[Burgis Bloggerknödelevent] Oder auch: Wie München mich verknödelt hat... ♥

Achtung, in diesem Beitrag findet sich eine besorgniserregende Menge an Wortspielen mit dem Begriff Knödel!

Einigen von euch sind vielleicht noch meine Asiatischen Knödel mit Koriander-Erdnuss-Füllung, die ich euch vor einiger Zeit hier auf meinem Blog gezeigt habe, ein Begriff.
Diese Knödel waren sozusagen den Startschuss zu einer langenlangen Knödelei (vor allem mit den herzallerliebsten Damen Kalinka von Kalinkas KitchenSonja von The whitest cake alive und Mella dem Marsmädchen), die ihren Höhepunkt in einem gemeinsamen Knödelwochenende im sonnigen München fand!

Geladen hatte das Knödelunternehmen Burgis, welche schon seit mehr als 40 Jahren dick im Knödelgeschäft ist, zusammen mit den wunderbar sympathischen Mädels der Agentur zweiblick

© Andreas Grieger


Los ging es im urischen Wirtshaus in der Au (Achtung, Autoplay), wo wir im Valentinsaal von Herrn Burger und den Agenturmädels Verena, Sandra und Candy herzlich begrüßt wurden. 
Neben einer kurzen Geschichte zu Burgis und zweiblick lernten wir hier auch den Koch Alfred Fahr und den Fotografen Andreas Grieger kennen, welcher uns noch den restlichen Tag fotografisch begleiten würde.

© Andreas Grieger

© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
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Nachdem wir noch kurz an der wunderbar gedeckten (und mit viiiielen Goodies ausgestatteten) Tafel verschnaufen konnten, ging es auch schon los. Zusammen mit Herrn Fahr wurden fünf der fünfzehn eingereichten Knödelrezepte nachgekocht. 



Zur Auswahl standen:



© Andreas Grieger
© Andreas Grieger


Zusammen mit Arne von The Vegetarian Diaries und Kalinka versuchte ich mich an Arnes veganen Knödeln und konnte nebenbei allerlei nützliche Tipps und Ratschläge zur veganen Ernährung sammeln. Das Kochen hat einen riesen Spaß gemacht und Herr Fahr stand hilfreich zur Seite.
Nachdem wir also einen Berg an Knödeln produziert hatten, durfte verkostet werden. Allerdings muss ich gestehen, dass ich nach einer riesen Portion unserer Knödel nur noch mal eine kleine halbe Portion der Zimtknödel geschafft habe - wie kann man denn schon so zeitig so satt sein? 



© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
Nachdem alle mal überall ihre Gäbelchen hineinstecken konnten, wurden wir auch schon in den Hauptraum des Wirtshauses gebeten. Die Wirtin erklärte uns, dass uns hier noch eine kleine Überraschung zum Dessert erwarten würde - wir nutzen die kurze Wartezeit natürlich ganz vorbildlich, um die beim Kochen entstandenen Bilder mal eben schnell hochzuladen!
Das ist das schöne bei den Foodies - hier ist es nicht verwerflich, sondern sogar gewünscht, das Smartphone oder die Kamera zu zücken und alles festzuhalten und zu teilen ;)

© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
Keine zwei Minuten später, kam die 'kleine' Dessertüberraschung dann auch schon um die Ecke - drei proppevoll beladene Tafeln mit allem, was das Süßherz begehrt! Zuckerwatte, Chocomousse (oh wie wunderbar sie war!), Topfenknödeln, Vanilleeis und .. und.. und.. Ihr könnt euch unsere riesen Augen glaube ich vorstellen ;)

© Andreas Grieger
Ein Glück stand nach diesem wunderbaren Fressgelage ein kleiner Fußmarsch an - denn es ging ins Pschorr, wo wir das hauseigene Bier verköstigten und uns vom Inhaber Jürgen Lochbihler kurz etwas über die Geschichte und Entwicklung des Hauses erzählen lassen durften.

© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
Danach kam für mich mein kleines persönliches Highlight: im Gesellschaftsraum, dem Restaurant von Bernd Arold, (welches nach seinem Umzug an eben jenem Tag erst noch vor der Eröffnung stand), wurden uns neben diesen verdammt genialen Apple Pie Martinis auch Lachshäppchen kredenzt. Ich sag euch.. diese Lachshäppchen. Da geht nichts mehr drüber! Ich habe glaube ich mehr davon gegessen als alle anderen zusammen (und dafür schäme ich mich jetzt nur mal ganz dezent.. aber der gute Lachs, den darf man doch nicht einfach verkommen lassen, und wenn die anderen nicht wollen..!)
Bernd Arold stand dann auch noch fix für ein Foto zur Verfügung und lud uns auch großherzig zur abendlichen Eröffnungsfeier seines Restaurants ein.

© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger

© Andreas Grieger

Da die Lachshäppchen ja auch schwimmen möchten, nahmen wir danach im Weisses Brauhaus an einer Bierverköstigung, geführt von Sandra teil, die übrigens die erste Biersommelière Deutschlands ist. Drei Biersorten wurden studiert und ausgiebig probiert - das Kristallweizen, die Hopfenweisse und das Eisbockbier. Vielen Dank an dieser Stelle an Sandra, dass du dein fachkundiges Wissen mit uns geteilt hast!

© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
Und damit wir nach all dem Bier nicht aus den Latschen kippen, ging es zum Abendessen zurück ins Pschorr. Uns erwarteten zwei Tische, ausladend gedeckt mit einer bayrischen Brotzeit. Leider habe ich schnell gemerkt, dass mir die Lautstärke und Luft im Pschorr (welches zu dieser Zeit wirklich rappel voll und laut war) schnell aufs Gemüt schlugen und so stahl ich mich immer mal wieder in den Außenbereich, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Eine leckere Grießklösschensuppe lies ich mir dann aber doch nicht entgehen!


© Andreas Grieger
Nachdem nun auch hier wirklich alle Wünsche gestillt, mögliche leere Winkel unserer Mägen mit Essen ausgefüllt und einfach alle satt und glücklich waren, ging es zurück ins Hotel, wo unsere Sachen auf uns warteten und wir uns (ersteinmal) von Verena und Candy verabschiedeten.
Doch der Abend war noch lange nicht vorbei!

Zusammen mit Sonja, Mella und Kalinka machte ich mich noch auf den Weg zurück in den Gesellschaftsraum, wo wir auch wieder auf die zweiblick Mädels stießen, um gemeinsam mit einer Flasche Wein auf die Neueröffnung des Restaurants anzustoßen.
Wir hätten wahrscheinlich auch noch Stunden sitzen bleiben können, aber irgendwann muss jeder schöne Tag einmal ein Ende haben und so fielen wir gegen zwei dann auch endlich in unsere Betten.
(Zu diesem Zeitpunkt hätte ich übrigens eine erneute Ladung Lachshäppchen nicht von der Bettkante gestoßen ;) )




Das Burgis Bloggerknödelevent war ab diesem Punkt offiziell zu Ende, jedoch ließen es sich Sonja, Mella, Kalinka und ich nicht nehmen, nach einem Frühstück mit Anita im Hotel noch schnell ein wenig durch die Stadt zu schlendern und schließlich im Hans im Glück für ein paar leckere Burger einzukehren, ehe es wieder zum Bahnhof und zurück nach Leipzig ging.

Fazit des Knödelwochenendes: 14 Blogger haben gefühlte 350 Tonnen Knödel verspeist, der Hashtag #fromdusktillknödel wurde 132x auf instagram verlinkt und unsere Liste der besten Knödelwortspiele wurde um How i met your Knödel, 28 Knödels later und 50 shades of Knödel ergänzt ;)

Ich glaube, ich kann meine Begeisterung für dieses Wochenende nur schwer in Worte fassen. All die wunderbaren Menschen, das wirklich großartige Essen und diese unfassbare Offenheit und Freundlichkeit (ja, das fehlt einem hier wirklich manchmal ein wenig ;)) haben ihre Spuren bei mir hinterlassen und ich hoffe sehr, dass sich die Knödelgang zusammen mit den Mädels von zweiblick und Herrn Burger irgendwann noch mal im Gesellschaftsraum einfindet und bei Lachshäppchen und Apple Pie Martini zusammen die Zeit verknödelt ;)



Wer auch noch mit dabei war..

© Andreas Grieger
Nummer Fünfzehn (ehem. Hupsis Serendipity)


Und wer schon über die Knödelei geschrieben hat..