Karamellkuchen mit Pekannüssen und Haferflockenboden - Leilas Backbuch auf Wanderschaft

Seit einiger Zeit reist Leila Lindholm durch Deutschland - Bettina von Homemade and Baked hat sie auf Reisen geschickt und nun ist sie auch bei mir angekommen!



Ihr Buch Backen mit Leila: Meine Lieblingsrezepte für Brot, Kuchen, Torten und Gebäck*  lockt mit vielen vielen Rezepten, da weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen oder reinschmecken soll ;) Entschieden habe ich mich dann spontan für den Karamellkuchen mit Pekannüssen mit einem Haferflockenteig als Boden (man konnte zwischen drei verschiedenen Teigsorten wählen).



Was ihr braucht
für den Boden
  • 175 g Butter
  • 180 g Weizenmehl
  • 120 g Zucker
  • 45 g Haferflocken
für den Belag
  • 500 ml Schlagsahne
  • 240 g Zucker
  • 40 g braunen Zucker (im Buch: Farinzucker)
  • Mark einer Vanilleschote
  • 2 El Honig
  • 200 g Zuckerrübensirup (im Buch wird heller empfohlen, ich habe nur dunklen bekommen - falls da jemand einen Tipp hat - immer her damit!)
  • 1 EL Kakaopulver zum Backen
  • 50 g weiche Butter
  • 2 Handvoll Pekanüsse
  • nicht im Buch / optional: etwas grobes Meersalz

Wie ihr es macht

1 Da der Belag am längsten braucht, fangen wir damit an! Lasst alle Zutaten (bis auf die Butter und die Nüsse) in einem Topf ca. eine Stunde auf mittlerer bis niedriger Stufe einköcheln. 
Anmerkung: Frau Leila schreibt in ihrem Buch etwas von einer Kugelprobe. Dabei lässt sie etwas Karamellmasse nach Ablauf der Zeit in kaltes Wasser tropfen und wenn sich die Masse zu einer Kugel formen lässt, ist sie fertig. Bei mir war dies weder nach einer, noch nach anderthalb, noch nach fast zwei Stunden der Fall - das Karamell wird auf dem Boden dann trotzdem etwas fester - zwar ist es immer noch weich, aber es lässt sich sich wenigstens schneiden.

2 Ca. eine halbe Stunde vor Schluss der Einköchelzeit bereitet ihr den Boden zu. Dafür lasst ihr die Butter schmelzen und vermengt sie mit dem Mehl, Zucker und den Haferflocken zu einem Teig, den ihr dann in eure eingefettete Tarteform (auch an den Rand!) drückt.
Anmerkung: Ihr müsst wirklich drücken - mit ausrollen ist da leider nicht viel.
Stecht den Teig mehrmals mit einer Gabel ein und backt ihn dann ca. 15 Minuten bei 175° im Ofen blind. 
Anmerkung: Ich habe hierfür diesmal keine Hülsenfrüchte verwendet, da mir der Teig sonst immer zu sehr schwitzt. Ihr könnt aber den Rand mit Alufolie abdecken, damit er nicht absackt.

3 Ist der Boden fertig, lasst ihr ihn kurz abkühlen und füllt dann die fertige Karamellmasse ein. Belegt das ganze mit den Pekanüssen und wer will, kann noch etwas Meersalz drüber streuen.
Anmerkung: Ich hatte noch ca. 150 ml Karamellmasse über, die ich einfach für Apfelspalten mit Karamellsoße und Kekskrümeln verwendet habe - ich könnt sie sicherlich 1-2 Tage im Kühlschrank aufheben!

Fertig!



So - meine Meinung zum Rezept: Der Kuchen ist wirklich mega süß (einige würden vielleicht das Wort abartig statt mega benutzen ;) ) - aber wenn man die Stücke klein hält und die Prise Meersalz bedenkt, macht sich das ganz gut und schmeckt auch wirklich lecker!
Begeistert bin ich von dem Haferflockenboden, der mir eindeutig besser schmeckt, als ein einfacher Mürbeteig. Warum es mit der Kugelprobe bei mir nichts werden wollte, werde ich wohl nicht erfahren - aber wie gesagt, das Karamell lässt sich auch so essen!

Ich habe noch einige Tage Zeit und werde sicherlich noch ein zweites Rezept nachbacken - mal schauen, was es diesmal wird!

Einen riesen Dank an Bettina, die die Wanderbuchaktion ins Leben gerufen hat und an all die tollen Mädels, die bis jetzt schon daraus nachgebacken haben. Hier könnt ihr übrigens nachlesen, was alles schon gezaubert wurde!




*Affiliate-Link

Kommentare

  1. Abartig süss :D ich kann es mir vorstellen..aber oft schmecken grade solche Kuchen besonders lecker.. Man schafft dann halt nur ein kleines Stück ;-)
    Zu dem Zuckerrübensirup: ich kenne von Grafschafter einen Karamellsirup..der ist hell und steht bei uns im Marktkauf/Edeka direkt neben dem dunklen. Vielleicht ist der hier gemeint?!

    Liebe Grüße,
    Katharina

    AntwortenLöschen
  2. Da hast du dir echt ein tolles Rezept ausgesucht! Ich kanns kaum erwarten, bis das Buch wieder bei mir zurück ist ;) Vielen Dank, dass du bei meiner ersten Wanderbuch-Aktion dabei warst!

    Liebe Grüße, Bettina

    AntwortenLöschen
  3. Booooah, der ist echt Hammer geworden. Wenn man davon ein Stück verdrückt ist man bestimmt super happy und glücklich, aber auch pappen-satt oder? Aber schon echt geil, das Teil.

    Liebe Grüße
    Lisa von Blogschokolade & Butterpost

    AntwortenLöschen