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Fräulein Liv auf der Suche nach dem (Essens-)Glück - Oder auch: gibt es vegane Pescetarier?

Samstag, 1. November 2014
Heute ist Weltvegantag. Und heute möchte ich mit euch eine kleine Geschichte teilen, eher etwas persönlicheres, ohne Rezept, DIY oder anderen Schnickschnack.
Das wird ein sehr ehrlicher - und wahrscheinlich auch sehr langer Text, aber ich würde mich dennoch freuen, wenn ihn sich der ein oder andere zu Gemüte führt und sich vielleicht auch selbst erkennt. Das soll keine Predigt oder irgendwelcher Beeinflussungskram werden - ich möchte einfach nur etwas von mir erzählen und meinem Versuch, einen Ernährungsweg für mich zu finden, der sich mit meinem Gewissen und meinen Lebens- und Genussumständen vereinbaren lässt.
Und wer am Ende des Textes dennoch denkt "Das ist einfach vollkommener Blödsinn, was die da labert!" darf das natürlich trotzdem gerne auch weiterhin denken.



"Ein Ernährungsweg, der sich mit meinem Gewissen und meinen Lebens- und Genussumständen vereinbaren lässt."

Ich muss gestehen, dass ich nie der Typ war, der sich leicht an irgendwelche Vorsätze halten konnte. "Jetzt esse ich keine weniger nur noch ein bisschen eigentlich genauso viel wie immer Schokolade." "Jetzt esse ich mehr zumindest etwas mehr auch eigentlich so viel wie immer Obst und Gemüse!"
Versteht mich nicht falsch - ich bin niemand, der sich jeden Abend die Fertigpizza in den Ofen haut (urgs) oder mit Tüten kocht (doppelurgs), aber jemand, der zwar die Bio-Eier im Supermarkt kauft, sich dann aber zwei Regale weiter den Speck für 99 cent in den Korb wirft. Den könnt ich sogar direkt aus der Packung essen (oh Gott ist Speck genial).

Gleichzeitig bin ich der Typ Mensch, der bei Schweinen einen Quietschanfall bekommt (Oh Gott sind die zuckersüüüß!) und all die Lämmer, Schafe, Rinder, Kühe, Enten, Gänse und was nicht sonst noch alles kreucht und fleucht sind ja auch echt niedlich.

"'Boahr ist das Schweinchen süß!', sagte sie und biss in den doppel-Bacon-Burger."

Und da liegt der Knackpunkt. Dieser Mensch war ich schon immer, aber bisher hat es mir nichts ausgemacht. Ich war wie die meisten - Tiere yay - (Supermarkt-) Fleisch doppelyay! 
Wie gesagt - Speck ist meine große Liebe. Hallo? Dieser Duft von knusprigem Speck. Allein davon läuft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen.


Allerdings hat sich in den letzten Wochen etwas geändert. Den größten Ausschlag gab sicherlich das Foodbloggercamp in Berlin und Sophia mit ihrer so herzlichen Art und Weise, die vegane Welt zu erklären und Lina-Maria, die zeigt, dass es ganz leicht auch ohne Milch geht!

Als ich am Sonntagabend nach Hause kam, gab es Lasagne. Und sie war köstlich. Und gleichzeitig (bis auf zwei Ausrutscher, auf die ich gleich ziemlich weit unten noch zu sprechen komme) das letzte Mal, dass ich seitdem Fleisch gegessen habe. 

Es gibt bei mir einen ganz einfachen Grundsatz: Was ich nicht selber töten könnte, esse ich nicht.
Das klingt so barbarisch und irgendwie ein wenig psychisch gestört, aber ich glaube, dass beschreibt am besten, wie ich mich dabei fühle.
Keine Angst, ich laufe hier nicht mit der Armbrust herum und schieße auf die nächste Taube. Mhmm Brathähnchen...
Fisch (aus kontrollierten und nachhaltigen Beständen) esse ich übrigens dennoch - wenn auch nur in sehr geringer Häufigkeit - wahrscheinlich 3-4x pro Monat, wenn es überhaupt hochkommt und ich es mir leisten kann (ja - guter Fisch kommt nicht gerade für 99 cent aus dem TK-Fach). Und nein, ich argumentiere jetzt nicht mit Dingen wie "Fisch ist so gesund, den muss man essen!" - ich sage einfach: ja, dass bedeutet, dass ich einen Fisch töten kann. (Ich möchte jetzt nicht über das Wort töten philosophieren - aber das ist schon ein verdammt gewaltiges Wort und dafür gibt es keine Beschönigungen).

Gleichzeitig habe ich nun im letzten Monat alle Bestände an Milch, Eiern, Käse, Schoki etc. aus meinem Kühlschrank aufgebraucht (die letzten Eier sind zum Beispiel für das Death Eater Dessert drauf gegangen - und die Schoki für den Honigtopf - sehr gute Wahl!). Denn ja - wie ihr euch schon denken könnt - ich möchte auch auf diese tierischen Produkte gerne verzichten. Bei Milch und Eiern ist dies kein großes Problem für mich  - ersteres habe ich eh schon so gut wie immer mit Sojamilch oder anderen Sachen ausgetauscht, letzteres kam meistens eh nur in den Kuchenteig und lässt sich auch ganz wunderbar durch andere Dingen ersetzen.

"Du bist jetzt also so ne vegan-pescetarische-Mischform. Kann ich dich da überhaupt noch irgendwohin mitnehmen?"

Zu Hause funktioniert das alles ganz großartig. Doch wie macht man es nun, wenn man unterwegs ist? Sonja von The Whitest Cake alive - die sich übrigens nun zwei Wochen vegan ernähren möchte - schrieb folgendes:
"Allmählich ahne ich wie schwierig es sein kann, wenn man eine Zeit lang auf alles Tierische in seinem Essen verzichten möchte. Du musst dir alles genau überlegen, gut planen und viel nachfragen. Wenn du auswärts eingeladen bist, musst du dich erst einmal informieren ob es da überhaupt etwas für dich gibt oder ob du im Zweifel schwarzen Kaffee trinken musst (bäh!). Und du hast das Gefühl dich immer erklären zu müssen."

Ich gestehe (nein - eigentlich ist es kein Geständnis, denn ich muss mich hier nicht rechtfertigen) - ich sage euch: auch wenn Leipzig erst letztens als die veganerfreundlichste Stadt (bis 500.000 Einwohnern) erklärt wurde, werde ich mich unterwegs nur in soweit vegan ernähren, wie es mir möglich ist. Zu Hause vegan, draußen mindestens vegetarisch/pescetarisch
Eben wie es zu mir und meinen Lebens- und Genussumständen passt. 
Auch werde ich zwar Omas mit Liebe zubereiteten Weihnachtsbraten ausschlagen, aber nicht die Klöße mit Soße und Rotkraut, die sie gemacht hat. Lebens- und Genussumstände.

Das ist mein eigener Weg über den ich mir wirklich Gedanken gemacht habe - und ich weiß, dass es da draußen viele Menschen gibt, die jetzt gerne die Keule rausholen und mich mit 'Du bist ja gar kein vollwertiger Veganer/Vegetarier!' betiteln möchten. Und ganz ehrlich: das sind dann meistens die Leute, mit der (gar nicht so veganen) TK-Pizza im Nacken. 
Alle Veganer, die ich bis jetzt kennengelernt habe, waren die offensten und unvoreingenommensten Personen, wenn es um das Thema Ernährung ging. 



"Die sind sozusagen die Schweiz! (Danke Mella & Anhang!)"

Zum Beispiel Arne von The Veg(etari)an Diaries, den ich bei dem tollen Bloggerevent von Burgis kennengelernt habe und meine liebste Kalinka von Kalinka's Kitchen, die ich auch dort wiedersah.
Mit beiden habe ich mich über die vegane Lebensweise und ihre Erfahrungen damit ausgetauscht und beide meinten:
"Iss was du willst, du wirst es eh nie jedem recht machen können."

Und geht es nicht darum? Soll man es sich nicht nur sich selbst recht machen, solange man es auch vor sich selbst rechtfertigen kann? 

"Lass es mich doch erstmal mir selbst recht machen."

Ein Bekannter, der sich selbst zwar nicht vegan oder vegetarisch oder sonst irgendwie 'anders' ernährt (als wären solche Ernährungsformen so viel anders..) meinte zu mir:
"Mehr als darüber nachzudenken und eine Entscheidung zu treffen, kann man nicht machen. Und das machen die wenigsten. Kurz gesagt: gut gemacht."

Ich bin weder ein 'vollwertiger' Vegetarier noch komplett vegetarisch. Auch kein 'vollwertiger' Pescetarier, denn die essen ja Eier und Milch. Ich bin ich - und ist so eine Mischform nun schlimmer oder kritischer zu betrachten und zu kommentieren, als wenn ich einfach weiter Fleisch gegessen hätte? Ich denke nicht - und hoffentlich denken all die keulenschwingenden Trolle da draußen das gleiche!

"Fettnäpfchen sind so fast mit die großartigsten Dinge, von denen man lernen kann."


Und weil Fettnäpfchen für alle immer so toll sind, hier gleich zwei, die zeigen, dass es (zumindest für mich) erstens echt schwer ist, seine Gewohnheiten abzulegen und zweitens manchmal echt schwer ist, etwas vegetarisches auf der Karte zu finden, wenn man nicht so genau weiß, was drin ist.
Fettnapf Nummer eins: auf dem Marende-Dating von Südtirol hatte ich nach 1-2 Gläsern Wein plötzlich so eine Fleischpraline auf so einem hübschen kleinen Teller in der Hand und war schon bei der Hälfte, als mir einfiel.. Mensch, da war doch was!
Zweites Näpfchen: Beim Burgis Event saßen wir im Wirtshaus Pschorr und ich habe mir voller Freude eine echt bayrische Grießklösschensuppe bestellt (angemerkt: auf der Karte stand "Grießklösschensuppe mit Gemüseeinlage"!). Erst im Zug zurück nach Hause habe ich dann im Kochbuch des Goodie Bags nachlesen können, dass die Grießklösschensuppe traditionell mit Fleischbrühe gemacht wird. Nun ja, wer wäre ich, wenn mir sowas nicht passieren würde ;)

So - das war es nun, mein Beitrag zum Weltvegantag.
Ich bin sehr gespannt, wo mich das ganze hinführen wird und würde mich freuen, wenn ihr mich auch auf diesem Weg weiterhin begleiten werdet.

Auf jeden Fall wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende! ♥

gezeichnet: eine Liv, die beim Geruch von Bacon immer noch ganz wuschig wird, dann aber doch lieber das kleine Schweinchen kuschelt!

[Magical October] Ein Besuch im Honigtopf

Dienstag, 28. Oktober 2014
Zu meinem letzten Beitrag im Magical October nehme ich euch heute noch einmal mit in den Honigtopf. Ihr dürft alles kosten, probieren und schnabulieren - aber wehe jemandem wird schlecht von all dem Zucker! ;)

Im Honigtopf erwarten euch heute explodierende Bonbons, Lutscher mit Bluggeschmack, Schokofrösche und essbare Dunkle Male*.
Außerdem habe ich Kürbissaft (Rezept findet ihr weiter unten) für euch zusammengebraut und meine veganen Schokoteilchen haben sich auch mit aufs Bild geschlichen

*Der aufmerksame Potter-Leser wird an dieser Stelle mit dem Finger wedeln, die essbaren Dunklen Male sind natürlich ein eingetragenes Produkt von Weasleys Zauberhafte Zauberscherze - aber wir wollen mal ein Auge zudrücken ;)


Für die Schokofrösche habe ich einfache Fruchtgummifrösche mit Schokolade überzogen und sie dann in den wunderbaren Verpackungen von Mugglenet verpackt, die ich auf Pinterest gefunden habe.

Wie ihr seht, hapert es bei mir noch etwas an der Falttechnik ;)

Bei den explodierenden Bonbons musste ich sofort an die soften Kaubonbons einer größeren Marke denken, die manchmal wirklich im Mund 'explodieren' - oder zumindest knallen (ihr wisst sicherlich alle, welche ich meine!) - und das, was in der Flasche aussieht, wie eine sehr bekannte Limonade ist tatsächlich Kürbissaft!

Hier das Rezept:

Was ihr braucht
für ca. 1 Liter
  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • Mineralwasser + zwei Gläser Leitungswasser
  • Zucker und Zimt zum Abschmecken


Wie ihr es macht

1 Schneidet euren entkernten Kürbis in Spalten und schiebt diese für ca. 45 Minuten bei 180° in den Ofen (ohne Öl oder sonstige Gewürze!).
Lasst sie danach gut auskühlen.

2 Püriert die Kürbisspalten zusammen mit etwas Leitungswasser zu einer schönen Suppe und gießt diese dann entweder durch doppelt genommene Kaffeefilterbeutel oder am besten durch ein Mulltuch. Drückt die darin aufgefangene Kürbismasse noch mal richtig gut aus, damit auch wirklich der ganze Saft heraustritt.

3 Gebt den Saft nun in eine Flasche oder Karaffe, gießt mit Mineralwasser auf und schmeckt das ganze mit Zimt und Zucker ab.
Anmerkung: Der Kürbissaft ist sehr herb, ihr könnt ihn also gerne auch mit anderen Fruchtsäften mischen!


"'Urrgh, nee, die will Harry bestimmt nicht, die sind sicher für Vampire', sagte Hermine."
[J.K. Rowling - Harry Potter und der Gefangene von Askaban]

Die Lutscher mit Blutgeschmack stammen ebenfalls von der bekannteren Marke für Süßwaren und dürfen natürlich kopfüber in ihrem Glas abhängen ;)
Ich habe ihnen noch kleine Fledermausflügel aus schwarzem Tonpapier verpasst, so sehen sie gleich noch ein wenig schmackhafter aus!

Die Dunklen Male könnt ihr ganz einfach nachmachen: etwas Schokolade schmelzen, in einem Gefrierbeutel umfüllen, ein kleines Stück der Spitze abschneiden und dann euer Motiv einfach auf Backpapier spritzen!


Ich hoffe, ich konnte euch hiermit eine kleine Anregung für die anstehende Halloweenfeier geben - denn oftmals braucht es gar nicht viel, ein richtiges Potterfeeling aufkommen zu lassen! :)

Am Donnerstag erwartet euch noch ein wunderbarer Beitrag bei Miss Blueberrymuffin und dann ist er auch schon vorbei - unser Magical October!


Bisher erschienen

[Foodchallenge] Halloween-Gruselei - vegane Schokoteilchen

Sonntag, 26. Oktober 2014
Das Thema unserer Foodchallenge lautet diesen Monat Halloween! Die drei Mädels haben sich wieder richtig ins Zeug gelegt (die Zusammenfassungscollage kommt diesen Monat jedoch etwas später, weil wegen Gründen!) - bei Maria gibt es Marshmallow-Himbeer-Brownies, Jasmin schockt mit ihrem Horror Red Velvet Cake und Maike hat für euch einen gruseligen Marmorkuchen im Gepäck!
Auch ich möchte mich nicht lumpen lassen und präsentiere euch meine Nascherei für die schönste Nacht des Jahres: vegane Schokoteilchen!




Die kommen bei mir, (dank der tollen Form von Silikomart, die ich euch hier schon mal vorgestellt habe) im Kürbis, Katzen und Mumien-Gewand und sind sicherlich auch ohne Deko* schon der Hit auf jeder Party!
*Meine Fondant-Deko wollte nicht so wie ich und ehe ich in Tränen ausbreche und alles in die Ecke pfeffere, dachte ich mir - ach dann gehen sie halt eben nackt!


Das Rezept für die Schokoteilchen habe ich auf dem großartigen Blog Simple Vegan gefunden und ein wenig nach meinem Geschmack umgeschustert. Das Rezept ist und bleibt einfach eine Wucht. Super saftig, wirklich nicht zu süß (100%-Doppeltes-Indianerehrenwort!) und seeeehr schokoladig! Aber auf die gute Art. Kein Oh-mein-Gott-jetzt-hab-ich-10-Kilo-mehr-auf-den-Hüften-schokoladig - sondern Mhmmm-ich-möchte-jetzt-bitte-sofort-noch-eins-davon-schokoladig ;)

Vegane Schokoteilchen


Was ihr braucht
für 12 Schokoteilchen oder in etwa 8 Muffins


  • 2 cups Sojamilch
  • 2 TL veganer Essig (zB: Kühne Exquisit Weißwein Essig)
  • 1 1/4 cups Apfelmus
  • 2/3 cup Öl*
  • Mark einer Vanilleschote
  • 2 cups Mehl
  • 1 1/3 cups Zucker
  • 1 cup Kakaopulver zum Backen
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • eine Prise Salz
*Im Rezept wird Kokosnussöl verwendet, ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass dieses geschmacklich sehr raussticht und habe es deswegen halb/halb mit Rapsöl gemischt. Ihr könnt auch nur Rapsöl verwenden, wenn ihr kein Kokosnussöl zur Hand habt!

Wie ihr es macht

1 Verrührt die Sojamilch mit dem Essig und lasst das ganze ein paar Momente stehen. Rührt dann das Apfelmus, Öl und das Vanillemark unter.

2 Vermengt die trockenen Zutaten und rührt sie portionsweise unter die flüssigen. 

3 Verteilt den Teig auf eure Förmchen und schiebt das ganze für ca. 15 - 20 Minuten bei 180° in den vorgeheizten Ofen.
Anmerkung: Jeder Ofen bäckt anders, macht also am besten schon nach 10 Minuten die erste Stäbchenprobe! 

4 Lasst eure Förmchen nach dem Backen gut auskühlen und löst die Schokoteilchen dann vorsichtig heraus. Ihr könnt sie nun noch dekorieren oder gleich so servieren!



Alle Mumien, Katzen und Kürbisse wohlbehalten auf den Teller bugsiert? Dann nichts wie abbeißen und genießen! Und habt ein richtig geniales Halloween!


[Magical October] Harry Potter Mug & Cup Cozy - der Winter kann kommen!

Dienstag, 21. Oktober 2014
Schon wieder ist Dienstag und schon wieder darf ich euch mit einem Beitrag zum Magical October beehren!
Heute habe ich erneute ein kleines DIY im Gepäck und zwar dreht es sich um solch wunderhübsche Mug oder Cup Cozies, wie ihr sie vielleicht schon mal hier und da auf Pinterest oder Dawanda gesehen habt. 
Als ich nun auf das Bild des Harry Potter Mug Cozy von Moose Momma Creations stieß, wusste ich: DAS WILL ICH AUCH!
Also schnell die riesen Kiste mit Wolle durchsucht und ein paar passende Knäule zusammengelegt. Ich mag DIY, bei denen man so gut wie alles schon daheim hat und bei diesem hier bieten sich die Wollreste, die schon seit Jahren in eurem Schrank versauern ganz besonders gut an, denn ihr braucht nicht viel pro Farbe.


Die Mug Cozies sind besondern für solch blöde Trinkbecher geeignet, an denen man sich sonst immer die Finger verbrennt, weil sie einfach so mega heiß werden. Oder einfach nur zum Schickaussehen - stellt euch mal vor, wie euch alle beneiden, wenn ihr mit eurem To-Go-Kaffee-Thermosbecher und solch einem Mug Cozy durch dir Gegend rennt ;)
Die Cozies kann man natürlich auch für Tassen gemacht werden (Cup Cozy) - die Anleitung findet ihr dann etwas weiter unten.

Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, wenn ich die Häkelanleitung nach meinem Gutdünken hier von mir gebe - ich bin Hobbyhäkeler, kein Profi - falls also der ein oder andere Ausdruck so gar nicht geht, verzeiht es mir! Da ihr selbst entscheiden könnt, für welchen Mug, mit welcher Wolle und welchen Farben ihr das machen möchtet, habe ich sozusagen nur eine Allround-Anleitung verfasst.

Harry Potter Mug Cozy

Was ihr braucht

  • verschiedenfarbige Wolle* (hier für Harry: schwarz, weiß, rot, gelb und einen braunen Faden für die Narbe)
    * achtet vielleicht darauf, dass ihr gerade als Häkelneuling Wolle von gleicher Fadendicke nehmt. Ich hatte so ziemlich alles dabei und hatte meine liebe Mühe mit der Zu- und Abnahme von Maschen, damit das ganze auch gut um den Mug passte! Wolle für Häkelnadeln Größe 6 eignet sich hier am besten.
  • Häkelnadel in der Stärke eurer Wolle
  • Schere
  • Leim

Wie ihr es macht

1 Schlagt in schwarz eine Luftmaschenkette an, die in der Länge einmal um euren Mug passen muss (lieber etwas kürzer machen, damit sich das ganze am Ende schön fest zieht!).

2 Je nach Fadendicke häkelt ihr nun 2-3 Runden feste Maschen (ca. 1cm breit). Wechselt dann auf die weiße Wolle und häkelt weiter feste Maschen (ca. 2 - 3 cm breit). Wechselt dann auf rot und häkelt zwei Runden feste Maschen, dann mit gelb eine Runde feste Maschen und dann noch einmal zum Abschluss mit rot eine Runde feste Maschen.
(Das Farbverhältnis ist dann in etwa 1:3:2:1:1)

3 Vernäht oder verknotet nun alle Fäden auf der Innenseite eures Cozys und wer will, kann mit dem Stück braunen Fadens noch Harrys Narbe aufkleben.

Fertig!

Und damit sich unser Quidditch-Harry nicht so alleine fühlt, habe ich ich ihm noch einen Ron in voller Montur gehäkelt, nach der gleichen Anleitung wie oben, nur mit oranger statt schwarzer Wolle für die Haare!


Für Harry gab es außerdem noch einen Schnatz und für Ron den Quaffel!

"Weasley ist unser King - ließ keinen Quaffel durch den Ring..."

Da ich unbedingt noch einen Fred Cup Cozy wollte, habe ich mich auch da noch schnell dran geklemmt. (Und eigentlich sollte der andere George werden, jedoch ist mir da ein riesen Schnitzer mit der Farbe unterlaufen - weswegen jetzt sozusagen Mrs Wealsey Rons Gebte erhört und ihm einen grünen statt kastanienfarbenen Pulli gestrickt hat ;) )



Fred Cup Cozy

Was ihr braucht
  • verschiedenfarbige Wolle* (hier: orange, weiß, blau)
    * siehe oben
  • Häkelnadel in der Stärke eurer Wolle
  • Filzstoff
  • Leim
  • Schere

Wie ihr es macht

1 Schlagt in orange eine Luftmaschenkette an, die am oberen Rand um eure Tasse passt.
Häkelt nun eine Runde feste Maschen. Am Ende der Runde schlagt ihr eine Wendeluftmasche und häkelt nun eine Reihe feste Maschen zurück*.
*das ist nötig, damit wie dem Henkel ausweichen können

2 Am Ende der Reihe häkelt ihr wieder eine Wendeluftmasche und wechselt vor der neuen Masche auf den weißen Farben. Mit diesem häkelt ihr nun wie bisher 3 Reihen feste Maschen + Wendeluftmaschen am Ende.

3 Wechselst nach der letzten Wendeluftmasche auf den blauen Faden und häkelt mit ihm im Muster weiter, bis ihr das Ende des Henkels erreicht habt. Häkelt nun noch eine Runde (also keine Wendeluftmasche sondern wie bei der Luftmaschenkette am Anfang einmal komlett um die Tasse herum!) feste Maschen und kettet den Faden dann ab.

4 Vernäht alle Fäden und schneidet aus dem Filzstoff den passenden Buchstaben (F) heraus, welchen ihr auf den 'Pulli' klebt!

Anmerkung: Dort wo der Henkel sitzt kann es vorkommen, dass das Häkelstück etwas locker sitzt. Ihr könnt es hier einfach mit einem kleinen Stück Faden in der passenden Farbe zusammenziehen und festknoten. Die Anspruchsvolleren unter euch befestigen hier noch einen schönen Knopf oder Verschluss ;)

Fertig!

Ich hoffe, euch hat der kleine Ausflug quer durch mein Häkeldiplom gefallen :)
Wer etwas mehr Zeit und Muße hat, kann die Cozies natürlich noch viel ausgefallener gestalten - gerade für Weihnachten machen sie dann sicherlich ein schickes Geschenk für alle Potterbegeisterten her ;)

Am Donnerstag bei Miss Blueberrymuffin & in der nächsten Woche auch wieder hier dürft ihr euch auf weitere tolle Beiträge aus unserem Magical October freuen!


bisher erschienen

Pilzpasta mit Rosenseitlingen

Sonntag, 19. Oktober 2014
Zum Sonntagabend habe ich heute noch ein leckeres Pilzgericht für euch! Die Pilzsaison verabschiedet sich zwar schon von uns, aber auf dem Foodbloggercamp in Berlin habe ich eine großartige Möglichkeit kennengelernt, sich seine Pilze ganz einfach selbst zu züchten: das Pilzpaket.

Wer gerne noch einmal etwas darüber lesen möchte - immer hier entlang>

Mein Pilzpaket bescherte mir schnell fette Beute und so konnte ich die Pasta, welche ich zusammen mit Franziska, Katha und Shermin auf dem Foodbloggercamp gezaubert hatte, noch einmal nachbasteln - leicht abgewandelt aber immer noch köstlich!




Was ihr braucht
für 2 Personen


  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • Öl
  • ca 300 g Rosenseitlinge, geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 250 g Pasta
  • zwei Hand voll Rucola

Wie ihr es macht

1 Hackt die Zwiebeln und den Knoblauch klein und schwitzt dann beides bei mittlerer Hitze mit etwas in einer großen Pfanne an. Wenn die Zwiebeln glasig sind, gebt ihr die Pilze und noch einmal einen großen Schluck Öl hinzu. Lasst nun alles vor sich hinbraten.

2 In der Zwischenzeit bereitet ihr eure Pasta in ordentlich gesalzenem Wasser zu. Während sie gart, schmeckt ihr die Pilze mit Salz und Pfeffer ab (ruhig ne ganze Menge, die vertragen das ;) ) und stellt dann die Hitze herunter, damit das ganze nicht zu trocken wird.

3 Ist die Pasta fertig, gießt ihr sie ab und mischt sie dann sofort in der Pfanne mit den Pilzen. Nun kann auch schon angerichtet werden. Die Pilzpasta kommt zusammen mit der Hand voll Rucola daher, was dem ganzen noch einmal etwas Knackiges und Würziges verleiht.

Fertig!



Die Rosenseitlinge sind wirklich fantastisch, sie sehen nicht nur wunderschön aus, sondern behalten während des Kochens auch ihre Bissfestigkeit. Ich kann mir die Pilzpasta auch sehr gut mit getrockneten Tomaten und etwas Parmesan vorstellen - probiert einfach aus, was euch am besten schmeckt!

Hier könnt ihr übrigens noch etwas mehr über das Pilzpaket erfahren, das gibt es nämlich nicht nur mit Rosenseitlingen, sondern auch mit Austern- und Zitronenseitlingen!

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntagabend!

[Magical October] "Ich muss ganz dringend in die Bibliothek!" Harry Potter Potion Book

Dienstag, 14. Oktober 2014
Ihr kennt das doch sicherlich auch. Da landet man mal wieder (aus Versehen natürlich!) in der verbotenen Abteilung der Bibliothek und dann bekommt man solche Bücher in die Finger, bei denen man sich fragt: Was ist denn bitte mit denen passiert? und IST DAS ETWA BLUT?!11elf



Damit ihr jetzt nicht extra den Zorn von Madam Pince oder gar eine Strafarbeit von Mr. Filch auf euch ziehen müsst, gibt es heute ein DIY, wie ihr euch solche Bücher ganz leicht selbst machen könnt (und keine Angst, da wird keinem die Nase abgebissen, wenn er sie zu tief hineinsteckt!)
Außerdem hat Professor Snape ein paar seiner Zaubertränke da gelassen, die ich euch auch noch gerne zeigen möchte! :)

Bevor es los geht, noch ein Wort: Ich weiß, dass es vielen Leuten widerstrebt, Bücher zu zerstören, ja gar zu verstümmeln. Auch ich könnte das nie mit meinen eigenen Büchern und war dafür um so mehr froh, als ich vor einigen Monaten einen Teil des "Das moderne Lexikon" aus den Mülltonnen vor unserem Haus retten konnte. Irgendein Nachbar hatte die wohl vor seinem Umzug noch schnell entsorgen wollen und so fristeten sie dann ein Dasein in meinem Regal - nur darauf wartend, endlich zum Zuge zu kommen!
Und ich gehe mal davon aus, ihr stimmt mir zu, dass so ein Dasein als Zauberbuch 9034798382 mal cooler ist, als im Papiermüll zu landen ;)

So - nun geht es aber endlich los!

Harry Potter Potion Book / Darkest Arts Book

Die Idee für das tolle DIY stammt übrigens von gingerpete50! :)

Was ihr braucht



  • alte (in Leder gebundene) Bücher
  • Acrylfarbe (hier: gold, lila, braun)
  • Acrylglanzlack, farblos
  • Bastelskalpell
  • Pinsel und Schwämme
  • Schere und Klebeband
  • eure Vorlage (hier gibt es alle Zauberbücher im Überblick)
  • optional: Fotoecken, Kaffee


Wie ihr es macht


1 Schneidet eure Vorlage aus und befestigt sie mit Klebeband auf dem Buchdeckel. Mit dem Bastelskalpell fahrt ihr nun mit viel (!) Druck die Buchstaben nach. Löst danach die einzelnen Buchstaben vom Einband (ich habe dabei nicht nur das Leder sondern auch die erste Karton-/Papierschicht darunter mit abgelöst). Sollte sich dabei etwas zu viel Leder lösen (passiert gerne bei Buchstaben wie e oder o) - kein Problem - klebt es einfach mit etwas Bastelleim wieder an!
Anmerkung: Für das 'Ausschneiden' lohnt sich am besten eine Schrift, die nicht zu viele Schnörkel oder kleine Elemente hat. Meine A Charming Font war da schon hart an der Grenze ;)


2 Nachdem ihr alle Buchstaben herausgelöst habt, könnt ihr das Buch noch etwas weiter ramponieren (auch, wenn dabei tatsächlich ein wenig das Herz blutet..) - beschränkt euch nicht nur auf die Vorderseite des Einbandes und natürlich gilt: je oller desto doller ;)
Anmerkung: Nach dem Bemalen werden wir auch noch mal mit dem Vorschlaghammer rangehen!

3 Bemalt euer Buch zuerst in eurer Grundierungsfarbe (ich habe hierfür je einmal Braun und einmal ein lila-braun-Gemisch genommen) und zieht die Buchstaben mit Goldlack nach. 
Bei meinem Potionbook ist das eine ganz schöne Fitzelarbeit geworden - aber nun sieht es halt so aus, als wäre es mal in den Kessel gefallen und die schönen Farben würden sich schon ablösen ;)
Außerdem habe ich dort auch die Innenseite der Buchdeckel vergessen zu bemalen - das ist mir aber erst auf den geschossenen Bildern aufgefallen.. tststs.. welche Nachlässigkeit!

Danach könnt ihr wild drauf los kleksen, spritzen, wischen, tupfen, tunken, zerreisen - wie es euch gefällt!

Bei dem Darkest Arts Book habe ich zum Beispiel noch ein paar Kratzspuren und getrocknete Spritzer einer undefinierbaren Flüssigkeit (ist das etwa Blut?!!!11elf) angebracht, außerdem die Ecken ramponiert und an einer eine goldlackierte Fotoecke angebracht, so als wäre das Buch einst beschlagen gewesen.
Das Potion Book hat viele Wasserflecken und Kratzer - und genau wie beim Darkest Arts habe ich auch hier mit einem Feuerzeug ein paar Brandflecken erzeugt (ACHTUNG, bitte draußen machen - qualmt fürchterlich)
Zum Schluss könnt ihr die Seiten des Buches noch hier und da einknicken und mit starkem Kaffee schön bräunlich einfärben.

4 Seit ihr zufrieden mit euren Büchern, bestreicht ihr sie mit dem Acrylklarlack und lasst alles gut trocknen. Und schon seid ihr die stolzen neuen Besitzer eines echt abgef*ckten alten Zauberbuches! ;)



Für die Zaubertränke habe ich verschiedenen Fläschschen (zum Beispiel von Depot oder Butlers) mit diesen wunderbaren Potionlabels von Over the Big Moon dekoriert, die ihr euch HIER kostenlos herunterladen könnt! 
Danach habe ich die Flaschen mit verschiedenen Flüssigkeiten befüllt (wobei es doch cool wäre, wenn man die am Ende auch tatsächlich trinken könnte.. muss stärkere Nachforschungen anstellen!) und noch leicht mit Mehl bestäubt, weil sie ja nun wirklich schon echt lange bei Prof. Snape im Schrank standen (und die alte Fledermaus lässt da ja nicht mal Filch mit nem Wischmop ran ;) ).

Anstatt euch jetzt einfach die Namen aufzuzählen, ein paar Auszüge aus den Büchern, um welche Tränke es sich handelt:

"Es wurde Oktober und feuchte Kühle breitete sich über die Ländereien und das Schloss aus. Eine jähe Erkältungswelle unter den Lehrern und Schülern hielt Madam Pomfrey, die Krankenschwester, in Atem. Ihr Aufpäppel-Trank wirkte zwar sofort, aber wer ihn getrunken hatte, dem rauchten danach noch stundenlang die Ohren."
[J.K. Rowling - Harry Potter und die Kammer des Schreckens]

" Hermine und Madam Pomfrey kamen jetzt um den Vorhang herum. Madam Pomfrey hielt eine große Flasche in der Hand, auf deren Etikett es hieß: 'Skele-Wachs'."
[J.K. Rowling - Harry Potter und die Kammer des Schreckens]

"Snapes Augen blitzen. Er steckte die Hand ins Innere seines schwarzen Umhangs. [...] 'Weißt du, was das ist, Potter?', fragte Snape, und wieder glitzerten seine Augen gefährlich. 'Nein', entgegnete Harry, diesmal völlig aufrichtig. 'Das ist ein Veritaserum - ein Wahrheitselixier, das so mächtig ist, dass drei Tropfen genügen, damit du vor der ganzen Klasse deine tiefsten Geheimnisse ausplauderst'."
[J.K. Rowling - Harry Potter und der Feuerkelch]

"'Das ist Amortentia! [...] Er ist der mächtigste Liebestrank der Welt!', antwortete Hermine."
[J.K. Rowling - Harry Potter und der Halbblutprinz]


Puh, das war eindeutig wieder genug Potter-Nerdigkeit für heute ;)
Ich hoffe, das kleine DIY hat euch gefallen und ihr begleitet uns auch weiterhin bei unserem Magical October! Nicht vergessen - am Donnerstag geht es weiter bei Miss Bluebberymuffin!


Das gab es auch noch im Magical October:

[Gastbeitrag] Zimtschnecken mit Ahornsirup von Sport & Kitchen Stories

Montag, 13. Oktober 2014
Heute darf ich die Bühne frei machen für die liebe Dinah - die nicht nur mit mir zusammen studiert, sondern seit einiger Zeit auch fleißig auf ihrem Blog Sport & Kitchen Stories am werkeln ist. Dabei kommen zum Beispiel solch wunderbare Zimtschnecken heraus, die sie heute für euch (und mich!) im Gepäck hat :)

Nachdem die liebe Liv mit ihren wunderbaren, kleinen Vanille-Quark-Frischkäse-Törtchen bereits auf Sport & Kitchen Stories zu Gast war, habe ich nun heute die große Ehre einen Gastbeitrag auf Thank you for eating. veröffentlichen zu dürfen. Ich freue mich sehr darüber und hoffe, dass ich Liv’s liebevollem Blog gerecht werden kann.
Nach einigem Überlegen habe ich mich für Zimtschnecken entschieden, jedoch ganz getreu meinem Motto: Smarter Backen! Somit kommen die Zimtleckereien mit gesunden Walnüssen und Ahornsirup daher. Die Zimtschnecken sind auf diese Weise fett- und kalorienärmer. Der Ahornsirup hat dabei auch noch so ein herrliches, leichtes Karamell-Aroma, das super zu dem Zimt passt. Das Rezept stammt von eatsmarter.de, ich habe jedoch lieber zu Walnüsse statt den vorgegebenen Pecanüssen gegriffen.



Was ihr braucht
für 15 Zimtschnecken

  • 75ml Milch (1,5% Fett)
  • ½ Würfel Hefe (21 g)
  • 250 g Mehl
  • 75 g brauner Rohrzucker
  • 50 g Butter
  • 75 g Walnüsse
  • 1 Ei
  • 4 EL Ahornsirup Güteklasse A (schmeckt feiner und hat das leichte Karamell-Aroma)
  • 2 TL Zimt


Wie ihr es macht

1 Das Mehl in eine Schüssel geben und mittig eine Mulde hineindrücken. 3 EL der erwärmten Milch mit 10 g Zucker und der zerbröselten Hefe zuerst miteinander verrühren und dann in die Mulde füllen. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
Währenddessen die Butter in einem Topf bei kleiner Flamme schmelzen lassen. 

2 Nach den 15 Minuten 30 g Zucker, die restliche Milch, das Ei und die geschmolzene Butter um den Rand der Schüssel geben. Anschließend alles von der Mitte aus mit dem Handmixer zu einem geschmeidigen Teig kneten (etwa 5 Minuten lang). Die Schüssel wieder abdecken und an dem warmen Ort weitere 60 Minuten gehen lassen. Das Volumen sollte sich fast verdoppeln.

3 Für die Füllung einfach die Walnüsse hacken und den restlichen Zucker (35 g) mit dem Zimt vermischen. Den Teig nach seiner Ruhephase zu einem Quadrat von etwa 30 x 30 cm ausrollen und gleichmäßig mit dem Ahornsirup bestreichen. Die Nüsse und den Zimtzucker darüber verstreuen. Das Teigquadrat aufrollen und in etwa 2 cm breite Scheiben schneiden.

4 Die Zimtschnecken auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit einem Geschirrtuch bedecken. 20 Minuten ruhen lassen und anschließend je nach gewünschter Bräunung 10-15 Minuten bei 200 Grad (Oben- und Unterhitze) backen. Am besten schmecken die Zimtleckereien lauwarm. 



Liebe Liv, vielen Dank, dass ich zu Gast sein durfte! Ich hoffe, dir gefallen meine „leichten“ Zimtschnecken und ich konnte dir auch eine kleine Freude machen!

Ach Dinah - ich habe zu Danken! Mein Magen grummelt schon, weil er jetzt gerne eine Zimtschnecke hätte und das Rezept kommt gleich mal auf die Nachbackliste! :) 

PS: Dinah findet ihr mit Sport & Kitchen Stories übrigens auch auf Facebook!



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