thank you for eating | elating | enchanting | empowerment
Wonach suchst du?
Schön, dass du da bist!
Seit Corona ist es nicht gerade einfach, nach Japan zu reisen. Auch ich habe die letzten zweieinhalb Jahre wie auf heißen Kohlen gesessen – doch dann war sie endlich da, die Chance! In diesem Blogpost erzähle ich euch, wie ich mein Working Holiday Visum erhalten habe – und was ihr braucht, um es mir gleichzutun!
Ihr erfüllt alle Anforderungen, die das Working Holiday Visum mit sich bringt? Wunderbar, dann können wir direkt loslegen!
Was braucht ihr für ein Working Holiday Visum in Japan?
Folgende Sachen müsst ihr (Stand August 2022) bei der Japanischen Botschaft einreichen:
- "Certificate for Completion of Registration to the ERFS System" (auch uketsuke zumisho 受付済証 genannt)
- euren gültigen Reisepass (wenn ihr euren Antrag postalisch einreicht, reicht hier die Kopie!)
- ein weiteres Passfoto
- das vollständig ausgefüllte Antragsformular
- euren Reiseplan (auf Englisch oder Japanisch)
- euren Lebenslauf (auf Englisch oder Japanisch)
- ein einseitiges Motivationsschreiben (auf Englisch oder Japanisch)
- euer Flugticket (mind. Hinflug, Hin-und Rückflug bei niedrigem Finanzierungsnachweis, siehe nächster Punkt)
- Finanzierungsnachweis, zB als Kontoauszuges: mind. 2000 Euro bei Vorlage von Hin- und Rückflugticket; mind. 3000 Euro bei Vorlage allein vom Hinflugticket
- die schriftliche Verpflichtung für die Mitgliedschaft in der Nationalen Krankenkasse in Japan (Pledge) (Bitte beachtet: Eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung lohnt sich zwar, die Mitgliedschaft in der Nationalen Krankenkasse von Japan ist jedoch seit Mai 2015 Pflicht, wenn ihr länger als 90 Tage im Land bleibt! Ihr kommt um die Anmeldung also nicht herum.)
Hier findet ihr noch ein paar mehr Informationen zu den einzelnen Punkten:
⛩ "Certificate for Completion of Registration to the ERFS System" uketsuke zumisho 受付済証
Dieses Zertifikat wird von eurem Bürgen in Japan ausgestellt. ERFS steht hierbei für "Entrants, Returnees, Follow-Up System". Das uketsuke zumisho stellt also sicher, dass ihr in diesem System registriert seid.
Wer kann für euch bürgen? Zum Beispiel eine Sprachschule oder ein Arbeitgeber. Wichtig ist, dass die jeweilige Instanz in Japan ansässig ist.
Wer kann nicht für euch bürgen? Privatpersonen/Freund:innen/ausländische Firmen ohne Sitz in Japan.
Wie habe ich mein uketsuke zumisho bekommen?
Wie ihr sicherlich wisst, besuche ich innerhalb meiner Working Holiday Auszeit wieder eine Sprachschule in Japan – meine Wahl ist wieder auf Genki JACS gefallen! Nachdem ich meinen Sprachkurs gebucht habe, musste ich das von der Schule bereitgestellte Registrierungsformular ausfüllen, welches die Daten direkt in das ERFS-System einspeist.
Dafür musste ich meinen Namen, ein Foto meines Passes und die Länder, die ich bis zu 14 Tage vor meinem Eintritt nach Japan besucht habe, angeben. Außerdem musste ich ankreuzen, ob ich mir bereits die MySOS App (Android/IOS) heruntergeladen und mich dort angemeldet habe.
⛩ Reisepass & Passfoto
Hier gibt es nicht großartiges Neues zu berichten. Achtet darauf, dass euer Reisepass gültig und euer Passfoto aktuell ist!
⛩ Antragsformular
Das Formular ist auf Englisch, aber zum Glück selbsterklärend. Nice to know fact: Bei "Passport type" müsst ihr "ordinary" ankreuzen.
⛩ Reiseplan
Hier wird es eventuell ein bisschen tricky. Ich musste meinen Reiseplan zweimal einreichen, weil der erste Entwurf der Botschaft nicht detailliert genug war. Das Gute: So detailliert euer Plan auch ist, ihr müsst euch nicht 100 % daran halten! Wenn ihr also spontan entscheidet, doch lieber eine andere Stadt zu besuchen oder drei Monate am gleichen Fleck zu bleiben, wird das niemand nachprüfen. Wichtig ist nur, dass ihr zeigt, dass ihr euch vorher schon Gedanken gemacht habt, wie ihr das Land kennenlernen wollt (denn darum geht es beim Working Holiday Visum).
⛩ Lebenslauf
Auch dieses Formular ist selbsterklärend. Ich habe es mir in Word kopiert, um es besser ausfüllen zu können. Solltet ihr (noch) keinen (Neben-)Job in Japan haben, könnt ihr den letzten Teil einfach freilassen!
⛩ Motivationsschreiben
Am Anfang hatte ich ein wenig Bammel vor dieser Aufgabe, weil ich nicht das 2938479238. Motivationsschreiben à la "Ich möchte nach Japan reisen, weil ich Japan schön finde." schreiben wollte. Im Endeffekt ist es sicherlich trotzdem nicht das beste Motivationsschreiben ever geworden, aber ich habe viel davon berichtet, was meine bisherigen Japanreisen mit mir gemacht haben – und was ich hoffe, was mein Working Holiday Aufenthalt in und mit mir verändern wird. Auch habe ich davon erzählt, dass ich in Deutschland regelmäßig eine Japanische Mittagspause mit meinen Kolleg:innen veranstalte und meine Social Media Kanäle nutze, um anderen zu zeigen, wie wunderschön das japanische Land und die Kultur ist.
Wenn ihr googled, findet ihr einige Entwürfe fertiger Motivationsschreiben – ich würde euch aber raten, es hier eher einmal selbst zu versuchen, als euch Copy/Paste etwas zusammenzustellen.
⛩ Flugticket
Ja, ihr habt richtig gelesen. Um euer Visum zu bekommen, braucht ihr schon ein Flugticket. "Aber Liv, wenn ich noch gar nicht weiß, ob ich mein Visum wirklich erhalte, wie kann ich mir da schon einen Flug buchen?" Nun ja, ... Es gibt zwei Dinge, um auf Nummer sicher zu gehen:
1. einen Flug mit Stornierungsoption buchen (no shit Sherlok!)
2. euren Visumsantrag mit ausreichend Vorlaufzeit einzureichen
Was ist ausreichend Vorlaufzeit? Zwischen 3-1 Monat. Eher als drei Monate vor Einreise erhaltet ihr kein uketsuke zumisho, bei weniger als einem Monat könnte es knapp werden, falls die Botschaft Nachfragen hat.
⛩ Finanzierungsnachweis
Hier habe ich einfach einen Screenshot aus meiner Online Banking App gemacht, die die letzten 30 Tage meines Kontoverlaufs zeigt. Passt!
⛩ Pledge für die Nationale Krankenkasse Japan
Wie oben schon beschrieben, kommt ihr da nicht herum. Seit 2015 müssen alle Langzeitvisa sich bei der Nationalen Krankenkasse registrieren. An die zahlt ihr einen monatlichen Beitrag von ca. 3.500 Yen. Ich werde später noch einen Artikel schreiben, wie man sich dort registrieren kann. Bis dahin findet ihr noch mehr Infos dazu hier!
Wo reiche ich meinen Visumsantrag ein?
Ihr habt alle nötigen Unterlagen zusammen? Dann ab zur Japanischen Botschaft! Die für euch verantwortliche Botschaft – denn nicht jedes Land hat seine eigene – könnt ihr hier nachschauen:
Botschaft von Japan
Verantwortlich für: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Japanisches Generalkonsulat Hamburg
Verantwortlich für: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein
Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf
Verantwortlich für: Nordrhein-Westfalen
Japanisches Generalkonsulat Frankfurt am Main
Verantwortlich für: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Japanisches Generalkonsulat München
Verantwortlich für: Baden-Württemberg, Bayern
Kann ich meinen Antrag aus per Post schicken?
Auf der offiziellen Botschaftsseite zum Working Holiday Visa steht, dass der Antrag persönlich eingereicht werden muss. Ich habe vorher meiner Botschaft eine E-Mail geschrieben und nachgefragt, ob ich meinen Antrag auch per Post schicken durfte. Antwort: Ja, ist okay! Bitte fragt also vorher einfach bei der für euch zuständigen Botschaft nach!
Wann kann ich mein Working Holiday Visum abholen?
Mein Working Holiday Visum hat vom Tag des "Ich stecke meinen Antrag in den Briefkasten" bis "Das ist der offizielle Abholtermin" 22 Tage Bearbeitungszeit gebraucht. Die Nachricht, dass mein Visum bewilligt wurde, bekam ich bereits nach sechs Tagen - allerdings gingen dann noch einmal 18 Tage bis zum offiziellen Abholtermin drauf. Fragt mich nicht, warum das so lange dauert. Ich weiß es auch nicht!
Was muss ich bei der Abholung beachten?
Euer Visa muss persönlich gegen Vorlage eures Reisepasses abgeholt werden! Bitte beachtet, dass ihr dafür die Botschaft betreten müsst. Sprich: Ihr müsst durch die Sicherheitsschleusen, wo ihr und eure Tasche durchleuchtet werdet. Also bitte nichts einpacken, was euch in irgendeine brenzlige Situation bringen könnte!
Am Schalter geht dann alles ganz schnell: Ihr reicht der Person euren Reisepass und diese klebt euer Working Holiday Visum auf den Seiten für "VISA" weiter hinten im Pass ein.
Was muss ich noch für die Einreise nach Japan beachten?
Wie oben bereits erwähnt, müsst ihr euch bei der MySOS App registrieren. Dort gebt ihr unter anderem an, aus welchem Land ihr kommt, wo ihr untergebracht seid und wann eure letzte Impfung gegen Corona war. Außerdem hinterlegt ihr in der App euer PCR-Ergebnis – der Test darf übrigens maximal 72 Stunden vor Abflug gemacht werden und ihr solltet euch am besten an eine Stelle wenden, die euch das Ergebnis auch direkt auf Japanisch ausgibt. Hier findet ihr eine Übersicht!
Meine Sprachschule hat mich außerdem darauf hingewiesen, dass ich mir die App COCOA (Corona Controll App) installieren soll und mich bei "Visit Japan" registrieren muss. Die App ist ähnlich der Corona-App, die wir hier in Deutschland nutzen – "Visit Japan" ist ein erneuter Fragebogen, der ähnlich wie die MySOS App eure Daten erfasst.
Bitte fragt mich nicht, warum es mehrere Apps/Erfassungen geben muss. Ich habe einfach brav genickt und alles ausgefüllt!
Am Flughafen in Japan müsst ihr dann nachweisen, dass ihr die Apps installiert und euch registriert habt. Die MySOS App zeigt beispielsweise mittels Farbe (Rot/Gelb/Blau), ob ihr euch nach der Einreise in Quarantäne begeben müsst (das ist nämlich abhängig von einzelnen Bestimmungen eurer Einreiseländer. Deutsche Staatsbürger:innen müssen derzeit nicht in Quarantäne, wenn sie ihre Impfung + den negativen PCR-Test vorweisen). Meine MySOS-App ist derzeit noch Gelb, weil ich noch kein PCR-Ergebnis hinterlegt habe.
Solltet ihr kein App-fähiges Smartphone besitzen, müsst ihr euch am Flughafen unter Aufsicht eins ausleihen und die Apps installieren. Das dauert – meine MySOS-App hat zum Beispiel zwei Tage gebraucht, um mein Impfzertifikat zu prüfen. Es kann also sein, dass ihr euch vorübergehend in Quarantäne begeben müsst, solltet ihr die App nicht installiert haben.
So ein langer Text – aber ich hoffe, es hat geholfen! :)
Wir sehen uns dann mit dem nächsten Blogbeitrag aus Japan! ♥
So bekommst du ein Working Holiday Visum für Japan!
Seit Corona ist es nicht gerade einfach, nach Japan zu reisen. Auch ich habe die letzten zweieinhalb Jahre wie auf heißen Kohlen gesessen – doch dann war sie endlich da, die Chance! In diesem Blogpost erzähle ich euch, wie ich mein Working Holiday Visum erhalten habe – und was ihr braucht, um es mir gleichzutun!
Ihr erfüllt alle Anforderungen, die das Working Holiday Visum mit sich bringt? Wunderbar, dann können wir direkt loslegen!
Was braucht ihr für ein Working Holiday Visum in Japan?
Folgende Sachen müsst ihr (Stand August 2022) bei der Japanischen Botschaft einreichen:
- "Certificate for Completion of Registration to the ERFS System" (auch uketsuke zumisho 受付済証 genannt)
- euren gültigen Reisepass (wenn ihr euren Antrag postalisch einreicht, reicht hier die Kopie!)
- ein weiteres Passfoto
- das vollständig ausgefüllte Antragsformular
- euren Reiseplan (auf Englisch oder Japanisch)
- euren Lebenslauf (auf Englisch oder Japanisch)
- ein einseitiges Motivationsschreiben (auf Englisch oder Japanisch)
- euer Flugticket (mind. Hinflug, Hin-und Rückflug bei niedrigem Finanzierungsnachweis, siehe nächster Punkt)
- Finanzierungsnachweis, zB als Kontoauszuges: mind. 2000 Euro bei Vorlage von Hin- und Rückflugticket; mind. 3000 Euro bei Vorlage allein vom Hinflugticket
- die schriftliche Verpflichtung für die Mitgliedschaft in der Nationalen Krankenkasse in Japan (Pledge) (Bitte beachtet: Eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung lohnt sich zwar, die Mitgliedschaft in der Nationalen Krankenkasse von Japan ist jedoch seit Mai 2015 Pflicht, wenn ihr länger als 90 Tage im Land bleibt! Ihr kommt um die Anmeldung also nicht herum.)
Hier findet ihr noch ein paar mehr Informationen zu den einzelnen Punkten:
⛩ "Certificate for Completion of Registration to the ERFS System" uketsuke zumisho 受付済証
Dieses Zertifikat wird von eurem Bürgen in Japan ausgestellt. ERFS steht hierbei für "Entrants, Returnees, Follow-Up System". Das uketsuke zumisho stellt also sicher, dass ihr in diesem System registriert seid.
Wer kann für euch bürgen? Zum Beispiel eine Sprachschule oder ein Arbeitgeber. Wichtig ist, dass die jeweilige Instanz in Japan ansässig ist.
Wer kann nicht für euch bürgen? Privatpersonen/Freund:innen/ausländische Firmen ohne Sitz in Japan.
Wie habe ich mein uketsuke zumisho bekommen?
Wie ihr sicherlich wisst, besuche ich innerhalb meiner Working Holiday Auszeit wieder eine Sprachschule in Japan – meine Wahl ist wieder auf Genki JACS gefallen! Nachdem ich meinen Sprachkurs gebucht habe, musste ich das von der Schule bereitgestellte Registrierungsformular ausfüllen, welches die Daten direkt in das ERFS-System einspeist.
Dafür musste ich meinen Namen, ein Foto meines Passes und die Länder, die ich bis zu 14 Tage vor meinem Eintritt nach Japan besucht habe, angeben. Außerdem musste ich ankreuzen, ob ich mir bereits die MySOS App (Android/IOS) heruntergeladen und mich dort angemeldet habe.
⛩ Reisepass & Passfoto
Hier gibt es nicht großartiges Neues zu berichten. Achtet darauf, dass euer Reisepass gültig und euer Passfoto aktuell ist!
⛩ Antragsformular
Das Formular ist auf Englisch, aber zum Glück selbsterklärend. Nice to know fact: Bei "Passport type" müsst ihr "ordinary" ankreuzen.
⛩ Reiseplan
Hier wird es eventuell ein bisschen tricky. Ich musste meinen Reiseplan zweimal einreichen, weil der erste Entwurf der Botschaft nicht detailliert genug war. Das Gute: So detailliert euer Plan auch ist, ihr müsst euch nicht 100 % daran halten! Wenn ihr also spontan entscheidet, doch lieber eine andere Stadt zu besuchen oder drei Monate am gleichen Fleck zu bleiben, wird das niemand nachprüfen. Wichtig ist nur, dass ihr zeigt, dass ihr euch vorher schon Gedanken gemacht habt, wie ihr das Land kennenlernen wollt (denn darum geht es beim Working Holiday Visum).
⛩ Lebenslauf
Auch dieses Formular ist selbsterklärend. Ich habe es mir in Word kopiert, um es besser ausfüllen zu können. Solltet ihr (noch) keinen (Neben-)Job in Japan haben, könnt ihr den letzten Teil einfach freilassen!
⛩ Motivationsschreiben
Am Anfang hatte ich ein wenig Bammel vor dieser Aufgabe, weil ich nicht das 2938479238. Motivationsschreiben à la "Ich möchte nach Japan reisen, weil ich Japan schön finde." schreiben wollte. Im Endeffekt ist es sicherlich trotzdem nicht das beste Motivationsschreiben ever geworden, aber ich habe viel davon berichtet, was meine bisherigen Japanreisen mit mir gemacht haben – und was ich hoffe, was mein Working Holiday Aufenthalt in und mit mir verändern wird. Auch habe ich davon erzählt, dass ich in Deutschland regelmäßig eine Japanische Mittagspause mit meinen Kolleg:innen veranstalte und meine Social Media Kanäle nutze, um anderen zu zeigen, wie wunderschön das japanische Land und die Kultur ist.
Wenn ihr googled, findet ihr einige Entwürfe fertiger Motivationsschreiben – ich würde euch aber raten, es hier eher einmal selbst zu versuchen, als euch Copy/Paste etwas zusammenzustellen.
⛩ Flugticket
Ja, ihr habt richtig gelesen. Um euer Visum zu bekommen, braucht ihr schon ein Flugticket. "Aber Liv, wenn ich noch gar nicht weiß, ob ich mein Visum wirklich erhalte, wie kann ich mir da schon einen Flug buchen?" Nun ja, ... Es gibt zwei Dinge, um auf Nummer sicher zu gehen:
1. einen Flug mit Stornierungsoption buchen (no shit Sherlok!)
2. euren Visumsantrag mit ausreichend Vorlaufzeit einzureichen
Was ist ausreichend Vorlaufzeit? Zwischen 3-1 Monat. Eher als drei Monate vor Einreise erhaltet ihr kein uketsuke zumisho, bei weniger als einem Monat könnte es knapp werden, falls die Botschaft Nachfragen hat.
⛩ Finanzierungsnachweis
Hier habe ich einfach einen Screenshot aus meiner Online Banking App gemacht, die die letzten 30 Tage meines Kontoverlaufs zeigt. Passt!
⛩ Pledge für die Nationale Krankenkasse Japan
Wie oben schon beschrieben, kommt ihr da nicht herum. Seit 2015 müssen alle Langzeitvisa sich bei der Nationalen Krankenkasse registrieren. An die zahlt ihr einen monatlichen Beitrag von ca. 3.500 Yen. Ich werde später noch einen Artikel schreiben, wie man sich dort registrieren kann. Bis dahin findet ihr noch mehr Infos dazu hier!
Wo reiche ich meinen Visumsantrag ein?
Ihr habt alle nötigen Unterlagen zusammen? Dann ab zur Japanischen Botschaft! Die für euch verantwortliche Botschaft – denn nicht jedes Land hat seine eigene – könnt ihr hier nachschauen:
Botschaft von Japan
Verantwortlich für: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Japanisches Generalkonsulat Hamburg
Verantwortlich für: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein
Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf
Verantwortlich für: Nordrhein-Westfalen
Japanisches Generalkonsulat Frankfurt am Main
Verantwortlich für: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Japanisches Generalkonsulat München
Verantwortlich für: Baden-Württemberg, Bayern
Kann ich meinen Antrag aus per Post schicken?
Auf der offiziellen Botschaftsseite zum Working Holiday Visa steht, dass der Antrag persönlich eingereicht werden muss. Ich habe vorher meiner Botschaft eine E-Mail geschrieben und nachgefragt, ob ich meinen Antrag auch per Post schicken durfte. Antwort: Ja, ist okay! Bitte fragt also vorher einfach bei der für euch zuständigen Botschaft nach!
Wann kann ich mein Working Holiday Visum abholen?
Mein Working Holiday Visum hat vom Tag des "Ich stecke meinen Antrag in den Briefkasten" bis "Das ist der offizielle Abholtermin" 22 Tage Bearbeitungszeit gebraucht. Die Nachricht, dass mein Visum bewilligt wurde, bekam ich bereits nach sechs Tagen - allerdings gingen dann noch einmal 18 Tage bis zum offiziellen Abholtermin drauf. Fragt mich nicht, warum das so lange dauert. Ich weiß es auch nicht!
Was muss ich bei der Abholung beachten?
Euer Visa muss persönlich gegen Vorlage eures Reisepasses abgeholt werden! Bitte beachtet, dass ihr dafür die Botschaft betreten müsst. Sprich: Ihr müsst durch die Sicherheitsschleusen, wo ihr und eure Tasche durchleuchtet werdet. Also bitte nichts einpacken, was euch in irgendeine brenzlige Situation bringen könnte!
Am Schalter geht dann alles ganz schnell: Ihr reicht der Person euren Reisepass und diese klebt euer Working Holiday Visum auf den Seiten für "VISA" weiter hinten im Pass ein.
Was muss ich noch für die Einreise nach Japan beachten?
Wie oben bereits erwähnt, müsst ihr euch bei der MySOS App registrieren. Dort gebt ihr unter anderem an, aus welchem Land ihr kommt, wo ihr untergebracht seid und wann eure letzte Impfung gegen Corona war. Außerdem hinterlegt ihr in der App euer PCR-Ergebnis – der Test darf übrigens maximal 72 Stunden vor Abflug gemacht werden und ihr solltet euch am besten an eine Stelle wenden, die euch das Ergebnis auch direkt auf Japanisch ausgibt. Hier findet ihr eine Übersicht!
Meine Sprachschule hat mich außerdem darauf hingewiesen, dass ich mir die App COCOA (Corona Controll App) installieren soll und mich bei "Visit Japan" registrieren muss. Die App ist ähnlich der Corona-App, die wir hier in Deutschland nutzen – "Visit Japan" ist ein erneuter Fragebogen, der ähnlich wie die MySOS App eure Daten erfasst.
Bitte fragt mich nicht, warum es mehrere Apps/Erfassungen geben muss. Ich habe einfach brav genickt und alles ausgefüllt!
Am Flughafen in Japan müsst ihr dann nachweisen, dass ihr die Apps installiert und euch registriert habt. Die MySOS App zeigt beispielsweise mittels Farbe (Rot/Gelb/Blau), ob ihr euch nach der Einreise in Quarantäne begeben müsst (das ist nämlich abhängig von einzelnen Bestimmungen eurer Einreiseländer. Deutsche Staatsbürger:innen müssen derzeit nicht in Quarantäne, wenn sie ihre Impfung + den negativen PCR-Test vorweisen). Meine MySOS-App ist derzeit noch Gelb, weil ich noch kein PCR-Ergebnis hinterlegt habe.
Solltet ihr kein App-fähiges Smartphone besitzen, müsst ihr euch am Flughafen unter Aufsicht eins ausleihen und die Apps installieren. Das dauert – meine MySOS-App hat zum Beispiel zwei Tage gebraucht, um mein Impfzertifikat zu prüfen. Es kann also sein, dass ihr euch vorübergehend in Quarantäne begeben müsst, solltet ihr die App nicht installiert haben.
So ein langer Text – aber ich hoffe, es hat geholfen! :)
Wir sehen uns dann mit dem nächsten Blogbeitrag aus Japan! ♥
Dass ich Anime liebe, ist ja kein Geheimnis. Und dass es mir Sport-Animes am meisten angetan haben, auch nicht. Bei der kleinen "Anime-Challenge" mit Sina von Glücksmomente in der Küche und Stephanie von The Hangry Stories war deswegen sofort klar: Ich muss etwas für Haikyuu!! machen!
Gesagt getan. Und weil mir Sugar Cookies mit Royal Icing immer so viel Spaß machen, habe ich mich dieses Mal an den Schulbannern der verschiedenen Mannschaften versucht!
Es war gar nicht so einfach, die einzelnen Schriftzeichen mit Royal Icing nachzuzeichnen. Und meine Japanischleher:innen werden wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, weil ich nicht die korrekte Strichfolge beachtet habe. ¯\_(ツ)_/¯
Aber ich hatte Spaß – und das ist doch die Hauptsache!
PS: Es ist glaube ich ziemlich leicht zu erraten, welches mein Lieblingsteam ist, oder? ;)
Anime Food: Haikyuu!! Cookies
Was ihr braucht
für den Teig
Rezept nach Miss Blueberrymuffin
- 125 g weiche Butter
- 125 g Zucker
- 1 Ei
- 250 g Mehl
- Prise Salz
- außerdem: Ausstecher in Kreis- & Viereck-Form
für das Royal Icing
- 1 Eiweiß
- 250 g Puderzucker
- Wasser zum Verdünnen
- Lebensmittelpasten von Wilton*
- optinal: Edible Marker*
Wie ihr es macht
- Für den Teig: Schlagt die Butter und den Zucker hellcremig auf. Das Ei wird ebenfalls untergerührt. Zum Schluss hebt ihr das Mehl und die Prise Salz unter und verknetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Abdecken und für 30 Minuten im Kühlschrank parken!
- Heizt den Ofen auf 180° vor. Rollt den Teig einen halben Zentimeter dick aus und stecht mit euren Ausstechern die Kekse aus. Aus dem Kreis werden die Bälle, aus dem Viereck die Banner. Tipp: Solltet ihr keinen viereckigen Ausstecher haben, könnt ihr auch einfach mit einem Messer die Form ausschneiden!
- Legt die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt sie für 10-12 Minuten in den Ofen. Danach gut auskühlen lassen!
- Für das Royal Icing: Während die Kekse abkühlen, könnt ihr euer Royal Icing zubereiten! Hierfür schlagt ihr das Eiweiß kurz auf und siebt dann den Puderzucker hinzu. Nun kräftig weiterschlagen, bis die Masse ihr Volumen fast verdoppelt hat und reinweiß ist.
- Verteilt euer Icing auf so viele Schüsseln, wie ihr Farben haben möchtet. Bei mir waren das: Weiß, Rot, Grün, Blau, Gelb, Schwarz und etwas, was eigentlich Türkis werden sollte ;)
In jede Schüssel gebt ihr nun mit einem Zahnstocher die jeweilige Pastenfarbe. Seid dabei ruhig gönnerhaft – gerade das Schwarz braucht einiges an Farbe! - Rührt die Farben gut unter und macht so lange weiter, bis ihr alle Icings eingefärbt habt.
Tipp: Deckt die Schüsseln, die ihr gerade nicht bearbeitet, ab. So verhindert ihr, dass sich auf dem Icing eine Kruste bildet! - Für das Dekorieren mit Royal Icing benötigt ihr zwei Sorten von Icing: ein etwas Flüssigeres und ein Festeres.
Nehmt nun von jeder Farbe mind. 1 Teelöffel ab und füllt ihn in einen Spritzbeutel mit sehr kleiner Lochtülle. Das ist euer festeres Icing, mit dem ihr die Outlines und die Details aufspritzt!
Tipp: Solltet ihr (wie ich) nicht so viele Lochtüllen besitzen, könnt ihr euch aus Backpapier ganz einfach schnell selbst kleine Spritzbeutel mit Mini-Loch basteln! - Zu den restlichen Schüsseln gebt ihr einige Tropfen Wasser und rührt diese unter, bis das Icing eine flüssige Konsistenz hat. Wichtig: Es sollte nicht dünnflüssig wie Wasser sein, eher wie Honig!
- Nun kann es ans Dekorieren gehen! Spritzt zuerst mit eueren festen Icings die Outlines auf die Kekse. Sprich: Die Umrandungen der Bälle und die Umrandungen der Banner – alles in der jeweiligen Farbe, mit der die Flächen später gefüllt werden!
Tipp: Um bei den Bällen nicht Freihand spritzen zu müssen, habe ich mir die Linien mit einem Edible Marker* vorgezeichnet! - Habt ihr alle Linien vorgezeichnet, könnt ihr die Flächen mit dem flüssigen Icing in der jeweiligen Farbe füllen! Das geht entweder auch mit einer Spritztülle – oder viel einfacher mit einem Teelöffel! Einfach eine kleine Menge Icing auf den Keksen verteilen und dann mit dem Stiel des Teelöffels oder einem Zahnstocher bis zum Rand verteilen.
- Lasst die Kekse nun unbedingt mind. 30 min antrocknen, ehe ihr die Schriftzüge draufspritzt!
Sonst verschwimmen die Details mit der Untergrundfarbe (ist mir bei dem "Haikyuu!!" Schriftzug passiert..). - Passt beim Auftragen der Schriftzüge außerdem auf, dass ihr nicht mit dem Finger auf den Untergrund kommt, sonst hinterlasst ihr eine unschöne Delle.
- Ist alles aufgespritzt, lasst ihr die Kekse über Nacht durchtrocknen – und schon seid ihr...
Fertig ♥
*Amazon-Affiliate-Link
Anime Food: Haikyuu!! Cookies
Dass ich Anime liebe, ist ja kein Geheimnis. Und dass es mir Sport-Animes am meisten angetan haben, auch nicht. Bei der kleinen "Anime-Challenge" mit Sina von Glücksmomente in der Küche und Stephanie von The Hangry Stories war deswegen sofort klar: Ich muss etwas für Haikyuu!! machen!
Gesagt getan. Und weil mir Sugar Cookies mit Royal Icing immer so viel Spaß machen, habe ich mich dieses Mal an den Schulbannern der verschiedenen Mannschaften versucht!
Es war gar nicht so einfach, die einzelnen Schriftzeichen mit Royal Icing nachzuzeichnen. Und meine Japanischleher:innen werden wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, weil ich nicht die korrekte Strichfolge beachtet habe. ¯\_(ツ)_/¯
Aber ich hatte Spaß – und das ist doch die Hauptsache!
PS: Es ist glaube ich ziemlich leicht zu erraten, welches mein Lieblingsteam ist, oder? ;)
Anime Food: Haikyuu!! Cookies
Was ihr braucht
für den Teig
Rezept nach Miss Blueberrymuffin
- 125 g weiche Butter
- 125 g Zucker
- 1 Ei
- 250 g Mehl
- Prise Salz
- außerdem: Ausstecher in Kreis- & Viereck-Form
für das Royal Icing
- 1 Eiweiß
- 250 g Puderzucker
- Wasser zum Verdünnen
- Lebensmittelpasten von Wilton*
- optinal: Edible Marker*
Wie ihr es macht
- Für den Teig: Schlagt die Butter und den Zucker hellcremig auf. Das Ei wird ebenfalls untergerührt. Zum Schluss hebt ihr das Mehl und die Prise Salz unter und verknetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Abdecken und für 30 Minuten im Kühlschrank parken!
- Heizt den Ofen auf 180° vor. Rollt den Teig einen halben Zentimeter dick aus und stecht mit euren Ausstechern die Kekse aus. Aus dem Kreis werden die Bälle, aus dem Viereck die Banner. Tipp: Solltet ihr keinen viereckigen Ausstecher haben, könnt ihr auch einfach mit einem Messer die Form ausschneiden!
- Legt die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt sie für 10-12 Minuten in den Ofen. Danach gut auskühlen lassen!
- Für das Royal Icing: Während die Kekse abkühlen, könnt ihr euer Royal Icing zubereiten! Hierfür schlagt ihr das Eiweiß kurz auf und siebt dann den Puderzucker hinzu. Nun kräftig weiterschlagen, bis die Masse ihr Volumen fast verdoppelt hat und reinweiß ist.
- Verteilt euer Icing auf so viele Schüsseln, wie ihr Farben haben möchtet. Bei mir waren das: Weiß, Rot, Grün, Blau, Gelb, Schwarz und etwas, was eigentlich Türkis werden sollte ;)
In jede Schüssel gebt ihr nun mit einem Zahnstocher die jeweilige Pastenfarbe. Seid dabei ruhig gönnerhaft – gerade das Schwarz braucht einiges an Farbe! - Rührt die Farben gut unter und macht so lange weiter, bis ihr alle Icings eingefärbt habt.
Tipp: Deckt die Schüsseln, die ihr gerade nicht bearbeitet, ab. So verhindert ihr, dass sich auf dem Icing eine Kruste bildet! - Für das Dekorieren mit Royal Icing benötigt ihr zwei Sorten von Icing: ein etwas Flüssigeres und ein Festeres.
Nehmt nun von jeder Farbe mind. 1 Teelöffel ab und füllt ihn in einen Spritzbeutel mit sehr kleiner Lochtülle. Das ist euer festeres Icing, mit dem ihr die Outlines und die Details aufspritzt!
Tipp: Solltet ihr (wie ich) nicht so viele Lochtüllen besitzen, könnt ihr euch aus Backpapier ganz einfach schnell selbst kleine Spritzbeutel mit Mini-Loch basteln! - Zu den restlichen Schüsseln gebt ihr einige Tropfen Wasser und rührt diese unter, bis das Icing eine flüssige Konsistenz hat. Wichtig: Es sollte nicht dünnflüssig wie Wasser sein, eher wie Honig!
- Nun kann es ans Dekorieren gehen! Spritzt zuerst mit eueren festen Icings die Outlines auf die Kekse. Sprich: Die Umrandungen der Bälle und die Umrandungen der Banner – alles in der jeweiligen Farbe, mit der die Flächen später gefüllt werden!
Tipp: Um bei den Bällen nicht Freihand spritzen zu müssen, habe ich mir die Linien mit einem Edible Marker* vorgezeichnet! - Habt ihr alle Linien vorgezeichnet, könnt ihr die Flächen mit dem flüssigen Icing in der jeweiligen Farbe füllen! Das geht entweder auch mit einer Spritztülle – oder viel einfacher mit einem Teelöffel! Einfach eine kleine Menge Icing auf den Keksen verteilen und dann mit dem Stiel des Teelöffels oder einem Zahnstocher bis zum Rand verteilen.
- Lasst die Kekse nun unbedingt mind. 30 min antrocknen, ehe ihr die Schriftzüge draufspritzt!
Sonst verschwimmen die Details mit der Untergrundfarbe (ist mir bei dem "Haikyuu!!" Schriftzug passiert..). - Passt beim Auftragen der Schriftzüge außerdem auf, dass ihr nicht mit dem Finger auf den Untergrund kommt, sonst hinterlasst ihr eine unschöne Delle.
- Ist alles aufgespritzt, lasst ihr die Kekse über Nacht durchtrocknen – und schon seid ihr...
Fertig ♥
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Auch wenn es draußen schon etwas kälter ist, seid ihr doch sicherlich noch für ein sommerliches Gericht zu haben, oder? Oder? ODER? (Bitte sagt ja!) Dann Vorhang auf für meinen Beitrag zum heutigen Thema der #OishiiWeeks: kalte Sōmen!
Was sind Sōmen?
Bei Sōmen (素麺) handelt es sich um japanische Fadennudeln, die komplett aus Weizenmehl bestehen. Das besondere an Somen: Statt den Nudelteig auszurollen und in dünne Streifen zu schneiden, werden Sōmen-Nudeln bei der Herstellung in die Länge gezogen!
Eine besondere Art des Somen-Genusses sind übrigens die Nagashi Sōmen – dabei werden die Nudeln direkt aus halbierten Bambusrohren, durch die kaltes Wasser fließt, "gefischt" und erst dann in die Soße gedippt. Es gibt sogar kleine Maschinen, mit denen ihr dieses Erlebnis zu Hause "nachbauen" könnt – nur leider nicht auf dem deutschen Markt.
Zwar gibt es Sōmen auch im Winter, aber traditionell werden sie im Sommer gegessen – und zwar kalt, eiskalt!
Kalte Sōmen mit Mentsuyu Dipsoße
Was ihr braucht
für zwei Personen
- 1 Packung Somen
- viel kaltes Wasser und eventuell ein paar Eiswürfel!
- 200 ml Wasser
- 70 ml Sojasoße
- 60 ml Mirin
- 1 TL Dashi-Pulver (wenn ihr auch das Dashi komplett selbst machen wollt, haltet euch an das tolle Rezept von Stephanie von HangryStories!)
- 1 TL geriebener Ingwer
- optional: 1 TL Sesamöl
- 3 Eier
- je eine Prise Salz, Pfeffer und Zucker
- 1 Lotuswurzeln, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
- Öl zum Anbraten
- 1/2 Salatgurke
- 1 kleine Chilischote
- zwei kleine Frühlingszwiebeln
- geröstete Sesamkörner
Wie ihr es macht
- Für die Soße: Vermengt die 200 ml Wasser mit der Sojasoße, dem Mirin, dem Dashipulver und dem Ingwer und lasst alles einmal aufkochen. Schmeckt es nach eurem Empfinden ab (ihr könnt zum Beispiel auch noch das Sesamöl hinzugeben) und gießt es dann zum Abkühlen in eine Schale.
Tipp: Wenn ihr es eilig habt, könnt ihr die Wassermenge auch auf 100 ml reduzieren und die Soße dann mit Eiswürfeln runterkühlen. Diese schmelzen in der Soße und verflüssigen sie so! - Für die Beilagen: Verrührt die drei Eier mit Salz, Pfeffer und Zucker und bratet euch daraus ein Tamagoyaki, welches ihr danach in dünne Streifen schneidet. Wer damit jetzt nichts anzufangen weiß oder keine geeignete Tamagoyaki-Pfanne besitzt, brät einfach ein großes Omlette und schneidet dieses in dünne Streifen!
Bratet die Scheiben der Lotuswurzel ganz kurz in sehr heißem Öl an, tupft sie dann gut ab und stellt sie beiseite. - Weitere Beilagen: Schneidet die Salatgurke, Chilischote und Frühlingszwiebeln in dünne Streifen.
- Sind alle Beilagen vorbereitet und die Soße fertig, könnt ihr euch den Nudeln widmen: Kocht sie nach Packungsanleitung (lieber etwas kürzer als zu lang) und wascht sie dann unter fließendem, kalten Wasser ab. So entfernt ihr die Stärke und verhindert, dass die Nudeln zusammenkleben.
- Richtet die Nudeln auf zwei Tellern an, in dem ihr sie mit einer Gabel zu kleinen Nestern aufrollt, und verteilt die Lotusscheiben, Chili und Frühlingszwiebeln darauf.
Tipps: Wer seine Nudeln wirklich kalt haben will, kann unter jedes Nest einen Eiswürfel packen! - Die restlichen Beilagen & der Sesam werden separat dazu angeboten.
- Verteilt die Dipsoße auf zwei Schälchen und serviert eure Somen!
Kalte Somen –Japanische Nudeln mit Dipsoße #OishiiWeeks
Auch wenn es draußen schon etwas kälter ist, seid ihr doch sicherlich noch für ein sommerliches Gericht zu haben, oder? Oder? ODER? (Bitte sagt ja!) Dann Vorhang auf für meinen Beitrag zum heutigen Thema der #OishiiWeeks: kalte Sōmen!
Was sind Sōmen?
Bei Sōmen (素麺) handelt es sich um japanische Fadennudeln, die komplett aus Weizenmehl bestehen. Das besondere an Somen: Statt den Nudelteig auszurollen und in dünne Streifen zu schneiden, werden Sōmen-Nudeln bei der Herstellung in die Länge gezogen!
Eine besondere Art des Somen-Genusses sind übrigens die Nagashi Sōmen – dabei werden die Nudeln direkt aus halbierten Bambusrohren, durch die kaltes Wasser fließt, "gefischt" und erst dann in die Soße gedippt. Es gibt sogar kleine Maschinen, mit denen ihr dieses Erlebnis zu Hause "nachbauen" könnt – nur leider nicht auf dem deutschen Markt.
Zwar gibt es Sōmen auch im Winter, aber traditionell werden sie im Sommer gegessen – und zwar kalt, eiskalt!
Kalte Sōmen mit Mentsuyu Dipsoße
Was ihr braucht
für zwei Personen
- 1 Packung Somen
- viel kaltes Wasser und eventuell ein paar Eiswürfel!
- 200 ml Wasser
- 70 ml Sojasoße
- 60 ml Mirin
- 1 TL Dashi-Pulver (wenn ihr auch das Dashi komplett selbst machen wollt, haltet euch an das tolle Rezept von Stephanie von HangryStories!)
- 1 TL geriebener Ingwer
- optional: 1 TL Sesamöl
- 3 Eier
- je eine Prise Salz, Pfeffer und Zucker
- 1 Lotuswurzeln, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
- Öl zum Anbraten
- 1/2 Salatgurke
- 1 kleine Chilischote
- zwei kleine Frühlingszwiebeln
- geröstete Sesamkörner
Wie ihr es macht
- Für die Soße: Vermengt die 200 ml Wasser mit der Sojasoße, dem Mirin, dem Dashipulver und dem Ingwer und lasst alles einmal aufkochen. Schmeckt es nach eurem Empfinden ab (ihr könnt zum Beispiel auch noch das Sesamöl hinzugeben) und gießt es dann zum Abkühlen in eine Schale.
Tipp: Wenn ihr es eilig habt, könnt ihr die Wassermenge auch auf 100 ml reduzieren und die Soße dann mit Eiswürfeln runterkühlen. Diese schmelzen in der Soße und verflüssigen sie so! - Für die Beilagen: Verrührt die drei Eier mit Salz, Pfeffer und Zucker und bratet euch daraus ein Tamagoyaki, welches ihr danach in dünne Streifen schneidet. Wer damit jetzt nichts anzufangen weiß oder keine geeignete Tamagoyaki-Pfanne besitzt, brät einfach ein großes Omlette und schneidet dieses in dünne Streifen!
Bratet die Scheiben der Lotuswurzel ganz kurz in sehr heißem Öl an, tupft sie dann gut ab und stellt sie beiseite. - Weitere Beilagen: Schneidet die Salatgurke, Chilischote und Frühlingszwiebeln in dünne Streifen.
- Sind alle Beilagen vorbereitet und die Soße fertig, könnt ihr euch den Nudeln widmen: Kocht sie nach Packungsanleitung (lieber etwas kürzer als zu lang) und wascht sie dann unter fließendem, kalten Wasser ab. So entfernt ihr die Stärke und verhindert, dass die Nudeln zusammenkleben.
- Richtet die Nudeln auf zwei Tellern an, in dem ihr sie mit einer Gabel zu kleinen Nestern aufrollt, und verteilt die Lotusscheiben, Chili und Frühlingszwiebeln darauf.
Tipps: Wer seine Nudeln wirklich kalt haben will, kann unter jedes Nest einen Eiswürfel packen! - Die restlichen Beilagen & der Sesam werden separat dazu angeboten.
- Verteilt die Dipsoße auf zwei Schälchen und serviert eure Somen!
Herzlich willkommen zur ersten Runde der #OishiiWeeks! Was sind die #OishiiWeeks? Ein kleiner Versuch, das wahnsinnige Japan-Fernweh bei mir und ein paar tollen Blogger-Kolleg:innen zu stillen! Ihr findet in den kommenden drei Wochen jeden Sonntag ein Rezept von uns zu unterschiedlichen Themen – und das heutige Thema lautet (ihr habt es sicher schon am Namen erraten): MATCHA!
Ich habe mich für ein Rezept entschieden, dass ich aufgrund seiner Einfachheit schon lange mal ausprobieren wollte. Inspiriert ist das ganze außerdem von den köstlichen Meiji-Pralinen, die ihr in jedem Konbini in Japan findet – kleine Schokopralinen in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, unter anderem auch (#surprise!) in Matcha!Matcha-Pralinen mit nur drei Zutaten
nach Cooking Tree, angepasst nach meinem Geschmack
Was ihr braucht:
- 200 g gezuckerte Kondensmilch
- eine Prise Salz (okay, das ist jetzt zwar eine vierte Zutat, aber die Prise Salz zählt ja fast gar nicht!)
- 75 g Kakaopulver zum Backen
- 15 g Matchapulver
- Erhitzt die Kondensmilch mit dem Salz in einem kleinen Topf, bis sie anfängt zu dampfen und füllt sie dann in eine Rührschüssel um.
PS: Solltet ihr keine gezuckerte Kondensmilch finden, könnt ihr auch normale (Kondens-)Milch nehmen und diese mit 100 g Puderzucker auf mittlerer Hitze so lange einkochen, bis sie die Konsistenz von gezuckerter Kondensmilch hat! - Siebt das Kakaopulver auf die Kondensmilch und hebt es unter.
- Verteilt die Masse zwischen zwei Frischhaltefolien oder Bienenwachstüchern und streicht sie ca. 1 cm dick aus.
- Gebt das ganze für 3h in den Kühlschrank der für 1h ins Gefrierfach.
- Löst die Masse aus ihrer Verpackung und bestreut sie mit dem Matchapulver.
- Schneidet sie in kleine Vierecke – s hilft, wenn ihr die Schnittkante des Messers mit Matchapulver bestäubt – und wer will, kann sie mit dem Finger noch etwas schöner formen.
Matcha-Pralinen mit nur drei Zutaten! #OishiiWeeks
Herzlich willkommen zur ersten Runde der #OishiiWeeks! Was sind die #OishiiWeeks? Ein kleiner Versuch, das wahnsinnige Japan-Fernweh bei mir und ein paar tollen Blogger-Kolleg:innen zu stillen! Ihr findet in den kommenden drei Wochen jeden Sonntag ein Rezept von uns zu unterschiedlichen Themen – und das heutige Thema lautet (ihr habt es sicher schon am Namen erraten): MATCHA!
Ich habe mich für ein Rezept entschieden, dass ich aufgrund seiner Einfachheit schon lange mal ausprobieren wollte. Inspiriert ist das ganze außerdem von den köstlichen Meiji-Pralinen, die ihr in jedem Konbini in Japan findet – kleine Schokopralinen in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen, unter anderem auch (#surprise!) in Matcha!Matcha-Pralinen mit nur drei Zutaten
nach Cooking Tree, angepasst nach meinem Geschmack
Was ihr braucht:
- 200 g gezuckerte Kondensmilch
- eine Prise Salz (okay, das ist jetzt zwar eine vierte Zutat, aber die Prise Salz zählt ja fast gar nicht!)
- 75 g Kakaopulver zum Backen
- 15 g Matchapulver
- Erhitzt die Kondensmilch mit dem Salz in einem kleinen Topf, bis sie anfängt zu dampfen und füllt sie dann in eine Rührschüssel um.
PS: Solltet ihr keine gezuckerte Kondensmilch finden, könnt ihr auch normale (Kondens-)Milch nehmen und diese mit 100 g Puderzucker auf mittlerer Hitze so lange einkochen, bis sie die Konsistenz von gezuckerter Kondensmilch hat! - Siebt das Kakaopulver auf die Kondensmilch und hebt es unter.
- Verteilt die Masse zwischen zwei Frischhaltefolien oder Bienenwachstüchern und streicht sie ca. 1 cm dick aus.
- Gebt das ganze für 3h in den Kühlschrank der für 1h ins Gefrierfach.
- Löst die Masse aus ihrer Verpackung und bestreut sie mit dem Matchapulver.
- Schneidet sie in kleine Vierecke – s hilft, wenn ihr die Schnittkante des Messers mit Matchapulver bestäubt – und wer will, kann sie mit dem Finger noch etwas schöner formen.
Burger – バーガー
🍔 Veganic To Go
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| Vegan Teriyaki Chicken Burger |
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| Veganic To Go |
🍔 Ain SOPH. Ripple
- Ain SOPH. Journey
- Ain SOPH. Soar
- Ain SOPH. GINZA
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| Ripple Cheese Burger |
🍔 Mos Burger
Vegetarische & vegane Burger in Tokyo
Burger – バーガー
🍔 Veganic To Go
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| Vegan Teriyaki Chicken Burger |
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| Veganic To Go |
🍔 Ain SOPH. Ripple
- Ain SOPH. Journey
- Ain SOPH. Soar
- Ain SOPH. GINZA
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| Ripple Cheese Burger |
🍔 Mos Burger
Ramen - ラーメン
Kyushu Jangara Ramen
Geschmack: 🍜🍜🍜🍜🍜
Bestellung: beim Personal, englisches Menü vorhanden
Kosten: ca. 1.000 Yen
Afuri
Geschmack: 🍜🍜🍜--
Bestellung: am Automaten (englische Beschriftung vorhanden)
Kosten: ca. 1.380 Yen
Soranoiro NIPPON
Geschmack: 🍜🍜---
Bestellung: am Automaten (freundliche Bedienung hilft gerne weiter)
Kosten: zwischen 1.200 und 1.700 Yen
Noodle Stand Tokyo
Die veganen Coconut Ramen beim Noodle Stand Tokyo landen für mich auf Platz 2 hinter Kyushu Jangara Ramen. Auch diese bestellt ihr am Ticketautomaten (die veganen Ramen sind auch hier extra gekennzeichnet) und ergattert mit etwas Glück auch direkt einen Sitzplatz in diesem sehr kleinen Lokal.Auch wenn die Ramen eher weniger mit den hier vorgestellten Suppen zu vergleichen sind, schmecken sie ausgesprochen gut. Die Einlagen sind ausgefallen(er) und reichlich vorhanden, so dass ihr auf jeden Fall gesättigt aus dem Lokal kugelt.
Bestellung: am Automaten
Kosten: ca. 1.000 Yen
4 vegetarische & vegane Ramen-Restaurants in Tokyo
Ramen - ラーメン
Kyushu Jangara Ramen
Geschmack: 🍜🍜🍜🍜🍜
Bestellung: beim Personal, englisches Menü vorhanden
Kosten: ca. 1.000 Yen
Afuri
Geschmack: 🍜🍜🍜--
Bestellung: am Automaten (englische Beschriftung vorhanden)
Kosten: ca. 1.380 Yen
Soranoiro NIPPON
Geschmack: 🍜🍜---
Bestellung: am Automaten (freundliche Bedienung hilft gerne weiter)
Kosten: zwischen 1.200 und 1.700 Yen
Noodle Stand Tokyo
Die veganen Coconut Ramen beim Noodle Stand Tokyo landen für mich auf Platz 2 hinter Kyushu Jangara Ramen. Auch diese bestellt ihr am Ticketautomaten (die veganen Ramen sind auch hier extra gekennzeichnet) und ergattert mit etwas Glück auch direkt einen Sitzplatz in diesem sehr kleinen Lokal.Auch wenn die Ramen eher weniger mit den hier vorgestellten Suppen zu vergleichen sind, schmecken sie ausgesprochen gut. Die Einlagen sind ausgefallen(er) und reichlich vorhanden, so dass ihr auf jeden Fall gesättigt aus dem Lokal kugelt.
Bestellung: am Automaten
Kosten: ca. 1.000 Yen
Im Original heißen sie ürbigens ススワタリ - Susuwatari! Und weil ich Katakana zwar immer noch nicht so gut lesen kann, mein Japanisch in den letzten Monaten aber so einige Fortschritte gemacht habe, kommen die Rußmännchen morgen mit in den Kurs — als kleine Überraschung für die anderen Kursteilnehmer, die echt durch die Bank weg super sympathisch sind! Ich habe wirklich selten so einen tollen Sprachkurs erlebt (und ich habe während meiner Unizeit gleich acht Stück besucht)!
Rußmännchen Cookies - Susuwatari Cookies
Was ihr brauchtfür den Teig
Rezept nach Miss Blueberrymuffin
- 125 g weiche Butter
- 125 g Zucker
- 1 Ei
- 250 g Mehl
- Prise Salz
- 1 Eiweiß
- 250 g Puderzucker
- ca. 1/2 TL Wasser
- Lebensmittelpasten von Wilton in schwarz, ich habe sie aus diesem Set* verwendet
- Zuckerdekor
1 Für den Teig: Schlagt die Butter und den Zucker hellcremig auf. Das Ei wird ebenfalls untergerührt. Zum Schluss hebt ihr das Mehl und die Prise Salz unter und verknetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Abdecken und für 30 Minuten im Kühlschrank parken!
2 Heizt den Ofen auf 180° vor. Rollt den Teig einen halben Zentimeter dick aus und stecht mit eurem Ausstecher die Kekse aus. Die kommen jetzt für 10-12 Minuten in den Ofen. Danach gut auskühlen lassen!
3 Während die Kekse abkühlen, könnt ihr euer Royal Icing zubereiten! Hierfür schlagt ihr das Eiweiß kurz auf und gebt dann den Puderzucker hinzu. Nun kräftig weiterrühren, bis die Masse ihr Volumen fast verdoppelt hat und reinweiß ist.
4 Nehmt 1 EL Icing ab und stellt ihn zur Seite. Gebt 1/4 des restlichen Royal Icings in eine Schüssel und färbt es mit der Pastenfarbe schwarz ein. Zu dem übrigen Icing gebt ihr 1/2 TL Wasser und färbt es ebenfalls schwarz ein. Es sollte deutlich flüssiger sein, als die kleinere Menge an schwarzem Icing. Am Ende habt ihr also drei Schüsseln mit Royal Icing!
5 Füllt das festere schwarze Icing in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle und beginnt mit dem Dekorieren der Kekse. Zuerst zeichnet ihr die Outlines der Körper der Rußmännchen auf jeden Cookie. Während diese trocken, beginnt ihr damit, die Fläche innerhalb der Outlines mit dem flüssigen schwarzen Icing für den Körper zu füllen. Zum Schluss zeichnet ihr mit dem restlichen weißen und etwas schwarzem Icing die Augen auf.
6 Für die letzten Details könnt ihr Zuckerdekor anbringe, solange das Icing noch leicht feucht ist.
Fertig ♥
Rußmännchen Cookies - Studio Ghibli
Im Original heißen sie ürbigens ススワタリ - Susuwatari! Und weil ich Katakana zwar immer noch nicht so gut lesen kann, mein Japanisch in den letzten Monaten aber so einige Fortschritte gemacht habe, kommen die Rußmännchen morgen mit in den Kurs — als kleine Überraschung für die anderen Kursteilnehmer, die echt durch die Bank weg super sympathisch sind! Ich habe wirklich selten so einen tollen Sprachkurs erlebt (und ich habe während meiner Unizeit gleich acht Stück besucht)!
Rußmännchen Cookies - Susuwatari Cookies
Was ihr brauchtfür den Teig
Rezept nach Miss Blueberrymuffin
- 125 g weiche Butter
- 125 g Zucker
- 1 Ei
- 250 g Mehl
- Prise Salz
- 1 Eiweiß
- 250 g Puderzucker
- ca. 1/2 TL Wasser
- Lebensmittelpasten von Wilton in schwarz, ich habe sie aus diesem Set* verwendet
- Zuckerdekor
1 Für den Teig: Schlagt die Butter und den Zucker hellcremig auf. Das Ei wird ebenfalls untergerührt. Zum Schluss hebt ihr das Mehl und die Prise Salz unter und verknetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Abdecken und für 30 Minuten im Kühlschrank parken!
2 Heizt den Ofen auf 180° vor. Rollt den Teig einen halben Zentimeter dick aus und stecht mit eurem Ausstecher die Kekse aus. Die kommen jetzt für 10-12 Minuten in den Ofen. Danach gut auskühlen lassen!
3 Während die Kekse abkühlen, könnt ihr euer Royal Icing zubereiten! Hierfür schlagt ihr das Eiweiß kurz auf und gebt dann den Puderzucker hinzu. Nun kräftig weiterrühren, bis die Masse ihr Volumen fast verdoppelt hat und reinweiß ist.
4 Nehmt 1 EL Icing ab und stellt ihn zur Seite. Gebt 1/4 des restlichen Royal Icings in eine Schüssel und färbt es mit der Pastenfarbe schwarz ein. Zu dem übrigen Icing gebt ihr 1/2 TL Wasser und färbt es ebenfalls schwarz ein. Es sollte deutlich flüssiger sein, als die kleinere Menge an schwarzem Icing. Am Ende habt ihr also drei Schüsseln mit Royal Icing!
5 Füllt das festere schwarze Icing in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle und beginnt mit dem Dekorieren der Kekse. Zuerst zeichnet ihr die Outlines der Körper der Rußmännchen auf jeden Cookie. Während diese trocken, beginnt ihr damit, die Fläche innerhalb der Outlines mit dem flüssigen schwarzen Icing für den Körper zu füllen. Zum Schluss zeichnet ihr mit dem restlichen weißen und etwas schwarzem Icing die Augen auf.
6 Für die letzten Details könnt ihr Zuckerdekor anbringe, solange das Icing noch leicht feucht ist.
Fertig ♥
Im Mai begann unseren dreiwöchiger Trip durch Japan - jetzt nehme ich euch auf dem Blog auch mit auf die Reise! Den Start- und Endpunkt der Reise (Tokyo) spare ich mir bis zum Schluss auf. Jetzt geht es erstmal nach Hakone! Koffer sind gepackt? Sonnenhut sitzt? Dann auf in das kleine Dörfchen!
Hakone
Die Kleinstadt Hakone liegt ca. 100 km von Tokyo entfernt im Vorland des Fujisan/Mt. Fuji. Mit ungefähr 11.500 Einwohnern geht es hier eher ruhig zu - so gut wie alle Menschen, die euch begegnen werden, sind Touristen wie ihr!
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| Auch hier nichts für Vegetarier.. und zu hatte es außerdem! © unten: Mister K |
Wir entspannen im heißen Wasser und bekommen langsam Hunger. Leider gibt es von den wenigen Restaurants, die in unserem Ort geöffnet haben (und das sind nur drei), kein vegetarisches. Also leeren wir, wie gefühlt alle anderen auch, den einzigen Konbini des Ortes und beschränken uns auf Onigiri und Instant-Nudelsuppe. Könnte schlimmer sein.
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| Reisegruppe bereit für den Ausflug! © oben & unten: Mister K |
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| Wir haben großes Glück mit dem Wetter und sehen den Fujisan! |
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| Die Schwefelfelder rund um die Seilbahn-Station "Owakudani". |
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| Der Ashi-See mit einem seiner drei Piratenschiffe. |
Auch wir nehmen den vorletzten Bus zurück ins Hostel. Ein schöner Tag mit viel Natur!
Im nächsten Teil werde ich euch nach Kyoto führen inkl. der Verwandlung zur Maiko!
Hakone - Rundreise durch Japan, Teil 1
Im Mai begann unseren dreiwöchiger Trip durch Japan - jetzt nehme ich euch auf dem Blog auch mit auf die Reise! Den Start- und Endpunkt der Reise (Tokyo) spare ich mir bis zum Schluss auf. Jetzt geht es erstmal nach Hakone! Koffer sind gepackt? Sonnenhut sitzt? Dann auf in das kleine Dörfchen!
Hakone
Die Kleinstadt Hakone liegt ca. 100 km von Tokyo entfernt im Vorland des Fujisan/Mt. Fuji. Mit ungefähr 11.500 Einwohnern geht es hier eher ruhig zu - so gut wie alle Menschen, die euch begegnen werden, sind Touristen wie ihr!
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| Auch hier nichts für Vegetarier.. und zu hatte es außerdem! © unten: Mister K |
Wir entspannen im heißen Wasser und bekommen langsam Hunger. Leider gibt es von den wenigen Restaurants, die in unserem Ort geöffnet haben (und das sind nur drei), kein vegetarisches. Also leeren wir, wie gefühlt alle anderen auch, den einzigen Konbini des Ortes und beschränken uns auf Onigiri und Instant-Nudelsuppe. Könnte schlimmer sein.
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| Reisegruppe bereit für den Ausflug! © oben & unten: Mister K |
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| Wir haben großes Glück mit dem Wetter und sehen den Fujisan! |
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| Die Schwefelfelder rund um die Seilbahn-Station "Owakudani". |
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| Der Ashi-See mit einem seiner drei Piratenschiffe. |
Auch wir nehmen den vorletzten Bus zurück ins Hostel. Ein schöner Tag mit viel Natur!
Im nächsten Teil werde ich euch nach Kyoto führen inkl. der Verwandlung zur Maiko!
Schon bald geht es los - im Mai starten wir unsere Rundreise durch Japan. Heute möchte ich euch deswegen gerne unseren Reiseplan vorstellen. Wir haben ein üppiges Programm festgelegt - also legen wir gleich los!
Rundreise durch Japan
Alle Punkte treffen auch auf unsere Rundreise zu - nur mussten wir uns zusätzlich noch um einen Japan Rail Pass kümmern. Das ist ein Zugticket, dass es uns ermöglicht, günstig(er) durchs Land zu reisen! Den JPR gibt es für 7, 14 oder 30 Tage. Wir haben uns für die 14er-Variante entschieden - dementsprechend kurz sind auch unsere Aufenthalte an den einzelnen Orten, schließlich wollen wir ja viel vom Land sehen!
Tag 1-4: Tokyo
Die erste Woche verbringen wir in Tokyo. Ich freue mich unglaublich darauf, die Stadt wiederzusehen und meinen Mitreisenden all die schönen Plätze zu zeigen, die ich dort schon entdeckt habe. Besonders freue ich mich auf den Tokyo City View auf den Ropponghi Hills, das Shoppen in Harajuku, Ikebukuro und Akihabara - und natürlich das Essen!Da meine drei Begleiter begeisterte Boulder sind, werden wir sicherlich auch mal einen Nachmittag in einer japanischen Boulderhalle verbringen!
Nach Tokyo starten wir dann mit unserem Japan Rail Pass für zwei Wochen durch! Ich bin total gespannt, schließlich bin ich in Japan noch nie Zug gefahren. Gerade die Shinkansen sollen ja der Knaller sein. Wir lassen uns überraschen ;)
Tag 5-6: Hakone
Für zwei Nächte bleiben wir in Hakone und schauen uns dort den Mt. Fuji mal aus der Nähe an! Sven ist begeisterter Kletterer/Bergsteiger und würde am liebsten den Berg besteigen. Daraus wird leider nichts, denn so ein Aufstieg dauert gerne mal zwei Tage. Zeit, die wir (hust, ich) lieber mit anderen Dingen verbringen wollen - zum Beispiel damit, die Umgebung von Hakone zu erkunden! Aber wer weiß, vielleicht kommen wir ja irgendwann noch mal nach Japan ...Tag 7-11: Kyoto
Für sechs Tage verschlägt es uns dann nach Kyoto - der längste Stopp auf unserer Reise. Hier haben wir schon einiges geplant: einen Ausflug zu den tausend roten Toren, ein Kimono-Shooting für mich (yay) und Tagesausflüge nach Osaka, Kobe und Nara.Tag 12-13: Koyasan
Wir (Sven) möchten in Japan gerne auch mal wandern gehen. Deswegen rasten wir vor der Weiterreise in den Westen noch für zwei Nächte in Koyasan. Übernachtet wird in einem Kloster, die perfekte Atmosphäre, um die Natur zu erkunden und zu entspannen!Tag 14: Hiroshima
Ein Tag ist sicherlich viel zu kurz, um Hiroshima richtig kennenzulernen. Wir versuchen es trotzdem. Ich bin sehr gespannt auf die eindrucksvolle Geschichte, die die Stadt zu erzählen hat und das Friedensmuseum steht dabei ganz weit oben auf der Liste.Tag 15: Kanazawa
Eine etwas längere Zugfahrt führt uns dann nach Kanazawa. Auch hier haben wir nur einen Tag und eine Nacht - denn das Ende des Rail Pass naht! Die Kirschblüten haben wir zu diesem Zeitpunkt zwar verpasst, die Stadt lockt trotzdem mit ihrer wunderschönen Architektur.Tag 16-17: Nagano
Meine Mitstreiter haben mich überzeugt, dass dieser Punkt auch unbedingt auf unsere Reiseroute gehört. Also legen wir noch einen 2-Tages-Stop in Nagano ein. Mit der letzten Kraft des Rail Passes geht es dann zurück nach Tokyo.Tag 18-23: Tokyo
Erprobt vom Zugfahren werden wir in der letzten Woche Tokyo noch ein paar Ausflüge wagen. Auf der Liste ganz oben steht: Kamakura. Dort wollen wir unsere Füße in den Ozean halten, ehe es zurück in den Flieger und nach Hause geht! Ein letzter sehnsuchtsvoller Blick nach Tokyo - und schon hat uns Deutschland wieder.In weniger als zwei Wochen beginnt unser Abenteuer - und es stehen immer noch so unglaublich viele Dinge auf unserer To-Do-Liste. Das ich ein bisschen hibbelig bin, brauche ich euch sicherlich nicht zu erzählen.
Aber ich freue mich auch wahnsinnig auf Japan, auf Tokyo - und auf die vielen, vielen neuen Eindrücke. Das wird eine Wucht!
Rundreise durch Japan - Unsere Reiseplanung für 2018
Schon bald geht es los - im Mai starten wir unsere Rundreise durch Japan. Heute möchte ich euch deswegen gerne unseren Reiseplan vorstellen. Wir haben ein üppiges Programm festgelegt - also legen wir gleich los!
Rundreise durch Japan
Alle Punkte treffen auch auf unsere Rundreise zu - nur mussten wir uns zusätzlich noch um einen Japan Rail Pass kümmern. Das ist ein Zugticket, dass es uns ermöglicht, günstig(er) durchs Land zu reisen! Den JPR gibt es für 7, 14 oder 30 Tage. Wir haben uns für die 14er-Variante entschieden - dementsprechend kurz sind auch unsere Aufenthalte an den einzelnen Orten, schließlich wollen wir ja viel vom Land sehen!
Tag 1-4: Tokyo
Die erste Woche verbringen wir in Tokyo. Ich freue mich unglaublich darauf, die Stadt wiederzusehen und meinen Mitreisenden all die schönen Plätze zu zeigen, die ich dort schon entdeckt habe. Besonders freue ich mich auf den Tokyo City View auf den Ropponghi Hills, das Shoppen in Harajuku, Ikebukuro und Akihabara - und natürlich das Essen!Da meine drei Begleiter begeisterte Boulder sind, werden wir sicherlich auch mal einen Nachmittag in einer japanischen Boulderhalle verbringen!
Nach Tokyo starten wir dann mit unserem Japan Rail Pass für zwei Wochen durch! Ich bin total gespannt, schließlich bin ich in Japan noch nie Zug gefahren. Gerade die Shinkansen sollen ja der Knaller sein. Wir lassen uns überraschen ;)
Tag 5-6: Hakone
Für zwei Nächte bleiben wir in Hakone und schauen uns dort den Mt. Fuji mal aus der Nähe an! Sven ist begeisterter Kletterer/Bergsteiger und würde am liebsten den Berg besteigen. Daraus wird leider nichts, denn so ein Aufstieg dauert gerne mal zwei Tage. Zeit, die wir (hust, ich) lieber mit anderen Dingen verbringen wollen - zum Beispiel damit, die Umgebung von Hakone zu erkunden! Aber wer weiß, vielleicht kommen wir ja irgendwann noch mal nach Japan ...Tag 7-11: Kyoto
Für sechs Tage verschlägt es uns dann nach Kyoto - der längste Stopp auf unserer Reise. Hier haben wir schon einiges geplant: einen Ausflug zu den tausend roten Toren, ein Kimono-Shooting für mich (yay) und Tagesausflüge nach Osaka, Kobe und Nara.Tag 12-13: Koyasan
Wir (Sven) möchten in Japan gerne auch mal wandern gehen. Deswegen rasten wir vor der Weiterreise in den Westen noch für zwei Nächte in Koyasan. Übernachtet wird in einem Kloster, die perfekte Atmosphäre, um die Natur zu erkunden und zu entspannen!Tag 14: Hiroshima
Ein Tag ist sicherlich viel zu kurz, um Hiroshima richtig kennenzulernen. Wir versuchen es trotzdem. Ich bin sehr gespannt auf die eindrucksvolle Geschichte, die die Stadt zu erzählen hat und das Friedensmuseum steht dabei ganz weit oben auf der Liste.Tag 15: Kanazawa
Eine etwas längere Zugfahrt führt uns dann nach Kanazawa. Auch hier haben wir nur einen Tag und eine Nacht - denn das Ende des Rail Pass naht! Die Kirschblüten haben wir zu diesem Zeitpunkt zwar verpasst, die Stadt lockt trotzdem mit ihrer wunderschönen Architektur.Tag 16-17: Nagano
Meine Mitstreiter haben mich überzeugt, dass dieser Punkt auch unbedingt auf unsere Reiseroute gehört. Also legen wir noch einen 2-Tages-Stop in Nagano ein. Mit der letzten Kraft des Rail Passes geht es dann zurück nach Tokyo.Tag 18-23: Tokyo
Erprobt vom Zugfahren werden wir in der letzten Woche Tokyo noch ein paar Ausflüge wagen. Auf der Liste ganz oben steht: Kamakura. Dort wollen wir unsere Füße in den Ozean halten, ehe es zurück in den Flieger und nach Hause geht! Ein letzter sehnsuchtsvoller Blick nach Tokyo - und schon hat uns Deutschland wieder.In weniger als zwei Wochen beginnt unser Abenteuer - und es stehen immer noch so unglaublich viele Dinge auf unserer To-Do-Liste. Das ich ein bisschen hibbelig bin, brauche ich euch sicherlich nicht zu erzählen.
Aber ich freue mich auch wahnsinnig auf Japan, auf Tokyo - und auf die vielen, vielen neuen Eindrücke. Das wird eine Wucht!

































