Mittwoch, 25. Dezember 2013

(Weihnachts-)Geschenke aus der Küche: No-Knead-Bread mit Dinkelmehl

Guten Morgen ihr Lieben (schon blöd, wenn man nicht auf 'veröffentlichen' drückt... grrrr.. also noch mal!)
Guten Abend ihr Lieben - na, habt ihr den ersten Weihnachtsabend gestern gut überstanden? Oder musstet ihr am Ende nach Hause rollten, vollgefuttert bis oben hin? :)
Ich hoffe auf jeden Fall, dass ihr einen wunderbaren Tag hattet - und da ich es gestern nur auf Facebook geschafft habe, heute auch hier noch einmal meine Weihnachtswünsche für euch:

Danke, für ein weiteres tolles Jahr mit euch! Danke, für all die lieben Kommentare, die ihr mir hier jeden Tag hinterlasst und danke dass ihr das ganze Zeug, was ich hier fabriziere, immer noch so interessant findet! ;)
Ich wünsche euch und euren Familien wunderbare Feiertage - egal ob ihr nun 'feiert' oder nicht! Macht es euch gemütlich und genießt einfach!

So - und nun zum zweiten Teil des Posts! Heute zeige ich euch einen Teil meines Weihnachtsgeschenkes für meine Eltern. Dieses Jahr habe ich mich mal dazu entschieden, komplett auf Gekauftest zu verzichten und alles selbst zu machen - dazu zählten unter anderem die Pralinen, welche ihr hier schon sehen konntet, Lebkuchen-Crossis (dazu in einem anderen Post später mehr) und eben das selbstgebackene Brot!

Ein No-Knead-Bread, also ein Brot, welches nicht geknetet werden brauch, sollte es werden. Im Internet und durch eure Kommentare bin ich auf zahlreiche Rezepte gestoßen und habe mir aus diesen dann einfach meins zusammengebastelt.
(Dafür habe ich zum Beispiel hier und hier und hier und hier No-Knead-Bread-Rezepte nachgelesen!)
Und was soll ich sagen - schaut es euch an! Das Brot von unten war nur das Probebackbrot und schon das ist unglaublich geworden! Das Geschenk-Brot wurde dann noch frisch am späten Abend aus dem Ofen geholt, damit es am nächsten Morgen sofort auf Reisen gehen konnte (den Anschnitt seht ihr weiter unten) - und das sah mindestens genauso gut aus, wenn nicht sogar besser! :)

Das Brot wird in einem geschlossenem Topf oder (wenn ihr wie ich keinen Topf habt, dessen Deckel 230-250° aushält) in einer nicht zu großen Auflaufform. Ich habe eine aus Glas verwendet und es ist einfach perfekt geworden! Ich hätte niemals gedacht, dass es funktioniert, geschweige denn, dass es so einfach geht! Jetzt gibt es also keine Ausrede mehr, um an selbstgebackenem Brot vorbeizukommen ;)

Was ihr braucht

  • 1/4 Würfel frische Hefe
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 250 g Vollkorn-Dinkelmehl + etwas mehr zum Bestäuben
  • 170 g Weizenmehl
  • einen ofenfesten Topf mit Deckel (oder eine Auflaufform)

Wie ihr es macht

1 Zerbröselt die Hefe und verrührt sie zusammen mit dem Wasser, dem Salz und dem Zucker, bis sie sich aufgelöst hat. Gebt beide Mehlsorten hinzu und rührt mit einem Holzlöffel ein paar mal kräftig durch die Schüssel, bis sich eine Art Mehlklumpen gebildet hat (das muss nicht ordentlich aussehen, die Zutaten sollten nur miteinander verbunden sein!).
Eure Schüssel deckt ihr nun mit Frischhaltefolie ab und lasst sie für 12 Stunden bei Zimmertemperatur stehen.
(Ich habe diesen Schritt gegen 23 Uhr abends gemacht, damit ich am nächsten Morgen nach dem Aufstehen und Frühstücken gleich weiterbacken konnte!)

2 Euer Teig ist nun eine glibbrig-flüssige Masse und extrem aufgegangen. 
Bemehlt ein großes Stück Backpapier großzügig und kratzt euren Teig mit einem Teigschaber darauf. Nun faltet ihr ihn - und zwar 4 Mal.
Erstes Mal von rechts nach links, dann von unten nach oben, dann von links nach rechts und zuletzt von oben nach unten. So entsteht die typische Brotform. Wichtig ist hierbei, dass ihr wirklich einfach nur faltet und legt - nicht knetet oder drückt! Also ganz sanft ;)
(Hier könnt ihr euch auch noch ein Video zur Falttechnik anschauen!)
Deckt den Teig mit einem Küchentuch ab und lasst ihn so für weitere anderthalb Stunden gehen.

3 40 Minuten vor Ende der Gehzeit stellt ihr euren Topf oder eure Auflaufform mit dem Deckel in den Ofen und heizt diesen vor - und zwar auf 250°. 
Wichtig ist hierbei, dass euer Topf bzw. eure Auflaufform mit dem Ofen vorheizt, damit sie richtig schön heiß wird! 

Ist die Gehzeit um, nehmt ihr euren Topf aus dem Ofen (Achtung, heiß!!), hebt vorsichtig den Deckel ab und mehlt ihn von innen aus. Nun lasst ihr euer Brot hineinplumpsen (ich habe es wirklich einfach hineingleiten lassen) - sollte etwas an der Unterlage kleben bleiben, legt ihr es einfach oben drauf, aber nicht kneten oder drücken!

Den Brotlaib nochmals leicht bemehlen und dann für 30 Minuten bei 230° backen (ihr dreht die Temperatur also etwas herunter).
Nach den 30 Minuten kommt der Deckel ab und das Brot darf noch mal für 15-20 Minuten knusprig werden!

Fertig ♥


Das Brot ist einfach sensationell! Ihr könnt es auch noch unendlich weit verfeinern, zum Beispiel mit Rosmarin oder getrockneten Tomaten oder klein geschnittenen Peperoni oder Parmesan oder oder..
Gebt die Zutaten einfach im ersten Schritt mit in den Teig oder streut sie nach dem zweiten Schritt obendrüber!



Mhhmmmmm - meine Eltern haben heute morgen gleich das Brot angeschnitten und verköstigt - sie waren beide begeistert und ich glücklich!

Ich wünsche euch noch einen besinnlichen Abend am 2. Weihnachtsfeiertag und werde euch bald auch noch das Rezept für die Lebkuchen-Crossis zeigen! ♥


Kommentare :

  1. So selbstgemachtes Brot schmeckt einfach immer noch am Besten :)

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  2. Guten Morgen Liv,

    das hört sich so sagenhaft einfach an, das werde ich probieren. Danke für´s einstellen.

    LG
    Tine

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