Samstag, 6. Mai 2017

[Werbung] SO GEHT SÄCHSISCH - Das Food Event in Leipzig!

Sicher kennt ihr noch das Gefühl, wenn ihr euch als Kind auf eure Geburtstagsfeier gefreut habt und deswegen tagelang nicht schlafen konntet? So in etwa ging es mir die Tage vor unserem SO GEHT SÄCHSISCH Food Event!


Vom 21. bis 23.04. durfte ich fünf Blogger in meiner Herz- und Heimatstadt begrüßen und zusammen mit Manu durch das Event führen. Wir hatten viel geplant: essen, essen, essen, essen - habe ich essen schon erwähnt? ;)


Das sind die fünf Auserwählten: Anja von Schönes Leben, Astrid von Arthurs Tochter kocht, Arne von The Vegetarian Diaries, Kerstin von My cooking love affair und Niamh von Eat Like A Girl!

Los ging es schon am Freitag mit einem kleinen Get Together im Shiki direkt in der Innenstadt. Hier werden wunderbare asiatische Gerichte serviert auf noch wunderschönerem Geschirr, welches jedes Foodie-Herz höher schlagen lässt.

Essen im Shiki - So geht Sächsisch
Essen im Shiki oder auch: Wie Foodies ihr Essen fotografieren!

Am Samstag startete das Event dann offiziell - im Innside by Meliá, welches die Bloggermädels (und Arne ;) ) bei sich nächtigen ließ. Das Innside habe ich euch übrigens schon hier in einem Vlog gezeigt!

Natürlich sollte das Food Event den Bloggern auch die kulturellen Seiten Leipzigs näher bringen. Auf unserer Stadtführung per Rad wurden so unter anderem die Thomaskirche, das Alte Rathaus und der Auerbachskeller besichtigt. Unsere Stadtführerin hatte noch einige Infos auf Lager, die selbst ich nicht kannte! Oder habt ihr etwa gewusst, dass der (zumindest in Sachsen) geläufige Begriff "Lotterwirtschaft" vom Herrn Hieronymus Lotter stammt, der durch seine schludrige Bauweise dafür sorgte, dass das Alte Rathaus von Leipzig zwar in Rekordzeit fertiggestellt wurde, danach aber schon wieder renovierungsbedürftig war?

So geht Sächsisch - Stadtführung durch Leipzig
Leipziger Sehenswürdigkeiten

Danach radelten wir über die Karl-Liebknecht-Straße (Karli), machten einen kurzen Stopp auf dem Feinkost-Gelände und führen zurück zum Bayrischen Bahnhof. Diesen seht ihr oben im Video! Dieser kleine Fleck hat eine ganz bewegte Geschichte in Leipzig - auch für mich persönlich. Meine Oma wurde hier, ungefähr in meinem Alter, nachdem sie nach versuchter Republiksflucht inhaftiert werden sollte, abtransportiert. Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut, wenn sie mir davon erzählt. Zum Glück ist der Bahnhof heute nur noch eine Sehenswürdigkeit mit urigem Restaurant.

Feinkost Schätze





Unser Weg führte zum ersten Etappenziel des Tages: dem Street Food Market auf dem Alten Messegelände. Leipzig ist und war schließlich (schon) lange eine berühmte Messestadt - egal ob für Kurz- und Handelswaren, Bücher oder eben Essen!

Streetfood Market So geht Sächsisch
So viel Essen - so wenig Zeit!

Der Street Food Market verwöhnte uns nicht nur mit Sonnenschein, sondern auch mit wirklich tollen Köstlichkeiten! Für mich gab es einen Shrimps-Burrito, Avocado-Fries und Marshmallows mit Schokosoße. Ich liebäugelte übrigens auch mit den frittierten Schokoriegeln, allerdings war mir die Schlange dort dann doch zu lang - wir wollten schließlich weiter!

Zurück in die Innenstadt und zum nächsten Etappenziel: dem Ratskeller! Hier wurden wir von Michael Apelt nicht nur durch die vier hauseigenenen Biere und den Biercocktail geführt, sondern durften uns auch im weitläufigen Ratskeller umsehen. Während der größte Saal modern eingerichtet ist, locken weitere Räume mit fast schon mittelalterlichem Charme - und dann wäre da noch einer: der Club. Arne und ich sind uns einig: Wir ziehen in den Clubraum des Ratskellers! Ausschnitte davon seht ihr im Video oben!
Bierverkostung im Ratskeller So geht Sächsisch
Schmausen im Ratskeller

Leicht angeheitert ging es dann zu Fuß zurück zum Hotel. Da wir noch etwas den schönen Sonnenschein genießen wollten, gönnten wir uns ein Eis im TONIS zu Füßen der Thomaskirche und schleckten genüsslich vor uns hin.

Zurück im Innside by Meliá ließen wir den Abend an der Cocktailbar und in der Küche ausklingen. Uns wurden nicht nur unglaublich gute Gin-Cocktails serviert, wir durften beim Anrichten der Teller auch selbst zugreifen (sofern wir uns dazu noch in der Lage fühlten ;) ). Mit gutem Gewissen konnte ich die Bloggermädels (und Arne) dann allein lassen und in ihre Betten verabschieden!

Schmausen im Innside by Melia

Innside by Melia So geht Sächsisch
Der grandiose Ausblick vom Innside by Meliá


Für den Sonntag hatten wir uns nur einen entspannten Brunch auf die Liste gesetzt - im Fela in der Südvorstadt. Der Küchenchef ist ehemaliger Hochseefischer und hat "schon früh gelernt, aus sehr wenig, sehr viel zu machen!" Das merkt man auch auf der Karte. Aus simplen und doch ausgefallenen Zutaten werden tolle Gerichte kreiert. So lockt der Brunch mit verschiedenen frischen Salaten und hausgemachten Aufstrichen - zum Beispiel einem Bärlauchfrischkäse mit im Leipziger Auwald gepflückten Bärlauch. Toll!

Brunch im Fela So geht Sächsisch
Brunch im Fela!

Ein bisschen bereue ich es dennoch, mit den Mädels (und Arne) nicht auch noch in die Südbrause am Connewitzer Kreuz gegangen zu sein. Die war bis in die 60er (?) ein richtiges Volksbad - heute gibt es hier lecker Essen und Cocktails. Aber eben kein so guten Brunch wie im Fela.

Danach hieß es Abschied nehmen und mit dicken Bäuchen Richtung Bahnhof kullern. Schade, dass so eine Geburtstagsparty äh ein Food Event auch mal zu Ende sein muss. Ich hatte ein wunderbares Wochenende mit den Bloggern und Manu und hoffe, es ging ihnen nicht anders!

Hier findet ihr die Berichte zu unserem Event von Astrid, Arne und Anja!





Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen zur Kampagne SO GEHT SÄCHSISCH* entstanden. Die mit * gekennzeichneten Links enthalten Werbung.

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