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Schön, dass du da bist!

Hey, ich bin Liv und das ist mein Blog. Ich wünsche dir eine tolle Zeit auf TYFE — es gibt viel zu entdecken!
Schokoladen Cupcakes mit Zimt-Frosting
Zurück aus dem Sabbatical, Urlaub, Auslandsaufenthalt und um mich vom Kummer abzulenken, gibt es nur eine richtige Wahl: Kochen & Backen. Dabei wird der Kopf abgelenkt und happy Liv wird wieder happy. Damit sich auch meine Arbeitskollegen freuen, wenn sie mich ab morgen (endlich?) wieder um sich haben, bringe ich ihnen diese herbstlichen Cupcakes mit!
Rezept für Schoko-Cupcakes mit Zimt-Frosting
Cupcakes mit Zimt-Frosting
Pssst.. auf Instagram hatte ich sie als Cupcakes mit Zimt-Pflaumen-Frosting angekündigt. An dieser Stelle die Korrektur: es ist Zimt-Frosting mit Pflaumenmusgewürz. Es schmeckt trotzdem mega geil, deswegen #sorrynotsorry.
Schokoladen Cupcakes mit Zimtfrosting

Schoko-Cupcakes mit Zimt-Frosting

Was ihr braucht
für 15 Stück
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Milch
  • 100 g dunkle Schokolade
  • 100 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Backnatron
  • 3 EL Kakaopulver zum Backen
für das Frosting
  • 125 g weiche Butter
  • 250 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Pflaumenmusgewürz*
  • 250 g Frischkäse (Zimmertemperatur)
Wie ihr es macht
1 Für den Teig: Die Eier mit Salz und Zucker cremig aufschlagen. Die Milch unterrühren. Die Schokolade fein hacken und gemeinsam mit der Butter überm Wasserbad schmelzen, kurz abkühlen lassen und unter die Eier rühren. Die restlichen trockenen Zutaten vermengen und unter die Eier-Schoko-Masse heben.
2 Den Backofen auf 175° vorheizen. Den Teig in Muffinförmchen füllen und für 13 Minuten im heißen Backofen backen. Danach komplett auskühlen lassen.
3 Für das Frosting: Die Butter zwei Minuten hellcremig aufschlagen. Den Puderzucker nach und nach unterrühren. Wenn alles zu einer homogenen Masse aufgeschlagen ist, Vanille, Zimt und Pflaumenmusgewürz unterrühren. Zum Schluss vorsichtig den Frischkäse unterheben.
4 Das Frosting in einen Spritzbeutel mit einer Tülle eurer Wahl füllen (ich habe die Wilton 2D* verwendet) und noch einmal 30 Minuten im Kühlschrank parken, ehe ihr es auf die Cupcakes spritzt. Fertig!

*Amazon-Affiliate-Links

Herbstliche Schoko-Cupcakes mit Zimt-Frosting

Schokoladen Cupcakes mit Zimt-Frosting
Zurück aus dem Sabbatical, Urlaub, Auslandsaufenthalt und um mich vom Kummer abzulenken, gibt es nur eine richtige Wahl: Kochen & Backen. Dabei wird der Kopf abgelenkt und happy Liv wird wieder happy. Damit sich auch meine Arbeitskollegen freuen, wenn sie mich ab morgen (endlich?) wieder um sich haben, bringe ich ihnen diese herbstlichen Cupcakes mit!
Rezept für Schoko-Cupcakes mit Zimt-Frosting
Cupcakes mit Zimt-Frosting
Pssst.. auf Instagram hatte ich sie als Cupcakes mit Zimt-Pflaumen-Frosting angekündigt. An dieser Stelle die Korrektur: es ist Zimt-Frosting mit Pflaumenmusgewürz. Es schmeckt trotzdem mega geil, deswegen #sorrynotsorry.
Schokoladen Cupcakes mit Zimtfrosting

Schoko-Cupcakes mit Zimt-Frosting

Was ihr braucht
für 15 Stück
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Milch
  • 100 g dunkle Schokolade
  • 100 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Backnatron
  • 3 EL Kakaopulver zum Backen
für das Frosting
  • 125 g weiche Butter
  • 250 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillepaste
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Pflaumenmusgewürz*
  • 250 g Frischkäse (Zimmertemperatur)
Wie ihr es macht
1 Für den Teig: Die Eier mit Salz und Zucker cremig aufschlagen. Die Milch unterrühren. Die Schokolade fein hacken und gemeinsam mit der Butter überm Wasserbad schmelzen, kurz abkühlen lassen und unter die Eier rühren. Die restlichen trockenen Zutaten vermengen und unter die Eier-Schoko-Masse heben.
2 Den Backofen auf 175° vorheizen. Den Teig in Muffinförmchen füllen und für 13 Minuten im heißen Backofen backen. Danach komplett auskühlen lassen.
3 Für das Frosting: Die Butter zwei Minuten hellcremig aufschlagen. Den Puderzucker nach und nach unterrühren. Wenn alles zu einer homogenen Masse aufgeschlagen ist, Vanille, Zimt und Pflaumenmusgewürz unterrühren. Zum Schluss vorsichtig den Frischkäse unterheben.
4 Das Frosting in einen Spritzbeutel mit einer Tülle eurer Wahl füllen (ich habe die Wilton 2D* verwendet) und noch einmal 30 Minuten im Kühlschrank parken, ehe ihr es auf die Cupcakes spritzt. Fertig!

*Amazon-Affiliate-Links
Pille abgesetzt Erfahrungsbericht
© Chris Marten Photo- & Videography

Ein paar wichtige Worte zu Beginn: Mir ist bewusst, dass meine Erfahrungen sich auf keinen anderen Menschen 1:1 übertragen lassen. Aber vielleicht machen sie ja anderen Frauen Mut, die auch überlegen, die Pille abzusetzen. Das wäre für mich schon mehr, als ich mir mit diesem Beitrag erhofft habe! Mich würde es außerdem total interessieren, wie es euch beim Absetzen der Pille ergangen ist - oder ob ihr immer noch mit der Entscheidung hadert - und warum! Schreibt es in die Kommentare oder bei Instagram! 


Fünf Monate zuvor

07. November 2017. Ich habe so eben die vorerst letzte 6er-Pack Anti-Baby-Pille meines Lebens gekauft. In sechs Monaten möchte ich pillenfrei sein. Früher kam das für mich gar nicht infrage. Ich schlitterte von einer Beziehung in die nächste und kam nie auf die Idee, diese augenscheinliche "Selbstbestimmung" aufzugeben, nur weil ich gerade mit niemandem das Bett teilte.

Jetzt möchte ich zwar weder schwanger werden, noch bin ich Single - aber ich möchte die Pille trotzdem absetzen. Gründe dafür gibt es viele. Aber einer sticht heraus: Ich möchte endlich meinen Körper wieder richtig spüren. Über ihn selbst entscheiden.

Ich habe vor so vielen Dingen Angst. Dass meine Haut noch schlechter wird, dass mir die Haare ausfallen, dass ich zunehme, dass ich meinen Partner plötzlich nicht mehr riechen kann (bei einigen Frauen verändert die Pille wohl den Geruchssinn), dass mich meine Tage umhauen - oder eben gar nicht kommen. Dass ich in ein tiefes Loch falle. Und .. Und .. Und ..

Dennoch steht mein Entschluss fest. Ich lasse mich nicht davon abbringen - und ich bin super aufgeregt. Bye bye Pille!

Ein paar Facts, bevor das Pillen-Tagebuch beginnt:

  • ich nehme die Pille seit meinem 14. Lebensjahr, also etwa zwölf Jahre
  • ich habe nach jeder Blisterpackung eine reguläre Pillenpause von sieben Tagen eingelegt
  • die längste Zeit (ca. 9 Jahre) habe ich die Pille Leios eingenommen
  • eine Mikropille Leios enthält 0,1 mg Levonorgestrel und 0,02 mg Ethinylestradiol (falls jemand die Werte benötigt)
  • häufigste Nebenwirkungen: Entzündung der Scheide, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Änderung des Geschlechtstriebs (Libido), Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Akne, Brustschmerzen, Brustvergrößerung, Brustdrüsensekretion, schmerzhafte Monatsblutung, vermehrter Ausfluss aus der Scheide, Ausbleiben der Monatsblutung, Flüssigkeitseinlagerungen und Gewichtsveränderung → könnt ihr bei mir fast überall einen Haken machen

So, jetzt lasst uns loslegen! Ich bin gespannt, wohin uns dieses Bye Bye Pillen-Tagebuch führt.

Erfahrungsbericht: Pille absetzen
© Chris Marten Photo- & Videography


Die letzte Pille & Pillenpause

Heute war es soweit, ich habe die (hoffentlich) letzte Anti-Baby-Pille geschluckt. Die letzten Monate war ich unglaublich angespannt. Am liebsten hätte ich die Pille sofort absetzen, aber im Mai wollten wir für drei Wochen durch Japan reisen. Und diese Zeit wollte ich mir von niemandem vermiesen lassen - auch nicht von meinem eigenen Körper. Eine Freundin von mir hat übrigens den gleichen Entschluss gefasst - wir haben relativ gleichzeitig unsere hormonellen Verhütungsmittel abgesetzt. Mal schauen, wer von uns welche Symptome zeigen wird!

Jetzt beginnt zuerst die reguläre 7-Tage-Pause, ehe mein Körper merken wird, dass er keine neuen Hormone bekommt. Nach diesen sieben Tagen werde ich also vermutlich erste Anzeichen bemerken. Ich bin immer noch gespannt - und aufgeregt.

Die letzte Blutung der Pillenpause war wirklich hart. Ich glaube, so schlimm war sie noch nie, seit ich die Pille nehme. Es ist wahrscheinlich nur Einbildung, aber vielleicht hat mein Körper meinen Entschluss ja schon von selbst mitbekommen.

Die erste Woche ohne Pille  

Wow. Ich zitiere jetzt einfach meine WhatsApp-Nachricht, weil ich es besser nicht noch mal beschreiben kann: "Die ersten Tage ohne Pille war ich wie auf einer emotionalen Achterbahn. Von "ich lache bis die Tränen kommen" bis "Wutausbruch in 5 Sekunden" war alles dabei. Das geht jetzt wieder. So einigermaßen. Was ich auch bemerkt habe: Ich komme früh schlechter aus dem Bett, habe dafür aber den Tag über mehr Energie." Daran könnte ich mich gewöhnen!


Ein weiterer Punkt auf der Liste: Ich glaube, ich hatte noch nie so viele erotische Träume wie in dieser Woche. Ich träume gefühlt von allen und jedem. Das kann auf die Dauer ziemlich verstörend sein. Ich bin scharf, aber nicht wirklich auf Sex - mehr auf den Gedanken an Sex. Versteht man das? Ich verstehe es selbst nicht so richtig. Hinzu kommen nervende Schmierblutunge, aber die gelten in den ersten Wochen nach dem Absetzen als normal, weswegen ich mich erstmal nicht aus der Ruhe bringen lasse!

Haut, Haare, Körpergewicht? Alles im grünen Bereich!

Der erste Monat ohne Pille - Eisprung und schmerzende Brüste

Yay, vier Wochen "ohne" sind geschafft. Wie ist es mir bis jetzt ergangen? Nun, die Schmierblutungen haben nach zwei Wochen aufgehört — endlich. Dafür sind meine Brüste seit der 3. Woche unglaublich empfindlich. Als überzeugte Bauchschläferin muss ich mir eine andere Schlafposition suchen. Das nervt gewaltig.

Wollt ihr dafür das beste Erlebnis wissen? Ungefähr zwei Wochen nach dem Absetzen spürte ich früh für ca. 20 Minuten einen stechenden/ziehenden Schmerz im rechten Unterleib. Hatte ich noch nie. Wird das wohl der Eisprung gewesen sein? Es ist auf jeden Fall unglaublich komisch, den eigenen Körper so zu spüren!


Hallelujah - Ich menstruiere! 

Ein paar Tage später dann die Auflösung: Blut. Acht Tage nach dem gefühlten Eisprung setzt meine Menstruation ein. Ich habe das typische Ziehen in Bauch und Rücken, welches ich schon aus meiner Pillenpause kenne. Keine befürchteten Megaschmerzen, keine üblen Stimmungsschwankungen. Nur Blut. Verdammt viel Blut. Ich komme mir wieder sehr, sehr jung vor, als ich meine nicht mehr zu rettende Unterwäsche entsorgen muss, weil mich die Menstruation (trotz ausreichend Hygieneprodukten zu Hause und im Büro) so überrascht hat.

Wer im Bio-Unterricht aufgepasst oder sich wie ich noch mal quer durchs Internet gelesen hat, weiß, dass eine Blutung acht Tage nach dem Eisprung ziemlich früh ist. Zu früh. Mit acht Tagen ist meine "Hochlage" - neues Wort gelernt! - zu kurz ausgefallen. Normal sind hier Werte zwischen 10 -16 Tagen, ehe nach dem Eisprung die Menstruation einsetzen sollte.

Mein Zyklus ist also verkürzt - Was bedeutet das für mich?

Erstmal keinen Stress machen. Die naheliegendste Erklärung: in meinem Körper ist es nach dem Absetzen der Pille zu einer Gelbkörperschwäche gekommen. Die führt dazu, dass sich meine Eizelle gar nicht oder nur sehr schwer in meiner Gebärmutter einnisten kann. Und somit blute ich dann auch eher als gewöhnlich. Das ganze pegelt sich im Normalfall um den 7. Zyklus nach dem Absetzen der Pille ein.

Ich habe die Pille ja nicht abgesetzt, um schwanger zu werden. Ich mache mir keinen Druck und werde wegen des bisschen frühen Bluts auch nicht zu meiner Frauenärztin gehen. Mein Körper soll sich langsam herantasten — vielleicht lest ihr schon im nächsten Absatz, dass meine Menstruation mittlerweile in geregelten Bahnen verläuft. Vielleicht auch nicht. Lassen wir uns überraschen!


Was ich bis jetzt sagen kann: Ich bereue es kein bisschen, die Pille abgesetzt zu haben. Hätte ich gewusst, dass es so gut läuft, wäre ich diesen Schritt schon viel eher gegangen. Doch wie so viele Frauen hatte ich Angst. Angst vor unreiner Haut, ausfallenden Haaren und Gewichtszunahme. Angst vor starken Regelschmerzen - und vor einem ausbleibenden Zyklus. Ich frage mich, ob ich mich nicht viel eher getraut hätte, wenn ich so einen Bericht wie diesen hier gelesen hätte?

Zusammenfassung: Ein Monat pillenfrei

Wie lässt sich sonst der erste Monat ohne Pille in Kürze zusammenfassen? Nun, hier sind meine festgestellten Symptome:
  • zu Beginn mehr Lust, hat sich mittlerweile wieder eingepegelt
  • in den ersten zwei Wochen kam ich sehr schlecht früh aus dem Bett, hat sich auch wieder eingepegelt
  • die ersten Wochen schmerzende Brüste, mittlerweile vorbei
  • gefühlt größere Brüste, selbst nicht so sehr wahrgenommen, aber mein Umfeld (?!)
  • Haut ist reiner geworden - WTF!? Wer hätte das gedacht?
  • kein besonders starker Haarausfall, ich habe mich schon immer gehaart wie eine Katze
  • gefühlte Gewichtszunahme am Bauch - leider haben wir keine funktionierende Waage, es bleibt beim Gefühl
  • kein Heißhunger mehr auf Süßigkeiten - das ist für mich die krasseste Veränderung überhaupt!

Pille abgesetzt: Folgen
Chris Marten Photo- & Videography

Der zweite Monat ohne Pille

Der zweite Monat begann relativ unscheinbar, alles fühlte sich an 'wie immer'. Innerhalb von zwei Tagen bemerkte ich plötzlich vermehrt kleine rote Pickelchen auf meinen Schultern. Zuerst dachte ich, dass es an der starken Sonneneinstrahlung lag. Aber auch, nachdem sich das Wetter beruhig hatte, wurde die Haut nicht besser. Mit Heilerdemaske und Creme konnte ich sie ein bisschen beruhigen.


Dafür etwas Positives: Zwei Wochen nach meiner letzten Regel, spürte ich abends wieder das berüchtigte Ziehen im Bauch. Ich weiß noch, dass wir gerade beim Essen auf den Balkon saßen und ich meinte "Ich glaube, ich spüre gerade wieder meinen Eisprung!"

Und siehe da: zwölf Tage später (also im perfekten Mittelmaß), kam tatsächlich meine Periode. Krasser Scheiß!

Dieses Mal hat sie mich am ersten Tag umgehauen. Ich hatte tatsächlich starke Schmerzen und konnte zum Glück den ganzen Tag auf der Couch verbringen. Davon habe ich mir meine gute und entspannte Laune nicht vermiesen lassen!

Dass meine Haut eine Woche nach dem Eisprung/vor der Periode plötzlich wieder anfing, verrückt zu spielen, fand ich dagegen nicht so prickelnd. Ich hatte endlich einmal einen Monat lang eine wirklich tolle, reine Haut. Jetzt pendel ich mich gerade wieder auf dem Stand zu Pillenzeiten ein: Pickel an Wangen und Kinn. Allerdings heilen diese wesentlich schneller ab und sind auch nicht mehr so "tief unter der Haut" wie früher. Immer das Positive sehen!

Zusammenfassung: Zwei Monate pillenfrei

Der zweite Monat geht mit ein paar Rückschlägen zu Buche. Hier findet ihr alles, was ich bei mir festgestellt habe:
  • ich fühle mich viel ausgeglichener, entspannter und im Reinen mit mir selbst
  • meine Haut im Gesicht wurde um die Perdiode herum wieder schlechter (ungefähres Level wie zu Pillenzeiten), heilt dafür viel schneller ab
  • ich bekam ebenfalls auf beiden Schultern kleine rote Pickelchen
  • Haare fetten weniger schnell nach
  • starke Regelschmerzen & Blutungen am ersten Tag der Periode,dafür kommt sie regelmäßig
  • mein mir bekannter Heißhunger auf Süßigkeiten kehrt langsam zurück - ob das gut ist?

Drei Monate pillenfrei

Der dritte Monat ohne Pille ist rum. Ich habe in den letzten 30 Tagen viele Dinge ausprobiert: Mit Clue (unbezahlte Werbung) haben mir viele von euch eine wirklich gute Menstruations-App empfohlen. Ich nutze sie täglich und sie ist bis auf 12h super genau, was meinen Zyklus angeht. Wer nichts von solchen Apps hält (Stichwort: Datenkeule): Ich habe vorher alle Termine (wie Eisprung, Einsetzen und Stärke der Periode, Einsetzen des PMS) schriftlich in meinem Kalender festgehalten. Damit ließ sich der nächste Zyklus auch relativ genau bestimmen!

Dank meiner Freundin Jule konnte ich ein paar andere Hautpflegeprodukte ausprobieren, nämlich Manna Naturkosmetik Seifen (unbezahlte Werbung). Während meines Studiums hatte ich sie schon einmal genutzt, leider ohne Erfolg. Jetzt, nach dem Absetzen der Pille, scheinen sie viel besser bei mir zu wirken - vor allem die Shea-Butter! Danke Jule ♥

Was sonst noch alles passiert ist, lest ihr jetzt in meiner Zusammenfassung!

Zusammenfassung: Drei Monate pillenfrei

Das Wichtigste zuerst: Mein Zyklus ist immer noch wunderbar regelmäßig, ich könnte die Uhr nach ihm stellen! Was ich ansonsten festgestellt habe:

  • Mein Haarausfall (siehe Monat 1) hat sich verstärkt, gerade nach dem Haarewaschen verliere ich viele Haare - zum Glück habe ich einen dichten Schopf, es fällt also nicht sonderlich auf
  • Meine Haut lässt sich während des Zyklus in zwei Lager teilen: Ab der Hälfte der Periode bis zum Eisprung ist sie rein; ab dem Eisprung kommen die Pickel. Das nervt gewaltig! Mit den Seifen und Sheabutter hat es sich zumindest ein bisschen gebessert, auch meine Schultern sehen nicht mehr sooo schlimm aus!
  • Dafür habe ich um die Zeit des Eisprungs herum folgende schöne Sache festgestellt: Mein Partner ist unglaublich aufmerksam, kuschelbedürftig und noch liebevoller als sonst. Ich weiß nicht, ob er überhaupt eine andere Wahl hat oder evolutionär dem Drang unterworfen ist, mich in meiner fruchtbaren Phase zu umsorgen. Ihm selbst ist es übrigens gar nicht so aufgefallen, für ihn war alles 'normal'. Total 'natürlich' eben. Meinetwegen kann es gerne so bleiben.
  • Mein Hunger und Genuss auf und an Süßigkeiten hat sich wieder normalisiert - das könnte auch ein Grund für die schlechte Haut sein ... düdüdüdüm!
  • Meine Brüste schmerzen nicht mehr, unterliegen im Zyklus aber "Umfangsschwankungen" von 1-2 Zentimetern - krasser Scheiß!
  • Auch habe ich das Gefühl, dass meine Füße um die Periode herum anschwellen - geht das jemandem auch so?
  • Und der für mich wichtigste Punkt: mein Geruchssinn hat sich verändert! Ich bin in den letzten Wochen unglaublich empfindlich geworden, was jede Art von Gerüchen angeht. Vor allem schlechte oder strenge Gerüche, an denen ich früher einfach nur vorbeigegangen oder sie vielleicht nicht einmal bemerkt hätte, machen mir zu schaffen. Auch haben sich einige Gerüche für mich verändert, vor allem Sachen wie Parfum, Deo oder Waschmittel! Was ich früher toll fand, finde ich jetzt höchstens mittelmäßig. Learning für die Zukunft: Erstmal keinen neuen Duft mehr kaufen.

Ein halbes Jahr pillenfrei

Jetzt kommt der typische Satz: Wow, wie schnell die Zeit vergeht! Ich bin tatsächlich schon ein halbes Jahr off-Pille? So halb im Weihnachtsstress kan man dieses besondere Datum schon mal fast vergessen. Denn so, wie vorher das Pillenehmen zu meinem Alltag gehörte, ist es jetzt das Pille-nicht-nehmen. Einfach normal!

Damit ihr jetzt aber auch auf dem neuesten Stand seid, gibt es meine Zusammenfassung für sechs Monate pillenfrei:

Zusammenfassung: Sechs Monate pillenfrei

Wie immer die beste Nachricht zuerst: Mein Zyklus ist und bleibt sehr regelmäßig. Tschakka!
  • Mein Haarausfall geht langsam zurück. Ich bin sehr glücklich, dass ich pro Wasch- und Kämmgang (und Zwischendurch) weniger Haare lassen muss. Sie fetten allerdings immer noch sehr langsam nach, was ich ganz schön großartig finde!
  • Meine Haut an den Schultern hat sich beruhigt (YEAH)! Dafür habe ich an beiden Seiten zwischen Ohr, Hals und Kinn ziemlich unreine Haut bekommen. Durch die Schalsaison wird es hier auch nicht wirklich besser. Ich hoffe auf wärmere Monate!
  • Mein empfindlicher Geruchssinn ist geblieben. Ich störe mich immer noch schnell an unliebsamen Gerüchen. #sorrynotsorry
  • Ich habe seit dem Absetzen der Pille 1,5 - 2 Kilo zugenommen. Das schwankt allerdings stark und ist sicherlich zyklusabhängig. 
  • Am ersten Tag meiner Menstruation muss ich mittlerweile leider mindestens eine Schmerztablette nehmen. Ich bin da kein Fan von, merke aber, dass Hausmittel (Bewegung, Wärme etc) an diesem Tag nicht die absolute Erleichterung bringen können. Was hilft euch?
Das war es für 2018 mit meinem Pillenupdate! Wir sprechen uns dazu im Sommer 2019 wieder - ich freu mich auf euch!

Ein Jahr pillenfrei

In 19 Tagen ist es soweit, dann bin ich ein Jahr pillenfrei. Gestern habe ich beim Aufräumen eine leere Blisterpackung hinter dem Nachttisch gefunden und konnte nur darüber den Kopf schütteln, dass es so lange Zeit mein Alltag war, mich nach diesen kleinen weißen Pillen zu richten.
Ich habe im letzten Jahr so viel über mich und meinen Körper gelernt, dass ich mich wahnsinnig ärgere, diesen Schritt nicht schon eher gegangen zu sein. Sicherlich kann man meine Erfahrungen nicht als Blaupause für jeden Menschen nehmen, aber ich hoffe, dass dieser Text, dieser Blogbeitrag und dieses (weiterlaufende) Jahresprojekt anderen Mut macht ♥

Kommen wir also jetzt endlich zum vorerst letzten Update:

Zusammenfassung: 12 Monate pillenfrei

  • Mein Zyklus ist etwas länger geworden. Von vorher 27 Tagen habe ich mich über die letzten sechs Monate bei ca. 30 Tagen eingependelt.
  • Meine Haare fetten wieder "durchschnittlich schnell" nach. Ich spüre mittlerweile keinen Unterschied mehr zur Zeit vor dem Absetzen der Pille.
  • Meine Nägel wachsen schneller und gesünder. Mir ist erst in den letzten sechs Monaten bewusst geworden, wie schön es ist, keine splitternden Nägel mehr zu haben!
  • Mein Haarausfall ist auf Niveau von vor dem Absetzen der Pille. Ihr wisst, ich haare mich schon immer wie eine Katze. In den ersten sechs Monaten ohne Pille war es deutlich schlimmer, ist nun aber immer weiter zurückgegangen.
  • Seit zwei Monaten schlage ich mich mit einem stark unreinen Rücken herum. Da ich in den letzten zwölf Monaten bemerkt habe, dass gefühlt jede Körperregion (Hals, Schultern, Nacken ...) so einen Ausbruch durchmachen musste, bin ich auch hier guter Dinge, dass es sich langsam wieder in den Griff bekommen wird.
  • Mein empfindlicher Geruchssinn ist geblieben. Immer noch.
  • Ich habe seit dem Absetzen der Pille 1,5 - 2 Kilo zugenommen. Auch hier keine Veränderung.
  • Heißhunger aus Süßigkeiten verspüre ich mittlerweile nur noch während des Eisprungs und zu Beginn meiner PMS. An den restlichen Zyklustagen habe ich tatsächlich gar keine Lust auf Schoki und Co. Schockierend!
  • Bei meiner Libido konnte ich in den letzten sechs Monaten keine großartigen neuen Veränderungen feststellen. Das derzeitige Level reicht mir ;)
Und damit würde ich euch auch schon in den Tag verabschieden.
Ihr habt noch Fragen oder Anregungen? Schreibt sie ins Kommentarfeld oder diskutiert mit mir auf Instagram!

Erfahrungsbericht: Pille abgesetzt - Die ersten Monate

Pille abgesetzt Erfahrungsbericht
© Chris Marten Photo- & Videography

Ein paar wichtige Worte zu Beginn: Mir ist bewusst, dass meine Erfahrungen sich auf keinen anderen Menschen 1:1 übertragen lassen. Aber vielleicht machen sie ja anderen Frauen Mut, die auch überlegen, die Pille abzusetzen. Das wäre für mich schon mehr, als ich mir mit diesem Beitrag erhofft habe! Mich würde es außerdem total interessieren, wie es euch beim Absetzen der Pille ergangen ist - oder ob ihr immer noch mit der Entscheidung hadert - und warum! Schreibt es in die Kommentare oder bei Instagram! 


Fünf Monate zuvor

07. November 2017. Ich habe so eben die vorerst letzte 6er-Pack Anti-Baby-Pille meines Lebens gekauft. In sechs Monaten möchte ich pillenfrei sein. Früher kam das für mich gar nicht infrage. Ich schlitterte von einer Beziehung in die nächste und kam nie auf die Idee, diese augenscheinliche "Selbstbestimmung" aufzugeben, nur weil ich gerade mit niemandem das Bett teilte.

Jetzt möchte ich zwar weder schwanger werden, noch bin ich Single - aber ich möchte die Pille trotzdem absetzen. Gründe dafür gibt es viele. Aber einer sticht heraus: Ich möchte endlich meinen Körper wieder richtig spüren. Über ihn selbst entscheiden.

Ich habe vor so vielen Dingen Angst. Dass meine Haut noch schlechter wird, dass mir die Haare ausfallen, dass ich zunehme, dass ich meinen Partner plötzlich nicht mehr riechen kann (bei einigen Frauen verändert die Pille wohl den Geruchssinn), dass mich meine Tage umhauen - oder eben gar nicht kommen. Dass ich in ein tiefes Loch falle. Und .. Und .. Und ..

Dennoch steht mein Entschluss fest. Ich lasse mich nicht davon abbringen - und ich bin super aufgeregt. Bye bye Pille!

Ein paar Facts, bevor das Pillen-Tagebuch beginnt:

  • ich nehme die Pille seit meinem 14. Lebensjahr, also etwa zwölf Jahre
  • ich habe nach jeder Blisterpackung eine reguläre Pillenpause von sieben Tagen eingelegt
  • die längste Zeit (ca. 9 Jahre) habe ich die Pille Leios eingenommen
  • eine Mikropille Leios enthält 0,1 mg Levonorgestrel und 0,02 mg Ethinylestradiol (falls jemand die Werte benötigt)
  • häufigste Nebenwirkungen: Entzündung der Scheide, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Änderung des Geschlechtstriebs (Libido), Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Akne, Brustschmerzen, Brustvergrößerung, Brustdrüsensekretion, schmerzhafte Monatsblutung, vermehrter Ausfluss aus der Scheide, Ausbleiben der Monatsblutung, Flüssigkeitseinlagerungen und Gewichtsveränderung → könnt ihr bei mir fast überall einen Haken machen

So, jetzt lasst uns loslegen! Ich bin gespannt, wohin uns dieses Bye Bye Pillen-Tagebuch führt.

Erfahrungsbericht: Pille absetzen
© Chris Marten Photo- & Videography


Die letzte Pille & Pillenpause

Heute war es soweit, ich habe die (hoffentlich) letzte Anti-Baby-Pille geschluckt. Die letzten Monate war ich unglaublich angespannt. Am liebsten hätte ich die Pille sofort absetzen, aber im Mai wollten wir für drei Wochen durch Japan reisen. Und diese Zeit wollte ich mir von niemandem vermiesen lassen - auch nicht von meinem eigenen Körper. Eine Freundin von mir hat übrigens den gleichen Entschluss gefasst - wir haben relativ gleichzeitig unsere hormonellen Verhütungsmittel abgesetzt. Mal schauen, wer von uns welche Symptome zeigen wird!

Jetzt beginnt zuerst die reguläre 7-Tage-Pause, ehe mein Körper merken wird, dass er keine neuen Hormone bekommt. Nach diesen sieben Tagen werde ich also vermutlich erste Anzeichen bemerken. Ich bin immer noch gespannt - und aufgeregt.

Die letzte Blutung der Pillenpause war wirklich hart. Ich glaube, so schlimm war sie noch nie, seit ich die Pille nehme. Es ist wahrscheinlich nur Einbildung, aber vielleicht hat mein Körper meinen Entschluss ja schon von selbst mitbekommen.

Die erste Woche ohne Pille  

Wow. Ich zitiere jetzt einfach meine WhatsApp-Nachricht, weil ich es besser nicht noch mal beschreiben kann: "Die ersten Tage ohne Pille war ich wie auf einer emotionalen Achterbahn. Von "ich lache bis die Tränen kommen" bis "Wutausbruch in 5 Sekunden" war alles dabei. Das geht jetzt wieder. So einigermaßen. Was ich auch bemerkt habe: Ich komme früh schlechter aus dem Bett, habe dafür aber den Tag über mehr Energie." Daran könnte ich mich gewöhnen!


Ein weiterer Punkt auf der Liste: Ich glaube, ich hatte noch nie so viele erotische Träume wie in dieser Woche. Ich träume gefühlt von allen und jedem. Das kann auf die Dauer ziemlich verstörend sein. Ich bin scharf, aber nicht wirklich auf Sex - mehr auf den Gedanken an Sex. Versteht man das? Ich verstehe es selbst nicht so richtig. Hinzu kommen nervende Schmierblutunge, aber die gelten in den ersten Wochen nach dem Absetzen als normal, weswegen ich mich erstmal nicht aus der Ruhe bringen lasse!

Haut, Haare, Körpergewicht? Alles im grünen Bereich!

Der erste Monat ohne Pille - Eisprung und schmerzende Brüste

Yay, vier Wochen "ohne" sind geschafft. Wie ist es mir bis jetzt ergangen? Nun, die Schmierblutungen haben nach zwei Wochen aufgehört — endlich. Dafür sind meine Brüste seit der 3. Woche unglaublich empfindlich. Als überzeugte Bauchschläferin muss ich mir eine andere Schlafposition suchen. Das nervt gewaltig.

Wollt ihr dafür das beste Erlebnis wissen? Ungefähr zwei Wochen nach dem Absetzen spürte ich früh für ca. 20 Minuten einen stechenden/ziehenden Schmerz im rechten Unterleib. Hatte ich noch nie. Wird das wohl der Eisprung gewesen sein? Es ist auf jeden Fall unglaublich komisch, den eigenen Körper so zu spüren!


Hallelujah - Ich menstruiere! 

Ein paar Tage später dann die Auflösung: Blut. Acht Tage nach dem gefühlten Eisprung setzt meine Menstruation ein. Ich habe das typische Ziehen in Bauch und Rücken, welches ich schon aus meiner Pillenpause kenne. Keine befürchteten Megaschmerzen, keine üblen Stimmungsschwankungen. Nur Blut. Verdammt viel Blut. Ich komme mir wieder sehr, sehr jung vor, als ich meine nicht mehr zu rettende Unterwäsche entsorgen muss, weil mich die Menstruation (trotz ausreichend Hygieneprodukten zu Hause und im Büro) so überrascht hat.

Wer im Bio-Unterricht aufgepasst oder sich wie ich noch mal quer durchs Internet gelesen hat, weiß, dass eine Blutung acht Tage nach dem Eisprung ziemlich früh ist. Zu früh. Mit acht Tagen ist meine "Hochlage" - neues Wort gelernt! - zu kurz ausgefallen. Normal sind hier Werte zwischen 10 -16 Tagen, ehe nach dem Eisprung die Menstruation einsetzen sollte.

Mein Zyklus ist also verkürzt - Was bedeutet das für mich?

Erstmal keinen Stress machen. Die naheliegendste Erklärung: in meinem Körper ist es nach dem Absetzen der Pille zu einer Gelbkörperschwäche gekommen. Die führt dazu, dass sich meine Eizelle gar nicht oder nur sehr schwer in meiner Gebärmutter einnisten kann. Und somit blute ich dann auch eher als gewöhnlich. Das ganze pegelt sich im Normalfall um den 7. Zyklus nach dem Absetzen der Pille ein.

Ich habe die Pille ja nicht abgesetzt, um schwanger zu werden. Ich mache mir keinen Druck und werde wegen des bisschen frühen Bluts auch nicht zu meiner Frauenärztin gehen. Mein Körper soll sich langsam herantasten — vielleicht lest ihr schon im nächsten Absatz, dass meine Menstruation mittlerweile in geregelten Bahnen verläuft. Vielleicht auch nicht. Lassen wir uns überraschen!


Was ich bis jetzt sagen kann: Ich bereue es kein bisschen, die Pille abgesetzt zu haben. Hätte ich gewusst, dass es so gut läuft, wäre ich diesen Schritt schon viel eher gegangen. Doch wie so viele Frauen hatte ich Angst. Angst vor unreiner Haut, ausfallenden Haaren und Gewichtszunahme. Angst vor starken Regelschmerzen - und vor einem ausbleibenden Zyklus. Ich frage mich, ob ich mich nicht viel eher getraut hätte, wenn ich so einen Bericht wie diesen hier gelesen hätte?

Zusammenfassung: Ein Monat pillenfrei

Wie lässt sich sonst der erste Monat ohne Pille in Kürze zusammenfassen? Nun, hier sind meine festgestellten Symptome:
  • zu Beginn mehr Lust, hat sich mittlerweile wieder eingepegelt
  • in den ersten zwei Wochen kam ich sehr schlecht früh aus dem Bett, hat sich auch wieder eingepegelt
  • die ersten Wochen schmerzende Brüste, mittlerweile vorbei
  • gefühlt größere Brüste, selbst nicht so sehr wahrgenommen, aber mein Umfeld (?!)
  • Haut ist reiner geworden - WTF!? Wer hätte das gedacht?
  • kein besonders starker Haarausfall, ich habe mich schon immer gehaart wie eine Katze
  • gefühlte Gewichtszunahme am Bauch - leider haben wir keine funktionierende Waage, es bleibt beim Gefühl
  • kein Heißhunger mehr auf Süßigkeiten - das ist für mich die krasseste Veränderung überhaupt!

Pille abgesetzt: Folgen
Chris Marten Photo- & Videography

Der zweite Monat ohne Pille

Der zweite Monat begann relativ unscheinbar, alles fühlte sich an 'wie immer'. Innerhalb von zwei Tagen bemerkte ich plötzlich vermehrt kleine rote Pickelchen auf meinen Schultern. Zuerst dachte ich, dass es an der starken Sonneneinstrahlung lag. Aber auch, nachdem sich das Wetter beruhig hatte, wurde die Haut nicht besser. Mit Heilerdemaske und Creme konnte ich sie ein bisschen beruhigen.


Dafür etwas Positives: Zwei Wochen nach meiner letzten Regel, spürte ich abends wieder das berüchtigte Ziehen im Bauch. Ich weiß noch, dass wir gerade beim Essen auf den Balkon saßen und ich meinte "Ich glaube, ich spüre gerade wieder meinen Eisprung!"

Und siehe da: zwölf Tage später (also im perfekten Mittelmaß), kam tatsächlich meine Periode. Krasser Scheiß!

Dieses Mal hat sie mich am ersten Tag umgehauen. Ich hatte tatsächlich starke Schmerzen und konnte zum Glück den ganzen Tag auf der Couch verbringen. Davon habe ich mir meine gute und entspannte Laune nicht vermiesen lassen!

Dass meine Haut eine Woche nach dem Eisprung/vor der Periode plötzlich wieder anfing, verrückt zu spielen, fand ich dagegen nicht so prickelnd. Ich hatte endlich einmal einen Monat lang eine wirklich tolle, reine Haut. Jetzt pendel ich mich gerade wieder auf dem Stand zu Pillenzeiten ein: Pickel an Wangen und Kinn. Allerdings heilen diese wesentlich schneller ab und sind auch nicht mehr so "tief unter der Haut" wie früher. Immer das Positive sehen!

Zusammenfassung: Zwei Monate pillenfrei

Der zweite Monat geht mit ein paar Rückschlägen zu Buche. Hier findet ihr alles, was ich bei mir festgestellt habe:
  • ich fühle mich viel ausgeglichener, entspannter und im Reinen mit mir selbst
  • meine Haut im Gesicht wurde um die Perdiode herum wieder schlechter (ungefähres Level wie zu Pillenzeiten), heilt dafür viel schneller ab
  • ich bekam ebenfalls auf beiden Schultern kleine rote Pickelchen
  • Haare fetten weniger schnell nach
  • starke Regelschmerzen & Blutungen am ersten Tag der Periode,dafür kommt sie regelmäßig
  • mein mir bekannter Heißhunger auf Süßigkeiten kehrt langsam zurück - ob das gut ist?

Drei Monate pillenfrei

Der dritte Monat ohne Pille ist rum. Ich habe in den letzten 30 Tagen viele Dinge ausprobiert: Mit Clue (unbezahlte Werbung) haben mir viele von euch eine wirklich gute Menstruations-App empfohlen. Ich nutze sie täglich und sie ist bis auf 12h super genau, was meinen Zyklus angeht. Wer nichts von solchen Apps hält (Stichwort: Datenkeule): Ich habe vorher alle Termine (wie Eisprung, Einsetzen und Stärke der Periode, Einsetzen des PMS) schriftlich in meinem Kalender festgehalten. Damit ließ sich der nächste Zyklus auch relativ genau bestimmen!

Dank meiner Freundin Jule konnte ich ein paar andere Hautpflegeprodukte ausprobieren, nämlich Manna Naturkosmetik Seifen (unbezahlte Werbung). Während meines Studiums hatte ich sie schon einmal genutzt, leider ohne Erfolg. Jetzt, nach dem Absetzen der Pille, scheinen sie viel besser bei mir zu wirken - vor allem die Shea-Butter! Danke Jule ♥

Was sonst noch alles passiert ist, lest ihr jetzt in meiner Zusammenfassung!

Zusammenfassung: Drei Monate pillenfrei

Das Wichtigste zuerst: Mein Zyklus ist immer noch wunderbar regelmäßig, ich könnte die Uhr nach ihm stellen! Was ich ansonsten festgestellt habe:

  • Mein Haarausfall (siehe Monat 1) hat sich verstärkt, gerade nach dem Haarewaschen verliere ich viele Haare - zum Glück habe ich einen dichten Schopf, es fällt also nicht sonderlich auf
  • Meine Haut lässt sich während des Zyklus in zwei Lager teilen: Ab der Hälfte der Periode bis zum Eisprung ist sie rein; ab dem Eisprung kommen die Pickel. Das nervt gewaltig! Mit den Seifen und Sheabutter hat es sich zumindest ein bisschen gebessert, auch meine Schultern sehen nicht mehr sooo schlimm aus!
  • Dafür habe ich um die Zeit des Eisprungs herum folgende schöne Sache festgestellt: Mein Partner ist unglaublich aufmerksam, kuschelbedürftig und noch liebevoller als sonst. Ich weiß nicht, ob er überhaupt eine andere Wahl hat oder evolutionär dem Drang unterworfen ist, mich in meiner fruchtbaren Phase zu umsorgen. Ihm selbst ist es übrigens gar nicht so aufgefallen, für ihn war alles 'normal'. Total 'natürlich' eben. Meinetwegen kann es gerne so bleiben.
  • Mein Hunger und Genuss auf und an Süßigkeiten hat sich wieder normalisiert - das könnte auch ein Grund für die schlechte Haut sein ... düdüdüdüm!
  • Meine Brüste schmerzen nicht mehr, unterliegen im Zyklus aber "Umfangsschwankungen" von 1-2 Zentimetern - krasser Scheiß!
  • Auch habe ich das Gefühl, dass meine Füße um die Periode herum anschwellen - geht das jemandem auch so?
  • Und der für mich wichtigste Punkt: mein Geruchssinn hat sich verändert! Ich bin in den letzten Wochen unglaublich empfindlich geworden, was jede Art von Gerüchen angeht. Vor allem schlechte oder strenge Gerüche, an denen ich früher einfach nur vorbeigegangen oder sie vielleicht nicht einmal bemerkt hätte, machen mir zu schaffen. Auch haben sich einige Gerüche für mich verändert, vor allem Sachen wie Parfum, Deo oder Waschmittel! Was ich früher toll fand, finde ich jetzt höchstens mittelmäßig. Learning für die Zukunft: Erstmal keinen neuen Duft mehr kaufen.

Ein halbes Jahr pillenfrei

Jetzt kommt der typische Satz: Wow, wie schnell die Zeit vergeht! Ich bin tatsächlich schon ein halbes Jahr off-Pille? So halb im Weihnachtsstress kan man dieses besondere Datum schon mal fast vergessen. Denn so, wie vorher das Pillenehmen zu meinem Alltag gehörte, ist es jetzt das Pille-nicht-nehmen. Einfach normal!

Damit ihr jetzt aber auch auf dem neuesten Stand seid, gibt es meine Zusammenfassung für sechs Monate pillenfrei:

Zusammenfassung: Sechs Monate pillenfrei

Wie immer die beste Nachricht zuerst: Mein Zyklus ist und bleibt sehr regelmäßig. Tschakka!
  • Mein Haarausfall geht langsam zurück. Ich bin sehr glücklich, dass ich pro Wasch- und Kämmgang (und Zwischendurch) weniger Haare lassen muss. Sie fetten allerdings immer noch sehr langsam nach, was ich ganz schön großartig finde!
  • Meine Haut an den Schultern hat sich beruhigt (YEAH)! Dafür habe ich an beiden Seiten zwischen Ohr, Hals und Kinn ziemlich unreine Haut bekommen. Durch die Schalsaison wird es hier auch nicht wirklich besser. Ich hoffe auf wärmere Monate!
  • Mein empfindlicher Geruchssinn ist geblieben. Ich störe mich immer noch schnell an unliebsamen Gerüchen. #sorrynotsorry
  • Ich habe seit dem Absetzen der Pille 1,5 - 2 Kilo zugenommen. Das schwankt allerdings stark und ist sicherlich zyklusabhängig. 
  • Am ersten Tag meiner Menstruation muss ich mittlerweile leider mindestens eine Schmerztablette nehmen. Ich bin da kein Fan von, merke aber, dass Hausmittel (Bewegung, Wärme etc) an diesem Tag nicht die absolute Erleichterung bringen können. Was hilft euch?
Das war es für 2018 mit meinem Pillenupdate! Wir sprechen uns dazu im Sommer 2019 wieder - ich freu mich auf euch!

Ein Jahr pillenfrei

In 19 Tagen ist es soweit, dann bin ich ein Jahr pillenfrei. Gestern habe ich beim Aufräumen eine leere Blisterpackung hinter dem Nachttisch gefunden und konnte nur darüber den Kopf schütteln, dass es so lange Zeit mein Alltag war, mich nach diesen kleinen weißen Pillen zu richten.
Ich habe im letzten Jahr so viel über mich und meinen Körper gelernt, dass ich mich wahnsinnig ärgere, diesen Schritt nicht schon eher gegangen zu sein. Sicherlich kann man meine Erfahrungen nicht als Blaupause für jeden Menschen nehmen, aber ich hoffe, dass dieser Text, dieser Blogbeitrag und dieses (weiterlaufende) Jahresprojekt anderen Mut macht ♥

Kommen wir also jetzt endlich zum vorerst letzten Update:

Zusammenfassung: 12 Monate pillenfrei

  • Mein Zyklus ist etwas länger geworden. Von vorher 27 Tagen habe ich mich über die letzten sechs Monate bei ca. 30 Tagen eingependelt.
  • Meine Haare fetten wieder "durchschnittlich schnell" nach. Ich spüre mittlerweile keinen Unterschied mehr zur Zeit vor dem Absetzen der Pille.
  • Meine Nägel wachsen schneller und gesünder. Mir ist erst in den letzten sechs Monaten bewusst geworden, wie schön es ist, keine splitternden Nägel mehr zu haben!
  • Mein Haarausfall ist auf Niveau von vor dem Absetzen der Pille. Ihr wisst, ich haare mich schon immer wie eine Katze. In den ersten sechs Monaten ohne Pille war es deutlich schlimmer, ist nun aber immer weiter zurückgegangen.
  • Seit zwei Monaten schlage ich mich mit einem stark unreinen Rücken herum. Da ich in den letzten zwölf Monaten bemerkt habe, dass gefühlt jede Körperregion (Hals, Schultern, Nacken ...) so einen Ausbruch durchmachen musste, bin ich auch hier guter Dinge, dass es sich langsam wieder in den Griff bekommen wird.
  • Mein empfindlicher Geruchssinn ist geblieben. Immer noch.
  • Ich habe seit dem Absetzen der Pille 1,5 - 2 Kilo zugenommen. Auch hier keine Veränderung.
  • Heißhunger aus Süßigkeiten verspüre ich mittlerweile nur noch während des Eisprungs und zu Beginn meiner PMS. An den restlichen Zyklustagen habe ich tatsächlich gar keine Lust auf Schoki und Co. Schockierend!
  • Bei meiner Libido konnte ich in den letzten sechs Monaten keine großartigen neuen Veränderungen feststellen. Das derzeitige Level reicht mir ;)
Und damit würde ich euch auch schon in den Tag verabschieden.
Ihr habt noch Fragen oder Anregungen? Schreibt sie ins Kommentarfeld oder diskutiert mit mir auf Instagram!

Wer in Leipzig nach Möglichkeiten sucht, sich kreativ auszuleben, wird bei piece of pie fündig! Das Studio für Grafikdesign im Norden von Leipzig wird seit 2017 von Yara betrieben, die ich abseits unserer beider Jobs über Freunde kennen und lieben gelernt habe. 2018 stieg auch noch Mau in die Agentur mit ein, ebenfalls Grafikdesigner. Die Hingabe der beiden zu Grafik und Design fühlt man in jeder Ecke des Studios, welches gleichzeitig auch Yaras Wohnung ist. Man ist also direkt 100 % drin - perfekt!
© piece of pie
Wir sind Gestalter mit Hand und Herz. Wir legen Wert auf das Wesentliche, auf klare Strukturen, und gute Lesbarkeit. Details sind uns wichtig, nur sie setzen die Teile zu einem Ganzen zusammen. Gute Ideen sind die Grundlage, daraus kreieren und entwickeln wir Konzepte für Sie, für dich, für uns. | piece of pie

Was gibt es für Kreativworkshops bei piece of pie?

Neben der "klassischen" Agenturarbeit bieten die beiden seit einem halben Jahr auch Workshops an. Als Yara mir davon erzählte, war ich sofort Feuer und Flamme und wollte es unbedingt selbst ausprobieren!
Wir haben beide zuvor schon Workshops gegeben, Mau hat ebenfalls an seiner ehemaligen Universität in Chile unterrichtet. Mit unserem händischen Ansatz & der Idee, unser Wissen mit anderen teilen zu können, haben wir die Workshopreihe Ende 2018 ins Leben gerufen. Es macht uns wahnsinnig Spaß & so wollen wir andere auf ihrem kreativen Weg begleiten, ganz egal, ob man es ihr Beruf oder "nur" ein Hobby ist. | piece of pie  

Workshop "Kalligrafie"

Vor meinem ersten Kurs war ich unglaublich aufgeregt. Zwar habe ich für unsere Save the Date Karten schon ein wenig mit Hand Lettering gespielt, aber so richtige Kalligrafie mit Feder und Tinte, das war mir neu. Mit den typischen Gedanken im Kopf (“Was, wenn ich mich total bescheuert anstelle?”), aber auch mit ganz viel Vorfreude, schlug ich Samstagmorgen gegen 10 Uhr bei piece of pie auf. Und was soll ich sagen. Mein erster Kurs - und gleich so ein Juwel.
Wir zeichnen mit der Feder zeitgenössische Kalligrafie – dabei ist es ganz egal, ob du darin geübt bist oder blutige/r AnfängerIn. Mit unserem selbstentwickelten Übungsmaterial tauchen wir Schritt für Schritt in diese Welt ein. Dazu kommen einfache Elemente der Illustration, so kannst du auch für dich daheim das im Workshop gewonnene Wissen in viele Richtungen weiterentwickeln. | piece of pie
Insgesamt fünf Stunden verbrachten wir damit, zuerst die Grundlagen im Umgang mit Tinte und Feder zu lernen und danach selbst Schriftzüge zu entwerfen, umzusetzen und mit Pinsel und Farbe zu perfektionieren.
Vor allem der richtige Winkel der Buchstaben machte uns Teilnehmerinnen immer wieder zu schaffen. Aber Mau und Yara standen uns die gesamte Zeit über mit vielen Ratschlägen und Übungsmaterial zur Seite. Man merkt den beiden ihre Leidenschaft an, die auch unfassbar ansteckend ist. Ein Fleck, über den ich mich furchtbar ärgerte, wurde durch Yara zum Highlight auf einem der Bilder; einfach durch den Wechsel der Perspektive.
Trotzdem scheuten sich beide nicht, uns auf Fehler aufmerksam zu machen und zeigten direkt, was man beim nächsten Versuch anders und besser machen konnte. Learning by doing. So verstrichen die Stunden wie im Flug und ich hatte am Ende weniger das Gefühl, einen anstrengenden Kurstag hinter mir zu haben (auch wenn mein Kopf vor all dem neuen Wissen überlief), sondern einen wunderschönen Nachmittag mit Freunden. Denn auch die anderen Kursteilnehmer harmonierten perfekt und es machte unglaublich viel Spaß, gemeinsam die Erfolge zu sehen.
Alle Werke und Werkzeuge wurden am Ende vorsichtig nach Hause transportiert, wo sie gespannt auf ihren nächsten Einsatz warten!
Für wen ist der Kurs gemacht?
Für Anfänger, die gerne in die Welt der Kalligrafie schnuppern wollen ODER schon Erfahrungen mit zum Beispiel Hand Lettering haben und in eine neue Methode ausprobieren möchten. 
Was kostet der Kurs?
85 Euro inklusive Materialien, Snacks, Getränken und Mittagessen


Workshop "Raw Draw"

Mein zweiter Workshop bei piece of pie fand ebenfalls an einem Samstag statt. Dieses Mal sollten wir mit Graphic Pens bewaffnet in die Welt der Tiere und Pflanzen eintauchen.
In unserem 5-stündigen Workshop geht es darum, Abbildungen aus Flora und Fauna aufs Papier zu bekommen. Wir bedienen uns an Motiven aus der Pflanzen- und Tierwelt, hier geht es allerdings nicht darum, eine perfekte Kopie zu schaffen, sondern ein Gespür für Formen und deren Darstellung zu bekommen. Indem du deine persönliche Entwicklung und individuelle Ausdrucksweise einbeziehst, lernst du von uns die Anwendung von Texturen, das genaue Beobachten und den Einsatz von Farben – hilfreiche Techniken, um schöne Kompositionen und fantastische Zeichnungen zu zaubern. | piece of pie
Auch hier ging es zuerst mit ein paar Grundlagenübungen los. Die Hände sollten locker und der Kopf frei werden. Am interessantesten fand ich dabei die Methode der Negativ-Form. So sollten wir nicht den Gegenstand an sich, sondern den  Raum um ihn herum zeichnen. Im nächsten Schritt ergab die freie Fläche in der Mitte dieses Raums dann die Umrisse des Gegenstandes. Mein liebster Satz dabei: "Eine Zitrone ist gar keine Zitrone - eine Zitrone sind vier Dreiecke!" Klingt ein bisschen verwirrend? In meinen Instagram-Storyhighlights findet ihr es noch genauer erklärt!
Nach vielen kleineren Übungen, die dazu dienten, ein Gespür für die Stifte, Licht und Struktur zu bekommen, sollten wir in der letzten Stunde dann noch eine eigene Zeichnung entwerfen. Ich entschied mich für ein ... sea pig! Nein, kein Meerschwein, sondern ein Scotoplanes globosa, eine Art Seegurke. Auf dem Bild oben könnt ihr es erkennen - und auch noch meine kleine Schüssel mit Ramen-Nudeln! Für beides muss ich noch einen Rahmen finden (höhöhö, Ramen rahmen) und dann kommen sie auch an die Wand!
Für wen ist der Kurs gemacht?
Für absolute Zeichen-Neulinge, die Grundlagen verstehen und direkt anwenden wollen ODER für Gelegenheitsszeichner, die ihre Technik verbessern oder mit einem neuen Material (Graphic Pens) spielen wollen. 
Was kostet der Kurs?
85 Euro inklusive Materialien, Snacks, Getränken und Mittagessen

Und was gibt es noch?

Wem Kalligraphie und Zeichnen noch nicht genug sind, findet auf der Website von piece of pie noch weitere Kreativworkshops:
  • Workshop Buchbinden
  • Wochen-Workshop Kreatives Schreiben & Gestalten
  • außerdem: Mappenberatung für Designstudiengänge
Bitte beachtet, dass alle Kurse im wechselnden 3-Monats-Turnus angeboten werden. Sollte ein Kurs derzeit nicht auf der Website ausgeschrieben sein, fragt einfach direkt nach dem nächsten Termin. Er findet auf jeden Fall statt!

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Yara und Mau für die zwei tollen Samstagnachmittage bedanken. Nicht nur die ganzen Learnings aus den Kursen, auch die Stimmung, das Mittagessen und all die ermutigenden Worte waren es absolut wert!


Kreativworkshops bei piece of pie | Werbung


Wer in Leipzig nach Möglichkeiten sucht, sich kreativ auszuleben, wird bei piece of pie fündig! Das Studio für Grafikdesign im Norden von Leipzig wird seit 2017 von Yara betrieben, die ich abseits unserer beider Jobs über Freunde kennen und lieben gelernt habe. 2018 stieg auch noch Mau in die Agentur mit ein, ebenfalls Grafikdesigner. Die Hingabe der beiden zu Grafik und Design fühlt man in jeder Ecke des Studios, welches gleichzeitig auch Yaras Wohnung ist. Man ist also direkt 100 % drin - perfekt!
© piece of pie
Wir sind Gestalter mit Hand und Herz. Wir legen Wert auf das Wesentliche, auf klare Strukturen, und gute Lesbarkeit. Details sind uns wichtig, nur sie setzen die Teile zu einem Ganzen zusammen. Gute Ideen sind die Grundlage, daraus kreieren und entwickeln wir Konzepte für Sie, für dich, für uns. | piece of pie

Was gibt es für Kreativworkshops bei piece of pie?

Neben der "klassischen" Agenturarbeit bieten die beiden seit einem halben Jahr auch Workshops an. Als Yara mir davon erzählte, war ich sofort Feuer und Flamme und wollte es unbedingt selbst ausprobieren!
Wir haben beide zuvor schon Workshops gegeben, Mau hat ebenfalls an seiner ehemaligen Universität in Chile unterrichtet. Mit unserem händischen Ansatz & der Idee, unser Wissen mit anderen teilen zu können, haben wir die Workshopreihe Ende 2018 ins Leben gerufen. Es macht uns wahnsinnig Spaß & so wollen wir andere auf ihrem kreativen Weg begleiten, ganz egal, ob man es ihr Beruf oder "nur" ein Hobby ist. | piece of pie  

Workshop "Kalligrafie"

Vor meinem ersten Kurs war ich unglaublich aufgeregt. Zwar habe ich für unsere Save the Date Karten schon ein wenig mit Hand Lettering gespielt, aber so richtige Kalligrafie mit Feder und Tinte, das war mir neu. Mit den typischen Gedanken im Kopf (“Was, wenn ich mich total bescheuert anstelle?”), aber auch mit ganz viel Vorfreude, schlug ich Samstagmorgen gegen 10 Uhr bei piece of pie auf. Und was soll ich sagen. Mein erster Kurs - und gleich so ein Juwel.
Wir zeichnen mit der Feder zeitgenössische Kalligrafie – dabei ist es ganz egal, ob du darin geübt bist oder blutige/r AnfängerIn. Mit unserem selbstentwickelten Übungsmaterial tauchen wir Schritt für Schritt in diese Welt ein. Dazu kommen einfache Elemente der Illustration, so kannst du auch für dich daheim das im Workshop gewonnene Wissen in viele Richtungen weiterentwickeln. | piece of pie
Insgesamt fünf Stunden verbrachten wir damit, zuerst die Grundlagen im Umgang mit Tinte und Feder zu lernen und danach selbst Schriftzüge zu entwerfen, umzusetzen und mit Pinsel und Farbe zu perfektionieren.
Vor allem der richtige Winkel der Buchstaben machte uns Teilnehmerinnen immer wieder zu schaffen. Aber Mau und Yara standen uns die gesamte Zeit über mit vielen Ratschlägen und Übungsmaterial zur Seite. Man merkt den beiden ihre Leidenschaft an, die auch unfassbar ansteckend ist. Ein Fleck, über den ich mich furchtbar ärgerte, wurde durch Yara zum Highlight auf einem der Bilder; einfach durch den Wechsel der Perspektive.
Trotzdem scheuten sich beide nicht, uns auf Fehler aufmerksam zu machen und zeigten direkt, was man beim nächsten Versuch anders und besser machen konnte. Learning by doing. So verstrichen die Stunden wie im Flug und ich hatte am Ende weniger das Gefühl, einen anstrengenden Kurstag hinter mir zu haben (auch wenn mein Kopf vor all dem neuen Wissen überlief), sondern einen wunderschönen Nachmittag mit Freunden. Denn auch die anderen Kursteilnehmer harmonierten perfekt und es machte unglaublich viel Spaß, gemeinsam die Erfolge zu sehen.
Alle Werke und Werkzeuge wurden am Ende vorsichtig nach Hause transportiert, wo sie gespannt auf ihren nächsten Einsatz warten!
Für wen ist der Kurs gemacht?
Für Anfänger, die gerne in die Welt der Kalligrafie schnuppern wollen ODER schon Erfahrungen mit zum Beispiel Hand Lettering haben und in eine neue Methode ausprobieren möchten. 
Was kostet der Kurs?
85 Euro inklusive Materialien, Snacks, Getränken und Mittagessen


Workshop "Raw Draw"

Mein zweiter Workshop bei piece of pie fand ebenfalls an einem Samstag statt. Dieses Mal sollten wir mit Graphic Pens bewaffnet in die Welt der Tiere und Pflanzen eintauchen.
In unserem 5-stündigen Workshop geht es darum, Abbildungen aus Flora und Fauna aufs Papier zu bekommen. Wir bedienen uns an Motiven aus der Pflanzen- und Tierwelt, hier geht es allerdings nicht darum, eine perfekte Kopie zu schaffen, sondern ein Gespür für Formen und deren Darstellung zu bekommen. Indem du deine persönliche Entwicklung und individuelle Ausdrucksweise einbeziehst, lernst du von uns die Anwendung von Texturen, das genaue Beobachten und den Einsatz von Farben – hilfreiche Techniken, um schöne Kompositionen und fantastische Zeichnungen zu zaubern. | piece of pie
Auch hier ging es zuerst mit ein paar Grundlagenübungen los. Die Hände sollten locker und der Kopf frei werden. Am interessantesten fand ich dabei die Methode der Negativ-Form. So sollten wir nicht den Gegenstand an sich, sondern den  Raum um ihn herum zeichnen. Im nächsten Schritt ergab die freie Fläche in der Mitte dieses Raums dann die Umrisse des Gegenstandes. Mein liebster Satz dabei: "Eine Zitrone ist gar keine Zitrone - eine Zitrone sind vier Dreiecke!" Klingt ein bisschen verwirrend? In meinen Instagram-Storyhighlights findet ihr es noch genauer erklärt!
Nach vielen kleineren Übungen, die dazu dienten, ein Gespür für die Stifte, Licht und Struktur zu bekommen, sollten wir in der letzten Stunde dann noch eine eigene Zeichnung entwerfen. Ich entschied mich für ein ... sea pig! Nein, kein Meerschwein, sondern ein Scotoplanes globosa, eine Art Seegurke. Auf dem Bild oben könnt ihr es erkennen - und auch noch meine kleine Schüssel mit Ramen-Nudeln! Für beides muss ich noch einen Rahmen finden (höhöhö, Ramen rahmen) und dann kommen sie auch an die Wand!
Für wen ist der Kurs gemacht?
Für absolute Zeichen-Neulinge, die Grundlagen verstehen und direkt anwenden wollen ODER für Gelegenheitsszeichner, die ihre Technik verbessern oder mit einem neuen Material (Graphic Pens) spielen wollen. 
Was kostet der Kurs?
85 Euro inklusive Materialien, Snacks, Getränken und Mittagessen

Und was gibt es noch?

Wem Kalligraphie und Zeichnen noch nicht genug sind, findet auf der Website von piece of pie noch weitere Kreativworkshops:
  • Workshop Buchbinden
  • Wochen-Workshop Kreatives Schreiben & Gestalten
  • außerdem: Mappenberatung für Designstudiengänge
Bitte beachtet, dass alle Kurse im wechselnden 3-Monats-Turnus angeboten werden. Sollte ein Kurs derzeit nicht auf der Website ausgeschrieben sein, fragt einfach direkt nach dem nächsten Termin. Er findet auf jeden Fall statt!

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Yara und Mau für die zwei tollen Samstagnachmittage bedanken. Nicht nur die ganzen Learnings aus den Kursen, auch die Stimmung, das Mittagessen und all die ermutigenden Worte waren es absolut wert!


Achtung, dieser Artikel enthält Links zu FSK-18-Inhalten. Ich werde für keinen der Links bezahlt, jedoch könnt ihr sie als Werbung für gute Inhalte verstehen. Die Titel der Clips sind original aus der Beschreibung entnommen und spiegeln nicht meine Tonalität wieder.
© Marvin Meyer/Unsplash
Dass man auf Instagram keine echten weiblichen Brustwarzen zeigen darf, wisst ihr sicherlich. Dass man auf Facebook aber schon für die Zeichnung (!) "anzüglich positionierter Personen" gesperrt werden kann, vielleicht noch nicht. Nachdem selbst Tumblr, das Mekka der Pornart-Inhalte, FSK-18-stuff verbieten ließ (und Scharen an Nutzern so in die Arme weniger bekannten Plattformen wie Pillowfort trieb), fehlt eigentlich nur noch eine Neuerung auf Twitter, um die Erotik im Social Web endgültig zu töten. Wer sich damit näher beschäftigen will, findet einen sehr guten und ausführlichen Artikel hier bei Cusilife.

Und was machen Unternehmen wie Sexshops & Co, um diese Vorschriften nicht zu verletzen? Sie setzen auf Obst. Auf sexy Obst. Weil alles andere "verboten" ist.
Meine Reaktion darauf:

Lehrreiche Sex-Clips

Wie ihr oben nachlesen konntet, finde ich das sexy Obst auch geil - aber ärgere mich auf der anderen Seite maßlos darüber, nicht offen über Sex auf den Angeboten des Social Webs schreiben und posten zu können. Wie sollen Menschen denn lernen, was beim Sex okay, gut, schön und phänomenal ist, wenn ihre einzige Quelle am Ende Pornos bleiben? Und wer weiß, wie lange die noch legal sind.
Ich bin pro sexuelle Aufklärung - ohne Obst oder Gemüse. Deswegen habe ich mal für euch das Internet nach (meiner Meinung nach) lehrreichen Sex-Clips durchforstet und eine kleine, feine Auswahl zu Sexpraktiken abseits vom klassischen Rein-Raus zusammengestellt. Feel free to add yours!

Cunnilingus & Fingern

Wenig überraschend: Die besten Cunnilingus-Videos zeigen Frauen, die Frauen lecken. Das soll nicht heißen, dass nicht auch Männer gut lecken können. Mir fällt nur immer wieder auf, dass es beim Mann eher in Richtung "Ich lass meine Zunge wie einen Propeller über deine Schamlippen kreisen, wieso kommst du nicht?!?!" geht, während sich Frauen Zeit nehmen. Ausreichend Zeit, genau richtig viel Zeit. Anbei zwei Clips, die euch mal zeigen, wie Cunnilingus aussehen kann. Vor allem der zweite Clip bietet zig verschiedene Variationen! Über das letzte Video von Kenneth lässt sich streiten. Ich mag seine Art nicht besonders, aber das, was er zeigt, zeigt er gut!

©Charles PH/Unsplash

Blowjob & Deepthroat

Es war gar nicht so einfach, ein gutes Blowjob-Video zu finden, in dem erklärt wird, was getan wird. Auch das erste unten verlinkte ist keine Glanzleistung, aber ich finde ihre Mund- und Handtechniken gut. Über dieses Anspucken lässt sich streiten - jeder wie er mag ¯\_(ツ)_/¯ Das zweite Video funktioniert super ohne Ton. Und wer unbedingt einen Deepthroat ausprobieren will, sieht im dritten Video eine Stellung, die meiner Meinung nach eine gute Alternative zu "Lasse deinen Kopf über die Bettkante hängen, während dein Partner seinen Penis in deinen Mund schiebt" ist. 
Auf Twitter macht derzeit ein Bild eines creepy Footjob-Sextoys die Runde. Hier mal zwei Clips, wie ein Footjob eigentlich aussehen sollte:

Anale Spiele und Rimming - Frau / Mann (Prostata-Massage)

#Surprise - Männer haben dank Prostata an analen Spielen oftmals mehr Freude als Frauen. Was nicht bedeutet, dass es nicht auch Frauen gefallen kann. Aber seht selbst!
Bei Bondage verweise ich euch ohne Skrupel an die Erotik-Community, mit der ich mir meinen Lebensunterhalt verdiene. #sorrynotsorry. Ihr findet hier Video- und Bild-Anleitungen zu verschiedenen Knoten und Fesseltechniken, sowie eine gute Seilkunde. Zusätzlich gibt es noch ein etwas älteres, englisches Video, gefunden auf xhamster - sehr angenehme Erklärung!

©FOODISM360/Unsplash

Spanking

Über diese tolle Spielart will ich gar nicht so viele Worte verlieren. In diesem Sinne: Lasst's klatschen!

Squirting

Ich persönlich bin der Meinung, dass das Erreichen der Fähigkeit zu Squirting nicht unbedingt ganz oben auf der Wunschliste stehen sollte. Trotzdem gibt es sicher Menschen, die gerne wissen würden, wie es funktioniert. Hier sind zwei relativ anschauliche How-to-Videos:

©Dose Juice/Unsplash

Fisting

Auf dieser Liste die einzige Spielart, für die ich nur normale Pornos und keine frei zugänglichen, gescheiten Video-Anleitungen gefunden habe. Ich verweise euch deswegen nochmal in das Magazin des JOYclubs. Hier sind die Bilder zwar hinter einer FSK-18-Schranke, aber die Texte und das angehängte Forum frei nutzbar. Bitte daran denken: Das ist keine Technik, die man mal eben so ausprobiert. Stay safe!


So, das war es erstmal. Ich hoffe, einige von euch fühlen sich durch die Videos jetzt erleuchtet oder zumindest nicht behelligt. Hab ja ausreichend Obst dazu gepostet! Wer noch mehr Video-Links für mich hat, her damit!

Statt Obst: Lehrreiche Sex-Clips aus dem Internet

Achtung, dieser Artikel enthält Links zu FSK-18-Inhalten. Ich werde für keinen der Links bezahlt, jedoch könnt ihr sie als Werbung für gute Inhalte verstehen. Die Titel der Clips sind original aus der Beschreibung entnommen und spiegeln nicht meine Tonalität wieder.
© Marvin Meyer/Unsplash
Dass man auf Instagram keine echten weiblichen Brustwarzen zeigen darf, wisst ihr sicherlich. Dass man auf Facebook aber schon für die Zeichnung (!) "anzüglich positionierter Personen" gesperrt werden kann, vielleicht noch nicht. Nachdem selbst Tumblr, das Mekka der Pornart-Inhalte, FSK-18-stuff verbieten ließ (und Scharen an Nutzern so in die Arme weniger bekannten Plattformen wie Pillowfort trieb), fehlt eigentlich nur noch eine Neuerung auf Twitter, um die Erotik im Social Web endgültig zu töten. Wer sich damit näher beschäftigen will, findet einen sehr guten und ausführlichen Artikel hier bei Cusilife.

Und was machen Unternehmen wie Sexshops & Co, um diese Vorschriften nicht zu verletzen? Sie setzen auf Obst. Auf sexy Obst. Weil alles andere "verboten" ist.
Meine Reaktion darauf:

Lehrreiche Sex-Clips

Wie ihr oben nachlesen konntet, finde ich das sexy Obst auch geil - aber ärgere mich auf der anderen Seite maßlos darüber, nicht offen über Sex auf den Angeboten des Social Webs schreiben und posten zu können. Wie sollen Menschen denn lernen, was beim Sex okay, gut, schön und phänomenal ist, wenn ihre einzige Quelle am Ende Pornos bleiben? Und wer weiß, wie lange die noch legal sind.
Ich bin pro sexuelle Aufklärung - ohne Obst oder Gemüse. Deswegen habe ich mal für euch das Internet nach (meiner Meinung nach) lehrreichen Sex-Clips durchforstet und eine kleine, feine Auswahl zu Sexpraktiken abseits vom klassischen Rein-Raus zusammengestellt. Feel free to add yours!

Cunnilingus & Fingern

Wenig überraschend: Die besten Cunnilingus-Videos zeigen Frauen, die Frauen lecken. Das soll nicht heißen, dass nicht auch Männer gut lecken können. Mir fällt nur immer wieder auf, dass es beim Mann eher in Richtung "Ich lass meine Zunge wie einen Propeller über deine Schamlippen kreisen, wieso kommst du nicht?!?!" geht, während sich Frauen Zeit nehmen. Ausreichend Zeit, genau richtig viel Zeit. Anbei zwei Clips, die euch mal zeigen, wie Cunnilingus aussehen kann. Vor allem der zweite Clip bietet zig verschiedene Variationen! Über das letzte Video von Kenneth lässt sich streiten. Ich mag seine Art nicht besonders, aber das, was er zeigt, zeigt er gut!

©Charles PH/Unsplash

Blowjob & Deepthroat

Es war gar nicht so einfach, ein gutes Blowjob-Video zu finden, in dem erklärt wird, was getan wird. Auch das erste unten verlinkte ist keine Glanzleistung, aber ich finde ihre Mund- und Handtechniken gut. Über dieses Anspucken lässt sich streiten - jeder wie er mag ¯\_(ツ)_/¯ Das zweite Video funktioniert super ohne Ton. Und wer unbedingt einen Deepthroat ausprobieren will, sieht im dritten Video eine Stellung, die meiner Meinung nach eine gute Alternative zu "Lasse deinen Kopf über die Bettkante hängen, während dein Partner seinen Penis in deinen Mund schiebt" ist. 
Auf Twitter macht derzeit ein Bild eines creepy Footjob-Sextoys die Runde. Hier mal zwei Clips, wie ein Footjob eigentlich aussehen sollte:

Anale Spiele und Rimming - Frau / Mann (Prostata-Massage)

#Surprise - Männer haben dank Prostata an analen Spielen oftmals mehr Freude als Frauen. Was nicht bedeutet, dass es nicht auch Frauen gefallen kann. Aber seht selbst!
Bei Bondage verweise ich euch ohne Skrupel an die Erotik-Community, mit der ich mir meinen Lebensunterhalt verdiene. #sorrynotsorry. Ihr findet hier Video- und Bild-Anleitungen zu verschiedenen Knoten und Fesseltechniken, sowie eine gute Seilkunde. Zusätzlich gibt es noch ein etwas älteres, englisches Video, gefunden auf xhamster - sehr angenehme Erklärung!

©FOODISM360/Unsplash

Spanking

Über diese tolle Spielart will ich gar nicht so viele Worte verlieren. In diesem Sinne: Lasst's klatschen!

Squirting

Ich persönlich bin der Meinung, dass das Erreichen der Fähigkeit zu Squirting nicht unbedingt ganz oben auf der Wunschliste stehen sollte. Trotzdem gibt es sicher Menschen, die gerne wissen würden, wie es funktioniert. Hier sind zwei relativ anschauliche How-to-Videos:

©Dose Juice/Unsplash

Fisting

Auf dieser Liste die einzige Spielart, für die ich nur normale Pornos und keine frei zugänglichen, gescheiten Video-Anleitungen gefunden habe. Ich verweise euch deswegen nochmal in das Magazin des JOYclubs. Hier sind die Bilder zwar hinter einer FSK-18-Schranke, aber die Texte und das angehängte Forum frei nutzbar. Bitte daran denken: Das ist keine Technik, die man mal eben so ausprobiert. Stay safe!


So, das war es erstmal. Ich hoffe, einige von euch fühlen sich durch die Videos jetzt erleuchtet oder zumindest nicht behelligt. Hab ja ausreichend Obst dazu gepostet! Wer noch mehr Video-Links für mich hat, her damit!
Veggie Burger mit Brioche Buns
Endlich habe ich etwas geschafft, das ich mir schon ganz, ganz lange vorgenommen habe: unser Burger-Rezept für Veggie Burger zu verbloggen! Schon eine gefühlte Ewigkeit optimieren wir das immer und immer wieder - und jetzt ist es endlich soweit. Haltet euch fest: hier kommen die (wahrscheinlich*) besten Veggie Burger, die ihr je hattet!
*Wahrscheinlich, weil ich im Kopf schon wieder eine neue Idee zur Verbesserung habe :D
Veggie Burger mit Brioche Buns und Schwarzem Bohnen Pattie
Die Burger bestehen aus einem Pattie aus Schwarzen Bohnen. Die Masse wird erst püriert und dann noch mal mit Zwiebeln und Haferflocken versehen - das schafft ein super Mundgefühl und kann auch Fleischesser überzeugen ;)
Am Wochenende haben wir uns dann auch endlich mal wieder die Mühe gemacht, auch die Buns selbst zu machen. Denn ganz ehrlich: die gekauften aus dem Supermarkt schmecken uns auch. Mit den selbstgemachten wurden dann aber gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: der Thermomix kam in Bewegung, wir haben geile Buns für unsere Burger - und noch welche übrig, die jetzt im Tiefkühler auf ihren Einsatz für die nächste Burgerrunde warten.
Veggie Burger Rezept

Jetzt nicht lang weiterschnacken, sondern ab zu den Rezepten:

Veggie-Burger: Brioche Buns

nach BBQ Pit, für 8 Stück
Was ihr braucht


  • 200 ml warmes Wasser
  • 4 EL Milch + 2 EL
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 35 g Zucker
  • 8 g Salz
  • 80 g weiche Butter
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 2 Eier
  • Sesam

  • Wie ihr es macht
    1 Vermengt Wasser, 4 EL Milch und Zucker in einer großen Schüssel. Löst die Hefe darin auf und lasst alles für 5 Minuten stehen.
    2 Gebt das Salz, die weiche Butter, das Mehl und 1 Ei hinzu. Alles kräftig zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
    3 Auf einer bemehlten Arbeitsplatte zu 8 Buns formen. Auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und nochmals abgedeckt für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
    4 Den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Das restliche Ei mit 2 EL Milch vermengen. Die Buns leicht flachdrücken und mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen. Mit Sesam bestreuen und dann für 18 Minuten im heißen Ofen ausbacken. Danach abkühlen lassen.
    Rezept für Veggie Burger mit Brioche Buns und Schwarzem Bohnen Pattie

    Veggie-Burger: Schwarze-Bohnen-Patties

    Was ihr braucht
    für 8 Stück
    • 2 Dosen Schwarze Bohnen
    • 1 EL Paprikapulver
    • 5 EL Haferflocken + 2 EL
    • 100 g Semmelbrösel
    • 2 Knoblauchzehen, gehackt
    • 1 Ei
    • Salz, Pfeffer
    • 1 Zwiebel, gehackt
    • Öl zum Anbraten
    Wie ihr es macht

    1 Die Bohnen abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben. Paprikapulver, 5 EL Haferflocken, Semmelbrösel, Knoblauchzehen und das Ei hinzugeben. Alles pürieren.
    2 Die Zwiebel und restlichen 2 EL Haferflocken untermengen und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Sollte die Masse noch zu feucht sein, gerne mehr Semmelbrösel hinzugeben!
    3 Aus der Masse 8 Patties formen. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Patties von jeder Seite für 2 Minuten anbraten.

    Mayo-Tahini-Sriracha-Dip

    Was ihr braucht
    • 5 EL Mayo
    • 2 EL Tahini
    • 1 TL Sriracha
    • Spritzer Zitronensaft
    • eine Frühlingszwiebel
    Wie ihr es macht
    1 Alle Zutaten miteinander vermengen.Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und untermengen.

    Für eure Burger braucht ihr nun nur noch etwas Salat, Gurke, Zwiebeln und wer mag: Tomaten. Einfach die Buns aufschneiden, mit dem Dip bestreichen und nach Herzenslust belegen. Wir haben dazu noch selbstgemachte Pommes serviert ♥

    Veggie Burger mit Brioche Buns

    Veggie Burger mit Brioche Buns
    Endlich habe ich etwas geschafft, das ich mir schon ganz, ganz lange vorgenommen habe: unser Burger-Rezept für Veggie Burger zu verbloggen! Schon eine gefühlte Ewigkeit optimieren wir das immer und immer wieder - und jetzt ist es endlich soweit. Haltet euch fest: hier kommen die (wahrscheinlich*) besten Veggie Burger, die ihr je hattet!
    *Wahrscheinlich, weil ich im Kopf schon wieder eine neue Idee zur Verbesserung habe :D
    Veggie Burger mit Brioche Buns und Schwarzem Bohnen Pattie
    Die Burger bestehen aus einem Pattie aus Schwarzen Bohnen. Die Masse wird erst püriert und dann noch mal mit Zwiebeln und Haferflocken versehen - das schafft ein super Mundgefühl und kann auch Fleischesser überzeugen ;)
    Am Wochenende haben wir uns dann auch endlich mal wieder die Mühe gemacht, auch die Buns selbst zu machen. Denn ganz ehrlich: die gekauften aus dem Supermarkt schmecken uns auch. Mit den selbstgemachten wurden dann aber gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: der Thermomix kam in Bewegung, wir haben geile Buns für unsere Burger - und noch welche übrig, die jetzt im Tiefkühler auf ihren Einsatz für die nächste Burgerrunde warten.
    Veggie Burger Rezept

    Jetzt nicht lang weiterschnacken, sondern ab zu den Rezepten:

    Veggie-Burger: Brioche Buns

    nach BBQ Pit, für 8 Stück
    Was ihr braucht


  • 200 ml warmes Wasser
  • 4 EL Milch + 2 EL
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 35 g Zucker
  • 8 g Salz
  • 80 g weiche Butter
  • 500 g Weizenmehl Type 550
  • 2 Eier
  • Sesam

  • Wie ihr es macht
    1 Vermengt Wasser, 4 EL Milch und Zucker in einer großen Schüssel. Löst die Hefe darin auf und lasst alles für 5 Minuten stehen.
    2 Gebt das Salz, die weiche Butter, das Mehl und 1 Ei hinzu. Alles kräftig zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
    3 Auf einer bemehlten Arbeitsplatte zu 8 Buns formen. Auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und nochmals abgedeckt für 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
    4 Den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Das restliche Ei mit 2 EL Milch vermengen. Die Buns leicht flachdrücken und mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen. Mit Sesam bestreuen und dann für 18 Minuten im heißen Ofen ausbacken. Danach abkühlen lassen.
    Rezept für Veggie Burger mit Brioche Buns und Schwarzem Bohnen Pattie

    Veggie-Burger: Schwarze-Bohnen-Patties

    Was ihr braucht
    für 8 Stück
    • 2 Dosen Schwarze Bohnen
    • 1 EL Paprikapulver
    • 5 EL Haferflocken + 2 EL
    • 100 g Semmelbrösel
    • 2 Knoblauchzehen, gehackt
    • 1 Ei
    • Salz, Pfeffer
    • 1 Zwiebel, gehackt
    • Öl zum Anbraten
    Wie ihr es macht

    1 Die Bohnen abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben. Paprikapulver, 5 EL Haferflocken, Semmelbrösel, Knoblauchzehen und das Ei hinzugeben. Alles pürieren.
    2 Die Zwiebel und restlichen 2 EL Haferflocken untermengen und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Sollte die Masse noch zu feucht sein, gerne mehr Semmelbrösel hinzugeben!
    3 Aus der Masse 8 Patties formen. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Patties von jeder Seite für 2 Minuten anbraten.

    Mayo-Tahini-Sriracha-Dip

    Was ihr braucht
    • 5 EL Mayo
    • 2 EL Tahini
    • 1 TL Sriracha
    • Spritzer Zitronensaft
    • eine Frühlingszwiebel
    Wie ihr es macht
    1 Alle Zutaten miteinander vermengen.Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und untermengen.

    Für eure Burger braucht ihr nun nur noch etwas Salat, Gurke, Zwiebeln und wer mag: Tomaten. Einfach die Buns aufschneiden, mit dem Dip bestreichen und nach Herzenslust belegen. Wir haben dazu noch selbstgemachte Pommes serviert ♥

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