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Schön, dass du da bist!

Hey, ich bin Liv und das ist mein Blog. Ich wünsche dir eine tolle Zeit auf TYFE — es gibt viel zu entdecken!

Dass ich Anime liebe, ist ja kein Geheimnis. Und dass es mir Sport-Animes am meisten angetan haben, auch nicht. Bei der kleinen "Anime-Challenge" mit Sina von Glücksmomente in der Küche und Stephanie von The Hangry Stories war deswegen sofort klar: Ich muss etwas für Haikyuu!! machen!

Gesagt getan. Und weil mir Sugar Cookies mit Royal Icing immer so viel Spaß machen, habe ich mich dieses Mal an den Schulbannern der verschiedenen Mannschaften versucht!


Es war gar nicht so einfach, die einzelnen Schriftzeichen mit Royal Icing nachzuzeichnen. Und meine Japanischleher:innen werden wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, weil ich nicht die korrekte Strichfolge beachtet habe. ¯\_(ツ)_/¯

Aber ich hatte Spaß – und das ist doch die Hauptsache!



PS: Es ist glaube ich ziemlich leicht zu erraten, welches mein Lieblingsteam ist, oder? ;)

Anime Food: Haikyuu!! Cookies

Was ihr braucht

für den Teig
Rezept nach Miss Blueberrymuffin

  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • Prise Salz
  • außerdem: Ausstecher in Kreis- & Viereck-Form

für das Royal Icing

Wie ihr es macht

  1. Für den Teig: Schlagt die Butter und den Zucker hellcremig auf. Das Ei wird ebenfalls untergerührt. Zum Schluss hebt ihr das Mehl und die Prise Salz unter und verknetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Abdecken und für 30 Minuten im Kühlschrank parken!
  2. Heizt den Ofen auf 180° vor. Rollt den Teig einen halben Zentimeter dick aus und stecht mit euren Ausstechern die Kekse aus. Aus dem Kreis werden die Bälle, aus dem Viereck die Banner. Tipp: Solltet ihr keinen viereckigen Ausstecher haben, könnt ihr auch einfach mit einem Messer die Form ausschneiden!
  3. Legt die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt sie für 10-12 Minuten in den Ofen. Danach gut auskühlen lassen!
  4. Für das Royal Icing: Während die Kekse abkühlen, könnt ihr euer Royal Icing zubereiten! Hierfür schlagt ihr das Eiweiß kurz auf und siebt dann den Puderzucker hinzu. Nun kräftig weiterschlagen, bis die Masse ihr Volumen fast verdoppelt hat und reinweiß ist.
  5. Verteilt euer Icing auf so viele Schüsseln, wie ihr Farben haben möchtet. Bei mir waren das: Weiß, Rot, Grün, Blau, Gelb, Schwarz und etwas, was eigentlich Türkis werden sollte ;)
    In jede Schüssel gebt ihr nun mit einem Zahnstocher die jeweilige Pastenfarbe. Seid dabei ruhig gönnerhaft – gerade das Schwarz braucht einiges an Farbe!
  6. Rührt die Farben gut unter und macht so lange weiter, bis ihr alle Icings eingefärbt habt.
    Tipp: Deckt die Schüsseln, die ihr gerade nicht bearbeitet, ab. So verhindert ihr, dass sich auf dem Icing eine Kruste bildet!
  7. Für das Dekorieren mit Royal Icing benötigt ihr zwei Sorten von Icing: ein etwas Flüssigeres und ein Festeres.
    Nehmt nun von jeder Farbe mind. 1 Teelöffel ab und füllt ihn in einen Spritzbeutel mit sehr kleiner Lochtülle. Das ist euer festeres Icing, mit dem ihr die Outlines und die Details aufspritzt!
    Tipp: Solltet ihr (wie ich) nicht so viele Lochtüllen besitzen, könnt ihr euch aus Backpapier ganz einfach schnell selbst kleine Spritzbeutel mit Mini-Loch basteln!
  8. Zu den restlichen Schüsseln gebt ihr einige Tropfen Wasser und rührt diese unter, bis das Icing eine flüssige Konsistenz hat. Wichtig: Es sollte nicht dünnflüssig wie Wasser sein, eher wie Honig!
  9. Nun kann es ans Dekorieren gehen! Spritzt zuerst mit eueren festen Icings die Outlines auf die Kekse. Sprich: Die Umrandungen der Bälle und die Umrandungen der Banner – alles in der jeweiligen Farbe, mit der die Flächen später gefüllt werden!
    Tipp: Um bei den Bällen nicht Freihand spritzen zu müssen, habe ich mir die Linien mit einem Edible Marker* vorgezeichnet!
  10. Habt ihr alle Linien vorgezeichnet, könnt ihr die Flächen mit dem flüssigen Icing in der jeweiligen Farbe füllen! Das geht entweder auch mit einer Spritztülle – oder viel einfacher mit einem Teelöffel! Einfach eine kleine Menge Icing auf den Keksen verteilen und dann mit dem Stiel des Teelöffels oder einem Zahnstocher bis zum Rand verteilen.
  11. Lasst die Kekse nun unbedingt mind. 30 min antrocknen, ehe ihr die Schriftzüge draufspritzt!
    Sonst verschwimmen die Details mit der Untergrundfarbe (ist mir bei dem "Haikyuu!!" Schriftzug passiert..).
  12. Passt beim Auftragen der Schriftzüge außerdem auf, dass ihr nicht mit dem Finger auf den Untergrund kommt, sonst hinterlasst ihr eine unschöne Delle.
  13. Ist alles aufgespritzt, lasst ihr die Kekse über Nacht durchtrocknen – und schon seid ihr...

Fertig ♥

*Amazon-Affiliate-Link

Anime Food: Haikyuu!! Cookies

Dass ich Anime liebe, ist ja kein Geheimnis. Und dass es mir Sport-Animes am meisten angetan haben, auch nicht. Bei der kleinen "Anime-Challenge" mit Sina von Glücksmomente in der Küche und Stephanie von The Hangry Stories war deswegen sofort klar: Ich muss etwas für Haikyuu!! machen!

Gesagt getan. Und weil mir Sugar Cookies mit Royal Icing immer so viel Spaß machen, habe ich mich dieses Mal an den Schulbannern der verschiedenen Mannschaften versucht!


Es war gar nicht so einfach, die einzelnen Schriftzeichen mit Royal Icing nachzuzeichnen. Und meine Japanischleher:innen werden wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, weil ich nicht die korrekte Strichfolge beachtet habe. ¯\_(ツ)_/¯

Aber ich hatte Spaß – und das ist doch die Hauptsache!



PS: Es ist glaube ich ziemlich leicht zu erraten, welches mein Lieblingsteam ist, oder? ;)

Anime Food: Haikyuu!! Cookies

Was ihr braucht

für den Teig
Rezept nach Miss Blueberrymuffin

  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • Prise Salz
  • außerdem: Ausstecher in Kreis- & Viereck-Form

für das Royal Icing

Wie ihr es macht

  1. Für den Teig: Schlagt die Butter und den Zucker hellcremig auf. Das Ei wird ebenfalls untergerührt. Zum Schluss hebt ihr das Mehl und die Prise Salz unter und verknetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Abdecken und für 30 Minuten im Kühlschrank parken!
  2. Heizt den Ofen auf 180° vor. Rollt den Teig einen halben Zentimeter dick aus und stecht mit euren Ausstechern die Kekse aus. Aus dem Kreis werden die Bälle, aus dem Viereck die Banner. Tipp: Solltet ihr keinen viereckigen Ausstecher haben, könnt ihr auch einfach mit einem Messer die Form ausschneiden!
  3. Legt die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt sie für 10-12 Minuten in den Ofen. Danach gut auskühlen lassen!
  4. Für das Royal Icing: Während die Kekse abkühlen, könnt ihr euer Royal Icing zubereiten! Hierfür schlagt ihr das Eiweiß kurz auf und siebt dann den Puderzucker hinzu. Nun kräftig weiterschlagen, bis die Masse ihr Volumen fast verdoppelt hat und reinweiß ist.
  5. Verteilt euer Icing auf so viele Schüsseln, wie ihr Farben haben möchtet. Bei mir waren das: Weiß, Rot, Grün, Blau, Gelb, Schwarz und etwas, was eigentlich Türkis werden sollte ;)
    In jede Schüssel gebt ihr nun mit einem Zahnstocher die jeweilige Pastenfarbe. Seid dabei ruhig gönnerhaft – gerade das Schwarz braucht einiges an Farbe!
  6. Rührt die Farben gut unter und macht so lange weiter, bis ihr alle Icings eingefärbt habt.
    Tipp: Deckt die Schüsseln, die ihr gerade nicht bearbeitet, ab. So verhindert ihr, dass sich auf dem Icing eine Kruste bildet!
  7. Für das Dekorieren mit Royal Icing benötigt ihr zwei Sorten von Icing: ein etwas Flüssigeres und ein Festeres.
    Nehmt nun von jeder Farbe mind. 1 Teelöffel ab und füllt ihn in einen Spritzbeutel mit sehr kleiner Lochtülle. Das ist euer festeres Icing, mit dem ihr die Outlines und die Details aufspritzt!
    Tipp: Solltet ihr (wie ich) nicht so viele Lochtüllen besitzen, könnt ihr euch aus Backpapier ganz einfach schnell selbst kleine Spritzbeutel mit Mini-Loch basteln!
  8. Zu den restlichen Schüsseln gebt ihr einige Tropfen Wasser und rührt diese unter, bis das Icing eine flüssige Konsistenz hat. Wichtig: Es sollte nicht dünnflüssig wie Wasser sein, eher wie Honig!
  9. Nun kann es ans Dekorieren gehen! Spritzt zuerst mit eueren festen Icings die Outlines auf die Kekse. Sprich: Die Umrandungen der Bälle und die Umrandungen der Banner – alles in der jeweiligen Farbe, mit der die Flächen später gefüllt werden!
    Tipp: Um bei den Bällen nicht Freihand spritzen zu müssen, habe ich mir die Linien mit einem Edible Marker* vorgezeichnet!
  10. Habt ihr alle Linien vorgezeichnet, könnt ihr die Flächen mit dem flüssigen Icing in der jeweiligen Farbe füllen! Das geht entweder auch mit einer Spritztülle – oder viel einfacher mit einem Teelöffel! Einfach eine kleine Menge Icing auf den Keksen verteilen und dann mit dem Stiel des Teelöffels oder einem Zahnstocher bis zum Rand verteilen.
  11. Lasst die Kekse nun unbedingt mind. 30 min antrocknen, ehe ihr die Schriftzüge draufspritzt!
    Sonst verschwimmen die Details mit der Untergrundfarbe (ist mir bei dem "Haikyuu!!" Schriftzug passiert..).
  12. Passt beim Auftragen der Schriftzüge außerdem auf, dass ihr nicht mit dem Finger auf den Untergrund kommt, sonst hinterlasst ihr eine unschöne Delle.
  13. Ist alles aufgespritzt, lasst ihr die Kekse über Nacht durchtrocknen – und schon seid ihr...

Fertig ♥

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Esse ich gerade ein Stück dieser Tarte zum Frühstück, während ich diesen Post schreibe? Sehr wahrscheinlich. Denke ich mir bei jedem Stück: "Verdammt, ist das schokoladig!"? Aber sowas von!

Ohne langes Vorgeplänkel gibt es für euch jetzt mein Rezept für diese wunderbare Schoko-Meringue-Tarte, die allen Schoko-Liebhaber:innen das Herz zerschmelzen wird ♥ 

Rezept für eine Schoko-Meringue-Tarte


Schoko-Meringue-Tarte

Rezept für eine Tarteform, 20-22cm
inspiriert von Michele von Studio Baked, abgeändert

Was ihr braucht:
für den Teig
  • 250 g dunkle Schokolade (60 % Kakaoanteil)
  • 180 g Butter
  • 1 ganzes Ei + 4 Eigelb (Eiweiß aufheben für die Meringue!)
  • 75 g brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 40 g geröstete & gehackte Haselnüsse
für die Meringue
  • die 4 übrigen Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 220 g Zucker
  • 1 TL Weißweinessig
  • 1 EL Stärke
  • 30 g Kakaopulver
Wie ihr es macht:
  1. Heizt den Backofen auf 160° vor. Fettet eure Tarteform und legt sie mit Backpapier aus.

  2. Für den Teig: Schmelzt Schokolade und Butter überm Wasserbad. Lasst es danach kurz abkühlen.
    Schlagt die Eier + Eigelb mit dem Zucker, Vanilleextrakt und Salz hellcremig auf. 

  3. Gebt die Butter-Schoki-Mischung zu den Eiern und rührt sie unter. Vermengt das Mehl mit dem Backpulver und Natron und rührt es ebenfalls unter. Zum Schluss gebt ihr die gehackten Haselnüsse zum Teig und vermengt alles.

  4. Gebt den Teig in eure Tarteform und stellt diese für 30 Min in den Ofen. Nehmt sie danach aus dem Ofen und stellt diesen auf 180°.

  5. Für die Meringue: Schlagt das Eiweiß mit einer Prise Salz auf. Lasst dann nach und nach den Zucker einrieseln und rührt weiter, bis der Eischnee schöne Spitzen formt. Rührt den Weißweinessig unter. Vermengt zum Schluss die Speisestärke mit dem Kakaopulver und rührt diese ebenfalls unter den Eischnee.

  6. Gebt den Eischnee auf eure Tarte und stellt sie für weitere 25 Min in den Ofen.
    Fertig!
Am besten schmeckt die Tarte noch leicht warm!

Schoko-Meringue-Tarte

Esse ich gerade ein Stück dieser Tarte zum Frühstück, während ich diesen Post schreibe? Sehr wahrscheinlich. Denke ich mir bei jedem Stück: "Verdammt, ist das schokoladig!"? Aber sowas von!

Ohne langes Vorgeplänkel gibt es für euch jetzt mein Rezept für diese wunderbare Schoko-Meringue-Tarte, die allen Schoko-Liebhaber:innen das Herz zerschmelzen wird ♥ 

Rezept für eine Schoko-Meringue-Tarte


Schoko-Meringue-Tarte

Rezept für eine Tarteform, 20-22cm
inspiriert von Michele von Studio Baked, abgeändert

Was ihr braucht:
für den Teig
  • 250 g dunkle Schokolade (60 % Kakaoanteil)
  • 180 g Butter
  • 1 ganzes Ei + 4 Eigelb (Eiweiß aufheben für die Meringue!)
  • 75 g brauner Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 40 g geröstete & gehackte Haselnüsse
für die Meringue
  • die 4 übrigen Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 220 g Zucker
  • 1 TL Weißweinessig
  • 1 EL Stärke
  • 30 g Kakaopulver
Wie ihr es macht:
  1. Heizt den Backofen auf 160° vor. Fettet eure Tarteform und legt sie mit Backpapier aus.

  2. Für den Teig: Schmelzt Schokolade und Butter überm Wasserbad. Lasst es danach kurz abkühlen.
    Schlagt die Eier + Eigelb mit dem Zucker, Vanilleextrakt und Salz hellcremig auf. 

  3. Gebt die Butter-Schoki-Mischung zu den Eiern und rührt sie unter. Vermengt das Mehl mit dem Backpulver und Natron und rührt es ebenfalls unter. Zum Schluss gebt ihr die gehackten Haselnüsse zum Teig und vermengt alles.

  4. Gebt den Teig in eure Tarteform und stellt diese für 30 Min in den Ofen. Nehmt sie danach aus dem Ofen und stellt diesen auf 180°.

  5. Für die Meringue: Schlagt das Eiweiß mit einer Prise Salz auf. Lasst dann nach und nach den Zucker einrieseln und rührt weiter, bis der Eischnee schöne Spitzen formt. Rührt den Weißweinessig unter. Vermengt zum Schluss die Speisestärke mit dem Kakaopulver und rührt diese ebenfalls unter den Eischnee.

  6. Gebt den Eischnee auf eure Tarte und stellt sie für weitere 25 Min in den Ofen.
    Fertig!
Am besten schmeckt die Tarte noch leicht warm!
Foto: Billie / Unsplash
Wieso wir uns vom "Orgasmusdruck" nicht verrückt machen lassen sollten.
In einem Artikel des JOYclub-Magazins schrieb ich vor einiger Zeit folgenden Absatz – und möchte dazu auch noch einmal auf meinem eigenen Blog das Wort ergreifen: 
"Und? Bist du gekommen?" Nichts nervt mich beim Sex mehr als dieser Satz. Außer vielleicht Socken. Häufig kommen Menschen mit Uterus [Anm. d. R. im alten Artikel ist noch von "Frauen" die Rede] beim Sex nicht zum Orgasmus, meistens zumindest. Doch das muss kein großes Problem sein, zu dem es immer stigmatisiert wird. 
Sex ist trotzdem toll, aufregend, atem(be)raubend. Da liegst du in deinem post-coitus bliss im Bett und möchtest dich nur an den Menschen schmiegen, der dir diese tollen Gefühle beschert hat - und bekommst stattdessen so eine Frage an den Kopf geworfen. 
Antwortest du mit "Nein." fangen beim Gegenüber die Rädchen an zu rattern. Es folgen unweigerlich weitere Fragen: "Lag es an mir? War ich nicht gut? Stimmt etwas bei dir nicht?". Wenn sie nicht laut gestellt werden, merkt man zumindest an der anhaltenden Stille, dass es innerlich arbeitet. 
Antwortest du mit "Ja." hast du zwar Ruhe, aber dem Gegenüber ein falsche Bild vermittelt. Und musst dich dem selben "Problem" spätestens beim nächsten Mal erneut stellen. Was also tun?

Woher kommt Orgasmusdruck?

Schaut man in Literatur und Film wird der Orgasmus als DAS ultimative Ziel der sexuellen Vereinigung gesehen. Er wird mit allerlei blumigen Worten umschrieben: von Fontänen des Glücks, explodierendem Feuerwerk der Lust und sogar von einem alles blendenden, weißen Licht ist die Rede.
Es gibt sicherlich Menschen, die beim Sex genau zu so einem Orgasmus kommen. Und das ist wunderbar! Aber es gibt ebenso viele Menschen (vor allem Menschen mit Uterus), die beim Sex eben nicht zum Orgasmus kommen. Zumindest nicht allein durch Penetration. Sie brauchen eine zusätzliche Stimulation (zum Beispiel der Klitoris) – durch die:den Sexpartner:in, ein Toy oder sich selbst. Und auch dann ist es noch kein Garant dafür, dass sich der Orgasmus auch einstellt.. 
Ich zähle mich übrigens auch dazu. Während ich mich mit meiner "Orgasmuslosigkeit" beim Sex sehr gut angefreundet habe und es für mich überhaupt kein Problem ist, merke ich rückblickend schon, dass ich bei meinen Sex-Partnern ziemliche Überzeugungsarbeit leisten musste. Es scheint bei dem Großteil der Menschen mit Penis im Kopf verankert zu sein, dass sie es im Bett nur bringen, wenn sie dich/mich/alle anderen zum Orgasmus bringen. Schade eigentlich. Schließlich gibt es doch so viel mehr, was beim Sex Spaß macht. 

Doch das vergessen wir und denken nur noch an das EINE Ziel: den Orgasmus. Und was machen wir, wenn wir das Ziel nicht erreichen? Entweder brechen wir ab – oder wir täuschen vor.

Orgasmus vortäuschen?

Hast du schon mal einen Orgasmus vorgetäuscht? Um den Sex endlich zu Ende zu bringen oder um das Ego deines Gegenübers nicht zu verletzen? Ich schon. Vor allem zu Beginn meiner sexuellen Phase im Teenageralter. Schließlich wollte ich nicht, dass der jeweilige Sex-Partner denkt, er wäre schlecht im Bett – oder noch schlimmer, dass mit mir etwas nicht "in Ordnung" ist!
Mit den Jahren bin ich wesentlich entspannter und offener geworden. Bei meinen späteren Beziehungen machte ich direkt am Anfang klar: "Ich habe super selten Orgasmen beim reinen Sex, eigentlich nie. Das ist okay für mich, ja wirklich, und jetzt hör auf, wie ein Auto zu gucken!" Bye bye, kein Vortäuschen mehr!
Für den Artikel im JOYclub habe ich damals auch eine Umfrage von 5.000 Menschen mit Penis ausgewertet. Und Surprise: Während 71 % der Befragten sich denken können, dass der Orgasmus vorgetäuscht wird, um das Ego nicht zu verletzten, hätten nur 25 % tatsächlich ein (Ego-)Problem damit, wenn es keinen Orgasmus für das Gegenüber beim Sex gibt.
Und wo wir gerade dabei sind: Bei Gesprächen im Freund:innenkreis stellte sich schnell heraus – auch Menschen mit Penis machen sich Orgamusdruck, wenn vielleicht auch auf andere Weise.
 "Wenn ich das erste mal mit einer Dame im Bett lande, ist da diese krasse Performance-Angst. Stell dir nur mal vor, die hat keinen Orgasmus beim Sex? Was denkt sie denn dann von mir? Manchmal vergesse ich vor lauter Angst meinen eigenen Orgasmus."
Was lernen wir daraus: Mehr Kommunikation würde (auch im Bett) so einiges einfacher machen...

Und was kann man nun tun?

Um sich vom Orgasmusdruck zu lösen, gibt es viele Wege. Der beste und simpelste Weg ist sicherlich die ...

  • Kommunikation

Sag zukünftigen Sex-Partner:innen, wie du gerne beim Sex angefasst werden möchtest. Welche Stellungen dir am meisten gefallen, dass du ein Toy brauchst, um zum Orgasmus zu kommen – vielleicht masturbiert ihr sogar gemeinsam, um das zu entdecken. Schließlich hilft die Studie am lebenden Objekt oft mehr als jede blumige Beschreibung. Sag, dass du beim Sex nicht zum Orgasmus kommst. Und das das nicht schlimm ist. 
Das selbe gilt übrigens auch für dich ganz persönlich: Sag dir selbst, dass es okay ist, nicht zu kommen. Dass der Sex kein Spiel ist, dass du gewinnen musst, sondern ein Spiel, dass dir Spaß machen soll! Denn: Solange der Sex dir macht, du die Nähe zu deinem Gegenüber genießt, dich wohl fühlst und fallen lassen kannst, ist es vollkommen egal, ob am Ende ein Orgasmus steht – oder eben nicht.
Kommunikation hilft übrigens auch, wenn du sonst eigentlich immer zum Orgasmus kommst, aber merkst, dass es heute einfach nichts mehr wird. Statt was vorzutäuschen (wir haben ja eben gelernt, das ist ganz schlecht!), einfach ansprechen.  

  • Orgasmus-Training

Wenn du trotz dieses ganzen Textes jetzt gerne eine "handfeste" Möglichkeit haben möchtest, beim Sex einen Orgasmus zu haben, kannst du dich mit dem Thema Beckenboden-Training auseinandersetzten. Ich habe zum Beispiel vor zwei Jahren im Rahmen meines Jobs einen Intimfitness-Kurs mitgemacht. Am Ende hatte ich zwar trotzdem keine rein vaginalen Orgasmen beim Sex – aber ich habe alles in allem mehr gespürt. Und es war eine tolle Erfahrung, sich selbst und den Körper besser kennenzulernen!

Noch ein paar mehr Tipps habe ich in diesem Video für den Kanal "ohja!" gesammelt. Wer interessiert ist, schaut gerne rein:


Damit bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, was mein digitales Selbst nicht schon erwähnt hat. Passt auf euch auf! ♥

Disclaimer: Im Zuge meiner Arbeit für den JOYclub & ohja! habe ich in den letzten Jahren viele Themen rund um Sex & Erotik aufgearbeitet. Dabei habe ich mir zu vielen Themen eine eigene Meinung gebildet, die ich gerne auf meinem Blog mit euch teilen möchte. Um meine Beiträge so informativ wie möglich zu gestalten, spicke ich sie mit Links, Videos und anderen Dingen, die ich in meinem Job ausgearbeitet habe. Ich werde für diesen Blogbeitrag hier in keinster Weise bezahlt.

Orgasmusdruck #KeinOrgasmusKeinProblem

Foto: Billie / Unsplash
Wieso wir uns vom "Orgasmusdruck" nicht verrückt machen lassen sollten.
In einem Artikel des JOYclub-Magazins schrieb ich vor einiger Zeit folgenden Absatz – und möchte dazu auch noch einmal auf meinem eigenen Blog das Wort ergreifen: 
"Und? Bist du gekommen?" Nichts nervt mich beim Sex mehr als dieser Satz. Außer vielleicht Socken. Häufig kommen Menschen mit Uterus [Anm. d. R. im alten Artikel ist noch von "Frauen" die Rede] beim Sex nicht zum Orgasmus, meistens zumindest. Doch das muss kein großes Problem sein, zu dem es immer stigmatisiert wird. 
Sex ist trotzdem toll, aufregend, atem(be)raubend. Da liegst du in deinem post-coitus bliss im Bett und möchtest dich nur an den Menschen schmiegen, der dir diese tollen Gefühle beschert hat - und bekommst stattdessen so eine Frage an den Kopf geworfen. 
Antwortest du mit "Nein." fangen beim Gegenüber die Rädchen an zu rattern. Es folgen unweigerlich weitere Fragen: "Lag es an mir? War ich nicht gut? Stimmt etwas bei dir nicht?". Wenn sie nicht laut gestellt werden, merkt man zumindest an der anhaltenden Stille, dass es innerlich arbeitet. 
Antwortest du mit "Ja." hast du zwar Ruhe, aber dem Gegenüber ein falsche Bild vermittelt. Und musst dich dem selben "Problem" spätestens beim nächsten Mal erneut stellen. Was also tun?

Woher kommt Orgasmusdruck?

Schaut man in Literatur und Film wird der Orgasmus als DAS ultimative Ziel der sexuellen Vereinigung gesehen. Er wird mit allerlei blumigen Worten umschrieben: von Fontänen des Glücks, explodierendem Feuerwerk der Lust und sogar von einem alles blendenden, weißen Licht ist die Rede.
Es gibt sicherlich Menschen, die beim Sex genau zu so einem Orgasmus kommen. Und das ist wunderbar! Aber es gibt ebenso viele Menschen (vor allem Menschen mit Uterus), die beim Sex eben nicht zum Orgasmus kommen. Zumindest nicht allein durch Penetration. Sie brauchen eine zusätzliche Stimulation (zum Beispiel der Klitoris) – durch die:den Sexpartner:in, ein Toy oder sich selbst. Und auch dann ist es noch kein Garant dafür, dass sich der Orgasmus auch einstellt.. 
Ich zähle mich übrigens auch dazu. Während ich mich mit meiner "Orgasmuslosigkeit" beim Sex sehr gut angefreundet habe und es für mich überhaupt kein Problem ist, merke ich rückblickend schon, dass ich bei meinen Sex-Partnern ziemliche Überzeugungsarbeit leisten musste. Es scheint bei dem Großteil der Menschen mit Penis im Kopf verankert zu sein, dass sie es im Bett nur bringen, wenn sie dich/mich/alle anderen zum Orgasmus bringen. Schade eigentlich. Schließlich gibt es doch so viel mehr, was beim Sex Spaß macht. 

Doch das vergessen wir und denken nur noch an das EINE Ziel: den Orgasmus. Und was machen wir, wenn wir das Ziel nicht erreichen? Entweder brechen wir ab – oder wir täuschen vor.

Orgasmus vortäuschen?

Hast du schon mal einen Orgasmus vorgetäuscht? Um den Sex endlich zu Ende zu bringen oder um das Ego deines Gegenübers nicht zu verletzen? Ich schon. Vor allem zu Beginn meiner sexuellen Phase im Teenageralter. Schließlich wollte ich nicht, dass der jeweilige Sex-Partner denkt, er wäre schlecht im Bett – oder noch schlimmer, dass mit mir etwas nicht "in Ordnung" ist!
Mit den Jahren bin ich wesentlich entspannter und offener geworden. Bei meinen späteren Beziehungen machte ich direkt am Anfang klar: "Ich habe super selten Orgasmen beim reinen Sex, eigentlich nie. Das ist okay für mich, ja wirklich, und jetzt hör auf, wie ein Auto zu gucken!" Bye bye, kein Vortäuschen mehr!
Für den Artikel im JOYclub habe ich damals auch eine Umfrage von 5.000 Menschen mit Penis ausgewertet. Und Surprise: Während 71 % der Befragten sich denken können, dass der Orgasmus vorgetäuscht wird, um das Ego nicht zu verletzten, hätten nur 25 % tatsächlich ein (Ego-)Problem damit, wenn es keinen Orgasmus für das Gegenüber beim Sex gibt.
Und wo wir gerade dabei sind: Bei Gesprächen im Freund:innenkreis stellte sich schnell heraus – auch Menschen mit Penis machen sich Orgamusdruck, wenn vielleicht auch auf andere Weise.
 "Wenn ich das erste mal mit einer Dame im Bett lande, ist da diese krasse Performance-Angst. Stell dir nur mal vor, die hat keinen Orgasmus beim Sex? Was denkt sie denn dann von mir? Manchmal vergesse ich vor lauter Angst meinen eigenen Orgasmus."
Was lernen wir daraus: Mehr Kommunikation würde (auch im Bett) so einiges einfacher machen...

Und was kann man nun tun?

Um sich vom Orgasmusdruck zu lösen, gibt es viele Wege. Der beste und simpelste Weg ist sicherlich die ...

  • Kommunikation

Sag zukünftigen Sex-Partner:innen, wie du gerne beim Sex angefasst werden möchtest. Welche Stellungen dir am meisten gefallen, dass du ein Toy brauchst, um zum Orgasmus zu kommen – vielleicht masturbiert ihr sogar gemeinsam, um das zu entdecken. Schließlich hilft die Studie am lebenden Objekt oft mehr als jede blumige Beschreibung. Sag, dass du beim Sex nicht zum Orgasmus kommst. Und das das nicht schlimm ist. 
Das selbe gilt übrigens auch für dich ganz persönlich: Sag dir selbst, dass es okay ist, nicht zu kommen. Dass der Sex kein Spiel ist, dass du gewinnen musst, sondern ein Spiel, dass dir Spaß machen soll! Denn: Solange der Sex dir macht, du die Nähe zu deinem Gegenüber genießt, dich wohl fühlst und fallen lassen kannst, ist es vollkommen egal, ob am Ende ein Orgasmus steht – oder eben nicht.
Kommunikation hilft übrigens auch, wenn du sonst eigentlich immer zum Orgasmus kommst, aber merkst, dass es heute einfach nichts mehr wird. Statt was vorzutäuschen (wir haben ja eben gelernt, das ist ganz schlecht!), einfach ansprechen.  

  • Orgasmus-Training

Wenn du trotz dieses ganzen Textes jetzt gerne eine "handfeste" Möglichkeit haben möchtest, beim Sex einen Orgasmus zu haben, kannst du dich mit dem Thema Beckenboden-Training auseinandersetzten. Ich habe zum Beispiel vor zwei Jahren im Rahmen meines Jobs einen Intimfitness-Kurs mitgemacht. Am Ende hatte ich zwar trotzdem keine rein vaginalen Orgasmen beim Sex – aber ich habe alles in allem mehr gespürt. Und es war eine tolle Erfahrung, sich selbst und den Körper besser kennenzulernen!

Noch ein paar mehr Tipps habe ich in diesem Video für den Kanal "ohja!" gesammelt. Wer interessiert ist, schaut gerne rein:


Damit bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, was mein digitales Selbst nicht schon erwähnt hat. Passt auf euch auf! ♥

Disclaimer: Im Zuge meiner Arbeit für den JOYclub & ohja! habe ich in den letzten Jahren viele Themen rund um Sex & Erotik aufgearbeitet. Dabei habe ich mir zu vielen Themen eine eigene Meinung gebildet, die ich gerne auf meinem Blog mit euch teilen möchte. Um meine Beiträge so informativ wie möglich zu gestalten, spicke ich sie mit Links, Videos und anderen Dingen, die ich in meinem Job ausgearbeitet habe. Ich werde für diesen Blogbeitrag hier in keinster Weise bezahlt.

Rezept für Somen

Auch wenn es draußen schon etwas kälter ist, seid ihr doch sicherlich noch für ein sommerliches Gericht zu haben, oder? Oder? ODER? (Bitte sagt ja!) Dann Vorhang auf für meinen Beitrag zum heutigen Thema der #OishiiWeeks: kalte Sōmen!

Was sind Sōmen?

Bei Sōmen (素麺)  handelt es sich um japanische Fadennudeln, die komplett aus Weizenmehl bestehen. Das besondere an Somen: Statt den Nudelteig auszurollen und in dünne Streifen zu schneiden, werden Sōmen-Nudeln bei der Herstellung in die Länge gezogen!

Eine besondere Art des Somen-Genusses sind übrigens die Nagashi Sōmen – dabei werden die Nudeln direkt aus halbierten Bambusrohren, durch die kaltes Wasser fließt, "gefischt" und erst dann in die Soße gedippt. Es gibt sogar kleine Maschinen, mit denen ihr dieses Erlebnis zu Hause "nachbauen" könnt – nur leider nicht auf dem deutschen Markt.

Zwar gibt es Sōmen auch im Winter, aber traditionell werden sie im Sommer gegessen – und zwar kalt, eiskalt!

Kalte Sōmen mit Mentsuyu Dipsoße

Was ihr braucht
für zwei Personen

  • 1 Packung Somen
  • viel kaltes Wasser und eventuell ein paar Eiswürfel!
  • 200 ml Wasser
  • 70 ml Sojasoße
  • 60 ml Mirin
  • 1 TL Dashi-Pulver (wenn ihr auch das Dashi komplett selbst machen wollt, haltet euch an das tolle Rezept von Stephanie von HangryStories!)
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • optional: 1 TL Sesamöl
  • 3 Eier
  • je eine Prise Salz, Pfeffer und Zucker
  • 1 Lotuswurzeln, geschält und in dünne Scheiben geschnitten 
  • Öl zum Anbraten
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 kleine Chilischote
  • zwei kleine Frühlingszwiebeln
  • geröstete Sesamkörner

Wie ihr es macht

  1. Für die Soße: Vermengt die 200 ml Wasser mit der Sojasoße, dem Mirin, dem Dashipulver und dem Ingwer und lasst alles einmal aufkochen. Schmeckt es nach eurem Empfinden ab (ihr könnt zum Beispiel auch noch das Sesamöl hinzugeben) und gießt es dann zum Abkühlen in eine Schale.
    Tipp: Wenn ihr es eilig habt, könnt ihr die Wassermenge auch auf 100 ml reduzieren und die Soße dann mit Eiswürfeln runterkühlen. Diese schmelzen in der Soße und verflüssigen sie so!
  2. Für die Beilagen: Verrührt die drei Eier mit Salz, Pfeffer und Zucker und bratet euch daraus ein Tamagoyaki, welches ihr danach in dünne Streifen schneidet. Wer damit jetzt nichts anzufangen weiß oder keine geeignete Tamagoyaki-Pfanne besitzt, brät einfach ein großes Omlette und schneidet dieses in dünne Streifen!
    Bratet die Scheiben der Lotuswurzel ganz kurz in sehr heißem Öl an, tupft sie dann gut ab und stellt sie beiseite.
  3. Weitere Beilagen: Schneidet die Salatgurke, Chilischote und Frühlingszwiebeln in dünne Streifen.
  4. Sind alle Beilagen vorbereitet und die Soße fertig, könnt ihr euch den Nudeln widmen: Kocht sie nach Packungsanleitung (lieber etwas kürzer als zu lang) und wascht sie dann unter fließendem, kalten Wasser ab. So entfernt ihr die Stärke und verhindert, dass die Nudeln zusammenkleben.
  5. Richtet die Nudeln auf zwei Tellern an, in dem ihr sie mit einer Gabel zu kleinen Nestern aufrollt, und verteilt die Lotusscheiben, Chili und Frühlingszwiebeln darauf.
    Tipps: Wer seine Nudeln wirklich kalt haben will, kann unter jedes Nest einen Eiswürfel packen!
  6. Die restlichen Beilagen & der Sesam werden separat dazu angeboten.
  7. Verteilt die Dipsoße auf zwei Schälchen und serviert eure Somen!
Fertig!

Noch mehr tolle Beiträge zu unserer #OishiiWeek findet ihr bei:




Kalte Somen –Japanische Nudeln mit Dipsoße #OishiiWeeks

Rezept für Somen

Auch wenn es draußen schon etwas kälter ist, seid ihr doch sicherlich noch für ein sommerliches Gericht zu haben, oder? Oder? ODER? (Bitte sagt ja!) Dann Vorhang auf für meinen Beitrag zum heutigen Thema der #OishiiWeeks: kalte Sōmen!

Was sind Sōmen?

Bei Sōmen (素麺)  handelt es sich um japanische Fadennudeln, die komplett aus Weizenmehl bestehen. Das besondere an Somen: Statt den Nudelteig auszurollen und in dünne Streifen zu schneiden, werden Sōmen-Nudeln bei der Herstellung in die Länge gezogen!

Eine besondere Art des Somen-Genusses sind übrigens die Nagashi Sōmen – dabei werden die Nudeln direkt aus halbierten Bambusrohren, durch die kaltes Wasser fließt, "gefischt" und erst dann in die Soße gedippt. Es gibt sogar kleine Maschinen, mit denen ihr dieses Erlebnis zu Hause "nachbauen" könnt – nur leider nicht auf dem deutschen Markt.

Zwar gibt es Sōmen auch im Winter, aber traditionell werden sie im Sommer gegessen – und zwar kalt, eiskalt!

Kalte Sōmen mit Mentsuyu Dipsoße

Was ihr braucht
für zwei Personen

  • 1 Packung Somen
  • viel kaltes Wasser und eventuell ein paar Eiswürfel!
  • 200 ml Wasser
  • 70 ml Sojasoße
  • 60 ml Mirin
  • 1 TL Dashi-Pulver (wenn ihr auch das Dashi komplett selbst machen wollt, haltet euch an das tolle Rezept von Stephanie von HangryStories!)
  • 1 TL geriebener Ingwer
  • optional: 1 TL Sesamöl
  • 3 Eier
  • je eine Prise Salz, Pfeffer und Zucker
  • 1 Lotuswurzeln, geschält und in dünne Scheiben geschnitten 
  • Öl zum Anbraten
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 kleine Chilischote
  • zwei kleine Frühlingszwiebeln
  • geröstete Sesamkörner

Wie ihr es macht

  1. Für die Soße: Vermengt die 200 ml Wasser mit der Sojasoße, dem Mirin, dem Dashipulver und dem Ingwer und lasst alles einmal aufkochen. Schmeckt es nach eurem Empfinden ab (ihr könnt zum Beispiel auch noch das Sesamöl hinzugeben) und gießt es dann zum Abkühlen in eine Schale.
    Tipp: Wenn ihr es eilig habt, könnt ihr die Wassermenge auch auf 100 ml reduzieren und die Soße dann mit Eiswürfeln runterkühlen. Diese schmelzen in der Soße und verflüssigen sie so!
  2. Für die Beilagen: Verrührt die drei Eier mit Salz, Pfeffer und Zucker und bratet euch daraus ein Tamagoyaki, welches ihr danach in dünne Streifen schneidet. Wer damit jetzt nichts anzufangen weiß oder keine geeignete Tamagoyaki-Pfanne besitzt, brät einfach ein großes Omlette und schneidet dieses in dünne Streifen!
    Bratet die Scheiben der Lotuswurzel ganz kurz in sehr heißem Öl an, tupft sie dann gut ab und stellt sie beiseite.
  3. Weitere Beilagen: Schneidet die Salatgurke, Chilischote und Frühlingszwiebeln in dünne Streifen.
  4. Sind alle Beilagen vorbereitet und die Soße fertig, könnt ihr euch den Nudeln widmen: Kocht sie nach Packungsanleitung (lieber etwas kürzer als zu lang) und wascht sie dann unter fließendem, kalten Wasser ab. So entfernt ihr die Stärke und verhindert, dass die Nudeln zusammenkleben.
  5. Richtet die Nudeln auf zwei Tellern an, in dem ihr sie mit einer Gabel zu kleinen Nestern aufrollt, und verteilt die Lotusscheiben, Chili und Frühlingszwiebeln darauf.
    Tipps: Wer seine Nudeln wirklich kalt haben will, kann unter jedes Nest einen Eiswürfel packen!
  6. Die restlichen Beilagen & der Sesam werden separat dazu angeboten.
  7. Verteilt die Dipsoße auf zwei Schälchen und serviert eure Somen!
Fertig!

Noch mehr tolle Beiträge zu unserer #OishiiWeek findet ihr bei:




Matcha-Pralinen

Herzlich willkommen zur ersten Runde der #OishiiWeeks! Was sind die #OishiiWeeks? Ein kleiner Versuch, das wahnsinnige Japan-Fernweh bei mir und ein paar tollen Blogger-Kolleg:innen zu stillen! Ihr findet in den kommenden drei Wochen jeden Sonntag ein Rezept von uns zu unterschiedlichen Themen – und das heutige Thema lautet (ihr habt es sicher schon am Namen erraten): MATCHA!

Ich habe mich für ein Rezept entschieden, dass ich aufgrund seiner Einfachheit schon lange mal ausprobieren wollte. Inspiriert ist das ganze außerdem von den köstlichen Meiji-Pralinen, die ihr in jedem Konbini in Japan findet – kleine Schokopralinen in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, unter anderem auch (#surprise!) in Matcha!

Rezept für Matcha-Pralinen

Matcha-Pralinen mit nur drei Zutaten

nach Cooking Tree, angepasst nach meinem Geschmack

Was ihr braucht:

  • 200 g gezuckerte Kondensmilch
  • eine Prise Salz (okay, das ist jetzt zwar eine vierte Zutat, aber die Prise Salz zählt ja fast gar nicht!)
  • 75 g Kakaopulver zum Backen
  • 15 g Matchapulver
Wie ihr es macht:

  1. Erhitzt die Kondensmilch mit dem Salz in einem kleinen Topf, bis sie anfängt zu dampfen und füllt sie dann in eine Rührschüssel um.
    PS: Solltet ihr keine gezuckerte Kondensmilch finden, könnt ihr auch normale (Kondens-)Milch nehmen und diese mit 100 g Puderzucker auf mittlerer Hitze so lange einkochen, bis sie die Konsistenz von gezuckerter Kondensmilch hat!
  2. Siebt das Kakaopulver auf die Kondensmilch und hebt es unter.
  3. Verteilt die Masse zwischen zwei Frischhaltefolien oder Bienenwachstüchern und streicht sie ca. 1 cm dick aus.
  4. Gebt das ganze für 3h in den Kühlschrank der für 1h ins Gefrierfach.
  5. Löst die Masse aus ihrer Verpackung und bestreut sie mit dem Matchapulver. 
  6. Schneidet sie in kleine Vierecke – s hilft, wenn ihr die Schnittkante des Messers mit Matchapulver bestäubt – und wer will, kann sie mit dem Finger noch etwas schöner formen.
Fertig! ♥

Matcha-Pralinen mit nur drei Zutaten! #OishiiWeeks

Matcha-Pralinen

Herzlich willkommen zur ersten Runde der #OishiiWeeks! Was sind die #OishiiWeeks? Ein kleiner Versuch, das wahnsinnige Japan-Fernweh bei mir und ein paar tollen Blogger-Kolleg:innen zu stillen! Ihr findet in den kommenden drei Wochen jeden Sonntag ein Rezept von uns zu unterschiedlichen Themen – und das heutige Thema lautet (ihr habt es sicher schon am Namen erraten): MATCHA!

Ich habe mich für ein Rezept entschieden, dass ich aufgrund seiner Einfachheit schon lange mal ausprobieren wollte. Inspiriert ist das ganze außerdem von den köstlichen Meiji-Pralinen, die ihr in jedem Konbini in Japan findet – kleine Schokopralinen in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, unter anderem auch (#surprise!) in Matcha!

Rezept für Matcha-Pralinen

Matcha-Pralinen mit nur drei Zutaten

nach Cooking Tree, angepasst nach meinem Geschmack

Was ihr braucht:

  • 200 g gezuckerte Kondensmilch
  • eine Prise Salz (okay, das ist jetzt zwar eine vierte Zutat, aber die Prise Salz zählt ja fast gar nicht!)
  • 75 g Kakaopulver zum Backen
  • 15 g Matchapulver
Wie ihr es macht:

  1. Erhitzt die Kondensmilch mit dem Salz in einem kleinen Topf, bis sie anfängt zu dampfen und füllt sie dann in eine Rührschüssel um.
    PS: Solltet ihr keine gezuckerte Kondensmilch finden, könnt ihr auch normale (Kondens-)Milch nehmen und diese mit 100 g Puderzucker auf mittlerer Hitze so lange einkochen, bis sie die Konsistenz von gezuckerter Kondensmilch hat!
  2. Siebt das Kakaopulver auf die Kondensmilch und hebt es unter.
  3. Verteilt die Masse zwischen zwei Frischhaltefolien oder Bienenwachstüchern und streicht sie ca. 1 cm dick aus.
  4. Gebt das ganze für 3h in den Kühlschrank der für 1h ins Gefrierfach.
  5. Löst die Masse aus ihrer Verpackung und bestreut sie mit dem Matchapulver. 
  6. Schneidet sie in kleine Vierecke – s hilft, wenn ihr die Schnittkante des Messers mit Matchapulver bestäubt – und wer will, kann sie mit dem Finger noch etwas schöner formen.
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