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Geschenkideen - (Koch-)Bücher und andere süße Sachen

Sonntag, 14. Dezember 2014
In genau zehn Tagen ist Weihnachten - da nehme ich so einen Sonntag wie heute mal als guten Anlass, euch ein paar Ideen für potentielle Last Minute Geschenke zu präsentieren! 
Egal, ob ihr für einen Foodie sucht oder für ein etwas verquatschkopftes Mädchen, wie ich eines bin ;)


BOOKS



   
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Meine Top 3 an Büchern für den Rest des Jahres seht ihr hier - alle drei sind erst in der letzten Zeit erschienen und (leider) noch nicht in meinem Bücherregal beheimatet.

Jamies Wohlfühl Küche - Nachdem ich dieses Buch schon in London in den Händen halten durfte, ist es nun auch auf deutsch erschienen. JOs neuestes Werk strotzt vor Seelenfutter & Slowfood Gerichten, allein das Durchblättern macht schon glücklich! Damals hat es aufgrund der stolzen Größe und einer Seitenzahl von 408 nicht ins Handgepäck gepasst - aber wer weiß, vielleicht ist der Sack vom Weihnachtsmann ja groß genug ;)

Auf die Hand - Das wohl zur Zeit meist besprochene Buch in der Foodie-Szene kommt von Herrn Stevan Paul und führt euch einmal quer durch die Streetfoodszene der ganzen Welt. Fast Food vom Feinsten. Ihr solltet euch unbedingt dieses Video anschauen und euch selbst ein Bild machen - dann versteht ihr, wieso das Buch in meiner Top 3 gelandet ist!

Sophias vegane Welt - Ich hatte das große Glück, Sophia beim Food Blogger Camp in Berlin dieses Jahr persönlich zu erleben und war ganz gespannt, als es hieß, dass nun auch ihr erstes Buch erscheinen sollte. Eine Wucht aus veganen Rezepten, die sich ohne viel Mühe und Schnickschnack nachzaubern lassen! PS: Auch hier gibt es einen zuckersüßen Buch-Trailer!



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Deftig vegetarisch - Als ich Herrn J. von diesem Buch erzählte, fragte er, ob das überhaupt möglich sei - veggie und deftig? Na klar! Während die FAZ das Buch regelrecht in der Luft zerissen hat, sprachen die Rezepte mich durchaus an, gerade weil sie etwas rustikaler daherkamen. Geschmäcker sind glücklicherweise verschieden und ihr dürft selbst entscheiden, ob ihr es nun gut oder schlecht findet ;)

Balagan! - Wie bei Deftig vegetarisch durfte ich auch in Balagan! schon auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig hineinschnuppern und war hellauf begeistert. So viele bunte Farben und so viele wunderbare Rezepte. Einige bekannt - viele noch sehr neu (für mich) ergänzt Balagan sicherlich wunderbar jede Küche, die ein wenig orientalischen Flair gebrauchen könnte!

Death by Burrito - Ihr merkt sicherlich schon, ich steh auf Streetfood! Bei Death by Burrito sind zwar einige sehr ausgefallene Rezepte dabei, die man so sicherlich nicht jeden Tag zubereiten würde, aber seit ich in Hamburg einen köstlichen Seitan Burrito verspeisen durfte, lechze ich nach mehr!



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Natürlich habe ich nicht nur Kochbücher für euch im Angebot. Diese drei 'Normalos' sind drei meiner persönlichen Lieblingsbücher der letzten Jahre - und mehr als einmal verschlungen!

Herzzeit - Dieses wunderbare Buch hält die (Liebes-)Geschichte zwischen Ingebor Bachmann und Paul Celan anhand ihrer überlieferten Liebesbriefe fest und gibt tiefen einblick in ungekünstelte, echte Gefühle. Hier gab es weder Skript noch Motiv - und gerade das macht es so spannend!

Nachtzirkus - Sollte ich eine Top 10 meiner Lieblingsbücher erstellen, wäre Der Nachtzirkus auf jeden Fall weit vorne mit dabei. Es überrascht mich, dass dieses wirklich wunderbare Buch noch so unbekannt ist. Wer sich schon immer schnell in fantasievolle, etwas mystische und sehr detailverliebt beschriebene Orte verlieben konnte, wird den Nachtzirkus so schnell nicht wieder verlassen wollen!

Das geheime Spiel - Neben Charlotte Link und Katherine Webb ist Kate Morton eine der Autorinnen in meinem Bücherregal, wenn es um geschickt verstrickte Familiengeheimnisse geht. Ihr erstes Buch Das geheime Spiel habe ich an einem Tag verschlungen und wer mehr davon will, sollte auch unbedingt ihre Nachfolger Der verborgene Garten* , Die fernen Stunden* und Die verlorenen Spuren* lesen!


STUFF





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Ok ich gestehe - die Nachfolgenden Produkte sind eher kleine (Küchen-)Gadgets, die man nicht wirklich braucht (bis auf den Einwecktopf vielleicht), die man aber schon immer mal haben wollte - oder die einfach nur cool sind!

Donutmaker - Seit ich bei Miss Blueberrymuffin diese zuckersüßen WM-Donuts gesehen habe, möchte ich auch einen Donutmaker, mit dem man mal eben schnell die kleinen göttlichen Teigringe herstellen kann. (Aber ich verspreche hoch und heilig, dass ich sie auch mal von Hand herstellen werde!)

Nudelmaschine - Neben selbstgemachten Donuts stehe ich auch auf selbstgemachte Pasta. Eine Nudelmaschine würde den Prozess extrem vereinfachen - denn ich gestehe, nach 10x Teig-mit-de-Nudelholz-ausrollen habe ich weder Lust noch Kraft mehr in den Armen, überhaupt weiter zu machen ;)

Einwecktopf - Der Einweckmarathon im Kleinen Kuriositätenladen fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Dieses Jahr musste ich meine eigene Tomatensoße noch im Backofen+Wasserblech einwecken - da käme zur nächsten Saison ein großer Einwecktopf gerade richtig!



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Ettiketiergerät - Auch Labelmaschinendingsbums genannt, käme äuuuußerst praktisch daher, wenn es bei mir darum geht, haufenweise neubefüllte Vorratsgläser zu beschriften. Oder die Katze. (Nein, Spaß!)

Fuji Instax Mini 8 - Diese süße Kamera haben wir dieses Jahr Fräulein J. zum Geburtstag geschenkt und von ihrer Begeisterung ausgehend kann ich sagen, dass das Ding echt genial ist! Kleine Polaroids kommen da herausgeschossen - und die müssen nicht mal einen langweiligen weißen Rand haben, es gibt sie auch mit coolen Motiven, wie Polka Dots*!

Smash Date Stamp - Auch wenn meine eigene Stempelkiste dank Hema schon überquillt, muss ich mich jedes Mal zusammenreißen, wenn ich an diesem süßen Date Stamp von Smash vorbeilaufe! Ihr könnt ihn natürlich auch gleich in Kombo mit einem Smash Book verschenken, dann kann der Beschenkte gleich richtig loslegen!


***

Wer noch mehr Ideen haben möchte, schaut am besten beim Marsmädchen vorbei - sie hat auch ihre 10 Geschenkideen für Foodies zusammengestellt!

Vielleicht konnte ich euch hiermit ein paar kleine Anregungen geben - solltet ihr immer noch ratlos sein, verschenkt ihr einfach das Schönste auf der Welt, was auch nichts kostet und absolut jeden glücklich macht: Zeit zusammen, eine Umarmung, liebe Worte, Verständnis, eine Verzeihung, Zuspruch, Herzlichkeit, Wärme. 

Ich wünsche euch frohe Weihnachtstage ♥

PS: Bei euch werden keine Bilder angezeigt? Einfach kurz den Adblock deaktivieren!

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A Blogger's Christmas Madness Day 5 - Schneekugel-Törtchen

Freitag, 12. Dezember 2014
Vor einiger Zeit bin ich auf Pinterest über mehrere Bilder eines so genannten Snow Globe Cake gestolpert - perfekt für die Blogger's Christmas Madness von Kalinka's Kitchen, Karens Backwahn, The Whitest Cake Alive, Baking The Law, Judysdelight & mir!



Bei den meisten Rezepten nahmen die Kuchen dann aber enorme Ausmaße an und erstickten leider fast unter den Tonnen an Fondant - da musste was kleineres her! 



Unter der (zugegeben leider nicht veganen) Fondanthülle versteckt sich bei mir ein veganer Schokokuchen - wer sein Fondant auch noch vegan selbst herstellen möchte, sollte sich dieses Video von Claudia von Ofenkiefer anschauen - der Rest muss das Fondant ja nicht unbedingt aufessen (mal ehrlich - ich kennen niemanden, der diese ganzen Zuckermassen wirklich vollständig aufisst!).

Ich habe für mein Schneekugel-Törtchen einfache Schokomuffins gebacken und diese dann auf den Kopf gestellt - da es etwas schwer ist, die genauen Mengenangaben für einen Muffin rauszubekommen, bekommt ihr aus diesem Rezept 6 Muffins, von denen ihr 5 gerne gleich aufessen dürft (oder ihr zaubert einfach 6 kleine Schneekugel-Törtchen ;)).

Schneekugel-Törtchen

Was ihr braucht


für die Muffins (6 Stück)


  • 100 g normalen + 25 g braunen Zucker
  • 150 g Mehl
  • 25 g dunkles Kakaopulver zum Backen
  • 1 TL Backpulver
  • 7 EL Pflanzenöl
  • 180 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
außerdem
  • vegane Kakaocreme
für die Deko
  • Fondant in den Farben eurer Wahl
  • Plastekugel für den Weihnachsbaum, die sich halbieren lassen
  • Miniaturfiguren, Schleifen, Dekosteine, Zuckerperlen usw.

Wie ihr es macht

1 Heizt den Backofen auf 175° vor. Vermengt die Zutaten für eure Muffins zu einem cremigen Teig, welchen ihr in eure Muffinförmchen füllt und dann für ca. 20-25 Minuten in den Ofen schiebt.
Macht bitte nach 15 Minuten die erste Stäbchenprobe und entscheidet selbst, wie lange sie noch brauchen!

2 Lasst die Muffins gut auskühlen und dreht sie dann auf den Kopf. Womöglich müsst ihr sie dafür ein wenig begradigen, damit sie auch wirklich einen festen Stand haben!
Entscheidet euch für eine Fondantfarbe, die der Fuß eurer Schneekugel bekommen soll und rollt diese dann sehr dünn aus.
Ich habe mein weißes Fondant grob mit etwas blauer Lebensmittelfarbe verknetet um einen kleinen Marmoreffekt zu erzielen!

3 Bestreicht eure Muffins dünn mit der Kakaocreme und deckt sie dann mit dem Fondant ein.
Wie ihr seht, bin ich da überhaupt kein Profi!

4 Für die Kugel knetet ihr etwas weißes Fondant als Schneelandschaft und presst es innen an die Seite der Kugel, wo von außen der kleine Bippus zum Aufhängen dran ist (sollte eure Kugel so einen haben - ansonsten könnt ihr ihn einfach irgendwo in der Kugel befestigen).
Wiederholt das mit der anderen Hälfte der Kugel.
In den Fondant-Schnee presst ihr nun eure Figur, bestreut das ganze mit ein paar Dekorkugeln (oder Schneeflocken oder oder oder) und schließt die beiden Kugelhälften dann vorsichtig zusammen.
Wichtig ist, dass eure Figur mit der Fronstseite nicht zu den beiden Schließkanten der Kugelhälften zeigt - das sieht am Ende unschön aus!

5 Hat eure Kugel einen Bippus, so schneidet ihr einen kleinen Schlitz in die Oberseite eures mit Fondant bedeckten Muffins, in welchen ihr den Bippus beim Platzieren der Kugel verschwinden lassen könnt. Stellt die Kugel vorsichtig auf dem Schneekugel-Fuß ab. Aus Fondant könnt ihr nun noch eine Art Sicherungsring basteln, den ihr um die Schneekugel legt, damit sie nicht herunterfällt!
Am besten vor dem Andrücken leicht an der Unterseite mit Wasser befeuchten, dann hält das bombenfest!

6 Zum Schluss könnt ihr eure Schneekugel noch weiter dekorieren. Ich habe noch eine kleine Schneehaube aus weißem Fondant sowie ein Schleifchen angebracht. Ihr könnt natürlich auch ein Schleifenband einmal komplett um die Kugel binden (um die Schließkanten zu verdecken) ehe ihr sie auf dem Schneekugel-Fuß platziert. Macht, was euch Spaß macht und gefällt!



Ich hoffe, meine Erklärung war irgendwie verständlich. Und falls jemand mit dem Wort Bippus nichts anzufangen weiß - das ist diese kleine... nun ja... feste Lasche (?) durch die ihr ansonsten die Schnurr ziehen würdet, um die Kugel am Weihnachtsbaum aufzuhängen ;)

Egal jetzt! Auf jeden Fall wisst ihr jetzt, wie man so ungefähr ein Schneekugel-Törtchen zusammenbasteln kann - und dass ich (immer noch) irgendwie unbegabt bin, wenn es um Fondant geht!

Hier findet ihr übrigens die anderen Beiträge zu unserer #bloggerschristmasmadness!

Day 5 it's me!

[Foodchallenge] Wir backen für den Weihnachtsmann - Vegane Gingerbread Weihnachtsstrümpfe

Sonntag, 7. Dezember 2014
Vor einiger Zeit habt ihr vielleicht diese süßen Cookies mitbekommen - und heute darf ich euch anlässlich unserer Foodchallenge (die diesen Monat gleich 2x stattfindet ;) ) zum Thema Geschenke aus der Küche auch das Rezept verraten!
Bevor ihr zum Rezept kommt, müsst ihr mir versprechen, unbedingt auch noch bei Maria, Jasmin und Maike vorbeizuschauen! Denn dort gibt es zum 2. Advent ein Hot Chocolate Kit, Schokotafeln mit gebrannten Mandeln und Zimtschnecken Müsli

Die veganen Gingerbread Cookies kommen als Weihnachtsstrümpfe daher - die ihr bei Bedarf sogar an euren Kamin hängen könnt! Ich habe sie für die Deko von Herrn J.s Adventssonntagskalender benutzt - natürlich halten sie sich nicht die ganzen vier Wochen - aber das müssen sie ja auch nicht. So lecker, wie sie sind, wandern sie eh gleich in den Mund ;)

Wer kein Fan von süßem Zuckerguss ist, lässt diesen einfach weg - ihr könnt eure Cookies für ein besseres Ergebnis natürlich auch mit Royal Icing garnieren, da ich auf diesem Gebiet allerdings noch ziemlich grün hinter den Ohren bin, habe ich mich lieber für die 'normale' Variante entschieden!



Vegane Gingerbread Weihnachtsstrümpfe
aus der Lecker Christmas 2014

Was ihr braucht
für 30-40 Stück (je nach Ausstecher)

  • 400 g Mehl
  • 125 g Rohrzucker
  • 2 TL Backkakao
  • 1,5 TL gemahlenen Zimt, Ingwer und Kardamon
  • 1 TL Natron
  • als Eiersatz: 1 TL Chiasamenmehl + 3 TL Wasser (Lecker Christmas verwendet hierfür 1/2 TL Leinmehl + 3 EL Wasser)
  • 225 g Zuckerrübensirup
  • 125 g vegane Magarine
  • für die Deko: Puderzucker, Wasser, Lebensmittelfarbe (am besten als Paste)


Wie ihr es macht

1 Verrührt das Chiasamenmehl mit dem Wasser, damit es in der Zwischenzeit quellen kann.
Anmerkung: Ich habe für das Mehl einfach meine vorhandenen Chiasamen im Mörser gemahlen. 

2 Vermischt alle trockenen Zutaten und gebt dann zuerst den Sirup und die Magarine und zum Schluss den Eiersatz zum Teig. Mit dem Knethaken (oder den Händen) glänzend verkneten, zu einer Kugel formen und diese in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

3 Heizt den Backofen auf 175° vor. Den Teig rollt ihr nun portionsweise zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ca. 4 mm dick aus und stecht mit den Förmchen eurer Wahl eure Cookies aus.
Für das kleine Löchlein zur Aufhängung stecht ihr einfach am oberen Ende mit einer Lochtülle ein und entfernt den kleinen Teigkreis.
Diese kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und wandern für ca. 10 Minuten in den Ofen (die Ränder sollten schön braun sein).

4 Lasst eure Cookies komplett auskühlen. Vermengt dann Puderzucker und Wasser zu einer cremigen Paste und bestreicht eure Cookies damit. Wenn der Überzug getrocknet ist, könnt ihr sie mit der Lebensmittelfarbe bemalen!
Anmerkung: Ihr könnt natürlich auch den Guss verschiedenfarbig einfärben oder mit noch weiterem Dekor wie Zuckerperlen oder ähnlichem dekorieren! 



Ich weiß, dass meine Ausstecher eigentlich für Weihnachtsstiefel waren - aber mit ganz viel Liebe kann man sich den kleinen Absatz da am Ende wegdenken ;)

Ich hoffe, euch gefallen die Cookies und wünsche euch einen zweiten Advent!



PS: Wer noch ein wenig stöbern möchte, sollte sich unbedingt durch die wundersüße Weihnachtszeitung von Maike klicken!

Buntes Soulfood - Reisnudelsuppe mit knusprigem Tofu

Sonntag, 30. November 2014
Zum 1. Advent habe ich heute weder Plätzchen noch Punsch für euch - sondern eine leckere bunte (Winter-)Suppe, die euch jeden was-ist-denn-heute-für-ein-doofes-Wetter-Tag verschönert!
Mit viel Ingwer und Chili heizt sie euch dazu noch richtig ein und der knusprige Tofu ist das perfekte Topping zu den weichen Reisnudeln und dem knackigen Gemüse.



Reisnudelsuppe mit knusprigem Tofu

Was ihr braucht
für 4 Personen


für die Brühe


  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • 6 getrocknete Shitake-Pilz
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer
  • Sojasoße nach Belieben
für den Tofu
  • 250 g Tofu
  • 3 EL Sojasoße
  • 3 EL Sriracha Soße (das ist diese super leckere scharfe rote Soße ;) )
  • 1 EL Hoisinsoße
  • Salz, Pfeffer
außerdem
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Dose Enoki-Pilze
  • Sojasprossen nach Wunsch
  • 4 Köpfe Pak Choi
  • 250 g Reisnudeln
  • Chili & Koriander, gehackt (nach Bedarf)

Wie ihr es macht

1 Für die Brühe schneidet ihr die Frühlingszwiebeln in feine Ringe sowie den (geschälten) Ingwer in Scheiben. Gebt beides zusammen mit den Pilzen in einen großen Teebeutel für losen Tee (gibt es zum Beispiel bei DM) und hängt diesen in die Gemüsebrühe. Kocht alles auf und lasst es dann für ca. 15 Minuten köcheln. Entfernt danach den Teebeutel und schmeckt alles mit etwas Sojasoße ab.
Anmerkung: Wenn ihr die Brühe etwas geschmacksintensiver haben wollt, könnt ihr den Ingwer auch mit einer feinen Reibe direkt in die Brühe reiben!

2 Für den knusprigen Tofu heizt ihr euren Ofen auf 200° vor. Schneidet den Tofu in kleine Stücke und mariniert ihn mit den Soßen. Gebt ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, streut etwas Salz und Pfeffer darüber und schiebt ihn für 10-12 Minuten in den Ofen (je länger, desto knuspriger).

3 Nun widmet ihr euch den restlichen Suppeneinlagen. Schneidet die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe, lasst die Pilze abtropfen und wascht eure Sprossen. Den Pak Choi blanchiert ihr kurz in kochendem Wasser (ca. 1 Minute) und lasst ihn danach kurz ein kaltes Wasserbad nehmen.
Das (kochende) Kochwasser jedoch nicht wegschütten - da kommen jetzt nämlich die Reisnudeln für ca. 2 Minuten hinein, bis sie gar sind aber noch etwas Biss haben. Gießt sie dann ab und verteilt sie gleich auf eure Schüsseln.

4 Auf den Reisnudeln verteilt ihr die Sprossen, die Pilze und den Pak Choi, Gebt dann je 2-3 Kellen Brühe darauf und streut zum Schluss die Frühlingszwiebeln, den knusprigen Tofu und etwas gehackte Chili und Koriander darüber. Mit einem extra Schuss Sojasoße (und etwas Sriracha Soße ;) ) servieren!

Fertig!



Ihr könnt die Toppings natürlich ganz nach Bedarf variieren oder erweitern. Wie wäre es zum Beispiel mit noch mehr verschiedenen Pilzen oder etwas Chinakohl? Natürlich könnt ihr statt des Tofus auch Fleisch verwenden (dieses solltet ihr allerdings wohl besser in der Pfanne garen)!

Die Suppe kann ich mir auch gut als Gemeinschaftsessen vorstellen - ein großer Topf mit Brühe in der Mitte, die Toppings in verschiedenen kleinen Schüsselchen und jeder darf sich nach Herzenslust bedienen und seine eigene Suppe zusammenstellen :)

Ich wünsche euch einen schönen ersten Advent ♥

Pasta mit Auberginensoße, die eigentlich keine sein sollte..

Dienstag, 25. November 2014
Manchmal entstehen aus doofen Dingen richtig tolle Sachen. Missgeschicke erweisen sich als Glücksgriffe und im Endeffekt ist man dann plötzlich wieder super glücklich, obwohl vorher so gar nichts hinhauen wollte!

So ging es mir am letzten Mittwoch. Zum Finale von The Taste hatte ich einige Freunde zur gemütlichen Fressrunde eingeladen und wollte ihnen den Vegan Queso Dip von Dana & John vorsetzen.
Irgendwie habe ich allerdings die Menge an Aubergine total verhauen (im Nachhinein frage ich mich auch, wie dämlich ich denn sein kann... tsts) - auf jeden Fall kam der Dip nicht so wunderbar cheesy creamy und gelb daher, wie bei den beiden, sondern sah eher aus wie.. Moppelkotze*.
(* Mir ist bewusst, dass Moppelkotze eigentlich ein eigenständiges Gericht ist. Wir hier benutzen den Ausdruck allerdings für alles undefinierbare und irgendwie komisch aussehende ;) )

Kurzerhand habe ich die Moppelkotze Auberginensoße dann über meine Pasta gekippt und siehe da - es schmeckt trotz allem einfach fantastisch! Ich hatte vorher noch nie Aubergine als Soße verarbeitet, geschweige denn zusammen mit Pasta verspeist und war wirklich positiv überrascht.

Natürlich werde ich mich auch noch mal am Queso Dip versuchen (der hat mich jetzt angefixt), aber bis dahin dürft ihr euch erstmal an meinem Missgeschick total tollem Zufall erfreuen!




Pasta mit Auberginensoße

Was ihr braucht
für 4 Personen

  • 4 Auberginen
  • Salz
  • Olivenöl
  • 360 ml Mandelmilch
  • 3 EL Hefeflocken
  • 1 gepresste Knoblauchzehe
  • 1 TL Cumin
  • 1 TL Chilipulver
  • Pfeffer nach belieben
  • 2 EL Speisestärke
  • 600 g eurer Lieblingspasta
  • optional: veganer Parmesan, Chiliflocken, Koriander

Wie ihr es macht

1 Schneidet die Auberginen in ca. 1 cm dicke Scheiben und bestreut diese mit Salz. Nach ca. 10 Minuten wascht ihr die Scheiben (und das Salz) ab und tupft sie gut trocken.
Bestreicht sie dünn mit Olivenöl und gebt sie dann unter den Backofengrill, bei voller Hitze für ca 4 Minuten (nach 2 Minuten die Scheiben wenden!).

2 Die heißen Auberginenscheiben wickelt ihr in Alufolie und lasst sie für ein paar Minuten dämpfen. Danach befreit ihr sie von der äußeren Schale und eventuellem Rand, der noch fest ist.

3 Die Auberginen kommen nun zusammen mit den restlichen Zutaten in euren Mixer und werden einmal durchgemixt ;) 
Gießt die Soße in einen Topf und haltet sie warm.

4 Kocht eure Pasta al dente und fangt beim abgießen etwas vom Nudelwasser auf (ca. 1-2 Kellen). Mischt dann sofort die Nudeln mit dem Kochwasser und der Auberginensoße und serviert sie mit dem Parmesan und auf Wunsch auch mit Chiliflocken und etwas Koriander!



Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Dienstag ♥

[Burgis Bloggerknödelevent] Oder auch: Wie München mich verknödelt hat... ♥

Mittwoch, 19. November 2014
Achtung, in diesem Beitrag findet sich eine besorgniserregende Menge an Wortspielen mit dem Begriff Knödel!

Einigen von euch sind vielleicht noch meine Asiatischen Knödel mit Koriander-Erdnuss-Füllung, die ich euch vor einiger Zeit hier auf meinem Blog gezeigt habe, ein Begriff.
Diese Knödel waren sozusagen den Startschuss zu einer langenlangen Knödelei (vor allem mit den herzallerliebsten Damen Kalinka von Kalinkas KitchenSonja von The whitest cake alive und Mella dem Marsmädchen), die ihren Höhepunkt in einem gemeinsamen Knödelwochenende im sonnigen München fand!

Geladen hatte das Knödelunternehmen Burgis, welche schon seit mehr als 40 Jahren dick im Knödelgeschäft ist, zusammen mit den wunderbar sympathischen Mädels der Agentur zweiblick

© Andreas Grieger


Los ging es im urischen Wirtshaus in der Au (Achtung, Autoplay), wo wir im Valentinsaal von Herrn Burger und den Agenturmädels Verena, Sandra und Candy herzlich begrüßt wurden. 
Neben einer kurzen Geschichte zu Burgis und zweiblick lernten wir hier auch den Koch Alfred Fahr und den Fotografen Andreas Grieger kennen, welcher uns noch den restlichen Tag fotografisch begleiten würde.

© Andreas Grieger

© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger

© Andreas Grieger

Nachdem wir noch kurz an der wunderbar gedeckten (und mit viiiielen Goodies ausgestatteten) Tafel verschnaufen konnten, ging es auch schon los. Zusammen mit Herrn Fahr wurden fünf der fünfzehn eingereichten Knödelrezepte nachgekocht. 



Zur Auswahl standen:



© Andreas Grieger
© Andreas Grieger


Zusammen mit Arne von The Vegetarian Diaries und Kalinka versuchte ich mich an Arnes veganen Knödeln und konnte nebenbei allerlei nützliche Tipps und Ratschläge zur veganen Ernährung sammeln. Das Kochen hat einen riesen Spaß gemacht und Herr Fahr stand hilfreich zur Seite.
Nachdem wir also einen Berg an Knödeln produziert hatten, durfte verkostet werden. Allerdings muss ich gestehen, dass ich nach einer riesen Portion unserer Knödel nur noch mal eine kleine halbe Portion der Zimtknödel geschafft habe - wie kann man denn schon so zeitig so satt sein? 



© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
Nachdem alle mal überall ihre Gäbelchen hineinstecken konnten, wurden wir auch schon in den Hauptraum des Wirtshauses gebeten. Die Wirtin erklärte uns, dass uns hier noch eine kleine Überraschung zum Dessert erwarten würde - wir nutzen die kurze Wartezeit natürlich ganz vorbildlich, um die beim Kochen entstandenen Bilder mal eben schnell hochzuladen!
Das ist das schöne bei den Foodies - hier ist es nicht verwerflich, sondern sogar gewünscht, das Smartphone oder die Kamera zu zücken und alles festzuhalten und zu teilen ;)

© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
Keine zwei Minuten später, kam die 'kleine' Dessertüberraschung dann auch schon um die Ecke - drei proppevoll beladene Tafeln mit allem, was das Süßherz begehrt! Zuckerwatte, Chocomousse (oh wie wunderbar sie war!), Topfenknödeln, Vanilleeis und .. und.. und.. Ihr könnt euch unsere riesen Augen glaube ich vorstellen ;)

© Andreas Grieger
Ein Glück stand nach diesem wunderbaren Fressgelage ein kleiner Fußmarsch an - denn es ging ins Pschorr, wo wir das hauseigene Bier verköstigten und uns vom Inhaber Jürgen Lochbihler kurz etwas über die Geschichte und Entwicklung des Hauses erzählen lassen durften.

© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
Danach kam für mich mein kleines persönliches Highlight: im Gesellschaftsraum, dem Restaurant von Bernd Arold, (welches nach seinem Umzug an eben jenem Tag erst noch vor der Eröffnung stand), wurden uns neben diesen verdammt genialen Apple Pie Martinis auch Lachshäppchen kredenzt. Ich sag euch.. diese Lachshäppchen. Da geht nichts mehr drüber! Ich habe glaube ich mehr davon gegessen als alle anderen zusammen (und dafür schäme ich mich jetzt nur mal ganz dezent.. aber der gute Lachs, den darf man doch nicht einfach verkommen lassen, und wenn die anderen nicht wollen..!)
Bernd Arold stand dann auch noch fix für ein Foto zur Verfügung und lud uns auch großherzig zur abendlichen Eröffnungsfeier seines Restaurants ein.

© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger

© Andreas Grieger

Da die Lachshäppchen ja auch schwimmen möchten, nahmen wir danach im Weisses Brauhaus an einer Bierverköstigung, geführt von Sandra teil, die übrigens die erste Biersommelière Deutschlands ist. Drei Biersorten wurden studiert und ausgiebig probiert - das Kristallweizen, die Hopfenweisse und das Eisbockbier. Vielen Dank an dieser Stelle an Sandra, dass du dein fachkundiges Wissen mit uns geteilt hast!

© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
© Andreas Grieger
Und damit wir nach all dem Bier nicht aus den Latschen kippen, ging es zum Abendessen zurück ins Pschorr. Uns erwarteten zwei Tische, ausladend gedeckt mit einer bayrischen Brotzeit. Leider habe ich schnell gemerkt, dass mir die Lautstärke und Luft im Pschorr (welches zu dieser Zeit wirklich rappel voll und laut war) schnell aufs Gemüt schlugen und so stahl ich mich immer mal wieder in den Außenbereich, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Eine leckere Grießklösschensuppe lies ich mir dann aber doch nicht entgehen!


© Andreas Grieger
Nachdem nun auch hier wirklich alle Wünsche gestillt, mögliche leere Winkel unserer Mägen mit Essen ausgefüllt und einfach alle satt und glücklich waren, ging es zurück ins Hotel, wo unsere Sachen auf uns warteten und wir uns (ersteinmal) von Verena und Candy verabschiedeten.
Doch der Abend war noch lange nicht vorbei!

Zusammen mit Sonja, Mella und Kalinka machte ich mich noch auf den Weg zurück in den Gesellschaftsraum, wo wir auch wieder auf die zweiblick Mädels stießen, um gemeinsam mit einer Flasche Wein auf die Neueröffnung des Restaurants anzustoßen.
Wir hätten wahrscheinlich auch noch Stunden sitzen bleiben können, aber irgendwann muss jeder schöne Tag einmal ein Ende haben und so fielen wir gegen zwei dann auch endlich in unsere Betten.
(Zu diesem Zeitpunkt hätte ich übrigens eine erneute Ladung Lachshäppchen nicht von der Bettkante gestoßen ;) )




Das Burgis Bloggerknödelevent war ab diesem Punkt offiziell zu Ende, jedoch ließen es sich Sonja, Mella, Kalinka und ich nicht nehmen, nach einem Frühstück mit Anita im Hotel noch schnell ein wenig durch die Stadt zu schlendern und schließlich im Hans im Glück für ein paar leckere Burger einzukehren, ehe es wieder zum Bahnhof und zurück nach Leipzig ging.

Fazit des Knödelwochenendes: 14 Blogger haben gefühlte 350 Tonnen Knödel verspeist, der Hashtag #fromdusktillknödel wurde 132x auf instagram verlinkt und unsere Liste der besten Knödelwortspiele wurde um How i met your Knödel, 28 Knödels later und 50 shades of Knödel ergänzt ;)

Ich glaube, ich kann meine Begeisterung für dieses Wochenende nur schwer in Worte fassen. All die wunderbaren Menschen, das wirklich großartige Essen und diese unfassbare Offenheit und Freundlichkeit (ja, das fehlt einem hier wirklich manchmal ein wenig ;)) haben ihre Spuren bei mir hinterlassen und ich hoffe sehr, dass sich die Knödelgang zusammen mit den Mädels von zweiblick und Herrn Burger irgendwann noch mal im Gesellschaftsraum einfindet und bei Lachshäppchen und Apple Pie Martini zusammen die Zeit verknödelt ;)



Wer auch noch mit dabei war..

© Andreas Grieger
Nummer Fünfzehn (ehem. Hupsis Serendipity)


Und wer schon über die Knödelei geschrieben hat..

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