Donnerstag, 23. Januar 2014

Getestet: Shuyao Teamaker

Im letzten Jahr bin ich auf den tollen teamaker von shuyao gestoßen. Wer mich etwas länger kennt, weiß - ich steh auf Tee! Und so habe ich gleich mal bei shuyao angefragt, ob ich denn nicht einen ihrer teamaker testen dürfte - denn nicht nur das Prinzip und die Philosophie dahinter machten mich neugierig - ich will natürlich in allererste Linie wissen, wies schmeckt!



"Das Thema Nachhaltigkeit ist in der fernöstlichen Tradition und somit auch in der shuyao Philosophie fest verankert. Zum einen gibt es bei shuyao nur handverarbeitete ganze Blätter, die mehrmals aufgegossen werden. Zum anderen heisst „to go" bei shuyao nicht „für den Müll", denn bei uns wird der Tee nicht in Pappbechern genossen, sondern im wiederverwendbaren teamaker - Made in Germany."



Der Auszug aus der Firmenphilosophie erklärt auch gleich das Prinzip, welches hinter dem teamake und shuyao steckt: in einem doppelwändigem Thermobecher (dem teamaker) konnen lose Teeblätter den ganzen Tag über mit heißem Wasser aufgebrüht werden - für den unverwechselbaren Teegenuss, egal, wo ihr seid!
Die von shuyao verkauften Teeblätter sind nicht nur ohne künstliche Aromen, sie bittern auch nicht nach - das heißt, ihr könnt sie tatsächlich einfach den ganzen Tag im teamaker 'vergessen'!

Nun aber zum Inhalt des Pakets. Zusammen mit dem schicken blauen teamaker kamen 15 Teekapseln sowie viel viel Infomaterial zu den verschiedenen Teesorten.




Folgende Sorten waren in meinem Paket enthalten:
8. creme oolong 
15. melonenkern 
19. orangen oolong 
23. rosen yunnan 
105. ingwer limone 
114. weisse frische 
132. goji lemon 
143. pu erh mint 
147. cacao persia 
153. kamille lemon

Wie ihr sehen könnt, sind die einzelnen Sorten fünf Hauptwirkungskategorien zugeordnet - der Inspiration, dem Tatendrang, der Entspannung, dem Gleichklang oder dem Energiebündel. Ihr könnt euch euren Tee natürlich auch nach anderen Merkmalen auswählen - zum Beispiel grün, weiß oder schwarz - mit und ohne Koffein oder nach der eigentlichen Geschmacksrichtung, von mild elegant bis würzig erdig!

Habt ihr euch für eine Sorte entschieden, erhaltet ihr sie in kleinen, bio-kompostierbaren Kapseln. Eine Kapsel stellt dabei eine Tagesportion dar und kann dementsprechend oft - öfer - ganz ganz viele Male aufgegossen werden (ich habe meine zum Beispiel sogar bis zu 10 mal aufgegossen!).

Euer teamaker, in welchen wir gleich einmal als Beispiel den ingwer limone (105) füllen werden, besteht aus drei Teilen: dem doppelwändigen Thermobecher, dem Sieb und dem Deckel mit Trinkverschluss.

Um ihn startklar zu machen, schraubt ihr zuerst Deckel und Sieb ab (die hängen zusammen, man kann sie also in einem Rutsch runterdrehen!) und öffnet dann eure Teekapsel. Gebt die losen Teeblätter in euren teamaker und übergießt das ganze mit heißem Wasser - kurz warten* - Deckel wieder aufdrehen - fertig!



* Zum Thema 'kurz warten': Auf der Verpackung fand ich diesen Hinweis, dass man den Deckel nicht gleich wieder zuschrauben solle, da der teamaker sonst undicht werden könnte (wohl durch den aufsteigenden Dampf etc). Mittlerweile hat sich deswegen folgendes Ritual eingependelt: Ich lasse mein heißes Wasser noch 5 Minuten im Kocher stehen, fülle es dann in den teamaker und lasse diesen auch noch mal 5 Minuten ohne Deckel stehen - so könnt ihr sicher sein, dass nichts ausläuft! Und während der 10 Minuten kann man sich mal eben schnell anziehen oder die Tasche packen ;)


Habt ihr euren Tee aufgegossen und den teamaker verschraubt, könnt ihr beobachten, wie die Teeblätter langsam anfangen zu tanzen - sie steigen hoch und runter und irgendwann gleiten sie langsam alle zu Boden. 


Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit packe ich den teamaker dann gar nicht erst in meine Tasche, sondern halte ihn die ganze Zeit in den Händen - denn er wird so schön warm - nicht heiß - einfach nur angenehm warm! 
Trotz der anscheinend nach außen abgehenden Wärme bleibt der Tee wirklich lange heiß/warm - mindestens eine dreiviertel, wenn nicht gar eine Stunde (denn wenn ich pendle, ist er im Zug noch heiß und in der Uni immer noch schön warm!).
Der Deckel ist im ersten Moment etwas ungewohnt zum Trinken (erinnerte etwas an diese Schnabeltassen von früher), aber man gewöhnt sich schnell daran!

Der Tee schmeckt bei den ersten zwei-drei Aufgüssen noch sehr intensiv und auch danach schmeckt man die einzelnen Geschmäcker wie ich finde noch gut heraus. Natürlich darf man keine süßlichen Geschmacksexplosionen wie bei Früchtetee erwarten - aber Kenner und Liebhaber von grünem, weißen und schwarzem Tee kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten!

Ihr habt nun viel Positives über den teamaker gehört - allerdings gibt es in meinen Augen auch ein kleines Manko: manchmal kann ich trotz geoffnetem Verschluss beim Deckel nicht trinken. Ich habe etwas gebraucht, bis ich bemerkt habe, dass der Verschluss sich vertikal ganz leicht nach oben bzw. unten drücken lässt - wenn er oben ist, fließ nichts, ist er unten, kann man trinken. Also stupse ich dann immer mit der Nase den Verschluss herunter und schon kann es weiter gehen ;)
Wie ihr seht - kein Weltuntergang, aber ich will ja ehrlich sein!


Den teamaker könnt ihr entweder im Starterset mit 5+2 Teekaspeln (also Tagesportionen an Tee) für 29,90 € oder einzeln für 24,90 € auf shuyao.de bestellen! Ebenso findet ihr dort eine riesen Auswahl an Teekapseln und weitere Geschenkideen, wie Teegeschirr und -dosen!

Bitte beachtet, dass das Sieb des teamakers nicht für normalen losen Tee geeignet ist, die kleinen Stücke verstopfen schnell die Löcher des Siebs! Die Teeblätter der shuyao-Teekapseln sind deswegen extra breit/groß geschnitten!


Abschließend möchte ich mich nochmals bei dem Team von shuyao bedanken, dass sie mir meinen wunderbaren blauen teamaker zur Verfügung gestellt haben!

1 Kommentar :

  1. Liebe Liv, als großer Tee-Fan freue ich mich sehr über deinen schönen Bericht! Scheint ein echt tolles Teil zu sein, der Teamaker! Danke für´s Testen und die vielen Infos! <3 Liebe Grüße!

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