Freitag, 29. März 2013

Ostereier färben mit Pastenfarbe

Als ich gestern auf Marlenes Blog auf diese unheimlich tolle Idee zum Eierfärben stieß, wusste ich: wenn ich irgendwo noch weiße Eier bekommen sollte, würde ich sie auch ausprobieren!
Gesagt getan und so fand mich Herr J. heute nach dem Aufstehen in der Küche über allerlei Farbbechern gebeugt, mit bunten Fingern und (Angst-)Schweiß auf der Stirn!
Denn ich muss gestehen: Ich habe schon seit Ewigkeiten keine Eier mehr gefärbt. Ich kann mich auch nur an einen einzigen Zeitpunkt in meiner Kindheit erinnern, an dem ich das wirklich mal gemacht habe.
Natürlich, angemalt mit normaler Kindermalfarbe - das gab es öfter - aber so richtig färben? Oh je..

Dafür war Marlenes Anleitung super einfach und simpel und so konnte auch bei mir nicht viel schief gehen.
Das Färben der Eier geschieht bei Marlene mit hartgekochten Eiern. Da ich aber gerne eine etwas langlebigere Osterdeko haben wollte, habe ich es auch mit ausgeblasenen Eiern versucht. 

Um euch gleich Vorweg das Ergebnis zu präsentieren:



Wie ihr seht: ich pansche gerne mit Farben herum und bin unheimlich experimentierfreudig!
Schon von vorne herein wusste ich, dass ein einfarbiges Ei mir nicht reichen würde, weswegen ich mich gleich an das Färben mit verschiedenen Farbtönen gemacht habe.
Auch mit Klebeband wurde herumhantiert, was mir wohl bei dem lila Ei am besten gelungen ist.
Ich weiß - das Ergebnis ist bei mir eher suboptimal (kein Vergleich zu den tollen Eiern von Marlene!), aber ich weiß jetzt, was ich besser machen kann/werde und bin für das nächste Osterfest gerüstet!

Das rote und das gelbe Ei sind ausgeblasene Eier - das grüne und lilane hartgekochte.
Nach der DIY Anleitung erzähle ich einmal kurz, wo für mich die Vor- und Nachteile der beiden Eierarten lagen.

Eier färben mit Pastenfarbe
nach Marlenes Anleitung

Was ihr braucht:
  • weiße Eier´
  • Wasser
  • Essig
  • Pastenfarben eurer Wahl
  • Plastebecher
  • Zeitung
  • etwas Öl

Wie ihr es macht:

1 Für die hartgekochte Variante kocht ihr die Eier in einem Topf mit Wasser + einem Schuss Essig hart (ca. 7-8 Minuten). Danach schreckt ihr sie kurz ab und tupft sie dann mit einem Küchentuch trocken.
Für die ausgeblasenen Eier blast ihr die Eier aus und befüllt sie dann mit etwas Wasser, um alle Reste heraus zu bekommen. Auch sie tupft ihr anschließend trocken.
Anmerkung: Bitte den Tipp weiter unten bei den Vor-/Nachteilen beachten!

2 Optional: Die trockenen Eier könnt ihr nun auf Wunsch bekleben (zB mit Streifen oder Punkten).
Ich habe dies mit Paketklebeband gemacht, muss jedoch sagen, dass hier viel Farbe unter das Band gelaufen ist zB. bei dem grünen Ei! 
Vielleicht habt ihr ja bessere Erfahrungen gemacht und könnt mir dahingehend einen Tipp geben!

3 In euren Plastebechern vermischt ihr nun 1/2 TL Pastenfarbe mit 1 EL Essig und ca. 6 EL heißem Wasser.
In diese Farbtunke setzt ihr dann euer Ei, welches ganz bedeckt sein sollte und lasst es solange darin, bis euer gewünschter Farbton erreicht ist.
Hebt es dann vorsichtig heraus und lasst es auf Zeitungspapier trocknen.

Das rote Ei habe ich zuerst komplett in Orange gelegt und nach dem Trocknen mit der jeweiligen Spitze in rote bzw. blaue Farbmischungen gesetzt. Da ich die Übergänge nicht abgeklebt habe, sind sie nicht sonderlich schön geworden, aber dadurch habe ich für später gelernt ;)
Mit dem gelben Ei bin ich ähnlich verfahren.

Das grüne Ei habe ich zuerst kurz in lilaner Mischung gelassen, dann Streifen abgeklebt und es dann noch einmal länger in eine grüne Farbmischung gelegt. Leider ist hier viel Farbe unter die Streifen gelaufen.
Im Gegensatz dazu ist das lila Ei super geworden, welches gleich mit einem Streifen lange in eine lila Mischung kam.

4 Marlene gibt den Tipp, die fertigen Eier mit Öl oder einer Speckschwarte einzureiben, damit sie schön glänzen.


Wie ihr seht habe ich nach dem Trocknen noch eine pseudo-Strand-Wüsten-Landschaft auf das gelbe Ei gemalt. Leider ist mir der Stift durch das Öl ganz schön verwischt - das nächste Mal also lieber vorher aufmalen ;)


Und jetzt noch ein paar Worte zu der hartgekocht vs ausgeblasen Sache:

1. Die Farbe ist auf den hartgekochten Eiern eindeutig intensiver, da diese durch den Essig im Kochwasser die Farbe besser aufnehmen.
2. Der Stempel der Eier löst sich bei den hartgekochten wunderbar ab - was bei den ausgeblasenen ja leider nicht der Fall ist.
3. Die hartgekochten Eier lassen sich leichter abkleben und allgemein kann man mit ihnen leichter hantieren.

Um es kurz zu fassen: würden sich die hartgekochten Eier länger halten, würde ich nur zu ihnen greifen.

Und jetzt passt auf - der superdupermega Wortwitz (*Ironie off*) des Tages:
Nur die Harten kommen in den Garten!


Wer dennoch lieber ausgeblasene Eier haben möchte, dem würde ich raten, die Eierschalen für 1-2 Minuten in heißes Essig-Wasser zu geben, damit die Schale auch etwas aufnahmefähiger wird und sich der Stempel leichter löst.

Ich wünsche euch wunderschöne weiße Ostern & einen fleißigen Osterhasen!

Sonntag, 24. März 2013

Käse-Soufflé + GEWINNER

Nini von Schizophrenias Welt gab mir gestern einen Tipp: für die Zeit zwischen das Video ist abgedreht und das Video kann auf Youtube angeschaut werden "musste eigentlich immer mindestens einen halben Tag einplanen". Und wie Recht sie damit hatte!

Es war endlich soweit - das erste Kochvideo - ein Käse-Soufflé von mir für euch wartet nur darauf endlich dem kritischen Blick der Zuschauer ausgesetzt zu werden und dann das.. 'geschätze Dauer des Hochladens 254 Minuten'. Schönen Dank auch. 
Kurz vor 12 ging es dann doch endlich online und für alle, die es noch nicht gesehen haben - hier ist es!








Ich bin schon ein großes kleines Bisschen stolz darauf, auch wenn es natürlich noch an allen Ecken & Kanten Schwachstellen hat. Meine Schnitttechnik muss ich auf jeden Fall noch verbessern & ich habe auch schon eine Idee, um die Übergänge noch etwas sanfter zu gestalten. Die Unschärfe am Ende (irgendwie passiert das immer auf der Couch *lach*), bekomme ich sicherlich auch noch in den Griff :)

Wie ihr seht - meine Küche ist wirklich NICHT groß. Eher klein. Aber dennoch süß! Die schräge Wand im Hintergrund macht es leider schwer, etwas aufzuhängen, weswegen ich auf weitere Regale verzichten muss - aber wie gesagt: bald wird umgezogen & dann schauen wir mal, wie die neue Video-Location aussehen wird ;)


Und nun aber zum Rezept, damit ihr auch noch einmal alles nachlesen könnt!
Ich habe mich das erste mal an einem richtigen Soufflé versucht und es ist wirklich was geworden - 
das Rezept ist aus der Deli (wie auch der Schoko-Auflauf) und es hat so wahnsinnig lecker geschmeckt (wie ihr im Video ja verschwommen mitbekommen habt) ♥






Was ihr braucht:
für eine große oder 3 kleine Formen

  • 3 Eier
  • 125 g Magerquark
  • 1 EL Speisestärke
  • 80 g fein geriebenen Käse (zB Gouda und Emmentaler gemischt)
  • 4 Prisen Salz
  • 4 Prisen Pfeffer
  • 2 Messerspitzen Muskat
  • ein kleines Stück Butter
  • 1 EL Mehl
  • optional: Lieblingssalat und/oder Brot als Beilage

Wie ihr es macht:

1 Heizt den Ofen auf 220° vor.
Trennt die Eier und schlagt das Eiweiß mit einer Prise Salz auf, bis es zu Eischnee wird. 
Stellt es beiseite und rührt dann die Eigelb(e) mit dem Magerquark und der Speisestärke cremig. Hebt den Käse unter und würzt das ganze mit Salz, Pfeffer und Muskat.
Edit: Die liebe Sonja von The whitest cake alive hat mich darauf aufmerksam gemacht:
DER EISCHNEE FEHLT!
Den hebt ihr an dieser Stelle natürlich gaaanz sanft und zärtlich unter die Masse ;)

2 Fettet eure Form/Förmchen mit der Butter ein und bestäubt sie mit Mehl. Wichtig ist, dass Butter und Mehl auch am Rand des Förmchens kleben bleiben, damit das Soufflé später schön hochgeht. Das überschüssige Mehl klopft ihr ab.

3 Gießt den Teig in eure Form/Förmchen und schiebt diese dann für 20-25 Minuten in den Ofen. Die Kruste sollte schön goldbraun werden!

4 Während das Käse-Soufflé im Ofen ist, könnt ihr euren Lieblingssalat zubereiten oder ein paar schöne Scheiben Brot toasten.

5 Das Käse-Soufflé warm servieren und sofort genießen ♥








Einen Satz, den ich aus dem Video geschnitten habe aber dennoch gerne erwähnen würde: Ich finde, dass Käse-Soufflé ist eine wunderbare Alternative zu diesen allabendlichen Fleischgerichten - gerade wenn man seinen Fleischkonsum etwas nach unten schrauben will. Es ist wunderbar herzhaft und auch von der Konsistenz her top ;)

Und nun kommen wir zu dem, was euch eigentlich wirklich interessiert ;)
Nämlich: Wer hat das Frühlings-Give Away gewonnen?!

Nachdem ich gefühlte 200 Lose den Vormittag über geschrieben habe (eine Tüte Mitleid für meine rechte Hand bitte!), war es gerade endlich soweit!

Das sind die beiden gezogenen Gewinner-Lose:



Und das erste Give Away geht an.... Trommelwirbel....


"Wenn ich Glück backen könnte, würde wahrscheinlich in einer Backaktion mit meiner besten Freundin ein warmer Crumble aus dem Ofen kommen, der zusammen mit Joghurteis aus meiner Eisdiele genossen wird."

Das hört sich doch toll an, oder?
Liebe Damaris, du findest eine E-Mail in deinem Postfach und darfst dich über das rosa Give Away freuen!


Und jetzt noch einmal Trommelwirbel.... das zweite Give Away macht sich auf den Weg zu....

Anita von olles Himmelsglitzerdings (wie ich beim Loseschreiben über den Namen schmunzeln musste!)

"Ach so, wenn Glück backbar wäre. Den Streuselkuchen meiner Mama, noch warm und dazu eine Tasse Kakao. Das wäre mein Glück pur."

Liebe Anita, ich hoffe, ich kann dich auch mit dem Give Away ein bisschen glücklich machen - und auch du findest eine E-Mail von mir in deinem Postfach!


Für alle anderen gilt wieder: bitte bitte nicht traurig sein, dies war 100% nicht das letzte Give Away! :)

Liebe Grüße & lasst es euch gut gehen ♥

Freitag, 22. März 2013

Chocolate Overdose - Schoko-Auflauf mit Kirschen!

Als ich vor einiger Zeit erfuhr, dass das Deli Magazin endlich endlich endlich wieder in neuer Auflage erscheinen soll, war ich ganz aus dem Häuschen!
Schon von der ersten Ausgabe war ich schlichtweg begeistert und habe sie mir auch gleich noch einmal unter den Nagel gerissen & durchgeschmökert - irgendetwas müsse man doch zur Feier des Tages daraus backen können!
Und dazu kamen ja noch die wunderschönen Herz-Förmchen, die ich vorgestern erstanden habe.


Also die Seiten gewälzt und auch gleich fündig geworden: ein sündiger Schoko-Auflauf mit Kirschen!




Während dieser im Ofen in der Mikrowelle vor sich hin perfektionierte fiel ich auf Facebook aus allen Wolken: Ann-Katrin von Penne im Topf, einer meiner Lieblingsfoodies, hatte letztes Jahr genau das gleiche Rezept in genau den gleichen Förmchen gepostet - ich wusste doch, dass mir die Herzen irgendwoher bekannt vorkamen, als ich sie gekauft habe - aber dass ich Ann-Katrin so vom Fleck weg kopierte war natürlich überhaupt nicht meine Absicht sondern verflixter Zufall! Zum Glück kommentiere sie meine Erkenntnis nur mit einem coolen "Wir 2 wissen eben einfach was gut ist" OH YES!

Und wie der Schoko-Auflauf gut ist..einfach himmlisch!










Was ihr braucht:
für eine große oder vier kleine Formen
  • 1 Glas Kirschen (ca 180 g)
  • 120 g Zartbitterschoki
  • 100 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 1 EL Kakao zum Backen
  • 1/2 TL Backpulver
  • 3 Eier (Eiweß und Eigelb getrennt)
  • eine Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker

Wie ihr es macht:

1 Heizt euren Backofen auf 180° vor.
Lasst die Kirschen abtropfen (den Saft gerne auffangen und mit etwas Wasser verdünnt trinken!) und stellt sie beiseite.

2 Brecht einen Riegel der Schokolade ab und hackt ihn fein. Den Rest der Schokolade schmelzt ihr zusammen mit der Butter überm Wasserbad oder in der Mikrowelle. Vermischt beides gut und stellt es ebenfalls zum Abkühlen weg.
Vermischt das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver.

3 Die Eiweiße werden nun mit der Prise Salz steif geschlagen. Zwischendurch lasst ihr die Hälfte des Zuckers einrieseln und schlagt dann so lange weiter, bis er sich aufgelöst hat.
Um das zu testen nehmt ihr einfach eine kleine Menge Eischnee zwischen zwei Finger und reibt - wenn noch Zuckerkristalle zu spüren sind, müsst ihr weiter rühren!

4 In einer zweiten, größeren Schüssel schlagt ihr nun die Eigelb(e?) mit dem restlichen Zucker und dem Vanillezucker cremig auf. Rührt nun zuerst die Schoko-Butter-Mischung und dann die Mehlmischung unter. Zum Schluss gebt ihr vorsichtig den Eischnee in die Schüssel und hebt auch ihn unter. Alles sollte sich zu einer fluffigen, schokoladigen Masse vermengen!

5 Setzt je eine Hand voll Kirschen in eure Formen bzw. alle Kirschen in eure große Form. Wer will, kann 3-4 für die Deko aufbewahren. Gebt nun vorsichtig die Schokomasse über die Kirschen und streicht sie glatt.
Zum Schluss streut ihr die gehakte Schokolade vom Anfang darüber und schiebt das ganze dann für ca. 20 Minuten in den Ofen.
Das Rezept sagt 25 Minuten aber nach 20 war er bei mir perfekt!



Ich bin SO begeistert. Das Rezept ist so simple und dennoch unsagbar köstlich! Genau das Richtige für einen Serienabend oder einen schnulzigen Liebesfilm oder einfach nur als Balsam nach einem harten Tag!
Ich habe mich mit jedem Löffel ein Stückchen näher an Daheim gefühlt und hatte ständig dieses Lied im Ohr.

Jetzt fehlt nur noch der Frühling und ALLES ist perfekt!



Donnerstag, 21. März 2013

Zeit für Tee 1 - Birne+Joghurt mit Vitamin C

Heute geht endlich die Zeit für Tee Reihe los!
Nach einem Glücksgriff in meine riesige Teekiste habe ich den Grüntee "Birne+Joghurt mit Vitamin C" herausgezaubert und zeige euch jetzt mal, was euch beim Kauf erwartet.
Wer keine Lust, Zeit oder gute Verbindung hat um sich das Video anzuschauen, kann unten einfach wie gewohnt weiter lesen :)






Und hier das ganze noch einmal das geschriebene Wort - alle Infos auf einen Blick!

Der Duft
Öffnet man die Verpackung ist es ein wahres Dufterlebnis. Sehr fruchtig, wenn auch nicht gerade wirklich in Richtung Birne. Den Joghurt riecht man überhaupt nicht heraus - allerdings ist das in meinen Augen nicht sonderlich schlimm.
Der aufgegossene Tee riecht nicht mehr intensiv aber immer noch ein kleines Bisschen fruchtig.
Wie bei jedem Grüntee sollte man sich auch bei diesem im Klaren darüber sein, dass die Tees am Ende nicht so intensiv riechen und schmecken wie sie es in der Verpackung tun!

Das Aussehen
Die schöne honiggelbe Farbe nimmt der Tee sofort an und sie verändert sich in den zwei Minuten Ziehzeit auch nicht großartig. Wie im Video schon erwähnt erinnert sie mich an die Birnen aus dem Garten meiner Großeltern - also volle Punktzahl für den Look ;)

Der Geschmack
Kommen wir zum wichtigsten Punkt: den Geschmack. Wie ich oben schon erwähnt habe, riechen Grüntees (gerade die mit Fruchtaroma) zwar sehr intensiv, im Geschmack bleibt davon allerdings nur noch ein Hauch übrig. Man kann es vielleicht mit einer ganz feinen Note vergleichen, die man dann mit den Geschmacksknospen erschließen kann. Der 'restliche' Tee ist wie normaler Grüntee ganz leicht herb aber auf jeden Fall angenehm!
Bei Birne+Joghurt mit Vitamin C hat man am Ende einen fruchtigen Geschmack im Mund, der allerdings nicht wirklich an Birnen und noch weniger an Joghurt erinnert. Trotzdem ist der Tee sehr lecker und unglaublich erfrischend (liegt vielleicht am Vitamin C ;) )

Der Preis
Für 50 g Tee habe ich im Teeladen um die 2,30€ bezahlt. Im Internet hat er ungefähr den gleichen Preis, allerdings kommen hier natürlich noch Versandkosten hinzu - der Gang in den Teeladen lohnt sich also wirklich!

Fazit
Für Grüntee-Liebhaber, die auf der Suche nach einer fruchtigen Note in der Teetasse sind und denen es nicht so wichtig ist welche Frucht sie dann da schmecken (vielleicht sind ja auch ein paar Feinschmecker unter euch, die die Birne direkt herausschmecken!) ist dieser Tee genau das Richtige!
Ihr findet ihn entweder HIER oder in gut sortierten Teeläden!


Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend ♥

Montag, 18. März 2013

Von tollen Freunden und Dirt(y) Cakes

Ihr Lieben - ich weiß, oft redet man davon "Ich habe die tollsten Freunde der Welt!" und "Meine Freunde sind die Besten!"... aber wisst ihr was? Meine sind es wirklich!

Wie ihr ja bereits aus dem Give Away Video wisst, stand am Samstag eine große Geburtstagsfeier ins Haus - Frau J., Herr J. der Zweite und ich feierten unsere Geburtstage nach - mit viel Konfetti & guter Laune.

Wollt ihr wissen, was ich zum Geburtstag bekommen habe? Eine Light Box! Jaaaa tatsächlich! Und nicht einmal irgendeine - eine selbstgemachte! Die Herren der Schöpfung haben sich zusammengetan und gebastelt und sie ist so wunderbar, dass ich sie am liebsten neben mich ins Bettchen legen würde.
Ich hoffe, ich komme ganz bald dazu, ein schönes Bild von ihr zu machen - denn alle bis jetzt geschossenen werden ihrer Schönheit einfach nicht gerecht. Eigentlich bräuchte ich dazu eine XXL Light Box um meine Light Box zu fotografieren.. träum..
Und Frau J. hat mit einer selbstgebastelten Etagere mein Herz erobert und mich zu Tränen gerührt.. sie haben sich alle so viel Mühe gegeben!
Die Etagere zeige ich euch auch ganz bald - leider hat sie den Weg zurück nach Chemnitz nicht unbeschadet überstanden und wird heute in einer Not-OP am offenen Bruch wieder gerichtet!
Sie ist und bleibt trotzdem wunderschön!


So - nachdem ich jetzt ganz schön viel erzählt habe, will ich euch gerne zeigen, was ich (neben den leckeren Minz-Hackfleischbällchen und scharfen Schnecken, die Frau J. mitgebracht hatte) Süßes zum Buffet beigesteuert habe!
Das Thema war Kindergeburtstag und neben Cookie Cake Pops mit essbarem Konfetti (Rezept folgt bald) - habe ich mich auch mal an einen Dirt Cake heran getraut!

Nun fragt ihr euch bestimmt "Dirt Cake? Watn datn?!"
Ein Dirt Cake sieht aus wie.. nunja.. Schmutz eben. Wie Dreck. Ieeehh!
Aber nein - er schmeckt so köstlich!


Und wenn man ihn dann noch gekonnt anrichtet, hat man gleich mal den Frühling ins Haus geholt!

Aber seht selbst:






Und - sieht das nicht ein kleines Bisschen täuschend echt aus?
Der Dirt Cake ist nämlich eine Art Schichtdessert aus Oreokeksen, Vanillepudding und (eigentlich) Sahne, die ich im Rezept aber gegen Magerquark ausgetauscht habe.
Da ich nicht wusste, wie viele Leute zu der Geburtstagsfeier schlussendlich kommen, habe ich einfach eine große Schüssel Dirt Cake vorbereitet - wenn ihr aber ein schönes Dessert für euren nächsten Kaffeeklatsch sucht, dann könnt ihr ihn natürlich auch so niedlich anrichten! :)


Was ihr braucht:
für eine große Schüssel
bzw. 8 - 10 Dessertgläser


  • 1 Beutel Vanillepuddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 40 g Zucker
  • 3 Packungen Oreos (176g pro Packung)
  • 500 g Magerquark
  • optional: Kunstblumen und kleine Übertöpfe

Wie ihr es macht:


1 Bereitet den Vanillepudding nach Packungsanleitung mit der Milch und dem Zucker zu. Stellt ihn dann zum abkühlen an einen kalten Ort, rührt aber zwischenzeitlich immer mal wieder um. Der Pudding soll zwar kalt, aber nicht fest werden!

2 In der Zwischenzeit gebt ihr alle Oreos in eine große Schüssel und bearbeitet sie dann mit einem Stößel oder einem massivem Bierhumpen zu Krümeln. Alternativ könnt ihr sie auch in einen großen Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz darüber gehen - ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass es mit dem Stößel einfach am besten geht. 
Wer will, kann die Oreokekse so lange bearbeiten, bis gar keine Creme mehr zu sehen ist - mir sind sie danach zu fein, ich mag es mehr, wenn noch ein paar kleine Stücke dabei sind!

3 Rührt den Magerquark 10 Minuten auf mittlerer Stufe, damit er schön samtig wird und etwas von seinem durchdringenden Aroma verliert. Wer will, kann hier noch einmal mit etwas Zucker nachhelfen!

4 Vermischt den abgekühlten Pudding mit dem gerührtem Magerquark.

5 Stellt eure Schüssel, Dessertgläser oder (saubere) Übertopfe bereit. Nun geht das Schichten los: Ihr beginnt mit einer Schicht Oreo-Krümel und dann kommt eine Schicht Pudding-Quark-Masse.
So macht ihr immer weiter, bis die Schüssel/das Glas/der Topf voll ist und schließt dann wieder mit einer Schicht Oreo-Krümeln ab!


6 Stellt alles über Nacht (oder wenigstens 1-2 Stunden) in den Kühlschrank - vertraut mir, danach schmeckt es einfach noch einmal doppelt so gut!


Hmmm.. lecker!

Natürlich habe ich auch ein obligatorisches "Huch - der Blumentopf ist umgefallen!" - Bild für euch, damit ihr mal seht, wie es so unter der ersten Blumenerdeschicht aussieht ;)




Und was sagt ihr?
Der Frühling kann kommen, oder?


Und nur um es abschließend noch etwa zum 8346893642. Mal zu sagen:
Ich habe die tollsten Freunde der Welt! ♥♥♥






PS: Danke auch noch einmal an euch, für alle die lieben Antworten zu dem Frühlings-Give Away! Ich bin schon ganz gespannt, wenn es am Wochenende wieder 'Lose basteln' heißt! ♥

Freitag, 15. März 2013

Frühlings-Give Away


Es ist tatsächlich so weit, das Frühlings-Give Away von Thank you for eating. startet heute!
Doch bevor ihr erfahrt, was genau ich für euch habe, gibt es erst einmal ein klitzekleines Video von mir für euch! ♥







Und nun verrate ich euch, was ihr gewinnen könnt!
Da ich diesmal die Give Aways selbst zusammengestellt habt, nimmt es mir hoffentlich keiner übel, dass sie so 'klein' ausfallen - dafür sind es ja zwei an der Zahl und somit für jeden eine größere Chance, eins zu gewinnen :)
Sie sind mit Lieb ausgesucht & ich hoffe, sie gefallen euch!



Give Away Nr. 1



Mein Lieblingsdekoladen und ich haben anscheinend eine gedankliche Verbindung - denn er hat immer genau das, was ich suche! Für euch gibt es die zuckersüße rosa Cupcake-Dose, einen noch süßeren rosa Törtchenlöffel, rosa Masking Tape, rosa Strohhalme, 'Mit Liebe gemacht'-Sticker und (was ich persönlich am spannensten finde) rosa Back- und Malfarbe.
Ihr habt richtig gehört - einfach den Pinsel in die Farbe und dann auf eurer Glasur, eurem Fondant oder wo auch immer drauf los malen! Wooooow!


Und da ich selber nicht so der rosa Typ bin, habe ich noch ein zweites für euch.. frei nach dem Motto "Das selbe noch mal in blau!"


Give Away Nr. 2


Auch hier haben wie eine zuckersüße Cupcake-Dose, diesmal in Babyblau. Dazu kommen braune Strohhalme, blaues Masking Tape, eine üüüüüber-niedliche Törtchenkuchengabel und 'Mit Liebe gemacht'-Sticker.
Natürlich darf sich auch der Gewinner des 2. Give Aways über die Back- und Malfarbe (hier in blau) freuen!




Was ihr nun tun müsst um zu gewinnen?


1. Seid oder werdet Leser meines Blogs & hinterlasst mir einen Kommentar zu folgender Frage:
"Wenn Glück backbar wäre, was würde bei dir aus dem Ofen kommen?"

Schreibt einfach drauf los - es gibt kein ist richtig oder falsch. Ich will einfach nur wissen, was euch glücklich macht!
(Bei mir eindeutig ein mit karamellgefülltes Marshmallowschweinchen!)

Und dazu bitte noch, welches Give Away ihr am liebsten hättet!


Außerdem brauche ich: euren Namen und eure E-Mail-Adresse!



2. Wer sich spontan entscheidet auch noch der Facebookseite einen Daumen nach oben zu geben, erhält ein zweites Los - bitte erwähnt dies im Kommentar!
Ihr seid schon Fans auf Facebook? Na umso besser, dann habt ihr das zweite Los schon sicher! Schreibt dies doch bitte auch mit in den Kommentar!


Das Give Away endet am 23.03. um 22 Uhr!

Ich lose am Sonntag zuerst den ersten Gewinner, welcher das Give Away in seiner Wunschfarbe erhält. Danach wird der zweite Gewinner gelost, der das andere Give Away erhält - also bitte nicht traurig sein, sollte nicht die gewünschte Farbe bei euch ankommen!


Ich drücke euch die Daumen und wünsche euch ein tolles Wochenende!
Bei mir geht es jetzt erstmal in die Küche - morgen steht eine Geburtstagsfeier an :)
Was genau es gibt, verrate ich euch am Sonntag oder nächste Woche!

Dienstag, 12. März 2013

Oh, sweet Sweet Paul!

Gestern war es wieder so weit - ich konnte nach langem Warten, Sehnen und Bangen endlich die neue Sweet Paul in die Arme schließen!




Ich bin ja schon lange ein Sweet Paul Fan, aber ich dieses Mal will ich versuchen, euch die Zeitung unvoreingenommen vorzustellen - denn auch in meinen Augen gibt es kleine Verbesserungsmöglichkeiten.

Die Rezepte der Ausgabe sind wie immer hinreißend. Über viele Variationen an farbig geordneten Salaten und herzhaften Pasta - und Eigerichten über eingemachte Marmeladen und Gelees bis hin zu Zitronen- und Schokokuchen, Brownies und Marshmallow-Dessert - hier ist wirklich für jeden etwas dabei!

Besonders ins Auge gestochen ist mir der Beerenkuchen mit cremiger Zitronenfüllung und die Pilz- und Kräuterpaste. Zwei Rezepte, die auf jeden Fall auf meine "das muss ich unbedingt nachkochen!"-Liste kommen.



Kleine Zwischenfrage ans Publikum: Auf dem Bild links ist doch eindeutig Speck/Bacon zu sehen, oder?
Der ist im Rezept nämlich nicht vermerkt - aber das ist doch keine optische Täuschung, die nur ich und mein hungriger Bauch sehen?!





Die DIY-Seiten der Ausgabe sind diesmal leider nichts für mich. Nach 5 Doppelseiten zum Thema 'Wachsblumen' verging mir ganz schön die Lust am Blättern, aber ich denke, dass ist normal. Irgendwas ist eben immer ;)
Dafür hat der Beitrag zu den Veilchen mein Herz wieder höher schlagen lassen.



Da hätte der Beitrag auch ruhig noch fünf Seiten länger sein können - Rezepte, DIYs und einfach nur schöne Sachen rund um das wohl zarteste Blümchen der Welt!

Weniger zufrieden gebe ich mich allerdings mit dem irgendwie nicht vorhandenen roten Faden der Ausgabe.
Na klar - alles hat mit Frühling zu tun, aber man wird zwischen den Themen einfach hin und her geworfen - da wäre eine kleine Zwischenseite mit Shoppingtipps oder Ähnlichem süß gewesen.

Nicht, dass es die nicht auch in der Zeitschrift gibt - aber ich finde es immer schön, wenn man nach einem Themenkomplex erstmal 'runter' kommen kann und nicht gleich schon wieder die nächste Zehn-Seiten-Rezeptstrecke anfängt..

Das hat mich ein wenig traurig gemacht. Ich hatte das Gefühl, man hat versucht zu viel in die Zeitschrift zu packen, als sie eigentlich verträgt. Die Themen an sich sind toll - aber wie sagt man so schön, zu viele Köche verderben den Brei ;)


Natürlich liebe ich die Zeitschrift trotzdem und werde jedes Mal glücklicher, wenn ich mir die schönen Bilder anschaue! Ich hoffe, denke, wünsche mir, dass die nächste Ausgabe der Sweet Paul (die erscheint übrigens am 28. Mai) noch ein Stückchen besser wird! 


Und euch entlasse ich jetzt mit einem Blick auf den wunderbaren Schlussbericht zu allerlei farbenfrohen Cocktails, die ein wenig Farbe in diese weiß-graue Welt da draußen zaubern!


Die Sweet Paul gibt es für 5,90 Euro beim Zeitschriftenhändler oder auf sweetpaul.de.

Traut euch, mal kurz tiefer ins Geldbeutelchen zu greifen - auf der Suche nach einfachen und dennoch ausgefallenen Rezepten lohnt sich dies sicher!

Montag, 11. März 2013

Mittags-Bento 4 + Gewinner ♥

Meine Lieben - gestern war es tatsächlich soweit!
Der 500. tolle Mensch hat der Facbeookseite von Thank you for eating. einen Daumen nach oben gegeben - WUNDERTOLL!

Erster Gedanke: Yeah, zweiter Gedanke: Oh Gott, wo bekomme ich jetzt auf die schnell ein tolles Give Away für all die lieben Leser her? Und vor allem: Es gibt heute ja erst einmal die Verlosung des 400 Facebookleser Give Aways.. wahhhhh
Ruhig Blut - tief durchatmen und die Woche über zuckersüße Sachen horten um sie dann zu verschenken - das ist der Plan!

Bevor ich den Gewinner (okay - ich kann es ja sagen, es ist wieder eine Gewinnerin ;) ) bekanntgebe, habe ich erst einmal noch mein Bento von heute für euch.
Zumindest den Teil, den ich gestern Abend Nacht noch fotografieren konnte!






Wie ihr seht habe ich versucht, diesmal auch dekotechnisch etwas tiefer in die Trickkiste zu greifen.
Und das ist dabei herausgekommen:
In der Mitte seht ihr Hühnchen (ich hatte nur kleine Keulen, von denen ich unter Einsatz aller meiner Kräfte das Fleisch vom Knochen gelöst habe.. nie wieder, beim nächsten Mal kaufe ich wieder Brust) welches mit Curry, Chili und Austernsoße schön scharf angebraten wurde. 
Dahinter kommt (Sushi-)Reis, welchen ich mit Sesam, Currypulver und zurecht geschnittenen Noriblättchen dekoriert habe.
Ganz vorne ist selbstgemachtes Gurkensushi, ebenfalls mit Sesam.
Und in dem kleinen Schweinchen, welches sich so gemütlich zwischen die Sushistücke kuschelt, ist die Sojasoße versteckt!




Auf den Bildern nicht zu sehen ist meine zweite Boxhälfte mit einer riesen Ladung Salat; ein extra Apfel, der nicht mehr in die Box gepasst hat & ein Stück kalter Himbeer-Hund!
Uff ja.. ich arbeite körperlich ja soooo hart, dass ich so viel Essen brauche - nein - ich habe einfach nur Hunger! :D

Ich will mich in der nächsten Zeit an solch süß gestalteten Kawaii Bentos herantrauen - an denen kann ich mich nie satt sehen!

So - und nun aber zur Verkündung der Gewinnerin des 400 Facebookleser Give Aways!

Da es diesmal nur ein Los pro Person gab, habe ich mich des Random Number Generators bedient.
Damit jetzt keine Fragen aufkommen: es sind nur 43 insgesamt, da 4 Kommentare nicht am Gewinnspiel teilgenommen haben & die habe ich dann beim Zählen einfach übersprungen :)

Und.. Trommelwirbel... die glückliche Gewinnerin ist die Verfasserin des Kommentares..



Nummer 29! Und das ist das liebe Blaubarschmaedl - die wie ich total auf Milka Löffeleier steht!

Liebes Blaubarschmaedl, in deinem Postfach wartet schon eine E-Mail auf dich!

Und allen anderen: Nicht traurig sein - das nächste Give Away kommt ganz ganz ganz ganz bald :)

Samstag, 9. März 2013

Harry Potter Cookies

Schon seit einiger Zeit wollte ich irgendetwas mit Harry Potter zaubern. 
Ich weiß nämlich noch genau, wie mir meine Mama damals in der 5. Klasse den ersten Buchband gekauft hat und ich ihn schlechthin verschlungen habe. 
Danke danke danke Mami!
Seitdem bin ich süchtig - und das ist auch gut so.
Um meiner Liebe mal einen kleinen Ausdruck zu verleihen, dachte ich mir, es wäre der richtige Zeitpunkt für ein paar Butterkekse im Harry Potter Look - entschuldigt, natürlich sind das Cookies! ;)












Mit den Symbolen dürfte sicherlich jeder etwas anfangen können - da hätten wir Harry (seine Brille + Narbe), das Gleis 9 3/4 (wer genauer hinschaut, erkennt, dass der Trennstrich ein kleiner Zauberstab ist, aus dessen Ende Funken sprühen, die ich mit meinen Silber Sparkles verschönert habe), das Zeichen der Heiligtümer des Todes & der Schlusssatz, der einem immer noch eine Gänsehaut die Arme hinauf jagt: All was well.
(Fragt mich nicht, warum ich das a klein geschrieben habe...)

Die Butterkekscookies sind mit Erdnussbutter+Marmelade gefüllt (Peanut Butter Jelly Time!) und in langwieriger Handarbeit mit eingefärbter Schokolade verziert. Sie schmecken köstlich - und ich bin froh, dass sie in keinster Weise an Hagrids Felsenkekse erinnern!







Das Rezept ist wirklich unglaublich simpel und geht schnell von der Hand!
Die Deko ist der einzige Zeitkiller - aber ich denke, wenn man den Dreh einmal raus hat, geht auch das etwas schneller (und schöner) als bei mir!

Was ihr braucht:
für ca. 12 Stück

  • 60 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Wasser
  • 100 g Butter
  • eine Prise Salz
  • 160 g Mehl
  • Mark einer Vanille oder Vanillearoma
  • 200 g weiße Schokolade
  • Erdnussbutter
  • Marmelade
  • schwarze Lebensmittelfarbe
  • wenn vorhanden: silbernes Glitzerpuder

Wie ihr es macht:

1 Rührt das Eigelb mit dem Zucker auf, bis es eine helle Farbe bekommt. Lasst die Butter kurz in der Mikrowelle schmelzen und rührt sie dann zusammen mit den 2 EL Wasser unter die Masse. Gebt nun das Mark der Vanilleschote oder einige Tropfen (entschuldigt die ungenaue Angabe) Vanillearoma hinzu. Zum Schluss hebt ihr das Mehl mit der Prise Salz zusammen unter und knetet alles zu einem festen Teig.
Diesen lasst ihr 30 Minuten ruhen. Rollt ihn dann dünn aus und stecht 24 Cookies aus.

2 Heizt den Ofen auf 180° vor. Die Cookies brauchen ca. 10-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie schön golden, aber noch nicht braun sind.
Lasst sie gut abkühlen.

3 In der Zwischenzeit schmelzt ihr die Schokolade. Streicht je 12 Cookies glatt mit der Schokolade ein (da ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt) - bei den restlichen 12 könnt ihr einfach drauf los schludern!
Lasst die Schokolade auf den Cookies gut fest werden.
Die restliche Schokolade haltet ihr währenddessen über einem Wasserbad flüssig.

4 Gebt etwas schwarze Lebensmittelfarbe zu der Schokolade (ruhig etwas mehr, sonst wird es eher grau) und dann greift ihr euch einen Zauberstab Zahnstocher und malt drauf los (natürlich werden die 12 glatten Cookies bemalt!). Wie mit einem Pinsel: etwas Schoki aufnehmen, Zahnstocher in einem schönen Winkel ansetzen und den Cookie bemalen, ganz wie es euch beliebt!
Wer will, kann für die Special Effects noch ein wenig Glitzerpuder drüber streuen! :)
Auch hier gilt wieder: alles gut trocknen lassen!

5 Bestreicht einen schludrigen Cookie auf der Schokoseite (so verhindert ihr, dass er matschig wird) zuerst dünn mit Erdnussbutter und dann mit Marmelade. Setzt einen verzierten Cookie oben drauf und dreht ihn ein wenig hin und her, damit er fest sitzt. Das macht ihr noch mit den restlichen elf Cookies und dann könnt ihr euch von euren wunderbaren Harry Potter Cookies verzaubern lassen!


Ich muss leider gestehen, dass kein Cookie die Zeit zwischen Fotoshoot und diesem Blogbeitrag überlebt hat. Hrmpf...  Sie sind aber auch lecker!






Und, was sagt ihr?
Seid ihr auch Potter-verrückt? Oder habt ihr mit der ganzen Geschichte gar nichts am Hut?
Ich bin mit den Geschichten aufgewachsen und glaube, nichts hat mich so sehr geprägt wie diese Bücher. Natürlich war es ein großer Schock, dass an meinem 11. Geburtstag kein Brief kam (ich bin immer noch traurig) - aber man wird ja ein bisschen träumen dürfen...

So oder so wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende!

Freitag, 8. März 2013

Einmal Asien komplett, bitte!

Heute starte ich meine Koch-und-Backbuch-Vorstellungsreihe (mensch ist das ein langer Titel, daran muss ich noch feilen..)!
Lange habe ich gegrübelt, mit welchem Buch ich anfangen soll, die Auswahl ist wirklich riesig & am Ende entschied dann das obligatorische Augen-zu-und-drauf-tippen.

Und so präsentiere ich euch heute das Kochbuch Asiatisch gut gekocht! Das Grundkochbuch von Marlisa Szwillus.





Über das Buch

"Kochen wie in Asien - das geht ganz einfach auch am heimischen Herd. Asiatisch gut gekocht ist eine kulinarische Reise durch die vielfältigen Regionen des größten Kontinents. Neben vielen authentischen Rezepten er klärt es die wichtigsten Gartechniken, zeigt den Umgang mit exotischen Obst- und Gemüsesorten, Gewürzen und Aromen und gibt in sieben Länderreportagen mit stimmungsvollen Fotos Einblick in die Kultur und kulinarische Tradition Asiens."
Quelle: amazon.de

Inhalt

Als ich zum ersten Mal durch das Buch blätterte, war ich am Ende leicht verwirrt.
Das Buch an sich ist (eigentlich) in drei Hauptkategorien mit dazugehörigen Unterkategorien aufgeteilt:

Alles, was man braucht

Küchenwerkzeug

Gemüse & Pilze
Kräuter
Früchte
Asiens Geheimnis
Reissorten
Nudelsorten

Jetzt wird gekocht
Pfannenrühren
Schmoren
Dämpfen
Frittieren
Grundrezepte

Das sind die Rezepte
Suppen, Salate & Snacks
Gemüse & Hülsenfrüchte
Currys
Fisch & Meeresfrüchte
Fleisch & Geflügel
Nudeln, Reis & Tofu
Desserts



Neben jedem der insgesamt über 250 Rezepten sind kleine Symbole für die 11 asiatischen Regionen angebracht, aus denen das jeweilige Rezept stammt. 
Verwirrend ist hierbei jedoch, dass es in den einzelnen Rezeptkategorien jedes Mal noch etwa vier extra Seiten zu (leider nur) 7 Regionen gibt. 
So habe ich am Anfang nicht verstanden, wieso man von Suppen, Salate & Snacks plötzlich zu Thailand springt und danach wieder bei Gemüse & Hülsenfrüchte landet, nur um dann nach Vietnam geschickt zu werden.
Im Nachhinein macht es vielleicht Sinn, da man auf diesen vier Extra-Seiten dann Rezepte aus der jeweiligen Region hat - aber die hat man ja schon vorher auf allen Seiten, sie sind ja durch das kleine Symbol gekennzeichnet.
Ich hätte es sicherlich schöner gefunden, wenn man das Buch von Anfang an in die Regionen unterteilt hätte (also Thailand, Vietnam, Indien, Japan, China, Indonesien, Korea, Singapur, Myanmar, Philippinen & Malaysia) und dann jeder Region Vor-, Haupt- und Nachspeisen zugeordnet hätte. 

Das muss jetzt halt so passen.

Sehr schön ist die Einleitung des Buches, in der die wichtigsten Geräte und Zutaten erklärt werden. Hier hat sich die Autorin wirklich Mühe gegeben und man findet neben einfachen Texten auch ansprechende Schritt-für-Schritt-Erklärungen.






Die Rezepte sind ebenfalls sehr ansprechend - natürlich findet man Klassiker wie indische Currys oder japanisches Sushi - aber auch chinesischen Brat-Rettich, indonesische Kokos-Tofu-Sticks und thailändische Reismehlpfannkuchen.
Natürlich kann ich keine Aussage darüber treffen, ob die angegebenen Rezepte wirklich authentisch sind, allerdings kommen sie mir nicht wie die "Ente süßsauer" vom Chinaimbiss rüber ;)





Gestaltung

Die Gestaltung des Kochbuchs ist absolute Spitzenklasse. Die Fotos sind der Wahnsinn und jede neue Kategorie wird durch eine ansprechend gestaltet Doppelseite eingeleitet. Gerade die (verwirrenden ;) ) Doppelseiten zu den Regionen sind wunderschön - wenn es kein Kochbuch wäre, hätte ich sie schon längst ausgeschnitten und an die Wand gehängt!


Das Layout ist unkompliziert und die Schriftgröße angenehm fürs Auge.
Bei dem Format des Buches scheiden sich allerdings meine Geister - auf der einen Seite ist das Format viel zu groß, um es bequem während des Kochens auf dem Küchentisch zu platzieren - auf der anderen Seite hat man durch das Format eben mehr Platz für tolle Infos zu den einzelnen Rezepten und Produkten.. 
Einen kleinen Minuspunkt muss ich leider für ein paar Rechtsschreibfehler geben. Natürlich passiert das jedem, mich macht es aber dennoch traurig, wenn ein schönes Kochbuch Fehler aufweist.


Fazit

Für jemanden, der einen gut bestückten Asia-Supermarkt in der Nähe hat, ist dieses Kochbuch sicherlich eine wahre Freude, alle anderen werden sich schwer tun, die passenden Zutaten zu finden. 
Vielleicht ist es nicht unbedingt für den Anfänger geeignet (auch wenn es 'Grundkochbuch' heißt) - da doch viele spezielle Zutaten und Geräte gebraucht werden - für jeden aufgeschlossenen und asiabegeisterten Hobbykoch sollte es jedoch keine Hürde darstellen.
Die tolle Gestaltung macht die wenigen inhaltlichen Fehler wett und jede neue Kategorie entführt einen in eine vollkommen neue Welt und lädt zum Träumen (und Magenknurren) ein!

Ihr findet Asiatisch gut gekocht! Das Grundkochbuch zum Beispiel auf Amazon.

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