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[Zu Gast bei] #bsen - Blogger spinnen ein Netzwerk

Sonntag, 1. Mai 2016
[Hier könnte jetzt noch so ein richtig geiler Teaser stehen!]

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag mit meinem Cupcake-Rezept für den Muttertag zusammenhauen - nun kamen beim Schreiben doch so viele Gedanken, dass ich dem #bsen einen eigenen Post gönne!

Was steckt hinter #bsen?


Flurfunk Dresden, die Leipzig School of Media und die SML hatten zur ersten sächsischen Blogger-(und Onliner und Influencer und Online-Journalisten und und und)konferenz geladen, unter dem Motto: Blogger spinnen ein Netzwerk! Und das auch noch in Leipzig! Woahhhhhhaaa *Tusch, tröööt, Konfetti werf*

Wer meine Aufregung nicht ganz verstehen kann: Sowas gibt es hier sonst nicht. Die tolle BLOGST gastiert immer irgendwo weit drüben im Westen und alles, was sich sonst mal in den näheren Dunstkreis um Leipzig traut, ist entweder in Berlin oder gleich ausverkauft. Oder beides.

Zurück zu #bsen... 120 Personen und Persönlichkeiten folgten dem Aufruf und fanden sich (entweder in privater oder beruflicher Mission) am Freitag bei schönstem Wetter in den heiligen Hallen der LSM ein. Mich gabs im Doppelpack mit meiner (krass geil voll tollen) Frollegin Nadine - denn wir hatten uns das Netzwerken auf die Kappe geschrieben. Schließlich will man den Tag außerhalb des Büros auch super nutzen!



Los ging das #bsen mit einer lockerflockigen Begrüßung durch Peter von Flurfunk Dresden, DAS Gesicht hinter der ganzen Bloggerkonferenz. An dieser Stelle gleich zu Beginn noch mal ein fettes Lob an die tolle Orga durch dich und dein Team - habt ihr super gemacht!

Um das Ganze gleich ein bisschen spannender zu machen, loste Peter live auf der Bühne 20 (ok am Ende waren es dann wohl nur 15?) Blogger aus, die sich kurz vorstellen durften. Dreimal dürft ihr raten, wer mit "Oh, das hört sich nach einem Foodblog an!" als letztes auf die Bühne kam... Richtig: Kanzlerin Liv.


Eine Woche vorher noch im Kommunikations-Crashkurs geübt wie man sich richtig vorstellt und gleich mal alles vergessen. Im Gedächtnis geblieben bin ich glaube ich trotzdem... muss an den Haaren liegen.

Die Sessions


Auf dem #bsen erwarteten einen drei Slots mit je vier Sessions zu verschiedensten Themen rund ums Bloggen und alles, was man sonst noch so online machen kann. War gar nicht so einfach, sich für das Richtige oder Spannendste zu entscheiden - um so viel wie möglich mitzunehmen teilten wir uns am Ende einfach auf!

Ein von Sven Wernicke (@svenwernicke) gepostetes Foto am


#trends


Chris Kloss, seines Zeichens irgendwas Cooles bei frische Fische (hey hey hey, die kennen wir doch von Arbeit!) und privat auch noch Blogger auf kleinstadtgedanken.de erzählte über seine Erfahrungen und Erlebnisse mit Snapchat, WhatsApp, Facebook Instant Articles und Googles Accelerated Mobile Pages - und wie man das ganze als Blogger, Onliner, Agentur, Firma, Hans-Wurst für sich nutzen kann.

Ein von Liv (@thankyouforeating) gepostetes Foto am

Auf den ersten Blick schienen die meisten Sessionteilnehmer vor allem an Snapchat interessiert zu sein - für mich nicht schlimm, habe ich schließlich zusammen mit Kochtopf Jonathan auch das erste mal im Zuge einer Kooperation 'professionell' genutzt und war dementsprechend interessiert daran, wie und was andere Blogger so rumsnappen.

Schnell wurde aber klar: So wirklich komplett professionell nutzt es noch keiner. Viel lieber spielen wir mit den tollen Filtern rum oder beschränken uns auf private Snapisoden (hach es gibt bestimmt  nen richtigen Fachbegriff dafür!) unter zwei Smartphones und vier Augen. Da geht noch was!

Für mich mitgenommen: "Den Mut zeigen, dass man es ausprobieren möchte!"

#schwung


Ein von Liv (@thankyouforeating) gepostetes Foto am


Auf die nächste Session habe ich mich besonders gefreut. Das hübsche Mädel da vorne ist schließlich eine geschätzte Leipziger Bloggerkollegin: Anne-Katrin von annabellesagt.de!

In ihrer Session ging es darum, was man tun kann, wenn man selbst manchmal denkt, ein Brett vorm Kopf zu haben oder beim Schreiben einfach nicht weiterkommt. Ihr Pro-Tipp: Erstmal ein Eis. Und immer erstmal zu allem JA sagen.

Anne-Katrin hat sich hier in Leipzig ein wahnsinnig beeindruckendes Netzwerk aus ganz verschiedenen Bereichen aufgebaut - und allein ihr zuzuhören, wie sie über ihre verschiedenen Projekte berichtet, hat mich heiß darauf gemacht, auch endlich wieder etwas zu tun! Wer weiß... vielleicht gibt es bald den Green Walk 2.0?

Ich hatte das Gefühl, dass einige Session-Teilnehmer andere Erwartungen hatten - darauf komme ich aber am Ende des Posts noch einmal zurück.

Für mich mitgenommen: "Und Newsletter sind gar nicht so tot wie man immer denkt!"

Ein von Liv (@thankyouforeating) gepostetes Foto am

#content


Wohooo auch die letzte Session wurde von einer herzallerliebsten Leipziger Bloggerkollegin gehalten: Nathalie von endemittezwanzig.de hat nicht nur ihr eigenes Buch zum Thema Coden veröffentlicht, nein - sie hat auch Ahnung vom richtigen Texten - so mit Wörtern und so! (♥)


Aus dieser Session konnte ich mir besonders viel für die berufliche Arbeit mitnehmen. Natürlich wissen wir alle, dass man beim Schreiben auf Gramatick, reschtschreibun unt Ausdruk achten muss, aber ganz ehrlich: Vor allem im Englischen bin ich ein Komma-Fehlerteufel. Und wie oft sitzen wir in der Redaktion zusammen und diskutieren über die richtige Zeichensetzung vorm doppelten Imperativ der paragalaktischen Beugung von "schlafen"? Genau! Ah - da findet sich auch schon der zweite Fehler: Nicht immer so mit Fremd- und Fachwörtern um sich schmeißen - vor allem, wenn man nicht weiß, was sie bedeuten.

Für mich mitgenommen: "Ein guter Teaser ist die halbe Miete!"

Und sonst so?


Zwischen den Sessions war nicht nur für reichlich Essen und Trinken gesorgt (einen großen Dank an dieser Stelle an die tollen Servicekräfte!). Ausreichend Sitzmöglichkeiten (ich werde alt) und nicht zuletzt das großartige Wetter lockten zum Netzwerken. #yay

Dazu gab es eine Twitter-Tombola vom Colab Chemnitz (ratet mal, wem die Losglücksfee schon wieder hold war)...
... und eine Art Photo-Button von reddo, der gerade in der Mittagspause großen Anklang fand!

Reddo Foto-Box beim #bsen


Nach der letzten Session folgte die Fish-Bowl-Diskussion. Hier ging es darum, wie sich die Blogger in Sachsen (noch besser) vernetzen können. Die Diskussion war eigentlich für zwei Stunden angesetzt. Man merkte allen Teilnehmern den langen Tag jedoch recht schnell an - und so zog Peter vollkommen richtig schon nach einer knappen Stunde den Schlussstrich. HIER könnt ihr euch die ganze Diskussion noch einmal anschauen!

Wieso wir auch in der Diskussion keine wirkliche Antwort auf das Netzwerk-Problem fanden und was beim #bsen meiner Meinung nach noch so falsch lief, kommt jetzt - Achtung!


Wieso es #bsen so schwer hatte

Was zu Beginn der Fish-Bowl-Diskussion abging, ging meiner Meinung nach gar nicht. Obwohl Peter zuvor extra noch erwähnte, dass die Diskussion nicht dafür da ist, zu sagen, was man während der Konferenz gut oder scheiße fand, sondern diskutieren sollte, wie man die Blogger in Sachsen besser vernetzen kann, passierte genau dies: "Ich fand die Konferenz doof, weil..."

Ja ganz toll, davon kann man sich jetzt auch nichts kaufen. Diskussionsfluss gestoppt und der kam auch irgendwie nicht so wirklich wieder in Gang. Ich will nicht sagen, dass man kein Recht hat, enttäuscht zu sein - aber Diskussion und Feedbackrunde sind zwei unterschiedliche Dinge.

So viel dazu.

Nun zu der Frage Wieso waren einige Leute so enttäuscht? 

Ok, ich kann verstehen, dass man mit unterschiedlichen Erwartungen an eine Bloggerkonferenz herangeht. Gerade als Beginner erhofft man sich vielleicht den heiligen Gral an Erkenntnis, wie man die Dreifaltigkeit an gutem Content, vielen Followern und (ja seien wir doch ehrlichGeld unter einen Hut bringen kann. Und dann ist man natürlich von den Sessions enttäuscht. Denn so einfach geht es nicht und ich wage jetzt einfach mal zu behaupten: So einfach wird es (zum Glück) auch nie!

Anscheinend fanden viele, dass in den Sessions nicht das drin war, was drauf stand. Ich kann das nur für meine drei (#trends, #schwung, #content) beurteilen und sagen: Bei mir war drin, was drauf stand. Nix mit Zusatzstoffen oder fettreduziert.

Ich glaube, dass #bsen es schwer hatte, allen Erwartungen gerecht zu werden, weil es so viele verschiedene gibt und auch immer geben wird. Allein zwischen Blogger, Agenturen, Neulingen und Altenhasen sind die Ansprüche und Anforderungen, der Wissensstand und der Durst nach Neuem so unterschiedlich, dass man es niemals allen Recht machen kann. Jedoch wäre ich schwer erstaunt, wenn tatsächlich jemand nach Hause gegangen ist, ohne sich irgendetwas für sich selbst mitzunehmen. Und sei es nur das tolle Goodie Bag.

Für mich persönlich hat sich das #bsen voll und ganz gelohnt: Ich habe mein Netzwerk ein bisschen weitergesponnen.

Wo wir auch schon beim letzten Punkt sind...

Wie spinnen Blogger in Sachsen nun ein Netzwerk?


Das #bsen endete für Nadine und mich beim der Aftershowpartystuhlkreis im Horns Erben. Und hier wurde es erst noch so richtig interessant. Zusammen mit Chris Kloss, Philipp Schade und Marcell Heinrich diskutierten wir darüber, wie wir das denn nun anstellen können, dass sich die Blogger in Sachsen besser vernetzen und die Weltherrschaft an sich reißen können.

Ein von Liv (@thankyouforeating) gepostetes Foto am

Erstaunlich: Anscheinend sind wir Foodies dabei echte Vorreiter. Als ich (schon in der Fish-Bowl-Diskussion) erzählte, wie gut wir, sogar über die Grenzen von Deutschland hinaus, vernetzt sind und was für eine Power da drin steckt (#dishstorm), kam: Boahr krass und wie schaffen wir das hier?

Und ich zurück: Ganz ehrlich, ich hab keine Idee.

Denn was bringt die 9348239. Facebook-Gruppe, wenn am Ende nur die eigenen Links zu den Blog-Posts geteilt werden? Das ist für mich kein Netzwerk. Netzwerken ist für mich, sich treffen, austauschen, live erleben, helfen. 

Und auch heute, am Sonntagmittagabend haben ich immer noch keine Idee, was man tun könnte, um die Blogger in Sachsen besser miteinander zu vernetzen. MEHR ist natürlich immer eine Idee - mehr Barcamps, mehr Blog'n'Burger, mehr KaffeklatschLE, mehr mehr mehr. Aber irgendeiner muss das ganze ja auch organisieren - und das frisst Zeit und (gerade, wenn nur wenige Leute mitziehen) auch Motivation und Lust!

Aber eins weiß ich: Ich würde es sehr sehr schade finden, wenn #bsen wieder in der Versenkung verschwindet. Stelle auch gerne meine Zeit, Motivation und Lust zur Verfügung, damit das nicht passiert (einzige Forderung: Dat Ding bleibt hier! ;)). Denn das, was ich am Freitag erlebt habe, möchte ich gerne allzu bald wiederholen - hier im schönen Leipzig ♥


tl;dr: Alle Sachsen, die irgendwie online unterwegs waren, mampften zusammen Brötchen und Kuchen. Ich fands geil. 

Space Cupcakes aka #eineüberraschungfürmissb

Montag, 25. April 2016
Space Cupcakes


Heute werdet ihr im Foodblogger-Universum häufiger auf den Hashtag #eineüberraschungfürmissb stoßen! Marlene von Marlene's sweet things hatte die wunderbare Idee, Miss Blueberrymuffin und ihr wunderbares erstes Buch Das große Buch der Backtrends* noch einmal ins Rampenlicht zu rücken!

Ich durfte Katha ja jetzt schon mehr als einmal knuddeln (und werde das dieses Jahr auch hoffentlich wieder tun!) und kann euch sagen: Das ist ein Knallermädchen! ♥ 

Seit unserem gemeinsamen Dr. Oetker Besuch im letzten Jahr darf ich nun auch ihr (handsigniertes!) Buch mein Eigen nennen. Deswegen musste man mich auch nicht zweimal fragen, ob ich Lust hätte, für #eineüberraschungfürmissb mitzubacken. Nu klaaaar! 

Space Cupcakes


Ich wusste ganz schnell, was ich gerne nachbacken würde: Ihre wunderbaren Moustache-Cupcakes! Wie es der (doofe) Zufall so will, wollte meine bestellte Moustache-Form nicht wie ich. In letzter Sekunde bin ich dann mit Lichtgeschwindigkeit noch an eine Space Ice Cube Form geraten (yeah) und das Weltall ist ja mal mindestens genauso cool wie Schnurrbärte - und ebenso männlich, oder?

Also Bühne frei für deine wundertolles Rezept, liebste Katha!

PS: Und wer ganz genau aufpasst, entdeckt in diesem Post auch noch eine kleine Hommage an Prince ♥

Space Cupcakes

Space Cupcakes (the sweets formerly known as Moustache Cupcakes)

nach Miss Blueberrymuffin

Was ihr braucht
für 20 Cupcakes

für den Teig

  • 125 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 3 Eier (getrennt)
  • 80 g Mehl
  • 60 g Kakaopulver zum Backen
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 50 ml Espresso
  • 25 ml Milch
  • 3 EL Kaffee- oder Schokoladenlikör
für die Creme
  • 250 ml Milch
  • 1/2 Päckchen Sahnepudding-Pulver
  • 125 g weiche Butter
  • 30 g Puderzucker
  • 3 EL Kaffee- oder Schokoladenlikör
  • 1/2 TL lösliches Espressopulver
für die Deko

Wie ihr es macht

1 Für den Teig: Schlagt die Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig auf. Die drei Eigelbe werden ebenfalls untergerührt. Vermengt Mehl, Kakaopulver und Backpulver und hebt die trockenen Zutaten unter den Teig. Verrührt Espresso, Milch und Likör und rührt die Flüssigkeit ebenfalls unter. Zum Schluss schlagt ihr die Eiweiße mit einer Prise Salz steif und hebt den Eischnee unter den Teig.

2 Heizt den Backofen auf 175° vor. Verteilt den Teig auf eure Muffinförmchen und schiebt sie für 20 Minuten in den Ofen. Danach gut auskühlen lassen.

3 Für das Topping: Kocht den Sahnepudding mit der Milch nach Packungsanleitung und lasst ihn abkühlen. Die Butter wird hellcremig aufgeschlagen (ca. 5 Minuten) ehe ihr den Puderzucker unterhebt. Streicht den Pudding durch ein Sieb und gebt ihn danach Esslöffelweise zur Buttercreme. Rührt zum Schluss den Likör und das Espressopulver unter. Fertig.

4 Für die Deko: Schmelzt die Schokolade und verteilt sie auf eure Förmchen. Ab in den Kühlschrank und warten, bis die Schoki fest ist!

5 Cupcakes zusammenbauen: Füllt die Creme in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle und spritzt sie auf eure Cupcakes. Setzt die Schoko-Deko darauf und wer mag, verteilt auch noch ein paar Zuckerdekor-Kugeln ♥

Fertig!

Schaut unbedingt auch bei...


und Ofenkieker vorbei!

Da erwarten euch noch weitere tolle Rezepte aus dem Backbuch! 



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Veggie Burger im Asia-Style: Mit mariniertem Tofu, Pak Choi und Koriander-Joghurt-Dip!

Montag, 18. April 2016
veggie tofu burger asia style
Ich LIEBE Burger! Egal in welcher Form und Größe (wobei größer hier eindeutig immer besser ist!) - und am besten noch mit ganz viel Dip & Soßen!

Als Herr J. und ich uns dazu entschlossen, endlich mal wieder selbst Burger zu machen, war klar, dass ich mich dieses Mal nicht zu Fertig-Buns hinreißen lasse ("Aber die gehen doch auch!"). Ne, nix da! Buns selber machen stand auf dem Programm. Und eins sei sicher: So schnell kommen für Herrn J. die Fertigteile nicht mehr in Frage ;)

veggie tofu burger asia style

Bei Vera von Nicest Things bin ich  auf dieses tolle Rezept für Burger-Buns mit Sojasoße gestoßen: Jackpot! Zusammen mit lecker süß-scharf mariniertem Tofu, knackigen Pack Choi und einem tollen Dip aus Koriander und Joghurt ist der Burger echt der Hammer!

Dazu gab es bei uns selbstgemachte Pommes und ein paar Pimientos de Padrón, das sind kleine grüne Paprikas die in einer Pfanne kross angebraten und dann mit schön viel Meersalz serviert werden. Yay!

Aber jetzt heißt es Bühne frei für den Star der Show: meinen Veggie Burger!

veggie tofu burger asia style

Veggie Burger im Asia-Style: Mit mariniertem Tofu, Pak Choi und Koriander-Joghurt-Dip


Was ihr braucht
für 4 Burger

für die Buns
Rezept nach der wundervollen Vera von Nicest Things

  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 100 ml dunkle Sojasoße
  • 600g Mehl
  • 2 TL Kurkuma
  • 30 ml Öl
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 3 EL Wasser
  • schwarzer Sesam

für den Belag

  • 1 Block Tofu
  • 100 ml Sojasoße
  • 100 ml Teriyaki-Soße
  • 1 EL Sriracha-Soße
  • 6 Köpfe Pak Choi
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln

für den Koriander-Joghurt-Dip

  • 1 Bund Koriandergrün
  • 250 g Naturjoghurt (wer nicht auf die Linie achten braucht, nimmt Mayo!)
  • 5 saure Gurken
  • 2 EL Gurkenwasser
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft


Wie ihr es macht

1 Für die Buns: Löst Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auf und lasst sie ein paar Minuten stehen. Rührt dann die Sojasoße unter. In einer großen Schüssel vermengt ihr das Mehl mit dem Kurkuma, Öl und einem ganzen Ei. Gießt die Hefe-Mischung unter und knetet alles zu einem glatten Teig.

2 Den Teig vierteln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Küchentuch abdecken. Für 30 Minuten an einem waren Ort gehen lassen.

3 Den Ofen auf 175° vorheizen. Das übrige Eigelb mit dem Wasser verquirlen. Die Buns damit einpinseln und mit dem schwarzen Sesam bestreuen. Im heißen Ofen für ca. 20 Minuten ausbacken.

4 Für den Belag: Schneidet den Tofublock von der breiten Seite aus in acht Scheiben. Tupft sie mit einem Küchentuch ab. In einer tiefen Schale mixt ihr die Soja-, Teriyaki und Sriracha-Soße. Legt die Tofuscheiben in die Mischung und lasst sie darin ziehen.
Bringt in der Zwischenzeit einen Topf Wasser zum Kochen und blanchiert darin euren Pak Chaoi für 2-3 Minuten. Mit kaltem Wasser abgießen, den Strunk entfernen und halbieren. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.

5 Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Tofuscheiben portionsweise anbraten, bis sie von beiden Seiten knusprig sind.

6 Für den Koriander-Joghurt-Dip: Das Koriandergrün und die sauren Gurken fein hacken. Beides mit dem Joghurt und dem Gurkenwasser verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Tipp: Wer es ganz fein haben will, püriert den Dip noch einmal mit dem Stabmixer durch.

7 Burger zusammenbauen: Die Buns halbieren und die unterere Hälfte mit dem Dip bestreichen. Darauf die Frühlingszwiebeln und den Pak Choi geben. Je zwei Tofuscheiben daraufgeben, mit Dip und der oberen Bun-Hälfte abschließen.

Fertig!


PS: Diesen Burger reiche ich natürlich nur allzu gerne bei Tina's tollem Burger-Event auf LECKER & Co. ein!

[Werbung] Die #kochtopfreise von Zwilling - Leipziger Räbchen aus dem Prime Topf!

Donnerstag, 14. April 2016
Leipziger Räbchen für die Kochtopfreise von Zwilling

Heute nehme ich euch mit auf meinen Abschnitt der Kochtopfreise!
Es geht in meine Heimat und das für mich schönste Bundesland: Sachsen. Hier trinkt man zum Aschkuchen ä Schälchn Heeßn und am Wochenende gehts zum Boofen in die Sächsische Schweiz, wo man vielleicht ooch ein paar Motschekiebchen beobachten kann. Musst nur de Oochn offmachn!

Ihr merkt schon, ich kann das mit dem Sächseln! (Scherz - ich sächsle (leider? zum Glück?) nicht kaum.)

Doch wieso sind wir jetzt eigentlich hier im schönen Sachsen? Wie oben schon erwähnt: Wir befinden uns auf der Kochtopfreise - genauer gesagt auf der Kochtopfreise von Zwilling*! Die schicken ihren Edelstahltopf aus der Prime Serie* nämlich einmal quer durch Deutschland. Am Ende der Reise wird er in 16 verschiedenen Bundesländern und Küchen zu Gast und 16 verschiedene Gerichte gekocht haben!

Ist das nicht aufregend? Vor mir haben schon Sonja für Bayern, Tina für Baden-Württemberg, Oli für das Saarland, Angela für Rheinland-Pfalz und Andrea für Hessen mit dem Topf gekocht. Ich finde es total spannend zu sehen, was in den verschiedenen Bundesländern auf den Tisch gekommen ist - und was alles noch aus dem Topf gezaubert wird! Übrigens: Wer die Reiseroute verfolgen will, findet alle Informationen hier: Kochtopfreiseroute*.

Leipziger Räbchen für die Kochtopfreise von Zwilling

Sachsen ist bekannt für den Dresdner Christstollen und das Leipziger Allerlei. Ersteres kam auf Grund meiner engen Liebesbeziehung zu meiner Heimatstadt Leipzig schon mal gar nicht in Frage (Scherz - es ist einfach nicht die Zeit für Stollen. Und 'Stollen aus dem Topf' will ich erstmal sehen!) - letzteres ist nach dem Originalrezept mit Flusskrebsen und Krebsbutter zwar auch eine ganz spannende Sache, reizte mich im letzten Moment dann aber doch nicht komplett.

Das "Leipziger" am Anfang war schon mal gut - was gab es also noch tolles, sächsisches aus meiner wunderschönen, heißgeliebten Heimatstadt? (Merkt man, dass ich Leipzig sehr gerne habe? Ein bisschen, ne?) Im Austausch mit anderen Ur-Sachsen bin ich die Idee mit den Leipziger Räbchen gekommen.

Die Leipziger Räbchen sind Trockenpflaumen mit einer Füllung aus Marzipan, ummantelt von Bierteig und in heißem Fett ausgebacken. "Boahr! Die mach ich!" Zack, boom, Leipziger Räbchen. Bühne frei für diese köstliche Kleinigkeit, die nicht nur für Zwischendurch eine gute Figur macht!

Leipziger Räbchen für die Kochtopfreise von Zwilling




Leipziger Räbchen mit Beeren-Eis


Was ihr braucht

für ca. 40 Leipziger Räbchen

  • 40 Trockenpflaumen
  • 100 g Marzipan
  • 1 Ei (Eigelb und Eiweiß getrennt)
  • 6 EL Zucker
  • 1 EL geschmolzene Butter
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Mehl
  • 125 ml Weißbier
  • 1 kg Pflanzenfett zum Ausbacken
  • Puderzucker zum Bestäuben
für das Eis
  • 200 g gefrorene Beeren eurer Wahl
  • 3 EL Puderzucker (gerne auch mehr - wir mögen es schließlich süß!)

Wie ihr es macht:

1 Befüllt die Trockenpflaumen mit dem Marzipan.

2 Schlagt das Eigelb mit dem Zucker cremig auf, Butter und Weißbier untermengen, zuletzt das Mehl unterheben.

3 Das Eiweiß wird mit dem Salz steif geschlagen und ebenfalls unter den Bierteig gehoben.

4 Das Fett im Topf erhitzen. Die Pflaumen durch den Bierteig ziehen und dann im heißen Fett ca. 1 Minute von jeder Seite knusprig ausbacken.


5 Für das Beereneis die gefrorenen Beeren kurz antauen lassen und dann mit dem Puderzucker pürieren.

6 Mit Puderzucker und Beeren-Eis servieren.

Fertig!

Die Räbchen schmecken lauwarm am besten - die bittersüßen Pflaumen mit dem Marzipan passen super zum sauren Beereneis und machen so richtig Lust auf Sommer! 



An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Zwilling und Charlotte von Agentur05 für diese wunderbare Aktion! Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Gerichte - und schicke den Topf nun mit den besten Grüßen zu Petra von Obers trifft Sahne nach Thüringen!

PS: Hier könnt ihr noch einmal meine Zeit mit dem Topf verfolgen [1] [2]. Ich habe ihn übrigens auf den Namen Jonathan getauft! Also liebe Petra - viel Spaß mit Jonathan und lasst es euch gut gehen!




* Alle mit Stern gekennzeichneten Links führen auf die Seite meines Werbepartners Zwilling.

Zuckersüße Fuchs-Cookies mit Royal Icing [+ Gewinner]

Samstag, 27. Februar 2016
Auf Instagram habe ich euch ja schon diese zuckersüßen Fuchs-Cookies gezeigt! Heute gibt es ein fixes Rezept dazu - wobei die Cookies wirklich kinderleicht herzustellen sind! ;)

PS: Am Ende des Beitrags findet ihr auch die Gewinner des Blog-Geburtstags Give Aways!

Fuchs-Cookies Fuchskekse

Fuchs-Cookies Fuchskekse

Fuchs-Cookies mit Royal Icing


Was ihr braucht
für 12 Füchse

für den Teig (Rezept nach der wunderbaren MissBlueberrymuffin!)
  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • Prise Salz
  • Fuchs-Ausstecher *

für das Royal Icing
  • 1 Eiweiß
  • 250 g Puderzucker
  • Wasser
  • Lebensmittelfarbe (ich habe dieses Set * verwendet)

Wie ihr es macht

1 Für den Teig: Butter und Zucker hellcremig aufschlagen. Das Ei unterrühren und zum Schluss Mehl und Salz unterheben, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig als Klops für 30 Minuten eingewickelt in Frischhaltefolie im Kühlschrank parken.

2 Den Ofen auf 180° vorheizen.
Den Teig einen halben Zentimeter dick ausrollen, die Füchse ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im heißen Ofen für ca. 10-12 Minuten ausbacken. Danach gut auskühlen lassen.

3 Für das Royal Icing: Das Eiweiß kurz durchschlagen, dann den Puderzucker portionsweise dazusieben und unterrühren. Nun schrittweise kaltes Wasser hinzugeben, bis das Icing wie dickflüssiger Teig vom Löffel gleitet. Hier könnt ihr ein tolles Beispiel für die richtige Konsistenz sehen!

4 Das Icing auf drei Schüssel verteilen. Jeweils eine Portion orange (rot + gelb) und eine Portion schwarz (seeeehr viel schwarz!) einfärben. In Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und auf eure ausgekühlten Cookies spritzen. Über Nacht trocknen lassen.

Fertig ♥

Und nun natürlich das, worauf ihr alle am meisten gewartet habt: Die Bekanntgabe der Gewinner vom Blog-Geburtstags Give Away!

An dieser Stelle ein rieeeesengroßes Dankeschön für all eure lieben Kommentare - ich habe mich wirklich wahnsinnig gefreut! Dank der vielen Lose, die ihr einreichen konntet, hat es dieses Mal ganz schön gedauert, ehe die Liste mit allen Teilnehmern fertig war und der RandomNumber Generator seine Pflicht tun konnte!

*Trommelwirbel*.... Herzlichen Glückwunsch und eine große Ladung Konfetti an...

Manuela S. (Kommentar)
und
Moinruhrpottdeern (Instagram)!


Ich habe euch beiden eine Nachricht zukommen lassen - schaut in euer E-Mail- bzw. PN-Fach - ich freu mich, von euch zu hören! ♥

Allen anderen: Bitte nicht traurig sein, das wird nicht das letzte Give Away gewesen sein!


*Amazon Affiliate-Links

Double Cheesecake - Käsekuchen mit Kakao und Himbeeren für die Käsekuchen Queens

Donnerstag, 25. Februar 2016
Die Käsekuchen Queens sind los! ♥ Wir widmen uns in der heutigen Challenge einem echten Kaffeetafelklassiker und lassen ihn in neuem Glanz erstrahlen!

Zusammen mit Karen von Karens Backwahn, Katha von Miss Blueberrymuffin und Froilein Pink von Zauberhaftes Küchenvergnügen habe ich die Schneebesen und Kochschürzen geschwungen. Herausgekommen sind vier unterschiedliche Käsekuchen-Variationen, die euch alle verzaubern werden!





Beim Froilein Pink gibt es einen Vanille Cheesecake mit Himbeer Topping
bei Miss Blueberrymuffin Salted Caramel Mini Cheesecakes und 
bei Karens Backwahn Polnischen Käsekuchen!

Auf der Suche nach Ideen für meinen Beitrag bin ich im Netz über den "besten Cheesecake ever" gestolpert! 

Das wunderbare Rezept dazu kommt von Conny aus der Seelenschmeichelei. Conny 'verfeinert' ihren Kuchen noch mit zwei genialen Schichten aus Karamell und Schokolade - aber wenn ich damit im Büro ankommen würde, würde ich wahrscheinlich der vorsätzlichen Körperverletzung angezeigt werden - weil superduperleckermegafett und so ;)

Bei mir kommt der beste Cheesecake ever also nur mit zwei Schichten aus und huscht heute als Double Cheesecake mit Kakao und Himbeeren über die Bühne!



Double Cheesecake mit Kakao und Himbeeren

Was ihr braucht

für den Boden
  • für den Boden
  • 200 g Mehl
  • 90 g kalte Butter in Stückchen
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

für den Teig
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • Mark einer Vanille-Schote
  • 400 g Magerquark
  • 200 g Frischkäse
  • 30 g Kakao zum Backen
  • 200 ml Sahne
  • 5 EL Kakao zum Backen
  • eine Hand voll TK-Himbeeren, aufgetaut und abgetropft

Wie ihr es macht

1 Für den Boden: Die Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einem Kloß formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank parken.
Danach ca. 0,5 cm dünn ausrollen. Eine Springform einfetten, ausmehlen und mit Backpapier auslegen.
Den Teig darin ca. 15 Minuten bei 200° vorbacken.
Auskühlen lassen.

2 Für den Teig: Während der Boden auskühlt, die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Quark, Frischkäse, Salz, Stärke und Vanillemark einrühren.
Die Masse auf zwei Schüsseln verteilen (1/3 zu 2/3).
Die Sahne in einer extra Schüssel steif schlagen.
Unter die Schüssel mit dem 1/3 Teig zuerst das Kakaopulver, dann die Hälfte der Sahne heben.
Die restliche Sahne unter die 2/3 Teig heben.

3 Den Kuchen schichten: Auf dem Boden zuerst die Kakao-Teig-Masse verteilen, darauf die Himbeeren geben. Mit dem hellen Teig bis kurz unter den Rand der Springform bedecken.
Im heißen Ofen bei 160° ca. 1 Stunde und 15 Minuten backen, danach bei offener Tür im ausgeschalteten Ofen auskühlen lassen.

Fertig!

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