thank you for eating | elating | enchanting | empowerment
Wonach suchst du?
Schön, dass du da bist!
Seit Corona ist es nicht gerade einfach, nach Japan zu reisen. Auch ich habe die letzten zweieinhalb Jahre wie auf heißen Kohlen gesessen – doch dann war sie endlich da, die Chance! In diesem Blogpost erzähle ich euch, wie ich mein Working Holiday Visum erhalten habe – und was ihr braucht, um es mir gleichzutun!
Ihr erfüllt alle Anforderungen, die das Working Holiday Visum mit sich bringt? Wunderbar, dann können wir direkt loslegen!
Was braucht ihr für ein Working Holiday Visum in Japan?
Folgende Sachen müsst ihr (Stand August 2022) bei der Japanischen Botschaft einreichen:
- "Certificate for Completion of Registration to the ERFS System" (auch uketsuke zumisho 受付済証 genannt)
- euren gültigen Reisepass (wenn ihr euren Antrag postalisch einreicht, reicht hier die Kopie!)
- ein weiteres Passfoto
- das vollständig ausgefüllte Antragsformular
- euren Reiseplan (auf Englisch oder Japanisch)
- euren Lebenslauf (auf Englisch oder Japanisch)
- ein einseitiges Motivationsschreiben (auf Englisch oder Japanisch)
- euer Flugticket (mind. Hinflug, Hin-und Rückflug bei niedrigem Finanzierungsnachweis, siehe nächster Punkt)
- Finanzierungsnachweis, zB als Kontoauszuges: mind. 2000 Euro bei Vorlage von Hin- und Rückflugticket; mind. 3000 Euro bei Vorlage allein vom Hinflugticket
- die schriftliche Verpflichtung für die Mitgliedschaft in der Nationalen Krankenkasse in Japan (Pledge) (Bitte beachtet: Eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung lohnt sich zwar, die Mitgliedschaft in der Nationalen Krankenkasse von Japan ist jedoch seit Mai 2015 Pflicht, wenn ihr länger als 90 Tage im Land bleibt! Ihr kommt um die Anmeldung also nicht herum.)
Hier findet ihr noch ein paar mehr Informationen zu den einzelnen Punkten:
⛩ "Certificate for Completion of Registration to the ERFS System" uketsuke zumisho 受付済証
Dieses Zertifikat wird von eurem Bürgen in Japan ausgestellt. ERFS steht hierbei für "Entrants, Returnees, Follow-Up System". Das uketsuke zumisho stellt also sicher, dass ihr in diesem System registriert seid.
Wer kann für euch bürgen? Zum Beispiel eine Sprachschule oder ein Arbeitgeber. Wichtig ist, dass die jeweilige Instanz in Japan ansässig ist.
Wer kann nicht für euch bürgen? Privatpersonen/Freund:innen/ausländische Firmen ohne Sitz in Japan.
Wie habe ich mein uketsuke zumisho bekommen?
Wie ihr sicherlich wisst, besuche ich innerhalb meiner Working Holiday Auszeit wieder eine Sprachschule in Japan – meine Wahl ist wieder auf Genki JACS gefallen! Nachdem ich meinen Sprachkurs gebucht habe, musste ich das von der Schule bereitgestellte Registrierungsformular ausfüllen, welches die Daten direkt in das ERFS-System einspeist.
Dafür musste ich meinen Namen, ein Foto meines Passes und die Länder, die ich bis zu 14 Tage vor meinem Eintritt nach Japan besucht habe, angeben. Außerdem musste ich ankreuzen, ob ich mir bereits die MySOS App (Android/IOS) heruntergeladen und mich dort angemeldet habe.
⛩ Reisepass & Passfoto
Hier gibt es nicht großartiges Neues zu berichten. Achtet darauf, dass euer Reisepass gültig und euer Passfoto aktuell ist!
⛩ Antragsformular
Das Formular ist auf Englisch, aber zum Glück selbsterklärend. Nice to know fact: Bei "Passport type" müsst ihr "ordinary" ankreuzen.
⛩ Reiseplan
Hier wird es eventuell ein bisschen tricky. Ich musste meinen Reiseplan zweimal einreichen, weil der erste Entwurf der Botschaft nicht detailliert genug war. Das Gute: So detailliert euer Plan auch ist, ihr müsst euch nicht 100 % daran halten! Wenn ihr also spontan entscheidet, doch lieber eine andere Stadt zu besuchen oder drei Monate am gleichen Fleck zu bleiben, wird das niemand nachprüfen. Wichtig ist nur, dass ihr zeigt, dass ihr euch vorher schon Gedanken gemacht habt, wie ihr das Land kennenlernen wollt (denn darum geht es beim Working Holiday Visum).
⛩ Lebenslauf
Auch dieses Formular ist selbsterklärend. Ich habe es mir in Word kopiert, um es besser ausfüllen zu können. Solltet ihr (noch) keinen (Neben-)Job in Japan haben, könnt ihr den letzten Teil einfach freilassen!
⛩ Motivationsschreiben
Am Anfang hatte ich ein wenig Bammel vor dieser Aufgabe, weil ich nicht das 2938479238. Motivationsschreiben à la "Ich möchte nach Japan reisen, weil ich Japan schön finde." schreiben wollte. Im Endeffekt ist es sicherlich trotzdem nicht das beste Motivationsschreiben ever geworden, aber ich habe viel davon berichtet, was meine bisherigen Japanreisen mit mir gemacht haben – und was ich hoffe, was mein Working Holiday Aufenthalt in und mit mir verändern wird. Auch habe ich davon erzählt, dass ich in Deutschland regelmäßig eine Japanische Mittagspause mit meinen Kolleg:innen veranstalte und meine Social Media Kanäle nutze, um anderen zu zeigen, wie wunderschön das japanische Land und die Kultur ist.
Wenn ihr googled, findet ihr einige Entwürfe fertiger Motivationsschreiben – ich würde euch aber raten, es hier eher einmal selbst zu versuchen, als euch Copy/Paste etwas zusammenzustellen.
⛩ Flugticket
Ja, ihr habt richtig gelesen. Um euer Visum zu bekommen, braucht ihr schon ein Flugticket. "Aber Liv, wenn ich noch gar nicht weiß, ob ich mein Visum wirklich erhalte, wie kann ich mir da schon einen Flug buchen?" Nun ja, ... Es gibt zwei Dinge, um auf Nummer sicher zu gehen:
1. einen Flug mit Stornierungsoption buchen (no shit Sherlok!)
2. euren Visumsantrag mit ausreichend Vorlaufzeit einzureichen
Was ist ausreichend Vorlaufzeit? Zwischen 3-1 Monat. Eher als drei Monate vor Einreise erhaltet ihr kein uketsuke zumisho, bei weniger als einem Monat könnte es knapp werden, falls die Botschaft Nachfragen hat.
⛩ Finanzierungsnachweis
Hier habe ich einfach einen Screenshot aus meiner Online Banking App gemacht, die die letzten 30 Tage meines Kontoverlaufs zeigt. Passt!
⛩ Pledge für die Nationale Krankenkasse Japan
Wie oben schon beschrieben, kommt ihr da nicht herum. Seit 2015 müssen alle Langzeitvisa sich bei der Nationalen Krankenkasse registrieren. An die zahlt ihr einen monatlichen Beitrag von ca. 3.500 Yen. Ich werde später noch einen Artikel schreiben, wie man sich dort registrieren kann. Bis dahin findet ihr noch mehr Infos dazu hier!
Wo reiche ich meinen Visumsantrag ein?
Ihr habt alle nötigen Unterlagen zusammen? Dann ab zur Japanischen Botschaft! Die für euch verantwortliche Botschaft – denn nicht jedes Land hat seine eigene – könnt ihr hier nachschauen:
Botschaft von Japan
Verantwortlich für: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Japanisches Generalkonsulat Hamburg
Verantwortlich für: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein
Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf
Verantwortlich für: Nordrhein-Westfalen
Japanisches Generalkonsulat Frankfurt am Main
Verantwortlich für: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Japanisches Generalkonsulat München
Verantwortlich für: Baden-Württemberg, Bayern
Kann ich meinen Antrag aus per Post schicken?
Auf der offiziellen Botschaftsseite zum Working Holiday Visa steht, dass der Antrag persönlich eingereicht werden muss. Ich habe vorher meiner Botschaft eine E-Mail geschrieben und nachgefragt, ob ich meinen Antrag auch per Post schicken durfte. Antwort: Ja, ist okay! Bitte fragt also vorher einfach bei der für euch zuständigen Botschaft nach!
Wann kann ich mein Working Holiday Visum abholen?
Mein Working Holiday Visum hat vom Tag des "Ich stecke meinen Antrag in den Briefkasten" bis "Das ist der offizielle Abholtermin" 22 Tage Bearbeitungszeit gebraucht. Die Nachricht, dass mein Visum bewilligt wurde, bekam ich bereits nach sechs Tagen - allerdings gingen dann noch einmal 18 Tage bis zum offiziellen Abholtermin drauf. Fragt mich nicht, warum das so lange dauert. Ich weiß es auch nicht!
Was muss ich bei der Abholung beachten?
Euer Visa muss persönlich gegen Vorlage eures Reisepasses abgeholt werden! Bitte beachtet, dass ihr dafür die Botschaft betreten müsst. Sprich: Ihr müsst durch die Sicherheitsschleusen, wo ihr und eure Tasche durchleuchtet werdet. Also bitte nichts einpacken, was euch in irgendeine brenzlige Situation bringen könnte!
Am Schalter geht dann alles ganz schnell: Ihr reicht der Person euren Reisepass und diese klebt euer Working Holiday Visum auf den Seiten für "VISA" weiter hinten im Pass ein.
Was muss ich noch für die Einreise nach Japan beachten?
Wie oben bereits erwähnt, müsst ihr euch bei der MySOS App registrieren. Dort gebt ihr unter anderem an, aus welchem Land ihr kommt, wo ihr untergebracht seid und wann eure letzte Impfung gegen Corona war. Außerdem hinterlegt ihr in der App euer PCR-Ergebnis – der Test darf übrigens maximal 72 Stunden vor Abflug gemacht werden und ihr solltet euch am besten an eine Stelle wenden, die euch das Ergebnis auch direkt auf Japanisch ausgibt. Hier findet ihr eine Übersicht!
Meine Sprachschule hat mich außerdem darauf hingewiesen, dass ich mir die App COCOA (Corona Controll App) installieren soll und mich bei "Visit Japan" registrieren muss. Die App ist ähnlich der Corona-App, die wir hier in Deutschland nutzen – "Visit Japan" ist ein erneuter Fragebogen, der ähnlich wie die MySOS App eure Daten erfasst.
Bitte fragt mich nicht, warum es mehrere Apps/Erfassungen geben muss. Ich habe einfach brav genickt und alles ausgefüllt!
Am Flughafen in Japan müsst ihr dann nachweisen, dass ihr die Apps installiert und euch registriert habt. Die MySOS App zeigt beispielsweise mittels Farbe (Rot/Gelb/Blau), ob ihr euch nach der Einreise in Quarantäne begeben müsst (das ist nämlich abhängig von einzelnen Bestimmungen eurer Einreiseländer. Deutsche Staatsbürger:innen müssen derzeit nicht in Quarantäne, wenn sie ihre Impfung + den negativen PCR-Test vorweisen). Meine MySOS-App ist derzeit noch Gelb, weil ich noch kein PCR-Ergebnis hinterlegt habe.
Solltet ihr kein App-fähiges Smartphone besitzen, müsst ihr euch am Flughafen unter Aufsicht eins ausleihen und die Apps installieren. Das dauert – meine MySOS-App hat zum Beispiel zwei Tage gebraucht, um mein Impfzertifikat zu prüfen. Es kann also sein, dass ihr euch vorübergehend in Quarantäne begeben müsst, solltet ihr die App nicht installiert haben.
So ein langer Text – aber ich hoffe, es hat geholfen! :)
Wir sehen uns dann mit dem nächsten Blogbeitrag aus Japan! ♥
So bekommst du ein Working Holiday Visum für Japan!
Seit Corona ist es nicht gerade einfach, nach Japan zu reisen. Auch ich habe die letzten zweieinhalb Jahre wie auf heißen Kohlen gesessen – doch dann war sie endlich da, die Chance! In diesem Blogpost erzähle ich euch, wie ich mein Working Holiday Visum erhalten habe – und was ihr braucht, um es mir gleichzutun!
Ihr erfüllt alle Anforderungen, die das Working Holiday Visum mit sich bringt? Wunderbar, dann können wir direkt loslegen!
Was braucht ihr für ein Working Holiday Visum in Japan?
Folgende Sachen müsst ihr (Stand August 2022) bei der Japanischen Botschaft einreichen:
- "Certificate for Completion of Registration to the ERFS System" (auch uketsuke zumisho 受付済証 genannt)
- euren gültigen Reisepass (wenn ihr euren Antrag postalisch einreicht, reicht hier die Kopie!)
- ein weiteres Passfoto
- das vollständig ausgefüllte Antragsformular
- euren Reiseplan (auf Englisch oder Japanisch)
- euren Lebenslauf (auf Englisch oder Japanisch)
- ein einseitiges Motivationsschreiben (auf Englisch oder Japanisch)
- euer Flugticket (mind. Hinflug, Hin-und Rückflug bei niedrigem Finanzierungsnachweis, siehe nächster Punkt)
- Finanzierungsnachweis, zB als Kontoauszuges: mind. 2000 Euro bei Vorlage von Hin- und Rückflugticket; mind. 3000 Euro bei Vorlage allein vom Hinflugticket
- die schriftliche Verpflichtung für die Mitgliedschaft in der Nationalen Krankenkasse in Japan (Pledge) (Bitte beachtet: Eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung lohnt sich zwar, die Mitgliedschaft in der Nationalen Krankenkasse von Japan ist jedoch seit Mai 2015 Pflicht, wenn ihr länger als 90 Tage im Land bleibt! Ihr kommt um die Anmeldung also nicht herum.)
Hier findet ihr noch ein paar mehr Informationen zu den einzelnen Punkten:
⛩ "Certificate for Completion of Registration to the ERFS System" uketsuke zumisho 受付済証
Dieses Zertifikat wird von eurem Bürgen in Japan ausgestellt. ERFS steht hierbei für "Entrants, Returnees, Follow-Up System". Das uketsuke zumisho stellt also sicher, dass ihr in diesem System registriert seid.
Wer kann für euch bürgen? Zum Beispiel eine Sprachschule oder ein Arbeitgeber. Wichtig ist, dass die jeweilige Instanz in Japan ansässig ist.
Wer kann nicht für euch bürgen? Privatpersonen/Freund:innen/ausländische Firmen ohne Sitz in Japan.
Wie habe ich mein uketsuke zumisho bekommen?
Wie ihr sicherlich wisst, besuche ich innerhalb meiner Working Holiday Auszeit wieder eine Sprachschule in Japan – meine Wahl ist wieder auf Genki JACS gefallen! Nachdem ich meinen Sprachkurs gebucht habe, musste ich das von der Schule bereitgestellte Registrierungsformular ausfüllen, welches die Daten direkt in das ERFS-System einspeist.
Dafür musste ich meinen Namen, ein Foto meines Passes und die Länder, die ich bis zu 14 Tage vor meinem Eintritt nach Japan besucht habe, angeben. Außerdem musste ich ankreuzen, ob ich mir bereits die MySOS App (Android/IOS) heruntergeladen und mich dort angemeldet habe.
⛩ Reisepass & Passfoto
Hier gibt es nicht großartiges Neues zu berichten. Achtet darauf, dass euer Reisepass gültig und euer Passfoto aktuell ist!
⛩ Antragsformular
Das Formular ist auf Englisch, aber zum Glück selbsterklärend. Nice to know fact: Bei "Passport type" müsst ihr "ordinary" ankreuzen.
⛩ Reiseplan
Hier wird es eventuell ein bisschen tricky. Ich musste meinen Reiseplan zweimal einreichen, weil der erste Entwurf der Botschaft nicht detailliert genug war. Das Gute: So detailliert euer Plan auch ist, ihr müsst euch nicht 100 % daran halten! Wenn ihr also spontan entscheidet, doch lieber eine andere Stadt zu besuchen oder drei Monate am gleichen Fleck zu bleiben, wird das niemand nachprüfen. Wichtig ist nur, dass ihr zeigt, dass ihr euch vorher schon Gedanken gemacht habt, wie ihr das Land kennenlernen wollt (denn darum geht es beim Working Holiday Visum).
⛩ Lebenslauf
Auch dieses Formular ist selbsterklärend. Ich habe es mir in Word kopiert, um es besser ausfüllen zu können. Solltet ihr (noch) keinen (Neben-)Job in Japan haben, könnt ihr den letzten Teil einfach freilassen!
⛩ Motivationsschreiben
Am Anfang hatte ich ein wenig Bammel vor dieser Aufgabe, weil ich nicht das 2938479238. Motivationsschreiben à la "Ich möchte nach Japan reisen, weil ich Japan schön finde." schreiben wollte. Im Endeffekt ist es sicherlich trotzdem nicht das beste Motivationsschreiben ever geworden, aber ich habe viel davon berichtet, was meine bisherigen Japanreisen mit mir gemacht haben – und was ich hoffe, was mein Working Holiday Aufenthalt in und mit mir verändern wird. Auch habe ich davon erzählt, dass ich in Deutschland regelmäßig eine Japanische Mittagspause mit meinen Kolleg:innen veranstalte und meine Social Media Kanäle nutze, um anderen zu zeigen, wie wunderschön das japanische Land und die Kultur ist.
Wenn ihr googled, findet ihr einige Entwürfe fertiger Motivationsschreiben – ich würde euch aber raten, es hier eher einmal selbst zu versuchen, als euch Copy/Paste etwas zusammenzustellen.
⛩ Flugticket
Ja, ihr habt richtig gelesen. Um euer Visum zu bekommen, braucht ihr schon ein Flugticket. "Aber Liv, wenn ich noch gar nicht weiß, ob ich mein Visum wirklich erhalte, wie kann ich mir da schon einen Flug buchen?" Nun ja, ... Es gibt zwei Dinge, um auf Nummer sicher zu gehen:
1. einen Flug mit Stornierungsoption buchen (no shit Sherlok!)
2. euren Visumsantrag mit ausreichend Vorlaufzeit einzureichen
Was ist ausreichend Vorlaufzeit? Zwischen 3-1 Monat. Eher als drei Monate vor Einreise erhaltet ihr kein uketsuke zumisho, bei weniger als einem Monat könnte es knapp werden, falls die Botschaft Nachfragen hat.
⛩ Finanzierungsnachweis
Hier habe ich einfach einen Screenshot aus meiner Online Banking App gemacht, die die letzten 30 Tage meines Kontoverlaufs zeigt. Passt!
⛩ Pledge für die Nationale Krankenkasse Japan
Wie oben schon beschrieben, kommt ihr da nicht herum. Seit 2015 müssen alle Langzeitvisa sich bei der Nationalen Krankenkasse registrieren. An die zahlt ihr einen monatlichen Beitrag von ca. 3.500 Yen. Ich werde später noch einen Artikel schreiben, wie man sich dort registrieren kann. Bis dahin findet ihr noch mehr Infos dazu hier!
Wo reiche ich meinen Visumsantrag ein?
Ihr habt alle nötigen Unterlagen zusammen? Dann ab zur Japanischen Botschaft! Die für euch verantwortliche Botschaft – denn nicht jedes Land hat seine eigene – könnt ihr hier nachschauen:
Botschaft von Japan
Verantwortlich für: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Japanisches Generalkonsulat Hamburg
Verantwortlich für: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein
Japanisches Generalkonsulat Düsseldorf
Verantwortlich für: Nordrhein-Westfalen
Japanisches Generalkonsulat Frankfurt am Main
Verantwortlich für: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Japanisches Generalkonsulat München
Verantwortlich für: Baden-Württemberg, Bayern
Kann ich meinen Antrag aus per Post schicken?
Auf der offiziellen Botschaftsseite zum Working Holiday Visa steht, dass der Antrag persönlich eingereicht werden muss. Ich habe vorher meiner Botschaft eine E-Mail geschrieben und nachgefragt, ob ich meinen Antrag auch per Post schicken durfte. Antwort: Ja, ist okay! Bitte fragt also vorher einfach bei der für euch zuständigen Botschaft nach!
Wann kann ich mein Working Holiday Visum abholen?
Mein Working Holiday Visum hat vom Tag des "Ich stecke meinen Antrag in den Briefkasten" bis "Das ist der offizielle Abholtermin" 22 Tage Bearbeitungszeit gebraucht. Die Nachricht, dass mein Visum bewilligt wurde, bekam ich bereits nach sechs Tagen - allerdings gingen dann noch einmal 18 Tage bis zum offiziellen Abholtermin drauf. Fragt mich nicht, warum das so lange dauert. Ich weiß es auch nicht!
Was muss ich bei der Abholung beachten?
Euer Visa muss persönlich gegen Vorlage eures Reisepasses abgeholt werden! Bitte beachtet, dass ihr dafür die Botschaft betreten müsst. Sprich: Ihr müsst durch die Sicherheitsschleusen, wo ihr und eure Tasche durchleuchtet werdet. Also bitte nichts einpacken, was euch in irgendeine brenzlige Situation bringen könnte!
Am Schalter geht dann alles ganz schnell: Ihr reicht der Person euren Reisepass und diese klebt euer Working Holiday Visum auf den Seiten für "VISA" weiter hinten im Pass ein.
Was muss ich noch für die Einreise nach Japan beachten?
Wie oben bereits erwähnt, müsst ihr euch bei der MySOS App registrieren. Dort gebt ihr unter anderem an, aus welchem Land ihr kommt, wo ihr untergebracht seid und wann eure letzte Impfung gegen Corona war. Außerdem hinterlegt ihr in der App euer PCR-Ergebnis – der Test darf übrigens maximal 72 Stunden vor Abflug gemacht werden und ihr solltet euch am besten an eine Stelle wenden, die euch das Ergebnis auch direkt auf Japanisch ausgibt. Hier findet ihr eine Übersicht!
Meine Sprachschule hat mich außerdem darauf hingewiesen, dass ich mir die App COCOA (Corona Controll App) installieren soll und mich bei "Visit Japan" registrieren muss. Die App ist ähnlich der Corona-App, die wir hier in Deutschland nutzen – "Visit Japan" ist ein erneuter Fragebogen, der ähnlich wie die MySOS App eure Daten erfasst.
Bitte fragt mich nicht, warum es mehrere Apps/Erfassungen geben muss. Ich habe einfach brav genickt und alles ausgefüllt!
Am Flughafen in Japan müsst ihr dann nachweisen, dass ihr die Apps installiert und euch registriert habt. Die MySOS App zeigt beispielsweise mittels Farbe (Rot/Gelb/Blau), ob ihr euch nach der Einreise in Quarantäne begeben müsst (das ist nämlich abhängig von einzelnen Bestimmungen eurer Einreiseländer. Deutsche Staatsbürger:innen müssen derzeit nicht in Quarantäne, wenn sie ihre Impfung + den negativen PCR-Test vorweisen). Meine MySOS-App ist derzeit noch Gelb, weil ich noch kein PCR-Ergebnis hinterlegt habe.
Solltet ihr kein App-fähiges Smartphone besitzen, müsst ihr euch am Flughafen unter Aufsicht eins ausleihen und die Apps installieren. Das dauert – meine MySOS-App hat zum Beispiel zwei Tage gebraucht, um mein Impfzertifikat zu prüfen. Es kann also sein, dass ihr euch vorübergehend in Quarantäne begeben müsst, solltet ihr die App nicht installiert haben.
So ein langer Text – aber ich hoffe, es hat geholfen! :)
Wir sehen uns dann mit dem nächsten Blogbeitrag aus Japan! ♥
![]() |
| Foto: Billie / Unsplash |
"Und? Bist du gekommen?" Nichts nervt mich beim Sex mehr als dieser Satz. Außer vielleicht Socken. Häufig kommen Menschen mit Uterus [Anm. d. R. im alten Artikel ist noch von "Frauen" die Rede] beim Sex nicht zum Orgasmus, meistens zumindest. Doch das muss kein großes Problem sein, zu dem es immer stigmatisiert wird.
Woher kommt Orgasmusdruck?
Orgasmus vortäuschen?
"Wenn ich das erste mal mit einer Dame im Bett lande, ist da diese krasse Performance-Angst. Stell dir nur mal vor, die hat keinen Orgasmus beim Sex? Was denkt sie denn dann von mir? Manchmal vergesse ich vor lauter Angst meinen eigenen Orgasmus."
Und was kann man nun tun?
- Kommunikation
- Orgasmus-Training
Orgasmusdruck #KeinOrgasmusKeinProblem
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| Foto: Billie / Unsplash |
"Und? Bist du gekommen?" Nichts nervt mich beim Sex mehr als dieser Satz. Außer vielleicht Socken. Häufig kommen Menschen mit Uterus [Anm. d. R. im alten Artikel ist noch von "Frauen" die Rede] beim Sex nicht zum Orgasmus, meistens zumindest. Doch das muss kein großes Problem sein, zu dem es immer stigmatisiert wird.
Woher kommt Orgasmusdruck?
Orgasmus vortäuschen?
"Wenn ich das erste mal mit einer Dame im Bett lande, ist da diese krasse Performance-Angst. Stell dir nur mal vor, die hat keinen Orgasmus beim Sex? Was denkt sie denn dann von mir? Manchmal vergesse ich vor lauter Angst meinen eigenen Orgasmus."
Und was kann man nun tun?
- Kommunikation
- Orgasmus-Training
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| © Chris Marten Photo- & Videography |
Ein paar wichtige Worte zu Beginn: Mir ist bewusst, dass meine Erfahrungen sich auf keinen anderen Menschen 1:1 übertragen lassen. Aber vielleicht machen sie ja anderen Frauen Mut, die auch überlegen, die Pille abzusetzen. Das wäre für mich schon mehr, als ich mir mit diesem Beitrag erhofft habe! Mich würde es außerdem total interessieren, wie es euch beim Absetzen der Pille ergangen ist - oder ob ihr immer noch mit der Entscheidung hadert - und warum! Schreibt es in die Kommentare oder bei Instagram!
Fünf Monate zuvor
07. November 2017. Ich habe so eben die vorerst letzte 6er-Pack Anti-Baby-Pille meines Lebens gekauft. In sechs Monaten möchte ich pillenfrei sein. Früher kam das für mich gar nicht infrage. Ich schlitterte von einer Beziehung in die nächste und kam nie auf die Idee, diese augenscheinliche "Selbstbestimmung" aufzugeben, nur weil ich gerade mit niemandem das Bett teilte.Jetzt möchte ich zwar weder schwanger werden, noch bin ich Single - aber ich möchte die Pille trotzdem absetzen. Gründe dafür gibt es viele. Aber einer sticht heraus: Ich möchte endlich meinen Körper wieder richtig spüren. Über ihn selbst entscheiden.
Ich habe vor so vielen Dingen Angst. Dass meine Haut noch schlechter wird, dass mir die Haare ausfallen, dass ich zunehme, dass ich meinen Partner plötzlich nicht mehr riechen kann (bei einigen Frauen verändert die Pille wohl den Geruchssinn), dass mich meine Tage umhauen - oder eben gar nicht kommen. Dass ich in ein tiefes Loch falle. Und .. Und .. Und ..
Ein paar Facts, bevor das Pillen-Tagebuch beginnt:
- ich nehme die Pille seit meinem 14. Lebensjahr, also etwa zwölf Jahre
- ich habe nach jeder Blisterpackung eine reguläre Pillenpause von sieben Tagen eingelegt
- die längste Zeit (ca. 9 Jahre) habe ich die Pille Leios eingenommen
- eine Mikropille Leios enthält 0,1 mg Levonorgestrel und 0,02 mg Ethinylestradiol (falls jemand die Werte benötigt)
- häufigste Nebenwirkungen: Entzündung der Scheide, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Änderung des Geschlechtstriebs (Libido), Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Akne, Brustschmerzen, Brustvergrößerung, Brustdrüsensekretion, schmerzhafte Monatsblutung, vermehrter Ausfluss aus der Scheide, Ausbleiben der Monatsblutung, Flüssigkeitseinlagerungen und Gewichtsveränderung → könnt ihr bei mir fast überall einen Haken machen
So, jetzt lasst uns loslegen! Ich bin gespannt, wohin uns dieses Bye Bye Pillen-Tagebuch führt.
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| © Chris Marten Photo- & Videography |
Die letzte Pille & Pillenpause
Heute war es soweit, ich habe die (hoffentlich) letzte Anti-Baby-Pille geschluckt. Die letzten Monate war ich unglaublich angespannt. Am liebsten hätte ich die Pille sofort absetzen, aber im Mai wollten wir für drei Wochen durch Japan reisen. Und diese Zeit wollte ich mir von niemandem vermiesen lassen - auch nicht von meinem eigenen Körper. Eine Freundin von mir hat übrigens den gleichen Entschluss gefasst - wir haben relativ gleichzeitig unsere hormonellen Verhütungsmittel abgesetzt. Mal schauen, wer von uns welche Symptome zeigen wird!Jetzt beginnt zuerst die reguläre 7-Tage-Pause, ehe mein Körper merken wird, dass er keine neuen Hormone bekommt. Nach diesen sieben Tagen werde ich also vermutlich erste Anzeichen bemerken. Ich bin immer noch gespannt - und aufgeregt.
Die letzte Blutung der Pillenpause war wirklich hart. Ich glaube, so schlimm war sie noch nie, seit ich die Pille nehme. Es ist wahrscheinlich nur Einbildung, aber vielleicht hat mein Körper meinen Entschluss ja schon von selbst mitbekommen.Die erste Woche ohne Pille
Wow. Ich zitiere jetzt einfach meine WhatsApp-Nachricht, weil ich es besser nicht noch mal beschreiben kann: "Die ersten Tage ohne Pille war ich wie auf einer emotionalen Achterbahn. Von "ich lache bis die Tränen kommen" bis "Wutausbruch in 5 Sekunden" war alles dabei. Das geht jetzt wieder. So einigermaßen. Was ich auch bemerkt habe: Ich komme früh schlechter aus dem Bett, habe dafür aber den Tag über mehr Energie." Daran könnte ich mich gewöhnen!Haut, Haare, Körpergewicht? Alles im grünen Bereich!
Der erste Monat ohne Pille - Eisprung und schmerzende Brüste
Yay, vier Wochen "ohne" sind geschafft. Wie ist es mir bis jetzt ergangen? Nun, die Schmierblutungen haben nach zwei Wochen aufgehört — endlich. Dafür sind meine Brüste seit der 3. Woche unglaublich empfindlich. Als überzeugte Bauchschläferin muss ich mir eine andere Schlafposition suchen. Das nervt gewaltig.Wollt ihr dafür das beste Erlebnis wissen? Ungefähr zwei Wochen nach dem Absetzen spürte ich früh für ca. 20 Minuten einen stechenden/ziehenden Schmerz im rechten Unterleib. Hatte ich noch nie. Wird das wohl der Eisprung gewesen sein? Es ist auf jeden Fall unglaublich komisch, den eigenen Körper so zu spüren!
Hallelujah - Ich menstruiere!
Ein paar Tage später dann die Auflösung: Blut. Acht Tage nach dem gefühlten Eisprung setzt meine Menstruation ein. Ich habe das typische Ziehen in Bauch und Rücken, welches ich schon aus meiner Pillenpause kenne. Keine befürchteten Megaschmerzen, keine üblen Stimmungsschwankungen. Nur Blut. Verdammt viel Blut. Ich komme mir wieder sehr, sehr jung vor, als ich meine nicht mehr zu rettende Unterwäsche entsorgen muss, weil mich die Menstruation (trotz ausreichend Hygieneprodukten zu Hause und im Büro) so überrascht hat.Wer im Bio-Unterricht aufgepasst oder sich wie ich noch mal quer durchs Internet gelesen hat, weiß, dass eine Blutung acht Tage nach dem Eisprung ziemlich früh ist. Zu früh. Mit acht Tagen ist meine "Hochlage" - neues Wort gelernt! - zu kurz ausgefallen. Normal sind hier Werte zwischen 10 -16 Tagen, ehe nach dem Eisprung die Menstruation einsetzen sollte.
Mein Zyklus ist also verkürzt - Was bedeutet das für mich?
Erstmal keinen Stress machen. Die naheliegendste Erklärung: in meinem Körper ist es nach dem Absetzen der Pille zu einer Gelbkörperschwäche gekommen. Die führt dazu, dass sich meine Eizelle gar nicht oder nur sehr schwer in meiner Gebärmutter einnisten kann. Und somit blute ich dann auch eher als gewöhnlich. Das ganze pegelt sich im Normalfall um den 7. Zyklus nach dem Absetzen der Pille ein.
Ich habe die Pille ja nicht abgesetzt, um schwanger zu werden. Ich mache mir keinen Druck und werde wegen des bisschen frühen Bluts auch nicht zu meiner Frauenärztin gehen. Mein Körper soll sich langsam herantasten — vielleicht lest ihr schon im nächsten Absatz, dass meine Menstruation mittlerweile in geregelten Bahnen verläuft. Vielleicht auch nicht. Lassen wir uns überraschen!
Was ich bis jetzt sagen kann: Ich bereue es kein bisschen, die Pille abgesetzt zu haben. Hätte ich gewusst, dass es so gut läuft, wäre ich diesen Schritt schon viel eher gegangen. Doch wie so viele Frauen hatte ich Angst. Angst vor unreiner Haut, ausfallenden Haaren und Gewichtszunahme. Angst vor starken Regelschmerzen - und vor einem ausbleibenden Zyklus. Ich frage mich, ob ich mich nicht viel eher getraut hätte, wenn ich so einen Bericht wie diesen hier gelesen hätte?
Zusammenfassung: Ein Monat pillenfrei
Wie lässt sich sonst der erste Monat ohne Pille in Kürze zusammenfassen? Nun, hier sind meine festgestellten Symptome:- zu Beginn mehr Lust, hat sich mittlerweile wieder eingepegelt
- in den ersten zwei Wochen kam ich sehr schlecht früh aus dem Bett, hat sich auch wieder eingepegelt
- die ersten Wochen schmerzende Brüste, mittlerweile vorbei
- gefühlt größere Brüste, selbst nicht so sehr wahrgenommen, aber mein Umfeld (?!)
- Haut ist reiner geworden - WTF!? Wer hätte das gedacht?
- kein besonders starker Haarausfall, ich habe mich schon immer gehaart wie eine Katze
- gefühlte Gewichtszunahme am Bauch - leider haben wir keine funktionierende Waage, es bleibt beim Gefühl
- kein Heißhunger mehr auf Süßigkeiten - das ist für mich die krasseste Veränderung überhaupt!
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| Chris Marten Photo- & Videography |
Der zweite Monat ohne Pille
Der zweite Monat begann relativ unscheinbar, alles fühlte sich an 'wie immer'. Innerhalb von zwei Tagen bemerkte ich plötzlich vermehrt kleine rote Pickelchen auf meinen Schultern. Zuerst dachte ich, dass es an der starken Sonneneinstrahlung lag. Aber auch, nachdem sich das Wetter beruhig hatte, wurde die Haut nicht besser. Mit Heilerdemaske und Creme konnte ich sie ein bisschen beruhigen.Dafür etwas Positives: Zwei Wochen nach meiner letzten Regel, spürte ich abends wieder das berüchtigte Ziehen im Bauch. Ich weiß noch, dass wir gerade beim Essen auf den Balkon saßen und ich meinte "Ich glaube, ich spüre gerade wieder meinen Eisprung!"
Und siehe da: zwölf Tage später (also im perfekten Mittelmaß), kam tatsächlich meine Periode. Krasser Scheiß!
Dieses Mal hat sie mich am ersten Tag umgehauen. Ich hatte tatsächlich starke Schmerzen und konnte zum Glück den ganzen Tag auf der Couch verbringen. Davon habe ich mir meine gute und entspannte Laune nicht vermiesen lassen!
Dass meine Haut eine Woche nach dem Eisprung/vor der Periode plötzlich wieder anfing, verrückt zu spielen, fand ich dagegen nicht so prickelnd. Ich hatte endlich einmal einen Monat lang eine wirklich tolle, reine Haut. Jetzt pendel ich mich gerade wieder auf dem Stand zu Pillenzeiten ein: Pickel an Wangen und Kinn. Allerdings heilen diese wesentlich schneller ab und sind auch nicht mehr so "tief unter der Haut" wie früher. Immer das Positive sehen!
Zusammenfassung: Zwei Monate pillenfrei
Der zweite Monat geht mit ein paar Rückschlägen zu Buche. Hier findet ihr alles, was ich bei mir festgestellt habe:- ich fühle mich viel ausgeglichener, entspannter und im Reinen mit mir selbst
- meine Haut im Gesicht wurde um die Perdiode herum wieder schlechter (ungefähres Level wie zu Pillenzeiten), heilt dafür viel schneller ab
- ich bekam ebenfalls auf beiden Schultern kleine rote Pickelchen
- Haare fetten weniger schnell nach
- starke Regelschmerzen & Blutungen am ersten Tag der Periode,dafür kommt sie regelmäßig
- mein mir bekannter Heißhunger auf Süßigkeiten kehrt langsam zurück - ob das gut ist?
Drei Monate pillenfrei
Der dritte Monat ohne Pille ist rum. Ich habe in den letzten 30 Tagen viele Dinge ausprobiert: Mit Clue (unbezahlte Werbung) haben mir viele von euch eine wirklich gute Menstruations-App empfohlen. Ich nutze sie täglich und sie ist bis auf 12h super genau, was meinen Zyklus angeht. Wer nichts von solchen Apps hält (Stichwort: Datenkeule): Ich habe vorher alle Termine (wie Eisprung, Einsetzen und Stärke der Periode, Einsetzen des PMS) schriftlich in meinem Kalender festgehalten. Damit ließ sich der nächste Zyklus auch relativ genau bestimmen!Dank meiner Freundin Jule konnte ich ein paar andere Hautpflegeprodukte ausprobieren, nämlich Manna Naturkosmetik Seifen (unbezahlte Werbung). Während meines Studiums hatte ich sie schon einmal genutzt, leider ohne Erfolg. Jetzt, nach dem Absetzen der Pille, scheinen sie viel besser bei mir zu wirken - vor allem die Shea-Butter! Danke Jule ♥
Was sonst noch alles passiert ist, lest ihr jetzt in meiner Zusammenfassung!
Zusammenfassung: Drei Monate pillenfrei
Das Wichtigste zuerst: Mein Zyklus ist immer noch wunderbar regelmäßig, ich könnte die Uhr nach ihm stellen! Was ich ansonsten festgestellt habe:- Mein Haarausfall (siehe Monat 1) hat sich verstärkt, gerade nach dem Haarewaschen verliere ich viele Haare - zum Glück habe ich einen dichten Schopf, es fällt also nicht sonderlich auf
- Meine Haut lässt sich während des Zyklus in zwei Lager teilen: Ab der Hälfte der Periode bis zum Eisprung ist sie rein; ab dem Eisprung kommen die Pickel. Das nervt gewaltig! Mit den Seifen und Sheabutter hat es sich zumindest ein bisschen gebessert, auch meine Schultern sehen nicht mehr sooo schlimm aus!
- Dafür habe ich um die Zeit des Eisprungs herum folgende schöne Sache festgestellt: Mein Partner ist unglaublich aufmerksam, kuschelbedürftig und noch liebevoller als sonst. Ich weiß nicht, ob er überhaupt eine andere Wahl hat oder evolutionär dem Drang unterworfen ist, mich in meiner fruchtbaren Phase zu umsorgen. Ihm selbst ist es übrigens gar nicht so aufgefallen, für ihn war alles 'normal'. Total 'natürlich' eben. Meinetwegen kann es gerne so bleiben.
- Mein Hunger und Genuss auf und an Süßigkeiten hat sich wieder normalisiert - das könnte auch ein Grund für die schlechte Haut sein ... düdüdüdüm!
- Meine Brüste schmerzen nicht mehr, unterliegen im Zyklus aber "Umfangsschwankungen" von 1-2 Zentimetern - krasser Scheiß!
- Auch habe ich das Gefühl, dass meine Füße um die Periode herum anschwellen - geht das jemandem auch so?
- Und der für mich wichtigste Punkt: mein Geruchssinn hat sich verändert! Ich bin in den letzten Wochen unglaublich empfindlich geworden, was jede Art von Gerüchen angeht. Vor allem schlechte oder strenge Gerüche, an denen ich früher einfach nur vorbeigegangen oder sie vielleicht nicht einmal bemerkt hätte, machen mir zu schaffen. Auch haben sich einige Gerüche für mich verändert, vor allem Sachen wie Parfum, Deo oder Waschmittel! Was ich früher toll fand, finde ich jetzt höchstens mittelmäßig. Learning für die Zukunft: Erstmal keinen neuen Duft mehr kaufen.
Ein halbes Jahr pillenfrei
Jetzt kommt der typische Satz: Wow, wie schnell die Zeit vergeht! Ich bin tatsächlich schon ein halbes Jahr off-Pille? So halb im Weihnachtsstress kan man dieses besondere Datum schon mal fast vergessen. Denn so, wie vorher das Pillenehmen zu meinem Alltag gehörte, ist es jetzt das Pille-nicht-nehmen. Einfach normal!Damit ihr jetzt aber auch auf dem neuesten Stand seid, gibt es meine Zusammenfassung für sechs Monate pillenfrei:
Zusammenfassung: Sechs Monate pillenfrei
Wie immer die beste Nachricht zuerst: Mein Zyklus ist und bleibt sehr regelmäßig. Tschakka!- Mein Haarausfall geht langsam zurück. Ich bin sehr glücklich, dass ich pro Wasch- und Kämmgang (und Zwischendurch) weniger Haare lassen muss. Sie fetten allerdings immer noch sehr langsam nach, was ich ganz schön großartig finde!
- Meine Haut an den Schultern hat sich beruhigt (YEAH)! Dafür habe ich an beiden Seiten zwischen Ohr, Hals und Kinn ziemlich unreine Haut bekommen. Durch die Schalsaison wird es hier auch nicht wirklich besser. Ich hoffe auf wärmere Monate!
- Mein empfindlicher Geruchssinn ist geblieben. Ich störe mich immer noch schnell an unliebsamen Gerüchen. #sorrynotsorry
- Ich habe seit dem Absetzen der Pille 1,5 - 2 Kilo zugenommen. Das schwankt allerdings stark und ist sicherlich zyklusabhängig.
- Am ersten Tag meiner Menstruation muss ich mittlerweile leider mindestens eine Schmerztablette nehmen. Ich bin da kein Fan von, merke aber, dass Hausmittel (Bewegung, Wärme etc) an diesem Tag nicht die absolute Erleichterung bringen können. Was hilft euch?
Ein Jahr pillenfrei
Ich habe im letzten Jahr so viel über mich und meinen Körper gelernt, dass ich mich wahnsinnig ärgere, diesen Schritt nicht schon eher gegangen zu sein. Sicherlich kann man meine Erfahrungen nicht als Blaupause für jeden Menschen nehmen, aber ich hoffe, dass dieser Text, dieser Blogbeitrag und dieses (weiterlaufende) Jahresprojekt anderen Mut macht ♥
Kommen wir also jetzt endlich zum vorerst letzten Update:
Zusammenfassung: 12 Monate pillenfrei
- Mein Zyklus ist etwas länger geworden. Von vorher 27 Tagen habe ich mich über die letzten sechs Monate bei ca. 30 Tagen eingependelt.
- Meine Haare fetten wieder "durchschnittlich schnell" nach. Ich spüre mittlerweile keinen Unterschied mehr zur Zeit vor dem Absetzen der Pille.
- Meine Nägel wachsen schneller und gesünder. Mir ist erst in den letzten sechs Monaten bewusst geworden, wie schön es ist, keine splitternden Nägel mehr zu haben!
- Mein Haarausfall ist auf Niveau von vor dem Absetzen der Pille. Ihr wisst, ich haare mich schon immer wie eine Katze. In den ersten sechs Monaten ohne Pille war es deutlich schlimmer, ist nun aber immer weiter zurückgegangen.
- Seit zwei Monaten schlage ich mich mit einem stark unreinen Rücken herum. Da ich in den letzten zwölf Monaten bemerkt habe, dass gefühlt jede Körperregion (Hals, Schultern, Nacken ...) so einen Ausbruch durchmachen musste, bin ich auch hier guter Dinge, dass es sich langsam wieder in den Griff bekommen wird.
- Mein empfindlicher Geruchssinn ist geblieben. Immer noch.
- Ich habe seit dem Absetzen der Pille 1,5 - 2 Kilo zugenommen. Auch hier keine Veränderung.
- Heißhunger aus Süßigkeiten verspüre ich mittlerweile nur noch während des Eisprungs und zu Beginn meiner PMS. An den restlichen Zyklustagen habe ich tatsächlich gar keine Lust auf Schoki und Co. Schockierend!
- Bei meiner Libido konnte ich in den letzten sechs Monaten keine großartigen neuen Veränderungen feststellen. Das derzeitige Level reicht mir ;)
Ihr habt noch Fragen oder Anregungen? Schreibt sie ins Kommentarfeld oder diskutiert mit mir auf Instagram!
Erfahrungsbericht: Pille abgesetzt - Die ersten Monate
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| © Chris Marten Photo- & Videography |
Ein paar wichtige Worte zu Beginn: Mir ist bewusst, dass meine Erfahrungen sich auf keinen anderen Menschen 1:1 übertragen lassen. Aber vielleicht machen sie ja anderen Frauen Mut, die auch überlegen, die Pille abzusetzen. Das wäre für mich schon mehr, als ich mir mit diesem Beitrag erhofft habe! Mich würde es außerdem total interessieren, wie es euch beim Absetzen der Pille ergangen ist - oder ob ihr immer noch mit der Entscheidung hadert - und warum! Schreibt es in die Kommentare oder bei Instagram!
Fünf Monate zuvor
07. November 2017. Ich habe so eben die vorerst letzte 6er-Pack Anti-Baby-Pille meines Lebens gekauft. In sechs Monaten möchte ich pillenfrei sein. Früher kam das für mich gar nicht infrage. Ich schlitterte von einer Beziehung in die nächste und kam nie auf die Idee, diese augenscheinliche "Selbstbestimmung" aufzugeben, nur weil ich gerade mit niemandem das Bett teilte.Jetzt möchte ich zwar weder schwanger werden, noch bin ich Single - aber ich möchte die Pille trotzdem absetzen. Gründe dafür gibt es viele. Aber einer sticht heraus: Ich möchte endlich meinen Körper wieder richtig spüren. Über ihn selbst entscheiden.
Ich habe vor so vielen Dingen Angst. Dass meine Haut noch schlechter wird, dass mir die Haare ausfallen, dass ich zunehme, dass ich meinen Partner plötzlich nicht mehr riechen kann (bei einigen Frauen verändert die Pille wohl den Geruchssinn), dass mich meine Tage umhauen - oder eben gar nicht kommen. Dass ich in ein tiefes Loch falle. Und .. Und .. Und ..
Ein paar Facts, bevor das Pillen-Tagebuch beginnt:
- ich nehme die Pille seit meinem 14. Lebensjahr, also etwa zwölf Jahre
- ich habe nach jeder Blisterpackung eine reguläre Pillenpause von sieben Tagen eingelegt
- die längste Zeit (ca. 9 Jahre) habe ich die Pille Leios eingenommen
- eine Mikropille Leios enthält 0,1 mg Levonorgestrel und 0,02 mg Ethinylestradiol (falls jemand die Werte benötigt)
- häufigste Nebenwirkungen: Entzündung der Scheide, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Änderung des Geschlechtstriebs (Libido), Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Akne, Brustschmerzen, Brustvergrößerung, Brustdrüsensekretion, schmerzhafte Monatsblutung, vermehrter Ausfluss aus der Scheide, Ausbleiben der Monatsblutung, Flüssigkeitseinlagerungen und Gewichtsveränderung → könnt ihr bei mir fast überall einen Haken machen
So, jetzt lasst uns loslegen! Ich bin gespannt, wohin uns dieses Bye Bye Pillen-Tagebuch führt.
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| © Chris Marten Photo- & Videography |
Die letzte Pille & Pillenpause
Heute war es soweit, ich habe die (hoffentlich) letzte Anti-Baby-Pille geschluckt. Die letzten Monate war ich unglaublich angespannt. Am liebsten hätte ich die Pille sofort absetzen, aber im Mai wollten wir für drei Wochen durch Japan reisen. Und diese Zeit wollte ich mir von niemandem vermiesen lassen - auch nicht von meinem eigenen Körper. Eine Freundin von mir hat übrigens den gleichen Entschluss gefasst - wir haben relativ gleichzeitig unsere hormonellen Verhütungsmittel abgesetzt. Mal schauen, wer von uns welche Symptome zeigen wird!Jetzt beginnt zuerst die reguläre 7-Tage-Pause, ehe mein Körper merken wird, dass er keine neuen Hormone bekommt. Nach diesen sieben Tagen werde ich also vermutlich erste Anzeichen bemerken. Ich bin immer noch gespannt - und aufgeregt.
Die letzte Blutung der Pillenpause war wirklich hart. Ich glaube, so schlimm war sie noch nie, seit ich die Pille nehme. Es ist wahrscheinlich nur Einbildung, aber vielleicht hat mein Körper meinen Entschluss ja schon von selbst mitbekommen.Die erste Woche ohne Pille
Wow. Ich zitiere jetzt einfach meine WhatsApp-Nachricht, weil ich es besser nicht noch mal beschreiben kann: "Die ersten Tage ohne Pille war ich wie auf einer emotionalen Achterbahn. Von "ich lache bis die Tränen kommen" bis "Wutausbruch in 5 Sekunden" war alles dabei. Das geht jetzt wieder. So einigermaßen. Was ich auch bemerkt habe: Ich komme früh schlechter aus dem Bett, habe dafür aber den Tag über mehr Energie." Daran könnte ich mich gewöhnen!Haut, Haare, Körpergewicht? Alles im grünen Bereich!
Der erste Monat ohne Pille - Eisprung und schmerzende Brüste
Yay, vier Wochen "ohne" sind geschafft. Wie ist es mir bis jetzt ergangen? Nun, die Schmierblutungen haben nach zwei Wochen aufgehört — endlich. Dafür sind meine Brüste seit der 3. Woche unglaublich empfindlich. Als überzeugte Bauchschläferin muss ich mir eine andere Schlafposition suchen. Das nervt gewaltig.Wollt ihr dafür das beste Erlebnis wissen? Ungefähr zwei Wochen nach dem Absetzen spürte ich früh für ca. 20 Minuten einen stechenden/ziehenden Schmerz im rechten Unterleib. Hatte ich noch nie. Wird das wohl der Eisprung gewesen sein? Es ist auf jeden Fall unglaublich komisch, den eigenen Körper so zu spüren!
Hallelujah - Ich menstruiere!
Ein paar Tage später dann die Auflösung: Blut. Acht Tage nach dem gefühlten Eisprung setzt meine Menstruation ein. Ich habe das typische Ziehen in Bauch und Rücken, welches ich schon aus meiner Pillenpause kenne. Keine befürchteten Megaschmerzen, keine üblen Stimmungsschwankungen. Nur Blut. Verdammt viel Blut. Ich komme mir wieder sehr, sehr jung vor, als ich meine nicht mehr zu rettende Unterwäsche entsorgen muss, weil mich die Menstruation (trotz ausreichend Hygieneprodukten zu Hause und im Büro) so überrascht hat.Wer im Bio-Unterricht aufgepasst oder sich wie ich noch mal quer durchs Internet gelesen hat, weiß, dass eine Blutung acht Tage nach dem Eisprung ziemlich früh ist. Zu früh. Mit acht Tagen ist meine "Hochlage" - neues Wort gelernt! - zu kurz ausgefallen. Normal sind hier Werte zwischen 10 -16 Tagen, ehe nach dem Eisprung die Menstruation einsetzen sollte.
Mein Zyklus ist also verkürzt - Was bedeutet das für mich?
Erstmal keinen Stress machen. Die naheliegendste Erklärung: in meinem Körper ist es nach dem Absetzen der Pille zu einer Gelbkörperschwäche gekommen. Die führt dazu, dass sich meine Eizelle gar nicht oder nur sehr schwer in meiner Gebärmutter einnisten kann. Und somit blute ich dann auch eher als gewöhnlich. Das ganze pegelt sich im Normalfall um den 7. Zyklus nach dem Absetzen der Pille ein.
Ich habe die Pille ja nicht abgesetzt, um schwanger zu werden. Ich mache mir keinen Druck und werde wegen des bisschen frühen Bluts auch nicht zu meiner Frauenärztin gehen. Mein Körper soll sich langsam herantasten — vielleicht lest ihr schon im nächsten Absatz, dass meine Menstruation mittlerweile in geregelten Bahnen verläuft. Vielleicht auch nicht. Lassen wir uns überraschen!
Was ich bis jetzt sagen kann: Ich bereue es kein bisschen, die Pille abgesetzt zu haben. Hätte ich gewusst, dass es so gut läuft, wäre ich diesen Schritt schon viel eher gegangen. Doch wie so viele Frauen hatte ich Angst. Angst vor unreiner Haut, ausfallenden Haaren und Gewichtszunahme. Angst vor starken Regelschmerzen - und vor einem ausbleibenden Zyklus. Ich frage mich, ob ich mich nicht viel eher getraut hätte, wenn ich so einen Bericht wie diesen hier gelesen hätte?
Zusammenfassung: Ein Monat pillenfrei
Wie lässt sich sonst der erste Monat ohne Pille in Kürze zusammenfassen? Nun, hier sind meine festgestellten Symptome:- zu Beginn mehr Lust, hat sich mittlerweile wieder eingepegelt
- in den ersten zwei Wochen kam ich sehr schlecht früh aus dem Bett, hat sich auch wieder eingepegelt
- die ersten Wochen schmerzende Brüste, mittlerweile vorbei
- gefühlt größere Brüste, selbst nicht so sehr wahrgenommen, aber mein Umfeld (?!)
- Haut ist reiner geworden - WTF!? Wer hätte das gedacht?
- kein besonders starker Haarausfall, ich habe mich schon immer gehaart wie eine Katze
- gefühlte Gewichtszunahme am Bauch - leider haben wir keine funktionierende Waage, es bleibt beim Gefühl
- kein Heißhunger mehr auf Süßigkeiten - das ist für mich die krasseste Veränderung überhaupt!
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| Chris Marten Photo- & Videography |
Der zweite Monat ohne Pille
Der zweite Monat begann relativ unscheinbar, alles fühlte sich an 'wie immer'. Innerhalb von zwei Tagen bemerkte ich plötzlich vermehrt kleine rote Pickelchen auf meinen Schultern. Zuerst dachte ich, dass es an der starken Sonneneinstrahlung lag. Aber auch, nachdem sich das Wetter beruhig hatte, wurde die Haut nicht besser. Mit Heilerdemaske und Creme konnte ich sie ein bisschen beruhigen.Dafür etwas Positives: Zwei Wochen nach meiner letzten Regel, spürte ich abends wieder das berüchtigte Ziehen im Bauch. Ich weiß noch, dass wir gerade beim Essen auf den Balkon saßen und ich meinte "Ich glaube, ich spüre gerade wieder meinen Eisprung!"
Und siehe da: zwölf Tage später (also im perfekten Mittelmaß), kam tatsächlich meine Periode. Krasser Scheiß!
Dieses Mal hat sie mich am ersten Tag umgehauen. Ich hatte tatsächlich starke Schmerzen und konnte zum Glück den ganzen Tag auf der Couch verbringen. Davon habe ich mir meine gute und entspannte Laune nicht vermiesen lassen!
Dass meine Haut eine Woche nach dem Eisprung/vor der Periode plötzlich wieder anfing, verrückt zu spielen, fand ich dagegen nicht so prickelnd. Ich hatte endlich einmal einen Monat lang eine wirklich tolle, reine Haut. Jetzt pendel ich mich gerade wieder auf dem Stand zu Pillenzeiten ein: Pickel an Wangen und Kinn. Allerdings heilen diese wesentlich schneller ab und sind auch nicht mehr so "tief unter der Haut" wie früher. Immer das Positive sehen!
Zusammenfassung: Zwei Monate pillenfrei
Der zweite Monat geht mit ein paar Rückschlägen zu Buche. Hier findet ihr alles, was ich bei mir festgestellt habe:- ich fühle mich viel ausgeglichener, entspannter und im Reinen mit mir selbst
- meine Haut im Gesicht wurde um die Perdiode herum wieder schlechter (ungefähres Level wie zu Pillenzeiten), heilt dafür viel schneller ab
- ich bekam ebenfalls auf beiden Schultern kleine rote Pickelchen
- Haare fetten weniger schnell nach
- starke Regelschmerzen & Blutungen am ersten Tag der Periode,dafür kommt sie regelmäßig
- mein mir bekannter Heißhunger auf Süßigkeiten kehrt langsam zurück - ob das gut ist?
Drei Monate pillenfrei
Der dritte Monat ohne Pille ist rum. Ich habe in den letzten 30 Tagen viele Dinge ausprobiert: Mit Clue (unbezahlte Werbung) haben mir viele von euch eine wirklich gute Menstruations-App empfohlen. Ich nutze sie täglich und sie ist bis auf 12h super genau, was meinen Zyklus angeht. Wer nichts von solchen Apps hält (Stichwort: Datenkeule): Ich habe vorher alle Termine (wie Eisprung, Einsetzen und Stärke der Periode, Einsetzen des PMS) schriftlich in meinem Kalender festgehalten. Damit ließ sich der nächste Zyklus auch relativ genau bestimmen!Dank meiner Freundin Jule konnte ich ein paar andere Hautpflegeprodukte ausprobieren, nämlich Manna Naturkosmetik Seifen (unbezahlte Werbung). Während meines Studiums hatte ich sie schon einmal genutzt, leider ohne Erfolg. Jetzt, nach dem Absetzen der Pille, scheinen sie viel besser bei mir zu wirken - vor allem die Shea-Butter! Danke Jule ♥
Was sonst noch alles passiert ist, lest ihr jetzt in meiner Zusammenfassung!
Zusammenfassung: Drei Monate pillenfrei
Das Wichtigste zuerst: Mein Zyklus ist immer noch wunderbar regelmäßig, ich könnte die Uhr nach ihm stellen! Was ich ansonsten festgestellt habe:- Mein Haarausfall (siehe Monat 1) hat sich verstärkt, gerade nach dem Haarewaschen verliere ich viele Haare - zum Glück habe ich einen dichten Schopf, es fällt also nicht sonderlich auf
- Meine Haut lässt sich während des Zyklus in zwei Lager teilen: Ab der Hälfte der Periode bis zum Eisprung ist sie rein; ab dem Eisprung kommen die Pickel. Das nervt gewaltig! Mit den Seifen und Sheabutter hat es sich zumindest ein bisschen gebessert, auch meine Schultern sehen nicht mehr sooo schlimm aus!
- Dafür habe ich um die Zeit des Eisprungs herum folgende schöne Sache festgestellt: Mein Partner ist unglaublich aufmerksam, kuschelbedürftig und noch liebevoller als sonst. Ich weiß nicht, ob er überhaupt eine andere Wahl hat oder evolutionär dem Drang unterworfen ist, mich in meiner fruchtbaren Phase zu umsorgen. Ihm selbst ist es übrigens gar nicht so aufgefallen, für ihn war alles 'normal'. Total 'natürlich' eben. Meinetwegen kann es gerne so bleiben.
- Mein Hunger und Genuss auf und an Süßigkeiten hat sich wieder normalisiert - das könnte auch ein Grund für die schlechte Haut sein ... düdüdüdüm!
- Meine Brüste schmerzen nicht mehr, unterliegen im Zyklus aber "Umfangsschwankungen" von 1-2 Zentimetern - krasser Scheiß!
- Auch habe ich das Gefühl, dass meine Füße um die Periode herum anschwellen - geht das jemandem auch so?
- Und der für mich wichtigste Punkt: mein Geruchssinn hat sich verändert! Ich bin in den letzten Wochen unglaublich empfindlich geworden, was jede Art von Gerüchen angeht. Vor allem schlechte oder strenge Gerüche, an denen ich früher einfach nur vorbeigegangen oder sie vielleicht nicht einmal bemerkt hätte, machen mir zu schaffen. Auch haben sich einige Gerüche für mich verändert, vor allem Sachen wie Parfum, Deo oder Waschmittel! Was ich früher toll fand, finde ich jetzt höchstens mittelmäßig. Learning für die Zukunft: Erstmal keinen neuen Duft mehr kaufen.
Ein halbes Jahr pillenfrei
Jetzt kommt der typische Satz: Wow, wie schnell die Zeit vergeht! Ich bin tatsächlich schon ein halbes Jahr off-Pille? So halb im Weihnachtsstress kan man dieses besondere Datum schon mal fast vergessen. Denn so, wie vorher das Pillenehmen zu meinem Alltag gehörte, ist es jetzt das Pille-nicht-nehmen. Einfach normal!Damit ihr jetzt aber auch auf dem neuesten Stand seid, gibt es meine Zusammenfassung für sechs Monate pillenfrei:
Zusammenfassung: Sechs Monate pillenfrei
Wie immer die beste Nachricht zuerst: Mein Zyklus ist und bleibt sehr regelmäßig. Tschakka!- Mein Haarausfall geht langsam zurück. Ich bin sehr glücklich, dass ich pro Wasch- und Kämmgang (und Zwischendurch) weniger Haare lassen muss. Sie fetten allerdings immer noch sehr langsam nach, was ich ganz schön großartig finde!
- Meine Haut an den Schultern hat sich beruhigt (YEAH)! Dafür habe ich an beiden Seiten zwischen Ohr, Hals und Kinn ziemlich unreine Haut bekommen. Durch die Schalsaison wird es hier auch nicht wirklich besser. Ich hoffe auf wärmere Monate!
- Mein empfindlicher Geruchssinn ist geblieben. Ich störe mich immer noch schnell an unliebsamen Gerüchen. #sorrynotsorry
- Ich habe seit dem Absetzen der Pille 1,5 - 2 Kilo zugenommen. Das schwankt allerdings stark und ist sicherlich zyklusabhängig.
- Am ersten Tag meiner Menstruation muss ich mittlerweile leider mindestens eine Schmerztablette nehmen. Ich bin da kein Fan von, merke aber, dass Hausmittel (Bewegung, Wärme etc) an diesem Tag nicht die absolute Erleichterung bringen können. Was hilft euch?
Ein Jahr pillenfrei
Ich habe im letzten Jahr so viel über mich und meinen Körper gelernt, dass ich mich wahnsinnig ärgere, diesen Schritt nicht schon eher gegangen zu sein. Sicherlich kann man meine Erfahrungen nicht als Blaupause für jeden Menschen nehmen, aber ich hoffe, dass dieser Text, dieser Blogbeitrag und dieses (weiterlaufende) Jahresprojekt anderen Mut macht ♥
Kommen wir also jetzt endlich zum vorerst letzten Update:
Zusammenfassung: 12 Monate pillenfrei
- Mein Zyklus ist etwas länger geworden. Von vorher 27 Tagen habe ich mich über die letzten sechs Monate bei ca. 30 Tagen eingependelt.
- Meine Haare fetten wieder "durchschnittlich schnell" nach. Ich spüre mittlerweile keinen Unterschied mehr zur Zeit vor dem Absetzen der Pille.
- Meine Nägel wachsen schneller und gesünder. Mir ist erst in den letzten sechs Monaten bewusst geworden, wie schön es ist, keine splitternden Nägel mehr zu haben!
- Mein Haarausfall ist auf Niveau von vor dem Absetzen der Pille. Ihr wisst, ich haare mich schon immer wie eine Katze. In den ersten sechs Monaten ohne Pille war es deutlich schlimmer, ist nun aber immer weiter zurückgegangen.
- Seit zwei Monaten schlage ich mich mit einem stark unreinen Rücken herum. Da ich in den letzten zwölf Monaten bemerkt habe, dass gefühlt jede Körperregion (Hals, Schultern, Nacken ...) so einen Ausbruch durchmachen musste, bin ich auch hier guter Dinge, dass es sich langsam wieder in den Griff bekommen wird.
- Mein empfindlicher Geruchssinn ist geblieben. Immer noch.
- Ich habe seit dem Absetzen der Pille 1,5 - 2 Kilo zugenommen. Auch hier keine Veränderung.
- Heißhunger aus Süßigkeiten verspüre ich mittlerweile nur noch während des Eisprungs und zu Beginn meiner PMS. An den restlichen Zyklustagen habe ich tatsächlich gar keine Lust auf Schoki und Co. Schockierend!
- Bei meiner Libido konnte ich in den letzten sechs Monaten keine großartigen neuen Veränderungen feststellen. Das derzeitige Level reicht mir ;)
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Wer in Leipzig nach Möglichkeiten sucht, sich kreativ auszuleben, wird bei piece of pie fündig! Das Studio für Grafikdesign im Norden von Leipzig wird seit 2017 von Yara betrieben, die ich abseits unserer beider Jobs über Freunde kennen und lieben gelernt habe. 2018 stieg auch noch Mau in die Agentur mit ein, ebenfalls Grafikdesigner. Die Hingabe der beiden zu Grafik und Design fühlt man in jeder Ecke des Studios, welches gleichzeitig auch Yaras Wohnung ist. Man ist also direkt 100 % drin - perfekt!
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| © piece of pie |
Wir sind Gestalter mit Hand und Herz. Wir legen Wert auf das Wesentliche, auf klare Strukturen, und gute Lesbarkeit. Details sind uns wichtig, nur sie setzen die Teile zu einem Ganzen zusammen. Gute Ideen sind die Grundlage, daraus kreieren und entwickeln wir Konzepte für Sie, für dich, für uns. | piece of pie
Was gibt es für Kreativworkshops bei piece of pie?
Neben der "klassischen" Agenturarbeit bieten die beiden seit einem halben Jahr auch Workshops an. Als Yara mir davon erzählte, war ich sofort Feuer und Flamme und wollte es unbedingt selbst ausprobieren!Wir haben beide zuvor schon Workshops gegeben, Mau hat ebenfalls an seiner ehemaligen Universität in Chile unterrichtet. Mit unserem händischen Ansatz & der Idee, unser Wissen mit anderen teilen zu können, haben wir die Workshopreihe Ende 2018 ins Leben gerufen. Es macht uns wahnsinnig Spaß & so wollen wir andere auf ihrem kreativen Weg begleiten, ganz egal, ob man es ihr Beruf oder "nur" ein Hobby ist. | piece of pie
Workshop "Kalligrafie"
Vor meinem ersten Kurs war ich unglaublich aufgeregt. Zwar habe ich für unsere Save the Date Karten schon ein wenig mit Hand Lettering gespielt, aber so richtige Kalligrafie mit Feder und Tinte, das war mir neu. Mit den typischen Gedanken im Kopf (“Was, wenn ich mich total bescheuert anstelle?”), aber auch mit ganz viel Vorfreude, schlug ich Samstagmorgen gegen 10 Uhr bei piece of pie auf. Und was soll ich sagen. Mein erster Kurs - und gleich so ein Juwel.Wir zeichnen mit der Feder zeitgenössische Kalligrafie – dabei ist es ganz egal, ob du darin geübt bist oder blutige/r AnfängerIn. Mit unserem selbstentwickelten Übungsmaterial tauchen wir Schritt für Schritt in diese Welt ein. Dazu kommen einfache Elemente der Illustration, so kannst du auch für dich daheim das im Workshop gewonnene Wissen in viele Richtungen weiterentwickeln. | piece of pieInsgesamt fünf Stunden verbrachten wir damit, zuerst die Grundlagen im Umgang mit Tinte und Feder zu lernen und danach selbst Schriftzüge zu entwerfen, umzusetzen und mit Pinsel und Farbe zu perfektionieren.
Vor allem der richtige Winkel der Buchstaben machte uns Teilnehmerinnen immer wieder zu schaffen. Aber Mau und Yara standen uns die gesamte Zeit über mit vielen Ratschlägen und Übungsmaterial zur Seite. Man merkt den beiden ihre Leidenschaft an, die auch unfassbar ansteckend ist. Ein Fleck, über den ich mich furchtbar ärgerte, wurde durch Yara zum Highlight auf einem der Bilder; einfach durch den Wechsel der Perspektive.
Trotzdem scheuten sich beide nicht, uns auf Fehler aufmerksam zu machen und zeigten direkt, was man beim nächsten Versuch anders und besser machen konnte. Learning by doing. So verstrichen die Stunden wie im Flug und ich hatte am Ende weniger das Gefühl, einen anstrengenden Kurstag hinter mir zu haben (auch wenn mein Kopf vor all dem neuen Wissen überlief), sondern einen wunderschönen Nachmittag mit Freunden. Denn auch die anderen Kursteilnehmer harmonierten perfekt und es machte unglaublich viel Spaß, gemeinsam die Erfolge zu sehen.
Für wen ist der Kurs gemacht?
Für Anfänger, die gerne in die Welt der Kalligrafie schnuppern wollen ODER schon Erfahrungen mit zum Beispiel Hand Lettering haben und in eine neue Methode ausprobieren möchten.
Was kostet der Kurs?
85 Euro inklusive Materialien, Snacks, Getränken und Mittagessen
Workshop "Raw Draw"
Mein zweiter Workshop bei piece of pie fand ebenfalls an einem Samstag statt. Dieses Mal sollten wir mit Graphic Pens bewaffnet in die Welt der Tiere und Pflanzen eintauchen.In unserem 5-stündigen Workshop geht es darum, Abbildungen aus Flora und Fauna aufs Papier zu bekommen. Wir bedienen uns an Motiven aus der Pflanzen- und Tierwelt, hier geht es allerdings nicht darum, eine perfekte Kopie zu schaffen, sondern ein Gespür für Formen und deren Darstellung zu bekommen. Indem du deine persönliche Entwicklung und individuelle Ausdrucksweise einbeziehst, lernst du von uns die Anwendung von Texturen, das genaue Beobachten und den Einsatz von Farben – hilfreiche Techniken, um schöne Kompositionen und fantastische Zeichnungen zu zaubern. | piece of pieAuch hier ging es zuerst mit ein paar Grundlagenübungen los. Die Hände sollten locker und der Kopf frei werden. Am interessantesten fand ich dabei die Methode der Negativ-Form. So sollten wir nicht den Gegenstand an sich, sondern den Raum um ihn herum zeichnen. Im nächsten Schritt ergab die freie Fläche in der Mitte dieses Raums dann die Umrisse des Gegenstandes. Mein liebster Satz dabei: "Eine Zitrone ist gar keine Zitrone - eine Zitrone sind vier Dreiecke!" Klingt ein bisschen verwirrend? In meinen Instagram-Storyhighlights findet ihr es noch genauer erklärt!
Nach vielen kleineren Übungen, die dazu dienten, ein Gespür für die Stifte, Licht und Struktur zu bekommen, sollten wir in der letzten Stunde dann noch eine eigene Zeichnung entwerfen. Ich entschied mich für ein ... sea pig! Nein, kein Meerschwein, sondern ein Scotoplanes globosa, eine Art Seegurke. Auf dem Bild oben könnt ihr es erkennen - und auch noch meine kleine Schüssel mit Ramen-Nudeln! Für beides muss ich noch einen Rahmen finden (höhöhö, Ramen rahmen) und dann kommen sie auch an die Wand!
Für wen ist der Kurs gemacht?
Für absolute Zeichen-Neulinge, die Grundlagen verstehen und direkt anwenden wollen ODER für Gelegenheitsszeichner, die ihre Technik verbessern oder mit einem neuen Material (Graphic Pens) spielen wollen.
Was kostet der Kurs?
85 Euro inklusive Materialien, Snacks, Getränken und Mittagessen
Und was gibt es noch?
Wem Kalligraphie und Zeichnen noch nicht genug sind, findet auf der Website von piece of pie noch weitere Kreativworkshops:- Workshop Buchbinden
- Wochen-Workshop Kreatives Schreiben & Gestalten
- außerdem: Mappenberatung für Designstudiengänge
Kreativworkshops bei piece of pie | Werbung
Wer in Leipzig nach Möglichkeiten sucht, sich kreativ auszuleben, wird bei piece of pie fündig! Das Studio für Grafikdesign im Norden von Leipzig wird seit 2017 von Yara betrieben, die ich abseits unserer beider Jobs über Freunde kennen und lieben gelernt habe. 2018 stieg auch noch Mau in die Agentur mit ein, ebenfalls Grafikdesigner. Die Hingabe der beiden zu Grafik und Design fühlt man in jeder Ecke des Studios, welches gleichzeitig auch Yaras Wohnung ist. Man ist also direkt 100 % drin - perfekt!
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Wir sind Gestalter mit Hand und Herz. Wir legen Wert auf das Wesentliche, auf klare Strukturen, und gute Lesbarkeit. Details sind uns wichtig, nur sie setzen die Teile zu einem Ganzen zusammen. Gute Ideen sind die Grundlage, daraus kreieren und entwickeln wir Konzepte für Sie, für dich, für uns. | piece of pie
Was gibt es für Kreativworkshops bei piece of pie?
Neben der "klassischen" Agenturarbeit bieten die beiden seit einem halben Jahr auch Workshops an. Als Yara mir davon erzählte, war ich sofort Feuer und Flamme und wollte es unbedingt selbst ausprobieren!Wir haben beide zuvor schon Workshops gegeben, Mau hat ebenfalls an seiner ehemaligen Universität in Chile unterrichtet. Mit unserem händischen Ansatz & der Idee, unser Wissen mit anderen teilen zu können, haben wir die Workshopreihe Ende 2018 ins Leben gerufen. Es macht uns wahnsinnig Spaß & so wollen wir andere auf ihrem kreativen Weg begleiten, ganz egal, ob man es ihr Beruf oder "nur" ein Hobby ist. | piece of pie
Workshop "Kalligrafie"
Vor meinem ersten Kurs war ich unglaublich aufgeregt. Zwar habe ich für unsere Save the Date Karten schon ein wenig mit Hand Lettering gespielt, aber so richtige Kalligrafie mit Feder und Tinte, das war mir neu. Mit den typischen Gedanken im Kopf (“Was, wenn ich mich total bescheuert anstelle?”), aber auch mit ganz viel Vorfreude, schlug ich Samstagmorgen gegen 10 Uhr bei piece of pie auf. Und was soll ich sagen. Mein erster Kurs - und gleich so ein Juwel.Wir zeichnen mit der Feder zeitgenössische Kalligrafie – dabei ist es ganz egal, ob du darin geübt bist oder blutige/r AnfängerIn. Mit unserem selbstentwickelten Übungsmaterial tauchen wir Schritt für Schritt in diese Welt ein. Dazu kommen einfache Elemente der Illustration, so kannst du auch für dich daheim das im Workshop gewonnene Wissen in viele Richtungen weiterentwickeln. | piece of pieInsgesamt fünf Stunden verbrachten wir damit, zuerst die Grundlagen im Umgang mit Tinte und Feder zu lernen und danach selbst Schriftzüge zu entwerfen, umzusetzen und mit Pinsel und Farbe zu perfektionieren.
Vor allem der richtige Winkel der Buchstaben machte uns Teilnehmerinnen immer wieder zu schaffen. Aber Mau und Yara standen uns die gesamte Zeit über mit vielen Ratschlägen und Übungsmaterial zur Seite. Man merkt den beiden ihre Leidenschaft an, die auch unfassbar ansteckend ist. Ein Fleck, über den ich mich furchtbar ärgerte, wurde durch Yara zum Highlight auf einem der Bilder; einfach durch den Wechsel der Perspektive.
Trotzdem scheuten sich beide nicht, uns auf Fehler aufmerksam zu machen und zeigten direkt, was man beim nächsten Versuch anders und besser machen konnte. Learning by doing. So verstrichen die Stunden wie im Flug und ich hatte am Ende weniger das Gefühl, einen anstrengenden Kurstag hinter mir zu haben (auch wenn mein Kopf vor all dem neuen Wissen überlief), sondern einen wunderschönen Nachmittag mit Freunden. Denn auch die anderen Kursteilnehmer harmonierten perfekt und es machte unglaublich viel Spaß, gemeinsam die Erfolge zu sehen.
Für wen ist der Kurs gemacht?
Für Anfänger, die gerne in die Welt der Kalligrafie schnuppern wollen ODER schon Erfahrungen mit zum Beispiel Hand Lettering haben und in eine neue Methode ausprobieren möchten.
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Workshop "Raw Draw"
Mein zweiter Workshop bei piece of pie fand ebenfalls an einem Samstag statt. Dieses Mal sollten wir mit Graphic Pens bewaffnet in die Welt der Tiere und Pflanzen eintauchen.In unserem 5-stündigen Workshop geht es darum, Abbildungen aus Flora und Fauna aufs Papier zu bekommen. Wir bedienen uns an Motiven aus der Pflanzen- und Tierwelt, hier geht es allerdings nicht darum, eine perfekte Kopie zu schaffen, sondern ein Gespür für Formen und deren Darstellung zu bekommen. Indem du deine persönliche Entwicklung und individuelle Ausdrucksweise einbeziehst, lernst du von uns die Anwendung von Texturen, das genaue Beobachten und den Einsatz von Farben – hilfreiche Techniken, um schöne Kompositionen und fantastische Zeichnungen zu zaubern. | piece of pieAuch hier ging es zuerst mit ein paar Grundlagenübungen los. Die Hände sollten locker und der Kopf frei werden. Am interessantesten fand ich dabei die Methode der Negativ-Form. So sollten wir nicht den Gegenstand an sich, sondern den Raum um ihn herum zeichnen. Im nächsten Schritt ergab die freie Fläche in der Mitte dieses Raums dann die Umrisse des Gegenstandes. Mein liebster Satz dabei: "Eine Zitrone ist gar keine Zitrone - eine Zitrone sind vier Dreiecke!" Klingt ein bisschen verwirrend? In meinen Instagram-Storyhighlights findet ihr es noch genauer erklärt!
Nach vielen kleineren Übungen, die dazu dienten, ein Gespür für die Stifte, Licht und Struktur zu bekommen, sollten wir in der letzten Stunde dann noch eine eigene Zeichnung entwerfen. Ich entschied mich für ein ... sea pig! Nein, kein Meerschwein, sondern ein Scotoplanes globosa, eine Art Seegurke. Auf dem Bild oben könnt ihr es erkennen - und auch noch meine kleine Schüssel mit Ramen-Nudeln! Für beides muss ich noch einen Rahmen finden (höhöhö, Ramen rahmen) und dann kommen sie auch an die Wand!
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| © Marvin Meyer/Unsplash |
Und was machen Unternehmen wie Sexshops & Co, um diese Vorschriften nicht zu verletzen? Sie setzen auf Obst. Auf sexy Obst. Weil alles andere "verboten" ist.
Meine Reaktion darauf:A sexshop from Norway, one of the most famous in the world, completed 30 years and decided to make a celebration commercial. But how to advertise this business without nudity, without presenting your products and still reach the target audience ??? pic.twitter.com/DfOvA3o1mI— ASH (@ashwanikapoor_) 18. April 2019
Findet man mal authentisches Bildmaterial, darf man es nicht posten (und das, obwohl zb die FB Page schon FSK18 gekennzeichnet ist, dh du siehst sie sonst nicht).— Thank you for eating (@tyforeating) 20. April 2019
Ich will nicht mehr Pornoinhalte im Netz, aber ich will ordentliche Anleitungen mit richtigen Bildern!
Note to self : Thread mit lehrreichen Clips erstellen.— Thank you for eating (@tyforeating) 20. April 2019
Lehrreiche Sex-Clips
Wie ihr oben nachlesen konntet, finde ich das sexy Obst auch geil - aber ärgere mich auf der anderen Seite maßlos darüber, nicht offen über Sex auf den Angeboten des Social Webs schreiben und posten zu können. Wie sollen Menschen denn lernen, was beim Sex okay, gut, schön und phänomenal ist, wenn ihre einzige Quelle am Ende Pornos bleiben? Und wer weiß, wie lange die noch legal sind.Ich bin pro sexuelle Aufklärung - ohne Obst oder Gemüse. Deswegen habe ich mal für euch das Internet nach (meiner Meinung nach) lehrreichen Sex-Clips durchforstet und eine kleine, feine Auswahl zu Sexpraktiken abseits vom klassischen Rein-Raus zusammengestellt. Feel free to add yours!
Cunnilingus & Fingern
Wenig überraschend: Die besten Cunnilingus-Videos zeigen Frauen, die Frauen lecken. Das soll nicht heißen, dass nicht auch Männer gut lecken können. Mir fällt nur immer wieder auf, dass es beim Mann eher in Richtung "Ich lass meine Zunge wie einen Propeller über deine Schamlippen kreisen, wieso kommst du nicht?!?!" geht, während sich Frauen Zeit nehmen. Ausreichend Zeit, genau richtig viel Zeit. Anbei zwei Clips, die euch mal zeigen, wie Cunnilingus aussehen kann. Vor allem der zweite Clip bietet zig verschiedene Variationen! Über das letzte Video von Kenneth lässt sich streiten. Ich mag seine Art nicht besonders, aber das, was er zeigt, zeigt er gut!- "Teens Pussy Licking and Squirting" - xhamster
- "Lesbian Pussy Licking" - xhamster
- "How to eat Pussy" - pornhub
- "Clitoral Finger Play 101 with Kenneth Play" - pornhub
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| ©Charles PH/Unsplash |
Blowjob & Deepthroat
- "Teaching you how to worship cock" - xhamster
- "How to do oral" - pornhub
- "College girl shows how to deepthroat" - xhamster
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| ©Mike Dorner/Unsplash |
Footjob
- "Foojob with sexy girl" - pornjam - ab Minute 14:35
- "Lazy footjob with cum on toes" - hclips
Anale Spiele und Rimming - Frau / Mann (Prostata-Massage)
- "Anal Play Sex Hack 101 with Kenneth Play and Riley Reyes" - Pornhub - Frau
- "Prostate Milking Instructions" - Pornhub - Mann
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| ©ian dooley/Unsplash |
Bondage
- "Bondage-Standardknoten" - JOYclub
- "Bondage Fuß- und Oberkörperfesselung" - JOYclub
- "Bondage Seilkunde" - JOYclub
- "Shibari box-tie tutorial" - xhamster
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| ©FOODISM360/Unsplash |
Spanking
Über diese tolle Spielart will ich gar nicht so viele Worte verlieren. In diesem Sinne: Lasst's klatschen!Squirting
- "How to squirt a girl eductional video" - Pornhub - ab Minute 17:15
- "G Spot and squirting 101 with Kenneth Play & Riley Reyes" - Pornhub
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| ©Dose Juice/Unsplash |
Fisting
Auf dieser Liste die einzige Spielart, für die ich nur normale Pornos und keine frei zugänglichen, gescheiten Video-Anleitungen gefunden habe. Ich verweise euch deswegen nochmal in das Magazin des JOYclubs. Hier sind die Bilder zwar hinter einer FSK-18-Schranke, aber die Texte und das angehängte Forum frei nutzbar. Bitte daran denken: Das ist keine Technik, die man mal eben so ausprobiert. Stay safe!So, das war es erstmal. Ich hoffe, einige von euch fühlen sich durch die Videos jetzt erleuchtet oder zumindest nicht behelligt. Hab ja ausreichend Obst dazu gepostet! Wer noch mehr Video-Links für mich hat, her damit!
Statt Obst: Lehrreiche Sex-Clips aus dem Internet
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| © Marvin Meyer/Unsplash |
Und was machen Unternehmen wie Sexshops & Co, um diese Vorschriften nicht zu verletzen? Sie setzen auf Obst. Auf sexy Obst. Weil alles andere "verboten" ist.
Meine Reaktion darauf:A sexshop from Norway, one of the most famous in the world, completed 30 years and decided to make a celebration commercial. But how to advertise this business without nudity, without presenting your products and still reach the target audience ??? pic.twitter.com/DfOvA3o1mI— ASH (@ashwanikapoor_) 18. April 2019
Findet man mal authentisches Bildmaterial, darf man es nicht posten (und das, obwohl zb die FB Page schon FSK18 gekennzeichnet ist, dh du siehst sie sonst nicht).— Thank you for eating (@tyforeating) 20. April 2019
Ich will nicht mehr Pornoinhalte im Netz, aber ich will ordentliche Anleitungen mit richtigen Bildern!
Note to self : Thread mit lehrreichen Clips erstellen.— Thank you for eating (@tyforeating) 20. April 2019
Lehrreiche Sex-Clips
Wie ihr oben nachlesen konntet, finde ich das sexy Obst auch geil - aber ärgere mich auf der anderen Seite maßlos darüber, nicht offen über Sex auf den Angeboten des Social Webs schreiben und posten zu können. Wie sollen Menschen denn lernen, was beim Sex okay, gut, schön und phänomenal ist, wenn ihre einzige Quelle am Ende Pornos bleiben? Und wer weiß, wie lange die noch legal sind.Ich bin pro sexuelle Aufklärung - ohne Obst oder Gemüse. Deswegen habe ich mal für euch das Internet nach (meiner Meinung nach) lehrreichen Sex-Clips durchforstet und eine kleine, feine Auswahl zu Sexpraktiken abseits vom klassischen Rein-Raus zusammengestellt. Feel free to add yours!
Cunnilingus & Fingern
Wenig überraschend: Die besten Cunnilingus-Videos zeigen Frauen, die Frauen lecken. Das soll nicht heißen, dass nicht auch Männer gut lecken können. Mir fällt nur immer wieder auf, dass es beim Mann eher in Richtung "Ich lass meine Zunge wie einen Propeller über deine Schamlippen kreisen, wieso kommst du nicht?!?!" geht, während sich Frauen Zeit nehmen. Ausreichend Zeit, genau richtig viel Zeit. Anbei zwei Clips, die euch mal zeigen, wie Cunnilingus aussehen kann. Vor allem der zweite Clip bietet zig verschiedene Variationen! Über das letzte Video von Kenneth lässt sich streiten. Ich mag seine Art nicht besonders, aber das, was er zeigt, zeigt er gut!- "Teens Pussy Licking and Squirting" - xhamster
- "Lesbian Pussy Licking" - xhamster
- "How to eat Pussy" - pornhub
- "Clitoral Finger Play 101 with Kenneth Play" - pornhub
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| ©Charles PH/Unsplash |
Blowjob & Deepthroat
- "Teaching you how to worship cock" - xhamster
- "How to do oral" - pornhub
- "College girl shows how to deepthroat" - xhamster
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| ©Mike Dorner/Unsplash |
Footjob
- "Foojob with sexy girl" - pornjam - ab Minute 14:35
- "Lazy footjob with cum on toes" - hclips
Anale Spiele und Rimming - Frau / Mann (Prostata-Massage)
- "Anal Play Sex Hack 101 with Kenneth Play and Riley Reyes" - Pornhub - Frau
- "Prostate Milking Instructions" - Pornhub - Mann
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| ©ian dooley/Unsplash |
Bondage
- "Bondage-Standardknoten" - JOYclub
- "Bondage Fuß- und Oberkörperfesselung" - JOYclub
- "Bondage Seilkunde" - JOYclub
- "Shibari box-tie tutorial" - xhamster
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| ©FOODISM360/Unsplash |
Spanking
Über diese tolle Spielart will ich gar nicht so viele Worte verlieren. In diesem Sinne: Lasst's klatschen!Squirting
- "How to squirt a girl eductional video" - Pornhub - ab Minute 17:15
- "G Spot and squirting 101 with Kenneth Play & Riley Reyes" - Pornhub
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| ©Dose Juice/Unsplash |
Fisting
Auf dieser Liste die einzige Spielart, für die ich nur normale Pornos und keine frei zugänglichen, gescheiten Video-Anleitungen gefunden habe. Ich verweise euch deswegen nochmal in das Magazin des JOYclubs. Hier sind die Bilder zwar hinter einer FSK-18-Schranke, aber die Texte und das angehängte Forum frei nutzbar. Bitte daran denken: Das ist keine Technik, die man mal eben so ausprobiert. Stay safe!So, das war es erstmal. Ich hoffe, einige von euch fühlen sich durch die Videos jetzt erleuchtet oder zumindest nicht behelligt. Hab ja ausreichend Obst dazu gepostet! Wer noch mehr Video-Links für mich hat, her damit!
Disclaimer: Ich habe mir die ooshi Panty selbst gekauft und werde in keinster Weise von ooshi für diesen Bericht vergütet. Dennoch enthält dieser Artikel Links zu ooshi, die mit einem Stern (*) als Werbung gekennzeichnet sind.
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| © thewoodwire |
Was ist ooshi und wieso nutze ich es?
Die ooshi-Produkte gibt es als Slip, Hipster und (ganz neu) auch als Highwaist Hipster* - in den Farben schwarz und beige. Und weil ich die Erwähnung wichtig finde: Hinter ooshi stecken übrigens zwei Frauenköpfe. Kristine und Kati. Wer mehr über beiden lesen möchte, hier geht's zur Biografie*.
Erfahrungsbericht: So trägt sich der ooshi Hipster
Verpackung
Für meinen Test habe ich mich für den schwarzen ooshi Hipster entschieden, der nach ca. drei Wochen bei mir ankam. Die plastikfreie Verpackung fand ich ganz großartig und sehr liebevoll, ihr könnt sie euch in meiner Instagram-Story anschauen.![]() |
| © thewoodwire |
Tragegefühl
Eine Woche nach Erhalt setze auch schon meine Periode ein. ooshi rät dazu, am ersten Tag der Periode ein Zusatzprodukt (wie Tampon oder Menstruationscup) zu nutzen, da die starke Blutung selbst für ooshi zu viel sein könnte. Also habe ich Schisser den Slip erst am zweiten Tag getragen. Er passt wunderbar, drückt nirgends und ist dank Baum- und Merinowolle sehr weich. Aber - und das große ABER musste jetzt kommen - er ist keine "normale" Unterwäsche. Trotz der vergleichsweise geringen "Polsterung" habe ich den ganzen Tag gespürt, dass da etwas an meinem Hintern ist. Denn: Das magic membran system beschränkt sich nicht nur auf den Bereich im Schritt, sondern geht einmal nach hinten über das gesamte Gesäß. Ich glaube, dass ich mich bei mehrmaligem Gebrauch an dieses Gefühl gewöhnen kann. Beim ersten Mal war es dennoch einfach ungewohnt und für viele sicher ein Ausschlusskriterium gegen ooshi. Auch fand ich, dass die äußerste Schicht am Hintern unschöne Falten wirft, da sie anscheinend nicht fest mit den restlichen Schichten verbunden ist. Aber das ist Geschmackssache.Saugfähigkeit
Neben dem Tragegefühl die wichtigere Frage: Halten die ooshi Period Pantys das, was sie versprechen? Ja. Den Hipster habe ich ca. 10 Stunden am Stück getragen. Weder saß ich währenddessen in meinem eigenen Blut, noch lief irgendetwas aus. Es gab keine Geruchsentwicklung und der Slip hat sich am Ende des Tages nicht anders angefühlt als am Morgen. Top!Bei meiner zweiten Periode war ich schon etwas mutiger: ooshi wurde direkt am ersten Tag getragen. Und auch hier kann ich sagen: meine Blutung lässt ooshi nicht erblassen. Da gibt es nichts zu meckern.
Waschen
Nach dem Tragen soll man ooshi kurz mit kaltem Wasser ausspülen und dann bei 40° zur jeweiligen Farbe in die Maschine geben. An diesen Punkt musste ich mich erst gewöhnen. Denn Unterwäsche, Bettwäsche und Handtücher kommen bei mir eigentlich bei 60° in die Waschmaschine. Laut ooshi gehen bei Temperaturen über 40° die Membran und die Merinowolle kaputt. Also hatte ich einfach keine andere Wahl.![]() |
| © thewoodwire |
Mein Fazit: Lohnen sich die ooshi Period Pantys?
Lob
- Periode getrost vergessen. Es war unglaublich befreiend, sich keine Gedanken um das Handling machen zu müssen, sondern den Tag ganz "normal" zu leben. ooshi saugt alles auf!
- Kein Gefühl, im eigenen Blut zu sitzen, wie es bei Binden manchmal der Fall ist.
- Keine Abfallberge.
- Material sehr angenehm auf der Haut.
- Toller Schnitt - mein Hipster sitzt wie eine zweite Haut und hat wunderschöne Spitze am oberen Rand.
- Plastikfreie Verpackung und tolle Hinweise zum weiteren Nutzen der Verpackung* auf der Website
- Auch nach dem Waschen direkt wieder einsatzbereit. Kein Formverlust, immer noch saugstark!
- Toller Kundenservice - mir wurden alle Fragen, die ich zu ooshi hatte direkt via Instagram-PN beantwortet!
Kritikpunkte
- Hohe Anschaffungskosten. ooshi ist keine kostengünstige Alternative und somit nicht für jeden zugänglich. Wenn ihr eure ganze Periode mit den Slips abdecken möchtet, benötigt ihr um die fünf Stück. Das geht bei ca. 38 Euro pro Slip schnell ins Geld.
- Merinowolle aus Neuseeland - zwar mulesing-free, aber dennoch ein langer Transportweg; außerdem durch die Wolle nicht vegan
- Produktion in Portugal - zwar GTOs zertifiziert, aber auch hier ein längerer Transportweg
- Polster-Gefühl am Hintern. Das ist ein total subjektiver Punkt, den ich aber mit anführen muss.
- Nur bei 40° waschbar. Auch hier: subjektives Empfinden. 40° und ein spezieller Desinfektionsweichspüler sollten es richten.
ooshi ist sicherlich nicht für jeden eine Alternative zu Binden, Tampons und Co. Ich denke, dass sie sich besonders gut für "außergewöhnliche Situationen" eignet. Zum Beispiel, wenn ihr wisst, dass ihr den ganzen Tag unterwegs sein werdet ohne große Chance auf eine Toilette zum Wechseln eurer Hygieneprodukte. Ich denke da an Tageswanderungen oder lange Reisetage. Meine ganze Periode werde ich mit ooshi nicht abdecken können, dafür ist auch mir die komplette Anschaffung auf einen Schlag zu teuer. Aber ich bin froh, ooshi im Schrank zu haben und darauf zurückgreifen zu können.
Und jetzt seid ihr dran: Würdet ihr solche Periodenunterwäsche tragen?
ooshi Period Panty - Ich habe die Periodenunterwäsche getestet
Disclaimer: Ich habe mir die ooshi Panty selbst gekauft und werde in keinster Weise von ooshi für diesen Bericht vergütet. Dennoch enthält dieser Artikel Links zu ooshi, die mit einem Stern (*) als Werbung gekennzeichnet sind.
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Was ist ooshi und wieso nutze ich es?
Die ooshi-Produkte gibt es als Slip, Hipster und (ganz neu) auch als Highwaist Hipster* - in den Farben schwarz und beige. Und weil ich die Erwähnung wichtig finde: Hinter ooshi stecken übrigens zwei Frauenköpfe. Kristine und Kati. Wer mehr über beiden lesen möchte, hier geht's zur Biografie*.
Erfahrungsbericht: So trägt sich der ooshi Hipster
Verpackung
Für meinen Test habe ich mich für den schwarzen ooshi Hipster entschieden, der nach ca. drei Wochen bei mir ankam. Die plastikfreie Verpackung fand ich ganz großartig und sehr liebevoll, ihr könnt sie euch in meiner Instagram-Story anschauen.![]() |
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Tragegefühl
Eine Woche nach Erhalt setze auch schon meine Periode ein. ooshi rät dazu, am ersten Tag der Periode ein Zusatzprodukt (wie Tampon oder Menstruationscup) zu nutzen, da die starke Blutung selbst für ooshi zu viel sein könnte. Also habe ich Schisser den Slip erst am zweiten Tag getragen. Er passt wunderbar, drückt nirgends und ist dank Baum- und Merinowolle sehr weich. Aber - und das große ABER musste jetzt kommen - er ist keine "normale" Unterwäsche. Trotz der vergleichsweise geringen "Polsterung" habe ich den ganzen Tag gespürt, dass da etwas an meinem Hintern ist. Denn: Das magic membran system beschränkt sich nicht nur auf den Bereich im Schritt, sondern geht einmal nach hinten über das gesamte Gesäß. Ich glaube, dass ich mich bei mehrmaligem Gebrauch an dieses Gefühl gewöhnen kann. Beim ersten Mal war es dennoch einfach ungewohnt und für viele sicher ein Ausschlusskriterium gegen ooshi. Auch fand ich, dass die äußerste Schicht am Hintern unschöne Falten wirft, da sie anscheinend nicht fest mit den restlichen Schichten verbunden ist. Aber das ist Geschmackssache.Saugfähigkeit
Neben dem Tragegefühl die wichtigere Frage: Halten die ooshi Period Pantys das, was sie versprechen? Ja. Den Hipster habe ich ca. 10 Stunden am Stück getragen. Weder saß ich währenddessen in meinem eigenen Blut, noch lief irgendetwas aus. Es gab keine Geruchsentwicklung und der Slip hat sich am Ende des Tages nicht anders angefühlt als am Morgen. Top!Bei meiner zweiten Periode war ich schon etwas mutiger: ooshi wurde direkt am ersten Tag getragen. Und auch hier kann ich sagen: meine Blutung lässt ooshi nicht erblassen. Da gibt es nichts zu meckern.
Waschen
Nach dem Tragen soll man ooshi kurz mit kaltem Wasser ausspülen und dann bei 40° zur jeweiligen Farbe in die Maschine geben. An diesen Punkt musste ich mich erst gewöhnen. Denn Unterwäsche, Bettwäsche und Handtücher kommen bei mir eigentlich bei 60° in die Waschmaschine. Laut ooshi gehen bei Temperaturen über 40° die Membran und die Merinowolle kaputt. Also hatte ich einfach keine andere Wahl.![]() |
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Mein Fazit: Lohnen sich die ooshi Period Pantys?
Lob
- Periode getrost vergessen. Es war unglaublich befreiend, sich keine Gedanken um das Handling machen zu müssen, sondern den Tag ganz "normal" zu leben. ooshi saugt alles auf!
- Kein Gefühl, im eigenen Blut zu sitzen, wie es bei Binden manchmal der Fall ist.
- Keine Abfallberge.
- Material sehr angenehm auf der Haut.
- Toller Schnitt - mein Hipster sitzt wie eine zweite Haut und hat wunderschöne Spitze am oberen Rand.
- Plastikfreie Verpackung und tolle Hinweise zum weiteren Nutzen der Verpackung* auf der Website
- Auch nach dem Waschen direkt wieder einsatzbereit. Kein Formverlust, immer noch saugstark!
- Toller Kundenservice - mir wurden alle Fragen, die ich zu ooshi hatte direkt via Instagram-PN beantwortet!
Kritikpunkte
- Hohe Anschaffungskosten. ooshi ist keine kostengünstige Alternative und somit nicht für jeden zugänglich. Wenn ihr eure ganze Periode mit den Slips abdecken möchtet, benötigt ihr um die fünf Stück. Das geht bei ca. 38 Euro pro Slip schnell ins Geld.
- Merinowolle aus Neuseeland - zwar mulesing-free, aber dennoch ein langer Transportweg; außerdem durch die Wolle nicht vegan
- Produktion in Portugal - zwar GTOs zertifiziert, aber auch hier ein längerer Transportweg
- Polster-Gefühl am Hintern. Das ist ein total subjektiver Punkt, den ich aber mit anführen muss.
- Nur bei 40° waschbar. Auch hier: subjektives Empfinden. 40° und ein spezieller Desinfektionsweichspüler sollten es richten.
ooshi ist sicherlich nicht für jeden eine Alternative zu Binden, Tampons und Co. Ich denke, dass sie sich besonders gut für "außergewöhnliche Situationen" eignet. Zum Beispiel, wenn ihr wisst, dass ihr den ganzen Tag unterwegs sein werdet ohne große Chance auf eine Toilette zum Wechseln eurer Hygieneprodukte. Ich denke da an Tageswanderungen oder lange Reisetage. Meine ganze Periode werde ich mit ooshi nicht abdecken können, dafür ist auch mir die komplette Anschaffung auf einen Schlag zu teuer. Aber ich bin froh, ooshi im Schrank zu haben und darauf zurückgreifen zu können.
Und jetzt seid ihr dran: Würdet ihr solche Periodenunterwäsche tragen?






























