Sonntag, 8. Juli 2012

Frühlingsrollen - Bentoprobe I

Gestern war ich auf der Suche nach Wan Tan -Blättern. Im hiesigen Asia-Supermarkt fand ich allerdings nur Frühlingsrollen- und Reisblätter, sodass ich mich spontan für die Frühlingsrollenvariante entschieden habe!

Hier kommt jetzt also die Anleitung für meine Frühlingsrollen mit Pute, Frühlingszwiebeln und Mungobohnensprossen!


Was ihr braucht:
  • Frühlingsrollenblätter
  • 2 Putenfilets
  • 5 kleine Frühlinsgzwiebeln
  • eine Handvoll Mungobohnensprossen
  • ein kleines Stück Ingwer
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
  • Wasabi
  • Sojasoße, Teriyaki-Soße
  • viel Öl / Frittierfett

Wie ihr es macht

1 Legt die Frühlingsrollenblätter nach Packungsanweisung zwischen zwei feuchte Tücher und lasst sie weich werden. Wascht die Filets, tupft sie trocken und schneidet sie in sehr kleine Stücke. Gebt alles in eine Schüssel. Schält den Ingwer und reibt ihn mit einer Küchenreibe fein. Gebt den Ingwer zusammen mit einer Prise Salz und Pfeffer, einem Schuss Soja- und Teriyaki-Soße, einer Messerspitze Wasabi und einer Prise Chili zu dem Fleisch. Rührt alles gut durch.



2 Wascht und putzt die Frühlingszwiebeln und die Mungobohnensprossen. Schneidet alles in mundgerechte Stücke.



3 Mischt das Gemüse mit dem Fleisch und stellte die Schüssel kurz beiseite. Nehmt eure Frühlingsrollenblätter und breitet sie vorsichtig auf eurer Arbeitsplatte aus. Auf die untere Hälfte des Blattes gebt ihr einen EL der Füllung. Dann schlagt ihr das untere Ende über die Füllung, ebenso wie die beiden Seiten. Rollt dann zum Schluss das untere Ende nach oben, wodurch sich eine schöne Rolle ergibt.


4 Verfahrt so, bis eure Füllung aufgebraucht ist. (Bei mir hat es für 8 Rollen gereicht - je nachdem wie voll ihr sie macht, können auch mehr oder weniger dabei rauskommen!)
Erhitz nun einen Topf voll Öl / Frittierfett. Hier ist Vorsicht geboten - heißes Öl sollte immer im Auge behalten werden. Steckt nach einigen Minuten einen Holzlöffel in das Öl. Wenn an dem Holz kleine Blasen entstehen, könnt ihr mit dem Frittieren anfangen.
Wer eine Friteuse hat, brauch sich bei diesem Schritt die Finger nicht schmutzig zu machen!


5 Lasst alle Frühlingsrollen im heißen Öl 6-8 Minuten ausbacken. Dabei könnt ihr sie etwas bewegen und drehen, achtet aber immer darauf, dass die dünnen Blätter nicht kaputt gehen!
Ihr könnt natürlich einen größeren Topf nehmen und mehrere auf einmal frittieren, ich hatte gerade nur einen sehr kleinen zur Hand!

Danach hebt ihr die Rollen vorsichtig aus dem Öl und lasst sie auf ausreichend Küchenpapier gut abtropfen.
(Gerade wenn ihr die Rollen später für euer Bento verwenden wollt, ist dieser Punkt wichtig. Kaltes Fett schmeckt nämlich richtig ranzig!)

Nun könnt ihr die Rollen mit eurer Lieblingssoße genießen! 



Ich hoffe, mein erster Frittier-Versuch gefällt euch - es hat auf jeden Fall sehr gut geschmeckt!
Das Rezept findet sicherlich noch in weiteren Versionen Verwendung, wenn meine große Bentobox endlich ankommt! ♥

Ps: Das dritte Filet, was ihr auf dem zweiten Bild seht, habe ich einfach in Streifen geschnitten, danach in Mehl, Ei und Semmelbröseln gewälzt und ebenfalls im Öl ausgebacken, bis die Streifen goldbraun waren!




Hier könnt ihr mal sehen, wie die Frühlingsrollen von geübter Hand aussehen! Sehr schön! :)

Kommentare :

  1. Schade das die Geschäfte jetzt nicht aufhaben ^^ ich würde es sofort kochen!:)

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  2. Meine Friteuse, das Mistding, hat mich vor einigen Wochen in den Wahnsinn getrieben. Das Ding hat es einfach gewagt über zuschäumen und das ganze über Arbeitsfläche zu verteilen. Warum zu Hölle schäumt bitte eine Friteuse über? oO
    Ich glaub ich werde es jetzt einfach wie Mama immer im Topf frittieren. =__=

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    1. Ai, ich seh das jetzt erst, dass du mich verlinkt hast. Das ist ja lieb. ♥

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  3. Spitzt das Öl nicht? Ich hab beim fritieren immer Angst. Unsere Friteuse hat mal Flammen geschlagen -.-

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    1. Also wenn du Angst davor hast, dann kannst du auch ein Bratsieb (nennt man das so?) Oder Küchenpapier über den Topf legen sofern das Blatt nicht reinfällt, dann spritzt es ins Papier. Meine Mutter macht das jedenfalls so.

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  4. Oberlecker! Weil ich deinen Blog so gerne mag, habe ich dir einen Award verliehen. Schau doch mal ;)

    http://penneimtopf.blogspot.de/2012/07/heute-bakam-ich-zu-meiner-groen-freude.html

    Liebe Grüße, Ann-Katrin
    von penneimtopf.blogspot.de

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