Freitag, 31. Januar 2014

4x dippen für den Super Bowl! (Schmeckt auch zum Tatort)

Macht von euch irgendjemand auch die Sonntagnacht zum Tag und schaut sich den diesjährigen Super Bowl an? Ich gestehe ja, dass ich so gut wie keine Ahnung von Football habe - als allerdings letztes Jahr während meines Praktikums einfach das gesamte (männliche) Büro über nichts anderes mehr sprach, konnte auch ich mich nicht verwehren und zappte nachts dann einfach mal rein. Und ich blieb hängen - weniger der sportlichen Leistungen als der drolligen amerikanischen Kultur wegen - und natürlich der Werbung!
Dieses Jahr habe ich leider schon viele der Spots vorher gesehen, aber ich bin trotzdem gespannt (und da Semesterferien sind, kann ich auch ohne schlechtes Gewissen bis zum Ende dabei bleiben ;)) 



Natürlich gehört das Snacken unabdingbar zum Super Bowl schauen - deswegen habe ich heute vier verschiedene Dips (drei herzhaft, einer süß) für euch! Und zwar nicht das typische Chili-Cheese-Gedöns oder die 92349324. BBQ-Soße, nein - heute wird gesund gedippt!

Auf dem Bild seht ihr wunderbar grünes Pea-Pesto, cremigen Hummus, würzigen Süßkartoffel-Hummus und süßes Himbeer Curd!



Sind die Farben nicht fantastisch? Ich bin so happy mit meinen vier Schälchen an dippbaren Köstlichkeiten!
Und damit es bei euch am Sonntag entweder schon 20.15 zum Tatort oder nachts zum Super Bowl genauso schmackhaft zugeht, gibt es jetzt die Rezepte!

Pea-Pesto
für 200 g Dip (ein kleines Schälchen)
angelehnt an ein Rezept von plentytude

Was ihr braucht
  • 150 g TK Erbsen, aufgetaut
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Prisen Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • ordentlich Salz und Pfeffer
Wie ihr es macht

1 Gebt alle Zutaten in ein hohes Gefäß und mixt sie mit dem Stabmixer ordentlich durch. Schmeckt noch einmal ab, gebt euren Dip in eine kleine Schale und stellt diese bis zum Verzehr kalt.


Hummus
für 220 g Dip
Rezept von Best Recipe Box

Was ihr braucht
  • 1/2 Dose Kichererbsen
  • 4 EL Olivenöl
  • 30 ml Wasser
  • 3 TL Zitronensaft
  • 1 TL Tahini Paste
  • 1 Knoblauchzehe, gehakt
  • ordentlich Salz und Pfeffer
Wie ihr es macht

1 Wieder werden alle Zutaten in einem hohen Gefäß mittels Stabmixer zu Püree verarbeitet, abgeschmeckt, umgefüllt und kalt gestellt - easy peasy!



Süßkartoffel-Hummus
für 350 g Dip
angelehnt an ein Rezept von whole living

Was ihr braucht
  • 1 Süßkartoffel, ungeschält in Spalten geschnitten
  • 1/2 Dose Kichererbsen
  • 1 1/2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Tahini Paste
  • 2 TL Olivenöl + ein paar Spritzer
  • 2 TL Curcuma
  • 1 Knoblauchzehe, gehakt
  • ordentlich Salz und Pfeffer
Wie ihr es macht

1 Heizt euren Backofen auch 200° vor. Besprenkelt eure Süßkartoffelspalten mit einigen Spritzern Olivenöl und gebt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Sie werden nun im heißen Ofen für ca. 10-15 Minuten weichgebacken. Stecht sie dafür immer mal wieder mit einer Gabel an, um zu sehen, ob sie schon durch sind.

2 Sind eure Süßkartoffelspalten weich, lasst ihr sie kurz abkühlen und entfernt dann die Schale (geht super leicht!). Zerdrückt die Spalten zu einem groben Püree, da sie so schneller abkühlen. Ist das Püree nur noch handwarm, gebt ihr es zusammen mit den restlichen Zutaten in ein hohes Gefäß und vermengt alles mit euren Stabmixer. Schmeckt nochmals ab, füllt den Dip um und stellt ihn bis zum Abend kalt!


Himbeer Curd

Das Rezept für das Himbeer Curd findet ihr hier - bitte beachtet, dass ihr nur 1/6 der Zutaten braucht - sonst habt ihr genügend Curd für 2 Großfamilien ;)


Zum Dippen könnt ihr entweder Brot rösten und in Streifen schneiden, eure Lieblingschips in den Einkaufswagen werfen oder ihr probiert euch mal an leckerem Pita- oder Naan-Brot!
Für das Himbeer Curd könnt ihr auch Früchte zurecht schneiden und mit einem Zahnstocher aufgepiekst eintunken!



Herrn J. und mir schmeckt übrigens der Süßkartoffel-Hummus am besten - gefolgt von dem Pea-Pesto!

So - nun seid ihr gut ausgerüstet für den Sonntagabend und könnt ohne schlechtes Gewissen snacken bis der Arzt kommt ;)

Ich wünsche euch noch ein wunderbares Wochenende! ♥

Donnerstag, 30. Januar 2014

S'mores Pie mit Himbeer Curd aus der Lecker Bakery

Wie ihr ja hier schon sehen konntet, ist meine Ausgabe der neuen Lecker Bakery schon mit ganz ganz ganz ganz vielen Markern versehen - und heute bin ich endlich dazu gekommen, das erste Rezept nachzubacken! 
Eigentlich wollte ich zuerst das Schoko-Malheur von Seite 14 in den Ofen schieben - aber dann lachte mich die S'mores Pie mit dem Himbeer Curd so wahnsinnig verführerisch an, dass ich einfach nicht widerstehen konnte!



Das Rezept ist wirklich sehr einfach und idiotensicher. Ich habe es dennoch an einigen Stellen etwas abgeändert (seht ihr weiter unten an meinen Kennzeichnungen) und es so auf meinen Geschmack zugeschnitten ;) 
So habe ich zum Beispiel die Zuckermenge im Curd um mehr als die Hälfte gekürzt, da ich lieber eine spritzig saure Schicht unter den ja wirklich süßen Marshmallows haben wollte! Auch habe ich anstelle einer empfohlenen 24cm meine neue 26cm-Form verwendet - wie sich herausstellte eine verdammt gute Idee! Denn am Ende hatte ich immer noch eine kleine Schale Himbeer Curd übrig - da wäre es schade drum gewesen, wenn noch mehr über geblieben wäre!
Ihr könnt für das Rezept also auch getrost eine große Pieform nehmen! :)


Was ihr braucht


für den Boden

  • 200 g Mehl
  • 50 g Puderzucker
  • eine Prise Salz
  • 1 Ei
  • 100 g kalte Butter, in kleinen Stücken
  • außerdem: Hülsenfrüchte zum Blindbacken
für das Himbeer Curd
  • 300 g TK-Himbeeren
  • den Saft von 3 Zitronen (etwa 100 ml)
  • 100 ml Wasser
  • 100 g Zucker / das Rezept empfiehlt 250g, das wäre mir aber eindeutig zu süß geworden!
  • 75 g Butter
  • 60 g Speisestärke
  • 5 Eigelb
  • optional: Mark einer Vanilleschote
für das Topping
  • ca. 200 g Marshmallows

Wie ihr es macht

1 Knetet aus allen Teig-Zutaten einen schön glatten Mürbeteig (achtet dabei darauf, dass er nicht zu warm wird). Fettet eure Form aus und drückt den Teig dann in dieser flach an, wobei ihr einen schönen Rand formt. 
Heizt euren Ofen auf 175° bzw. 150° bei Umluft vor. Solange er heiß wird, stellt ihr eure Pieform abgedeckt in die Kühle.
Ist der Ofen warm gelaufen, stecht ihr den Teig mehrmals mit einer Gabel ein und breitet ein Stück Backpapier über ihm aus. Darauf gebt ihr eure Hülsenfrüchte und backt den Teig dann für 10 Minuten im Ofen blind.
Danach entfernt ihr das Papier und die Hülsenfrüchte und backt ihn nochmals für 8 Minuten, bis er an den Rändern goldbraun wird.
Stellt ihn dann beiseite. (Ich habe meinen Ofen in der Zwischenzeit laufen lassen, da er relativ lange braucht, um auf Temperatur zu kommen. Wenn eurer fix ist, könnt ihr ihn natürlich auch wieder ausstellen und später auf die gleiche Temperatur wieder vorheizen!)

2 In einem kleinen Topf kocht ihr die Himbeeren mit dem Zitronensaft und dem Wasser auf. 
Das Rezept sieht nun das Passieren durch ein Sieb vor - ich habe dies allerdings weggelassen, da ich mich die Himbeerkerne nicht stören und ich lieber ein etwas dickeres Curd wollte. Wer alles ganz fein haben will, gießt die Masse durch ein Sieb.
Rührt nun den Zucker unter und nehmt 1-2 EL der Flüssigkeit für die spätere Deko ab. Löst nun die Butter in der Flüssigkeit auf und lasst alles einmal aufkochen. 
In der Zwischenzeit verrührt ihr die Stärke mit 8 EL Wasser. Nehmt den Topf vom Herd und rührt die flüssige Stärke ein - zurück auf die Hitze und solange rühren, bis es schön eindickt.
Gebt nun zuerst 2 EL der Himbeermasse nacheinander zu euren Eigelben und rührt sie unter. Danach gebt ihr die Eigelbmischung zu der restlichen Himbeermasse. Wer will, rührt an dieser Stelle auch das Vanillemark unter!

3 Gebt das Himbeer Curd auf euren Boden und backt alles für ca. 12 Minuten. Danach legt ihr die Marshmallows auf eure Pie, dreht die Temperatur nach oben (200° bzw. 175° Umluft) und lasst eure Marshmallows schön krossbraun werden! (Je nach Ofen 5-8 Minuten). Nun noch ganz kurz abkühlen lassen und mit der restlichen Himbeersoße garnieren - fertig! 




Wie vorhin schon geschrieben ist mein Curd super spritzig-fruchtig und harmoniert so meiner Meinung nach viel besser mit den zuckersüßen Marshmallows! Die habe ich übrigens noch etwas länger im Ofen gelassen, damit sie richtig schön zerlaufen - das kann man machen, muss man aber nicht! (Das Anschneiden der Pie gestaltet sich dann zwar etwas schwierig, aber ich habe einfach mit einem großen Löffel die Portionen rausgehoben - passt!)
Die Pie reicht locker für 6 Personen - und solltet ihr noch etwas Curd übrig haben, dann macht es wie ich und esst es am nächsten Morgen zum Frühstück ;)



Ich hoffe, ihr startet morgen gut ins Wochenende und könnt heute noch ein wenig die tolle Sonne genießen! ♥

Ergänzung:
Serviert die Pie auf jeden Fall warm, so dass die Marshamllows noch schön cremig sind - denn werden geschmolzene Marshamllows erstmal wieder kalt, bekommen sie eine ganz schön komische Konsistenz ;)

Sonntag, 26. Januar 2014

Hier Kitty, Kitty, Kitty! - Heute gibt es handbemalte Zimtkatzen!

Ihr Lieben - der Winter ist da! Zumindest, was das Wetter angeht. Da liegt tatsächlich Schnee auf meinem Balkon und zumindest einmal haben sich meine Stubentiger in das nasskalte Weiß gewagt - mittlerweile bleibt man doch lieber im warmen Wohnzimmer sitzen ;)
Passend dazu habe ich heute ein paar Bilder meiner Zimtkatzen für euch - Prädikat handbemalt!




Bei der lieben Coco von Ein Quäntchen Zucker (unbedingt vorbeischauen, gerade gibt es leckere Orangencupcakes!) durfte ich ein tolles Give Away absahnen, in dem unter anderem Lebensmittelstift, also ein Edible Marker, von Rainbow Dust enthalten war! Rainbow Dust kenne ich durch ihre essbaren Glitzerpuder und war deswegen schon ganz gespannt, was man mit dem Stift so alles anstellen kann!

Ich habe mich einfach mal ein wenig ausgetobt und dies und das probiert.. und am Ende kam das dabei heraus:



Eine supercute KittenwasauchimmerKatze, eine Anlehnung an eine Glückskatze (oder auch: chillige 0815-Cat) und ... Grumpy Cat.

Die Zimtkatzen hatte ich übrigens schon einmal vor Weihnachten gebacken und sie damals nicht verbloggt, sondern nur verschenkt. 


Zimtkatzen



Was ihr braucht



Wie ihr es macht

1 Schlagt die Eiweiße mit der Prise Salz steif und lasst nach und nach den Puderzucker einrieseln.

2 3 EL der Creme abnehmen und beiseite stellen. Das ist später unser Guss.

3 Die restlichen Zutaten unter den Teig heben und vermengen. Sollte er zu trocken sein, noch etwas Mandeln hinzugeben.

4 Den Ofen auf 140° vorheizen. Den Teig 1cm dick ausrollen, die Katzen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 

5 Den Guss dünn auf den Katzen verstreichen. Für ca. 25 Minuten im Ofen ausbacken, auskühlen lassen.

6 Die Katzen mit dem Lebensmittelstift bemalen (siehe unten.)

Fertig!



Nachdem eure Zimtkatzen vollständig ausgekühlt sind, könnt ihr mit dem Bemalen loslegen. Der Lebensmittelstift hat zwei Enden - ein dickes und ein dünnes. Ohne großartiges Schütteln oder Pumpen kann es sofort losgehen. Da ich ihn bis jetzt nur auf meinem Eiweiß-Puderzucker-Guss ausprobiert habe, kann ich euch nicht berichten, wie er auf anderem Dekor wie Marzipan oder Fondant schreibt, aber soviel hierzu:
Da gerade die kleine Spitze sehr hart ist (ähnlich der eines Fineliners) darf man nicht zu sehr aufdrücken um die Schale des Guss' nicht zu beschädigen. Hat man den Dreh jedoch einmal raus, funktioniert alles wunderbar - der Stift mal bei 2x Drübergehen schon tiefschwarz und gerade mit dem kleinen Ende lassen sich viele Details realisieren! Er ist also mehr für die Kleinarbeit als für das Grobe geeignet!
Geschmacklich habe ich keinen Unterscheid festgestellt und er trocknet so schnell, dass man die Zimtkatzen nach dem Bemalen eigentlich sofort verpacken oder aufessen kann ;)

Ich bin begeistert und bedanke mich noch mal bei Coco für den tollen Gewinn!

Zum Abschluss der Zimtkatzenreihe noch mein Lieblingsbild - ich glaube, das druck ich mir aus und hänge es für jeden Montagmorgen über meinen Schreibtisch!




Ich hoffe, ihr startet trotzdem gut in die neue Woche! ;)



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Freitag, 24. Januar 2014

Erlebnisse vom Flohmarkt

Heute gibt es kein Rezept - nein - heute möchte ich einmal ein bisschen über meine Flohmarktbesuche der letzten Jahre erzählen, euch die einzelnen Märkte kurz näher vorstellen und meine persönlichen Erfahrungen auf den Leipziger Flohmärkten schildern.
Gleich zu Beginn: da der Post relativ spontan entstanden ist (und ich meine Kamera nie mit auf den Markt nehme) habe ich leider keine Bilder der einzelnen Märkte, sondern zeige euch nur meine jeweilige Ausbeute und schreibe euch auf, wie ihr hinkommt, um euch selbst ein Bild zu machen!




Antik- und Trödelmarkt AGRA Messegelände
Der erste Flohmarkt, den ich euch vorstellen möchte, ist zugleich der am regelmäßigsten stattfindenste (und ich glaube sogar der größte in Leipzig). Edit: Der Nachtflohmarkt weiter unten findet (zumindest erstmal bis Mai) ebenfalls regelmäßig statt! 
An jedem letzten Wochenende des Monats finden sich ganzjährig auf dem AGRA Messegelände vor allem die Antikhändler zusammen, um ihre schönen (und leider meist viel zu teuren) Waren anzupreisen und unter den Mann zu bringen.
Der Flohmarkt findet sowohl auf den großen Freiflächen des Geländes (auf dem ich übrigens auch schon meinen Abiball feierte) als auch in zwei (mehr oder minder beheizten) Messehallen statt - Sommer wie Winter.

Wie der Name schon sagt, werden hier vor allem Antiquitäten gehandelt. Die Stände, an denen wirklich Leute ihr Kleinzeug loswerden wollen, gibt es hier eher selten - was nicht heißt, dass man nicht auch ein Schnäppchen machen kann. Allerdings sollte man sich nicht zu sehr in die ausgestellten Möbel vergucken.. da lohnt sich manchmal wirklich eher der Neukauf!

Angeboten wird alles - und damit meine ich wirklich alles! Über Fahrräder (alt und neu), Retrokinderwagen, große Küchen- und winzige Nachtschränke, Schmuck, Waffen (urgs), Instrumente, Krimskrams, Geschirr, noch mehr Geschirr, Tische, Stühle, Unterhaltungselektronik, DVDs, Spielwaren, Kleidung, alte Schulmaterialen... ihr seht schon, ich könnte ewig so weiter machen!



Schöne Dinge
Herr J. und ich haben seit einiger Zeit einen Lieblingsstand, welchen wir meist als erstes aufsuchen - in Halle 1 verkauft nämlich ein etwas schrulliger Herr alte Schulkarten sowie Zubehör aus dem Chemie- und Physikunterricht. Da der Herr aber um den Wert seiner Schätze bescheid weiß und die Karten nicht mal eben vom Dachboden geholt hat, ist hier Handeln angesagt (wie sonst natürlich auch!).



Die Karte im Hintergrund sowie die Reagenzgläser sind von eben jenem Herrn. Das Monstrum im Vordergrund ist ein altes Waffeleisen, was nach mehrmaligen Versuchen nun doch nur als Deko bei mir steht - aber glücklich bin ich trotzdem, es hat schon was uriges ;) Die Pfanne mit den Aussparungen und die kleine Schüssel kennt ihr ja schon zur Genüge - aber meine schönen Kunstdrucke und über mehrere Besuche zusammen gesammelten, zueinander passenden Bestecke sicherlich noch nicht!

Karte + Reagenzgläser: 15 Euro

Waffeleisen: 5 Euro

Schüssel: 1 Euro

Pfanne: -

Kunstdrucke: 5 Euro

Bestecke: 2 Euro


Die alten Koffer sind auch so ein Faible von mir - aber leider liegen gerade die richtig schönen meist über meinem Budget. Da ich nicht mit ihnen verreisen will, schaue ich oftmals, ob vielleicht die Schnallen eine kleine Macke haben, da kann man dann noch schnell 2-3 Euro rausschlagen.

Oberer Koffer: 10 Euro

unterer Koffer: 8 Euro


Ihr fragt euch sicherlich, was ich mit den Koffern anstelle, wenn ich nicht mit ihnen reise? Nun ja - der obere wurde mittlerweile von meinen Katzen in Beschlag genommen ;) Ausgestattet mit Kissen und einer flauschigen Decke lässt es sich dort wunderbar drin liegen!


Nicht so schöne Dinge
Manchmal trifft man leider auf Händler, bei denen man die Freundlichkeit und vor allem preisliche Logik mit der Lupe suchen muss. Auf dem Agra Flohmarkt ist mir dies jetzt schon 2x im Ärgsten passiert, ich gehe jetzt allerdings nur einmal ins Detail. An besagtem Tag hatte ich eine Kiste mit hunderten von kleinen Schlüsseln entdeckt, welche auch einzeln gekauft werden konnten. Knapp zehn Minuten kramte ich mich durch die Kiste um nach den drei schönsten zu suchen. Die Schlüssel waren so lang wie das letzte Glied meines kleinen Fingers - und jetzt ratet mal, was der Herr am Stand dafür wollte? 12 Euro! 4 Euro pro Schlüssel. Ich bin aus allen Wolken gefallen. Ich hab Herrn J. völlig entgeistert angeschaut und gefragt, ob er das auch verstanden hat - und die Kiste mit all den Schlüsseln demzufolge ja tausende Euro wert wäre. Er meinte nur, ich solle noch mal nachfragen, vielleicht ließe sich ja handeln. Aber nicht mit dem Typen. Der meinte nur, ich solle bezahlen oder gehen. Kein freundliches Wort, kein gar nichts. Die Szene haben sogar ein paar vorbeigehende Besucher mitbekommen und nur verständnislos den Kopf geschüttelt. Ich hab die Schlüssel zurück in die Kiste gepfeffert und meide den Typ seitdem konsequent!

Sonstiges
Der Agra Flohmarkt bietet mehrere Essstände, an denen man sich den Bauch vollschlagen kann, wenn man während seiner Streifzüge dann noch mal Hunger bekommt. Draußen gibt es zum Beispiel die typische Bratwurst oder das Handbrot, drinnen geht es dann weiter mit den deftigen Sachen wie Sauerkraut und Co.
Anreisen kann man entweder mit dem Auto oder per Straßenbahn Linie 11 / 11E bis Dölitz Straßenbahnhof - die Haltestelle liegt genau vor dem Eingang des Geländes.

Der Eintritt zum ganzen Gelände ist frei, lediglich eine Parkgebühr für die Autofahrer wird erhoben.

Nächste Termine: 25.01. , 22.02., 29.03.



(Nacht-) Flohmarkt Kohlrabizirkus
Gegen 15 Uhr startet einmal im Monat in der Halle des Kohlrabizirkus' der Nachtflohmarkt. Für 2 Euro Eintritt kann man durch die riesige Halle (die in ihrer Form von außen immer wieder gerne an.. nunja.. Brüste.. erinnert ;)) schlendern. Hier findet sich (anders als auf der Agra) tatsächlicher Trödel und weniger überteurte Antiquitäten. Dafür scheint die Auswahl auf den ersten Blick nicht so groß (die Halle kommt von der Größe ja auch nur an ca. 1/3 des ersten Flohmarktes heran) - auf den zweiten Blick findet man dann aber doch sehr viel, was gerne mit nach Hause kommen darf!

Leider wird die Halle zum Flohmarkt nicht beheizt und mir persönlich wurde auch wegen der Luft ein wenig schummrig, so dass wir zwischendurch kurz eine Pause draußen machen mussten (man bekommt einen Stempel und kann somit immer mal wieder rein und raus wandern!)
Der Veranstalter ist übrigens der gleiche, der auch die Nachtflohmärkte in Chemnitz (Magdeburg, Cottbus, Riesa, Löbau und Hof) organisiert!



Schöne Dinge
Mensch gibt es hier viel tolles Geschirr! Herr J. musste mich mehr als einmal von Sachen loseisen, die ich sonst sicherlich gekauft hätte. "Natürlich brauchen wir die 9327403. kleine Schüssel - unbedingt!" 








In die beiden Teller, die ihr im Vordergrund seht, habe ich mich sofort verliebt - ich denke, ihr wisst, warum ;) Auch bei der Teekanne und Servierplatte im Hintergrund konnte ich nicht nein sagen, gerade weil ich bei der Teekanne noch mal ein wenig feilschen konnte (der Henkel war wohl schon einmal gesprungen und deswegen nur geklebt). Bei den beiden Schüsselchen habe ich so lange gequengelt, bis Herr J. aufgegeben hat (schließlich brauche ich sie ja un-be-dingt!) und ihr könnt auch noch eine Ecke des schönen großen Tellers mit Blumenmuster ergattern, welcher in einer Ramschkiste vor sich hinschlummerte!

Beide Teller vorne zusammen: 3 EuroBlumenteller: 30 Cent

Beide Schüsseln zusammen: 3 Euro

Servierplatte: 1 Euro

Teekanne: 5 Euro


Nicht so schöne Dinge
Wie auch in Chemnitz sind die Gänge zwischen den Ständen sehr schmal - und die Leute haben manchmal wirklich keine Augen im Kopf. Latschen von links nach rechts ohne zu gucken, bleiben in der Mitte einfach stehen oder grölen dir ins Ohr, weil irgendwo vorne links die Gabi steht! GABIIIIIIII!!!

Nun gut, dass kann man dem Flohmarkt natürlich nicht vorhalten - allerdings waren in den hinteren Teilen der Halle noch so viele Plätze frei, dass man die Gänge ruhig breiter hätte gestalten können. Vielleicht fürs nächste Mal.

Sonstiges
Für das leibliche Wohl sorgen diesmal ein Bratwurs- und Kräppelchenstand draußen und ein weiterer Essstand drinnen (der wohl Wiener und Co. verkauft). Außerdem bauen Obst- und Gemüsehändler ihre Stände vor der Flohmarkthalle auf, so dass man dann auch noch dort ein Schnäppchen schlagen kann, bevor es wieder nach Hause geht!

Anreisen kann man hier mit der Straßenbahn Linie 16 bis zu den Tierkliniken oder bis zur Deutschen Nationalbibliothek. Von beiden Haltestellen aus ist es dann noch ein kleiner Fußmarsch. Für Autos werden ebenfalls Parkplätze angeboten, allerdings weiß ich hier nicht, wie hoch die Gebühren dafür sind.

Kinder bis 12 kommen kostenlos rein, alle anderen zahlen 2 Euro - oder wenn ihr erst gegen 22 Uhr aufschlagt, könnt ihr auch noch mal eine Stunde umsonst trödeln!

Nächste Termine: 15.02., 15.03., 12.04.


Feinkost Flohmarkt
Ganz anders als die ersten beiden Flohmärkte ist für mich der Feinkost Flohmarkt direkt auf der geliebten Karli. Hier komme ich weniger zum Kaufen und mehr zum Stöbern, Staunen, Unterhalten und Entdecken her. Gerade im Sommer ist die Atmosphäre einfach wunderbar, die Leute gelassen und man wird eben nicht von einem zum nächsten Stand geschoben, sondern kann in aller Ruhe alles betrachten. Natürlich ist die Auswahl nicht riesig, aber wer gerade in Richtung Kinderausstattung sucht, wird hier schnell fündig!

Schöne Dinge
Getrocknete Kräuter aus dem heimischen Garten oder tolle Retrosessel von Omi und Opi.. da kann man schon mal schwach werden!

Nicht so schöne Dinge
Leider wird die Karli seit Anfang des Jahres renoviert und wie es aussieht, wird gerade vor der Feinkost der Fußweg um einiges eingekürzt. Wo sonst auch noch Stände des Flohmarkts standen wird in Zukunft wohl nur noch Fußweg sein.. sehr schade.

Sonstiges
Hinkommen könnt ihr hier mit den Linien 10 und 11/11E bis zum Südplatz -aber am besten nehmt ihr euch die Zeit und lauft einfach die Karli entlang - hier gibt es so viele schöne Sachen zu entdecken!

Außerdem wichtig: einen Blick auf die Löffelfamilie neben dem Gelände werfen, die ist nämlich schon seit über 20 Jahren Kulturdenkmal und Maskottchen der Feinkost.

Der Eintritt zum Flohmarkt ist frei.

Nächste Termine: 01.03., 05.04., 03.05.


Weitere Flohmärkte

Natürlich bietet Leipzig noch viel mehr Flohmärkte, welche ich allerdings noch nicht alle abgearbeitet habe.

Als nächstes steht bei mir ein Besuch des Nachtflohmarkts der Distillery sowie ein Abstecher zum Flohmarkt auf dem Alten Messegelände auf dem Plan. Den Ilses Erika Flohmarkt habe ich vor einigen Jahren schon einmal besucht, meine Erinnerungen reichen allerdings nicht mehr für einen ausführlichen Bericht - also muss ich da auch noch mal hin!

Die Termine für die anderen Flohmärkte in Leipzig findet ihr hier.




Tipps & Tricks
Abschließend will ich euch noch mal ein paar Ratschläge mit auf den Weg geben (das meiste wird euch sicherlich bekannt vorkommen, aber vielleicht ist das ein oder andere dabei, was euch weiterhelfen kann!)

1) Nehmt einen großen Beutel mit. Einige Stände geben euch eure gekaufte Ware in einem Plastebeutel mit auf den Weg, die meisten drücken sie euch einfach nur in die Hand. Deswegen ist es wichtig, selbst was dabei zu haben, um alles gut zu transportieren. Für Geschirr lohnt sich dabei auch noch eine alte Zeitung im Rücksack ;)

2) Kommt entweder zeitig - oder sehr spät! Ok, hier mal ein paar ehrliche Worte: Wer schafft es schon, an einem Samstagmorgen 9 Uhr auf dem Flohmarkt zu stehen? Dieser Tipp richtet sich mehr auf die Nachtflohmärkte. Ihr müsst natürlich nicht punkt genau zur Toröffnung davor stehen, aber wenn ihr es schafft, gegen Ende der ersten Stunde einzutreffen, ist der erste Schwall vorbei, das meiste 'gute Zeug' aber noch nicht verkauft, da sich alle erstmal einen Überblick verschaffen wollen.
Genauso könntet ihr aber Glück haben, dass die Händler ihre Sachen gegen Ende der Ausstellungszeit für einen Bruchteil des eigentlichen Preises an den Mann bringen wollen - deswegen lohnt es sich, auch noch mal spät abends dem Markt einen Besuch abzustatten!

3) Schaut nach unten! Ich werfe bei den Ständen immer zuerst einen Blick in die Ramschkisten, die meist unter dem Tisch oder daneben stehen. Alles, was auf den Tischen liegt sind meist die teureren Sachen, die ihr euch (meistens) eh nicht leisten könnt / wollt / sollt. Aber gerade in den Wühl- oder 1-Euro-Kisten finden sich tolle Sachen für wenig Geld! 

4) Scheut euch nicht, zu feilschen! Na klar, die Händler dort sind auch nur Menschen und wollen eben Geld verdienen - aber es gibt trotzdem ein paar Möglichkeiten, noch etwas am Preis zu machen.

Meine Tipps hierfür:

Werdet euch, bevor ihr nach dem Preis fragt, darüber klar, wie viel ihr bereit seid, dafür auszugeben.

Sagen wir mal, ihr seht einen tollen Koffer und denkt euch "Für 10 Euro nehm' ich den!" danach fragt ihr nach dem Preis -  "12 Euro!". Nun könntet ihr entweder sagen 'Ach sche*ß auf die 2 Euro, der ist so toll, den nehm ich' ODER ihr handelt ein wenig. 

Wichtig ist hierbei: Nennt einen Preis, der (weit) unter dem liegt, was ihr bereit seid, auszugeben.

Hat der Händler auch Lust zu feilschen, wird er euch beim Preis entgegen kommen. 

Ihr sagt also zum Beispiel "Können wir auch 8 machen?"

Dann kommen entweder die typischen Sprüche wie "8 Euro!? Wie soll ich denn davon satt werden / Der Koffer ist viel mehr wert / Ne, 8 Euro geht gar nicht!" ODER ihr habt schon so den supermegatollen Verkäufer erwischt, der euch das Ding für 8 hinterher schmeißt.

Wenn ihr nun 10 anbietet, beißen die meisten Verkäufer an - und ihr habt 2 Euro gespart und einen schicken Koffer (natürlich sind 2 Euro nicht viel, aber Kleinvieh macht auch Mist!).



Eine weitere 'Strategie' beim Punkt Feilschen ist es, sich mehrere Dinge auszusuchen und so den Gesamtpreis etwas zu drücken. Wir haben zum Beispiel mal zwei Schulkarten, die alleine 10 Euro pro Stück gekostet hätten, zusammen für 14 Euro bekommen. Das funktioniert meistens auch bei den 1 Euro-Kisten. Ihr nehmt zum Beispiel 5 Artikel, die euch gefallen und fragt, ob ihr euch auf 4 statt 5 Euro einigen könnt - ein Artikel umsonst!

Ganz wichtig ist hierbei aber: Bitte feilscht nicht um jeden Preis. Wenn ihr einen einzigen Artikel kaufen wollt, der wirklich nur einen Euro kostet und der im tadellosen Zustand ist - dann zahlt den Euro und versucht nicht, das Zeug noch auf 50 Cent oder weniger runterzuhandeln. Das ist Korinthenkackerei! 

5) Immer schön freundlich bleiben! Zwar sind viele der Anbieter auf Flohmärkten schon Profis, aber es gibt eben auch noch die Normalos, die nicht so viel Erfahrung im Verkauf haben. Egal, wer euch begegnet: bleibt freundlich, macht (zumindest keine lauten) Witze über die Auslage und sagt auch ehrlich, wenn euch etwas zu teuer ist, um es zu kaufen - mit einem Lächeln kommt man überall weit!



Puhhh war das viel Text!
Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig Informationen liefern - und vielleicht nehme ich beim nächsten Mal auch meine Kamera mit und mache ein paar Bilder von der eigentlichen Location!

Wie ist das bei euch? Geht ihr öfters mal auf den Flohmarkt oder ist das noch Neuland für euch?
Habt ihr schon den ein oder anderen Schatz nach Hause tragen dürfen oder habt ihr euch mal mit einem Verkäufer wegen unmöglicher Preise in die Wolle bekommen?


Egal, ob eure Flohmarktassoziationen gut oder schlecht sind - ich hoffe, euer nächster Besuch wird grandios und wünsche euch schon mal ein tolles Wochenende!


PS: Morgen ist wieder Flohmarkt ;)

Donnerstag, 23. Januar 2014

Getestet: Shuyao Teamaker

Im letzten Jahr bin ich auf den tollen teamaker von shuyao gestoßen. Wer mich etwas länger kennt, weiß - ich steh auf Tee! Und so habe ich gleich mal bei shuyao angefragt, ob ich denn nicht einen ihrer teamaker testen dürfte - denn nicht nur das Prinzip und die Philosophie dahinter machten mich neugierig - ich will natürlich in allererste Linie wissen, wies schmeckt!



"Das Thema Nachhaltigkeit ist in der fernöstlichen Tradition und somit auch in der shuyao Philosophie fest verankert. Zum einen gibt es bei shuyao nur handverarbeitete ganze Blätter, die mehrmals aufgegossen werden. Zum anderen heisst „to go" bei shuyao nicht „für den Müll", denn bei uns wird der Tee nicht in Pappbechern genossen, sondern im wiederverwendbaren teamaker - Made in Germany."



Der Auszug aus der Firmenphilosophie erklärt auch gleich das Prinzip, welches hinter dem teamake und shuyao steckt: in einem doppelwändigem Thermobecher (dem teamaker) konnen lose Teeblätter den ganzen Tag über mit heißem Wasser aufgebrüht werden - für den unverwechselbaren Teegenuss, egal, wo ihr seid!
Die von shuyao verkauften Teeblätter sind nicht nur ohne künstliche Aromen, sie bittern auch nicht nach - das heißt, ihr könnt sie tatsächlich einfach den ganzen Tag im teamaker 'vergessen'!

Nun aber zum Inhalt des Pakets. Zusammen mit dem schicken blauen teamaker kamen 15 Teekapseln sowie viel viel Infomaterial zu den verschiedenen Teesorten.




Folgende Sorten waren in meinem Paket enthalten:
8. creme oolong 
15. melonenkern 
19. orangen oolong 
23. rosen yunnan 
105. ingwer limone 
114. weisse frische 
132. goji lemon 
143. pu erh mint 
147. cacao persia 
153. kamille lemon

Wie ihr sehen könnt, sind die einzelnen Sorten fünf Hauptwirkungskategorien zugeordnet - der Inspiration, dem Tatendrang, der Entspannung, dem Gleichklang oder dem Energiebündel. Ihr könnt euch euren Tee natürlich auch nach anderen Merkmalen auswählen - zum Beispiel grün, weiß oder schwarz - mit und ohne Koffein oder nach der eigentlichen Geschmacksrichtung, von mild elegant bis würzig erdig!

Habt ihr euch für eine Sorte entschieden, erhaltet ihr sie in kleinen, bio-kompostierbaren Kapseln. Eine Kapsel stellt dabei eine Tagesportion dar und kann dementsprechend oft - öfer - ganz ganz viele Male aufgegossen werden (ich habe meine zum Beispiel sogar bis zu 10 mal aufgegossen!).

Euer teamaker, in welchen wir gleich einmal als Beispiel den ingwer limone (105) füllen werden, besteht aus drei Teilen: dem doppelwändigen Thermobecher, dem Sieb und dem Deckel mit Trinkverschluss.

Um ihn startklar zu machen, schraubt ihr zuerst Deckel und Sieb ab (die hängen zusammen, man kann sie also in einem Rutsch runterdrehen!) und öffnet dann eure Teekapsel. Gebt die losen Teeblätter in euren teamaker und übergießt das ganze mit heißem Wasser - kurz warten* - Deckel wieder aufdrehen - fertig!



* Zum Thema 'kurz warten': Auf der Verpackung fand ich diesen Hinweis, dass man den Deckel nicht gleich wieder zuschrauben solle, da der teamaker sonst undicht werden könnte (wohl durch den aufsteigenden Dampf etc). Mittlerweile hat sich deswegen folgendes Ritual eingependelt: Ich lasse mein heißes Wasser noch 5 Minuten im Kocher stehen, fülle es dann in den teamaker und lasse diesen auch noch mal 5 Minuten ohne Deckel stehen - so könnt ihr sicher sein, dass nichts ausläuft! Und während der 10 Minuten kann man sich mal eben schnell anziehen oder die Tasche packen ;)


Habt ihr euren Tee aufgegossen und den teamaker verschraubt, könnt ihr beobachten, wie die Teeblätter langsam anfangen zu tanzen - sie steigen hoch und runter und irgendwann gleiten sie langsam alle zu Boden. 


Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit packe ich den teamaker dann gar nicht erst in meine Tasche, sondern halte ihn die ganze Zeit in den Händen - denn er wird so schön warm - nicht heiß - einfach nur angenehm warm! 
Trotz der anscheinend nach außen abgehenden Wärme bleibt der Tee wirklich lange heiß/warm - mindestens eine dreiviertel, wenn nicht gar eine Stunde (denn wenn ich pendle, ist er im Zug noch heiß und in der Uni immer noch schön warm!).
Der Deckel ist im ersten Moment etwas ungewohnt zum Trinken (erinnerte etwas an diese Schnabeltassen von früher), aber man gewöhnt sich schnell daran!

Der Tee schmeckt bei den ersten zwei-drei Aufgüssen noch sehr intensiv und auch danach schmeckt man die einzelnen Geschmäcker wie ich finde noch gut heraus. Natürlich darf man keine süßlichen Geschmacksexplosionen wie bei Früchtetee erwarten - aber Kenner und Liebhaber von grünem, weißen und schwarzem Tee kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten!

Ihr habt nun viel Positives über den teamaker gehört - allerdings gibt es in meinen Augen auch ein kleines Manko: manchmal kann ich trotz geoffnetem Verschluss beim Deckel nicht trinken. Ich habe etwas gebraucht, bis ich bemerkt habe, dass der Verschluss sich vertikal ganz leicht nach oben bzw. unten drücken lässt - wenn er oben ist, fließ nichts, ist er unten, kann man trinken. Also stupse ich dann immer mit der Nase den Verschluss herunter und schon kann es weiter gehen ;)
Wie ihr seht - kein Weltuntergang, aber ich will ja ehrlich sein!


Den teamaker könnt ihr entweder im Starterset mit 5+2 Teekaspeln (also Tagesportionen an Tee) für 29,90 € oder einzeln für 24,90 € auf shuyao.de bestellen! Ebenso findet ihr dort eine riesen Auswahl an Teekapseln und weitere Geschenkideen, wie Teegeschirr und -dosen!

Bitte beachtet, dass das Sieb des teamakers nicht für normalen losen Tee geeignet ist, die kleinen Stücke verstopfen schnell die Löcher des Siebs! Die Teeblätter der shuyao-Teekapseln sind deswegen extra breit/groß geschnitten!


Abschließend möchte ich mich nochmals bei dem Team von shuyao bedanken, dass sie mir meinen wunderbaren blauen teamaker zur Verfügung gestellt haben!

Sonntag, 19. Januar 2014

Senkrechtstarter - Cannelloni Pasta Pie mit Champion-Hackfleisch-Füllung

Gestern Abend nach dem tollen Flohmarktbesuch mit Herrn J. gab es bei uns leckere Cannelloni. Anstatt sie wie sonst zu füllen und dann in einer Auflaufform zu schichten, habe ich die Idee des Pasta Pie von Pinterest übernommen und statt der dort verwendeten Rigatoni eben schön große Cannelloni genommen! Diese werden einfach in eine Auflaufform mit hohem Rand gestellt, mit Füllung übergossen, Käse bestreut und dann ab in den Ofen gesetzt ;)
Gaaanz einfach also! Unsere Füllung könnt ihr natürlich liebend gerne noch variieren - da Champignons und Lauch gerade Saison haben, entschieden wir uns dafür!




Cannelloni Pasta Pie



Was ihr braucht

für 4 Personen, 26 cm Form

  • 1 1/2 Packungen Cannelloni
  • 2 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 kleine Stange Lauch, in dünnen Ringen
  • 6 große Champignons, in kleinen Stücken
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 ml passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 EL Zucker
  • bei Bedarf: 150 ml Gemüsebrühe
  • zwei Hände eures Lieblingskäses (wir tendierten zu Edamer)

Wie ihr es macht


1 Reiht eure Cannelloni aufrecht in eurer Form auf und stellt sie beiseite.
Bratet zuerst die Zwiebeln in einer großen Pfanne glasig an und gebt dann den Knoblauch sowie kurz danach das Hackfleisch hinzu. Bratet alles solange, bis das Hackfleisch schön krümelig ist und gebt dann den Lauch und die Pilze hinzu. Ist der Lauch in sich zusammen gefallen kommt das Tomatenmark sowie die passierten Tomaten in die Pfanne. Lasst alles einmal aufköcheln und schmeckt es dann mit ordentlich Salz und Pfeffer, dem Paprikapulver und dem Zucker ab.
Wer will, kann auch noch etwas Chili hinzugeben ;)
Anmerkung: Wenn ihr an dieser Stelle merkt, dass eure Füllung zu dickflüssig ist, könnt ihr noch etwas Gemüsebrühe hinzugeben! 


2 Heizt euren Backofen auf 180° vor. Gießt eure Füllung vorsichtig über die Cannelloni (hier lohnt sich eine flüssige Füllung, denn unsere dickflüssige hat fast nicht für die Cannelloni ganz außem am Rand gereicht ;)) und gebt die Form für 10 Minuten in den Ofen!
Danach streut ihr großzügig den Käse auf euren Pasta Pie und gönnt ihm noch einmal 10 Minuten im Ofen!

Fertig ♥


So - und jetzt mal die Füllung in riesiger Großaufnahme ;)








Wie ihr seht, ist die Füllung zusammen mit dem Käse bei den Rand-Cannellonis leider nach unten gerutscht, weich sind sie trotzdem geworden - und lecker allemal! Wir haben zu zweit 3x davon gegessen, man kann also sagen, dass die Angaben auch locker für 6 Personen reichen würden! ;)

Der Pasta Pie heißt übrigens Pasta Pie, weil er (wenn mit Rigatoni 'gebacken') in einer normalen Kuchenform gezaubert werden kann - und dann ein ein Kuchen angeschnitten wird :)
Anschneiden geht in einer Auflaufform natürlich eher schlecht - allerdings wären die Cannelloni einfach zu groß für eine normale Kuchenform!

Ich hoffe, ihr hattet ein tolles Wochenende und startet mir viiiiel Energie in die neue Woche!


Mit dem Beitrag nehme ich übrigens am tollen Cookin Rezeptwettbewerb "Nur die Nudel zählt!" bei Arthurs Tochter teil - schaut doch mal vorbei :)


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