotzdem!)

4 Nach einer Stunde formt ihr aus dem Teig 4 Buns, die wiederum abgedeckt für eine Stunde auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ruhen dürfen.

5 Heizt den Backofen auf 200° vor, stellt eine ofenfeste Schüssel mit Wasser auf den Ofenboden. Bestreicht die Buns mit etwas Sojamilch und schiebt sie dann für ca. 15 Minuten in den Ofen.

Danach gut auskühlen lassen!

Kürbiskernmehl Burger Buns


Seit einiger Zeit geistert der Kimchi-Hype durch die Foodie-Szene, nicht zuletzt durch diese tolle Doku der Jungs von Kitchen Guerilla (auf jeden Fall anschauen!).
Nach einigen Austauschtweets auf Twitter (an dieser Stelle in Dank an meine Kimchi-Mädels!), stand auch für mich fest, dass ich das ganze einmal probieren werde. Da ich selbst noch nie Kimchi gegessen habe, geschweige denn weiß, wie 'originales' Kimchi schmecken muss, habe ich mich einfach von einigen Rezepten im www leiten lassen. Die größte Inspiration gab dabei Katharina von Valentinas-Kochbuch.de
(Mein Chinakohl war eher einer der kleinen Sorte, weswegen ich nur zwei Einmachgläser am Ende vollbekommen habe - ist aber gar nicht schlimm, denn Kimchi wird hier eindeutig wieder gemacht werden!)

Das Kimchi braucht einiges an Vorarbeit/Ziehzeit, weswegen ihr es am besten schon weit vor den eigentlichen Burgern anfertigen solltet - es ist trotzdem ganz ganz einfach und gelingsicher!

Kimchi

Was ihr braucht
für 2 mittelgroße Einmachgläser
  • 1 Chinakohl
  • 2 EL Salz
  • 100 g Zucker
  • 6 Knoblauchzehen, gepresst (Katharina verwendet 20!!)
  • ein Daumengroßes Stück Ingwer, geschält und gerieben
  • 45 g Gochugaru (Ich habe es im Asiamarkt gefunden, im Internet findet ihr es zB hier**)
  • 100 ml Sojasoße
  • 5 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • 1 Apfel, in feine Streifen geschnitten

Wie ihr es macht

1 Entfernt den Strunk des Kohls und schneidet ihn in mundgerechte Stücke. Vermengt diese in einer großen Schüssel mit dem Salz, deckt die Schüssel ab und stellt sie über nach in den Kühlschrank.

AM NÄCHSTEN TAG

2 Wascht den Kohl ab, drückt ihn gut aus und lasst ihn abtropfen - gebt ihr dann zurück in die Schüssel.

3 Vermengt den Zucker mit den Knoblauchzehen, dem Ingwer, dem Gochugaru und der Sojasoße und begießt den Kohl damit. Gebt die Frühlingszwiebeln und die Apfelstreifen hinzu und vermengt alles (am besten mit Einweghandschuhen) bis das Gemüse komplett mit der Paste überzogen ist.

4 Füllt euer Kimchi in sterilisierte Einmachgläser ab und achtet dabei darauf, dass ihr die Gläser nicht bis zum Rand füllt, sondern ca. 1 - 2 cm Platz lasst. Schraubt die Gläser zu und stellt sie zurück in den Kühlschrank.
Anmerkung: Man kann die Gläser auch ca. einen Tag noch bei Zimmertemperatur stehen lassen, ich wollte bei meinem ersten Versuch jedoch nicht riskieren, dass mein Kimchi kippt und habe sie deswegen gleich in den Kühlschrank gepackt.

Wer gerne ein paar Bilder zum Herstellungsprozess hätte, findet sie hier bei Jens von gekleckert.de!
Nach 2-3 Tagen könnt ihr euer Kimchi genießen, zum Beispiel auf den leckeren Burgern!

veganer Kimchi Burger


Kürbis-Kimchi-Walnuss-Burger

Was ihr braucht
für 4 Stück
  • 4 Kürbiskernmehl-Buns
  • 2 Äpfel, entkernt und in Scheiben geschnitten
  • 200 g Rucola
  • Kimchi
  • 4 Walnüsse, gehackt

Wie es macht:

1 Schneidet eure Buns auf und belegt sie jeweils mit 50 g Rucola, einem halben, in Scheiben geschnittenen Apfel, so viel Kimchi, wie ihr vertragt ( ;) ) und je einer gehackten Walnuss.
Anmerkung: Wer will, kann natürlich noch eine extra Soße auf den Burger packen - mein Kimchi triefte nur so vor leckerer Soße, dass ich das nicht benötigte ;)


Ich finde ja, dass die süße des Apfels wunderbar zu der leichten schärfe des Kimchis passt. Die Walnüsse sorgen für die nötige Knackigkeit und der Rucola rundet das ganze ab, in dem er sich schön im Hintergrund hält, aber alle Aromen zusammenlaufen lässt.
Der Kürbiskernmehl-Bun saugt sich voll mit der Soße des Kimchis und es ist einfach eine Wucht!

Ich hoffe, ich habe euch ein wenig den Mund wässrig gemacht und wünsche euch für morgen einen guten Start in die neue Woche!

An dieser Stelle auch noch einmal ein Dank an Casa Deli, für die tollen Produkte und den lieben Kontakt!


*Werbung
**Affiliate-Link

Kommentare :

  1. Wow, der Burger hört sich richtig super lecker an! Und sieht auch so aus! <3

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  2. Das sieht sooo lecker aus. Zum Reinbeissen!
    Alles Liebe,
    Corinne

    Coco’s Cute Corner

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  3. Es sieht soo lecker aus... werde ich auf jeden Fall auch mal machen. :) Ist da wohl ein großer Unterschied zwischen dem Gochugaru und zum Beispiel herkömmlichem Paprikapulver scharf?

    Danke für das schöne Rezept.

    Lieben Gruß
    Anita

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    Antworten
    1. Huhu meine Liebe! Also ich weiß leider nicht, wo genau die Unterschiede zwischen dem Gochugaru und dem Paprika scharf liegen - allerdings schmeckt beides sehr unterschiedlich (Gochugaru ist nicht seeehr scharf, dafür mehr würzig)! Allein mit Paprikapulver würde ich es nicht versuchen, allerdings hat Jens das hier: http://gekleckert.de/2015/01/selbsteingelegtes-koreanisches-kimchi-step-by-step/ mit einer Mischung aus Chili- und Paprikapulver gemacht. Wenn du also kein Gochugaru bekommst (oder nicht gleich 500 g kaufen willst), geht es sicherlich auch damit :)

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    2. Klasse, vielen lieben Dank für die Antwort! :) Ich denke schon, dass mein Asia Laden Gochugaru hat, aber zum ersten testen will ich mir nicht (noch ein) Gewürz kaufen. Meine Schränke quellen eh schon über. ;)
      Von daher werde ich es mal mit einer Kombi aus Paprika und Chili tesetn. Dankeschön für den Link, auch da werde ich mal stöbern.

      Liebste Grüße
      Anita

      Ach und sehr, sehr umsichtig von Dir, dass Du auch bei mir geantwortet hast. Ich bin nämlich ne Schnarchnase und vergesse des öfteren wo ich was gefragt habe... *schäm*

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