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[Foodchallenge] Picknick - vegane Oreo-Schoko-Kirsch-Tarte to go

Sonntag, 28. Juni 2015
Auch wenn der Juni sich wirklich schwer getan hat mit schönem Wetter, haben wir Mädels uns für unsere Foodchallenge diesen Monat für das Thema Picknick entschieden!



Jasmin hat uns Süßmäulern S'mores im Glas mit in den Korb gepackt - bei Maria dürfen wir gleich ein ganzes itlaienisches Picknick bestehend aus Tomate-Mozzarella-Spießen, Pesto-Nudelsalat und selbstgebackenen Chiabattabrötchen genießen und Maike verwöhnt uns mit Kaffeemilchreis mit Himbeeren und Nektarinen

Bei mir gibt es (in Gedanken an heiße Temperaturen) eine no bake Tarte, die ganze ohne Ofen auskommt und dafür ins Gefrierfach wandert!
Aus Oreos, Schokolade, Sahne und Kirschen kann man etwas verdammt leckeres, aber auch verdammt mächtiges zaubern. Deswegen reicht eine kleine Form für die Tarte absolut aus - mehr als ein Stück können selbst geschworene Schokoholics nicht verdrücken ;)

oreo-schoko-kirsch-tarte no bake

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Vegane Oreo-Schoko-Kirsch-Tarte to go

Was ihr braucht
für eine Form à 500 ml

  • 1 gehäufter EL Margarine
  • 8 Oreo-Kekse
  • 200 ml Soja-Sahne
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • so viele Kirschen, wie euch gefällt ;)

Wie ihr es macht

1 Lasst die Margarine im Wasserbad schmelzen und stellt sie kurz beiseite. 
Zerbröselt die Oreos in eine Schüssel und geht dann noch einmal mit einem Stößel drüber, damit sie richtig fein werden.
Gießt die Margarine über die Oreos und vermengt alles.

2 Legt einen Streifen Backpapier so in eure Form, dass er an beiden Seiten über steht - so könnt ihr die Tarte später gut herausheben!
Drückt eure Oreomischung als Boden in die Form und stellt sie dann ins Gefrierfach.

3 Erhitzt in einem kleinen Topf eure Sahne (nicht kochen!).
In der Zwischenzeit hackt ihr die Schokolade in kleine Stücke, gebt sie in eine Schüssel und übergießt sie mit der heißen Sahne. Ca. eine Minute stehen lassen, dann solange rühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist.

4 Füllt die Schokolade in eure Tarteform und garniert das ganze mit so vielen Kirschen, wie euch gefällt! Dann wandert sie wieder in den Gefrierschrank, bis ihr sie mit zum Picknick nehmen wollt - mindestens jedoch eine Stunde!

Fertig ♥

[Zu Gast bei...] Food Blog Day Berlin

Sonntag, 21. Juni 2015
Letzten Samstag war es endlich soweit - wer mir auf Instagram folgt, konnte mich bei meiner Reise nach Berlin zum Food Blog Day begleiten! Für alle anderen gibt es jetzt noch mal den Bericht - zum Schmökern und Staunen!



Was genau ist überhaupt der Food Blog Day? Ins Leben gerufen von der BurdaLife Verlagsgruppe dürfen Foodies an fünf verschiedenen Tagen und in fünf verschiedenen Städten (Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf und Frankfurt) aus einem riesen Pool an Veranstaltungen wählen und sich in Sessions nicht nur von Informationen berieseln lassen sondern auch selbst mal Hand anlegen!

Da ich einen etwas weiteren Weg hatte, startete ich als erst mit dem Schneidekurs im Zwillingsshop direkt am Kurfürstendamm!
Yvonne von Zwilling erklärte uns nicht nur die verschiedenen Messertypen und was und wie man damit richtig schneiden kann, sondern gab auch gerne 'Einzelunterricht', wenn es nicht so richtig klappen wollte. So ging es Karotten, Sellerie, Tomaten, Zwiebeln und einer Orange an den Kragen!





Zusammen mit der wunderbaren Polina von KptnCook zog ich dann weiter zum Food Pairing Kurs von Alpro Soya, ein paar Hausnummern weiter. Die Location der Warendorf Küchen ist genial - einen Raum weiter konnte ich sogar noch schnell einen Blick in (auf?) die Butter-Session von Kerrygold werfen!

Für unsere Smoothie Challenge schnappte ich mir die Tanya (ebenfalls aus dem KptnCook Team) und wir wagten uns an einen Papaya-Erdbeer-Smoothie mit Muskatnuss. Da er uns noch nicht so ganz von den Socken haute, schmissen wir noch Minze und Zimt hinterher - jetzt wars perfekt!
Die Smoothies durften dann auch gleich geshootet und natürlich auch verköstigt werden ;)








Auf dem Weg zur nächsten Session (Foodfotografie im Grand Hyatt Hotel) zogen am Himmel schon dunkle Wolken auf. In meiner Hast stieg ich nicht nur eine S-Bahn-Station zu früh aus, endlich im Grand Hyatt angekommen landete ich auch prompt im falschen Sessionraum. Ein Glück waren alle super freundlich und hilfsbereit, so dass ich ein paar Minuten später auch endlich bei der Foodfotografie ankam ;)



Der Kurs hat mich, im Gegensatz zu den ersten beiden, leider nicht so wirklich überzeugt. Ein Schmankerl war das Ausprobieren der Snapseed-App, die ich mir noch zulegen werde - die restlichen Sachen waren allgemein bekannt. Draußen zogen dunkle Wolken auf und es kam zu einem richtig fiesen Wolkenbruch. Bei mir grummelte der Magen (denn wenn man keine richtigen Koch-Kurse belegt hatte, gab es relativ wenig zu Essen den Tag über).

Umso mehr freute ich mich auf den letzten Kurs - die Philips Double Takes.
Ich gestehe - wirklich viel habe ich von dem Kurs nicht mitbekommen. Aber anscheinend gab es das auch nicht. Vielleicht war es beim ersten Kurs anders oder ich bin mit völlig falschen Erwartungen ins VOX des Grand Hyatt gekommen - aber ich will mich nicht beschweren!
Die Speisen waren sehr lecker und kurz nach Beginn überraschte mich plötzlich die zuckersüße Lina von Mandelmilch & Cashewmus mit einer riesigen Umarmung von hinten und gemeinsam schnabulierten wir die kleinen Köstlichkeiten, tranken Kokoswasser und quatschten was das Zeug hielt!




Leider musste ich mich relativ zeitig wieder auf dem Heimweg machen und zog dann gemeinsam mit Lina Richtung Potsdamer Platz.
Schnell in den Bus zurück, den letzten dunklen Regenwolken ausweichend und tatsächlich trocken und überaus glücklich in Leipzig wieder angekommen - was für ein Tag!

Zusammenfassung:

Ein riesiges Lob gibt es von mir für die absolute Freundlichkeit und Kompetenz bei den einzelnen Sessions. Man hat sich nicht als 'kleine Hobbyköchin' gefühlt, sondern wurde von allen ernst genommen in dem, was man tut. Auch der Kontakt unter den Bloggern war fabelhaft, ich habe so viele tolle Leute kennengelernt und wiedergetroffen, da falle ich jetzt noch knapp vom Stuhl ;)
Allerdings gab es in meinen Augen auch ein paar kleine Mankos - zum einen die Zeit zwischen den Sessions. Ich hatte das Glück, je zwei Sessions am Kurfürstendamm und zwei im Grand Hyatt zu haben - aber selbst hier war die eine Stunde Pendelzeit fast schon zu knapp bemessen (zumal jede Session etwas überzogen hat, einfach weil sie so toll waren!). Dem etwas stressigen 'Stundenplan' zu schulden kam dann auch mein Hunger. Ich hatte mir zwar eine kleine Schnitte eingepackt, aber die reichte natürlich nur mit Mühe und Not bis zur Philips Session. Ein kleiner Snack an den einzelnen Stationen wäre toll gewesen. Die Abendveranstaltung hätte ich furchtbar gerne besucht - aber für die doofen Zeiten der Fernbusse können ja die Leute vom Food Blog Day nichts ;)

Ich bin schon sehr gespannt, wie die nächsten Food Blog Days werden - der gestrige in Hamburg scheint ja auch der Knaller gewesen zu sein!

KaffeklatschLE - die Leipziger Bloggermädels unter sich

Montag, 15. Juni 2015
Ich bin gerne Bloggerin und mag die Bloggerwelt. Ich liebe es, andere Blogger zu treffen (habe da hinten im Filofax auch so eine ominöse 'OMG I met...' Bloggerliste) und noch mehr liebe ich es, mit anderen Bloggern herumzusitzen und zu essen.
Am Sonntag war wieder so ein schöner Tag. Nachdem ich durch den Food Blog Day (von dem ich auch noch berichten werde - genauso wie von meinem Trip mit Friends of Glass nach Mailand.. mein Gott ist hier viel los!) noch etwas langsam war, was Koordination und Co. anging, freute ich mich umso mehr auf einen entspannten Nachmittag in einem Lindenauer Hinterhof. Die Oreo Brownies waren eingepackt und mit Blumenhaarband und Sonnenbrille ging es los gen Westen.
Neue und alte Bekanntschaften und ein göttlicher Karottenkuchen der Mädels von Kiss & Tell (die sich übrigens auch um den Sekt gekümmert haben) sorgten für richtig gute Laune.



Die Gespräche tingelten von gefärbten Haaren hinzu Kooperationen mit Firmen bis zur eigenen Selbstständigkeit. Und Boybands. Und Lippenstifte.
Möchte übrigens anmerken, dass meiner zum Kaffeeklatsch tatsächlich auch zur Nagellackfarbe passte - da fühlte ich mich schon richtig Fashionbloggermäßig!




Danke für den tollen Nachmittag ♥

Popsicle Shots mit Himbeeren und Bacardi Razz

Mittwoch, 10. Juni 2015
Popsicle Himbeer Bacardi Razz

Irgendwie weiß das Wetter die letzten Tage ja auch nicht so wirklich, was es will. Lassen wir uns unsere Laune davon nicht vermiesen, sondern schreien jetzt mal heraus, was wir wollen. Auf drei! Eins, zwei drei: Ich will Eis. Und Cocktails. Am liebsten beides zusammen!
So - nun ist es raus ;)

Hier hatte ich euch schon einmal das Buch Frozen Pops* vorgestellt - Popsicles sind im Grunde genommen das gleiche - klingen nur (wie ich finde) toller.
Und meine Popsicles kommen dieses Mal als Shot daher, also mit Prozenten. Auf Instagram konntet ihr sehen, dass ich mein Wochenende mit einem meiner Lieblingscocktails (von dem ich keine Ahnung habe, wie er heißt) abgeschlossen habe: Bacardi Razz mit Sprite, Himbeeren und Rosmarin.
Das ganze gibt es nun auch am Stiel!
Da ich ein wenig Respekt vor der Kohlensäure hatte, habe ich die Sprite mit Wasser + Zitrone + etwas Zucker getauscht, schmeckt auch wunderbar!

Popsicle Himbeer Bacardi Razz




Popsicle Shots mit Himbeeren und Bacardi Razz


Was ihr braucht
für 1 Popsicle Form à 6 Popsicle

  • 100 - 150 ml Bacardi Razz*
  • eine Hand voll Himbeeren
  • Saft einer Zitrone
  • 1 - 2 TL Zucker (gerne mehr, sollte es süßer sein)
  • stilles Wasser
    den Rosmarin habe ich weggelassen - den will niemand mitlutschen ;)

Wie ihr es macht

1 Vermengt den Bacardi mit mit dem Zucker und dem Zitronensaft. Verteilt ihn dann gleichmäßig auf eure Förmchen. 

2 Verteilt die Himbeeren auf die Förmchen und gießt nun so viel Wasser auf, dass die Förmchen bis unter den Rand gefüllt sind.

3 Nun heißt es Timing! Stellt eure Form für 10-20 Minuten ins Gefrierfach. Die Masse sollte anfangen zu stocken, aber noch nicht komplett durchgefroren sein! Steckt nun eure Eisstäbchen hinein und lasst die Popsicles dann einmal komplett durchfrieren.


Fertig ♥

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[Zu Gast bei...] 3. Streetfood-Markt in der Feinkost Leipzig

Dienstag, 2. Juni 2015
Die Feinkost gehört zu Leipzig, wie das Salz in die Suppe. Wenn mich Leute fragen, was sie an einem Wochenende in Leipzig unternehmen können, schaue ich zuerst einmal, ob nicht die Feinkost etwas schönes bereithält. Denn regelmäßig finden auf dem Gelände Flohmärkte, Freiluftkinos und andere Veranstaltungen statt - dazu kommen haufenweise Partys und das bunte Angebot der ansässigen Läden (Mrs.Hippie, Fußgänger, Serifee) - es gibt also so gut wie nichts, was es dort nicht gibt!

Am Wochenende lockte nun der 3. Streetfood-Markt die Besucher vorbei an der Löffelfamilie hinein in die Feinkost. 
Meiner Überpünktlichkeit sei Dank, dass noch kein Stand wirklich bereit und offen war - überall wurde noch gewerkelt, die letzten Angebote auf große Tafeln geschrieben oder der Grill vorgeheizt. So konnte ich in aller Ruhe alle Stände abklappern und mir schon einmal meine mentale Fresskarte vorbereiten.
Los ging es für mich mit einem Burger bei den Jungs der Vleisch Manufaktur. Ja, ihr ahnt schon - das V steht für Vendetta Vegan - und die Burger waren klasse! 

Ich mochte (neben dem Patty) vor allem die Soße, schön scharf mit ordentlich Wumms, da hätte meiner Meinung nach ruhig noch mehr drauf gekonnt ;)




Kurz nach meiner ersten Sättigung tauchten dann auch schon das Fräulein L. mit Herrn K. auf und gemeinsam konnten wir jetzt 3x so viele Essen probieren - denn, wie ich feststellen musste: "Wenn ich ganz alleine bin, muss ich ja auch alles alleine aufessen!"

Fräulein L.probierte am
Äthiopischen Stand eine Art Linsen- und Erbsencurry mit gedämpften Gemüse und Herr K. holte sich ein Rindercurry aus Thailand.
Für mich gab es ein Reisbällchen gefüllt mit Gemüsebolognese - sehr lecker, aber auch seeeehr mächtig.





Zufrieden mampfend drehten wir unsere Runde. Ein paar alte Bekannte waren auch unter den Foodständen. So war das VVasabi mit ihren tollen Rollen vertreten und die Sommerrollen, die ich schon auf dem Merseburger Straßenfest genossen habe gab es hier ebenso wie den Chinabrenner (leider heute ohne Bild) von dem ich unbedingt etwas probieren wollte und es wieder nicht geschafft habe... weil wegen Gründen... irgendwann satt und so
Ich hatte kurzzeitig überlegt, mir sogar etwas zum Mitnehmen einpacken zu lassen, den Gedanken dann aber doch wieder verworfen, da ich mir nicht vorstellen konnte, nach dem Besuch überhaupt noch etwas essen zu können ;)




Nach so viel herzhaft teilten wir uns eine Portion Deep Fried Oreos - ohhhh ja, es war genauso gut, wie es sich angehört hat! Neben den Oreos gab es auch Churros und süßen Reis für all die Naschkatzen unter den Besuchern.



Während Fräulein L. und Herr K. dann noch ein wenig durch die Läden streiften, gönnte ich mir eine Tamarinden-Ingwer-Limonade to go und kullerte zurück nach Hause.


Für mich war es ein super schönes Erlebnis und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Streetfood-Markt!
Danke an all die tollen Standbetreiber und das Team der Feinkost!


PS: Der nächste Streetfood-Markt findet übrigens schon am 10.07. statt, nicht dass es nachher wieder heißt, ihr hättet davon nichts gewusst ;)

[Foodchallenge] Es grünt so grün... Frittierter Spargel Asia Style

Sonntag, 31. Mai 2015
Am letzten Sonntag im Monat ist es wieder soweit - die Foodchallenge steht auf dem Plan!
Dieses Mal verschrieben wir Mädels uns dem Spargel, egal ob grün oder weiß oder wild - Hauptsache lecker. Herausgekommen sind vier wunderbare (und ausgefallene) Rezepte: Maria schiebt eine Spargelpizza mit Räucherlachs und Pesto in den Ofen, Jasmin entscheidet sich auch für Pizza mit Spargel, allerdings auf ausgefuchstem Kartoffelboden und Maike tanzt komplett auf den Tischen und hat ihr Spargeleis mit Erdbeerstrudel und Amaretiniknusper im Gepäck



Bei mir gibt es frittierten Spargel Asia Style - mit viel Koriander, Chili und Liebe!

Die Idee kam mir, nachdem wir auf dem 3. Streetfood-Markt in der Feinkost frittierte Oreos probiert haben (btw: ich habe diese Nacht sogar davon geträumt, Milchschnitte und Snickers zu frittieren.. irgendetwas läuft hier eindeutig falsch!) - ich will auch frittieren!

frittierter Spargel

frittierter Spargel


Die Spargelstangen sind mit zweierlei Tempurateig* ummantelt, welchen ihr problemlos im Asia-Markt eures Vertrauens findet! Den Teig habe ich auf zwei Schüssel aufgeteilt und mit je einem Teelöffel Kurkuma bzw. Paprikapulver eingefärbt.

Zum Spargel gibt es einen leichten Dip mit Gurke, Sojajoghurt und Koriander - ihr könnt natürlich auch Soja- oder Teriyaki-Soße servieren!

frittierter Spargel

frittierter Spargel


Frittierter Spargel Asia Style

Was ihr braucht
für 4 Personen

  • 2 Bund grüner Spargel
  • 1 Beutel Tempurateig* (ca. 150 g)
  • je 1 TL Kurkuma und Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • ausreichend Öl zum Frittieren

für den Dip
  • ein daumengroßes Stück Gurke
  • ein Bund Koriander + etwas zur Deko
  • 1/2 - 1 Chili (ich habe zwei verschiedenfarbige genommen) + etwas zur Deko
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • 200 g Sojajoghurt Natur

Wie ihr es macht

1 Fasst eine Spargelstange an je einem Ende mit den Fingern an. Biegt sie durch, bis sie bricht. Schmeißt das abgebrochene Ende weg, das ist holzig. Die restliche Spargelstange kurz abwaschen und trocken tupfen. Verfahrt so mit den restlichen Spargelstangen.

2 Rührt euren Tempurateig nach Packungsanleitung an. Teilt ihn auf zwei tiefe Teller auf und färbt ihn mit dem Kurkuma bzw. Paprikapulver ein. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

3 Erhitzt ausreichend Öl in einem großen Topf (die Spargelstangen sollten problemlos für quer hineinpassen) bzw. macht eure Friteuse startklar.
Anmerkung: Haltet ein Holzstäbchen ins Öl - wirft es Blasen, ist euer Öl heiß genug!

4 Bis das Öl die richtige Temperatur erreicht hat, kümmert ihr euch um den Dip. Entkernt hierfür die Gurke und schneidet sie in feine Stücke. Hackt den Koriander und die Chili und vermengt alles mit dem Sojajoghurt. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Bis zum Servieren kalt stellen.

5 Euer Öl sollte nun heiß sein. Wendet eure Stangen in je einem Tempurateig und lasst sie dann ins heiße Öl gleiten. Dort dürfen sie ausbacken, bis sie knusprig sind und so braun, wie ihr sie gerne hättet!
Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Anmerkung: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Frittieren am besten mit zwei Holzessstäbchen funktioniert - ihr könnt natürlich benutzen, was ihr wollt. Bitte beachtet jedoch, dass das Öl sehr heiß ist und spritzen könnte!

6 Die fertigen Spargelstangen mit noch einer Portion Salz, Koriander und Chili bestreuen, mit etwas Zitronensaft beträufeln und dann sofort mit dem Dip servieren.

Fertig!


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Russischer Zupfkuchen - vegan & mächtig - und ein paar wahre Worte

Samstag, 30. Mai 2015
Russischer Zupfkuchen vegan


Ich muss gestehen, ich habe bis jetzt sehr sehr selten klassische Kuchen gebacken. Nicht, weil sie nicht schmecken würden, mich reizt einfach das neue, das ausgefallene. Selbst einen Kalten Hund habe ich lieber in einen Kalten Himbeer-Hund verwandelt - Bienenstich, Schwarzwälder-Kirsch oder ganz klassischer Apfelkuchen? Vielleicht irgendwann, wenn mir mal die Ideen ausgehen ;)

Zum Kaffeetrinken mit den Großeltern habe ich vor ein paar Tagen dann doch mal den Schritt gewagt. Ein Russischer Zupfkuchen sollte es werden, in vegan.
Angeleitet hat mich dabei das tolle Rezept der Mädels von Mit Vergnügen und ich habe euch ja schon in der Überschrift vorgewarnt - es wird mächtig! Und lecker!

Russischer Zupfkuchen vegan


Veganer Russischer Zupfkuchen

Was ihr braucht
für eine Springform 28cm

für den Teig

  • 400 g Mehl 
  • 200 g brauner Zucker 
  • 1 Pck. Weinsteinbackpulver 
  • 250 g Margarine 
  • 65 g Kakao 
  • Prise Salz
für die Füllung
  • 200 g Margarine
  • 1 kg Sojajoghurt Vanille
  • 100 g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 2 Pck, Vanille-Puddingpulver 
  • 8 EL Sojamilch 
  • Prise Salz

Wie ihr es macht

1 Schlagt die Margarine mit dem Zucker cremig auf. Gebt dann die restlichen Zutaten hinzu und knetet mit den Händen einen geschmeidigen Teig.
Anmerkung: Sollte er zu trocken sein, gebt ihr einen kleinen Schuss Sojamilch hinzu. Er sollte sich in eine glänzende Kugel formen lassen.

2 Drittelt den Teig. Aus 2/3 formt ihr in eurer eingefetteten Springform nun den Boden und den Rand eures Kuchens. Das restlichen Drittel legt ihr zur Seite.
Stellt die Springform abgedeckt in den Kühlschrank.

3 Zerlasst die Margarine für die Füllung auf kleiner Hitze und stellt sie beiseite.

4 Vermengt das Puddingpulver mit der Sojamilch und dem Zucker und gebt diesen dann zusammen mit dem Sojajoghurt in eine große Schüssel. Rührt das Vanillemark, die geschmolzene Margarine und das Salz unter.

5 Gebt eure Füllung in eure Springform. Zerrupft den restlichen Teig in kleine Stücke und bedeckt damit euren Kuchen. Schiebt die Springform für ca. 2 Stunden bei 175° in den vorgeheizten Backofen.
Anmerkung: Sollte der Kuchen nach einer Stunde schon gut braun sein, könnt ihr ihn für die restliche Zeit mit Alufolie abdecken!

Fertig!

So - und nun noch ein paar Worte, die einfach mal raus müssen. 
In diesem Beitrag habe ich euch ja erzählt, dass ich meine Ernährung umstellen möchte. Nun esse ich schon seit einem halben Jahr kein Fleisch mehr und dabei bleibt es auch. Es ist immer noch so, dass mich der Geruch von gebratenem Fleisch wuschig macht - aber essen werde ich es trotzdem nicht (in dem oben geschriebenem Beitrag stehen alle Gründe für meine Entscheidung).
Allerdings habe ich an den letzten beiden Wochenenden ziemlich 'gesündigt'. Ich habe nämlich beim Käse mächtig reingehauen. Einmal bei einer Käseplatte, die Herr J. und ich mit zum Picknick genommen haben und einmal in Mailand bei einem leckeren Parmesan. Einem riesigen Parmesan!

Und nun mein Anliegen an euch, die ihr da draußen meinen Blog lest und deren Einstellung und Meinung mir sehr wichtig ist (denn das hier mache ich zwar auch für mich - aber irgendwie ja auch für euch):
Würdet ihr es sehr doof finden, wenn ich neben den veganen Gerichten auch wieder einige vegetarische Gerichte posten würde? Denn genau darauf hätte ich gerade so sehr Lust! 
Natürlich werde ich auch weiterhin vegan kochen, aber ich möchte mich glücklich machen - und der Gedanke an 1-2x Käse in der Woche macht mich gerade glücklich.
Also die Frage: Ist das alles Käse oder sagt ihr cheeeeeeese und zieht mit? 

Ich danke euch ♥
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