Ode an die (Food-)Blogger & Vorsätze für 2015

Der letzte Blogpost für dieses Jahr umfasst neben all den Dingen, die ich in diesem Jahr wirklich fantastisch fand auch meine Vorsätze (was das Bloggen betrifft) für 2015. Ich sehe die Textwand schon auf euch zukommen - verzeiht, ich versuche mich kurz zu fassen!

Meine Vorsätze für das (Blogger-)Jahr 2015:

1 SPREAD COMMENTS - SPREAD HAPPINESS

Ich freue mich immer wahnsinnig, wenn ich Kommentare von Lesern oder anderen Bloggern auf meinem Blog vorfinde - wirklich. Umso trauriger war ich über mich selbst, als ich feststellte, dass ich in den letzten Monaten so gut wie gar nicht mehr selbst kommentierte oder auf Leserkommentare antwortete (und sei es nur ein 'Danke!'). Dabei würde sich der Mensch am anderen Ende der Leitung doch sicherlich genauso über einen Kommentar freuen, wie ich es immer tue - und ein Blog lebt nun mal vom Austausch und Dialog mit anderen!
In diesem Sinne: Vorsatz Nummer 1 - mehr kommentieren!

2 GO BIG OR GO HOME

In der letzen Zeit habe ich nicht nur das Kommentieren etwas vernachlässigt, sondern auch meinen Blog an sich eher stiefmütterlich behandelt, wenn es um all die Sachen abseits der Postings ging. Ich merke zum Beispiel gerade, dass der kleine Kalender in der Sidebar immer noch die Tage vom Januar (!) zählt (auch wenn November drüber steht) und mein Media Kit wollte ich auch schon lange mal überarbeiten. Auch will ich mir im neuen Jahr mehr Zeit für die Posts an sich nehmen, meine Probs aufstocken und schöne Unter-/Hintergründe finden. Die Kamera schreit auch schon lange nach einem schönen Makro-Objektiv und dank des lieben Herrn A.s kann ich im neuen Jahr auch endlich mein Vorhaben der Food-Videos weiter umsetzen!
Ihr seht - ich bin (noch immer) nicht zufrieden, wie es von meiner Seite aus hier läuft *hüst*
Vorsatz Nummer 2: Ganz oder gar nicht - jetzt wird endlich mal klar Schiff gemacht!

3 MEET AWESOME (blogging) PEOPLE

Dank der vielen tollen Events in diesem Jahr konnte ich viele viele neue Blogger kennen lernen und alte Bekannte wiedertreffen. Das möchte ich 2015 unbedingt fortsetzen. Es gibt noch so manchen Foodie, den ich endlich mal persönlich die Pfote schütteln will & viele, die ich gerne wieder in die Arme schließen möchte. (Und ja - ich habe tatsächlich eine kleine Liste in meinem Filofax, welche awesome blogging people ich schon getroffen habe ;) )
Aber nicht nur die Foodies stehen hoch im Kurs - ich möchte 2015 ein wenig aus meiner Filterblase herauskommen (gerade Twitter eignet sich da gut) und meinen kleinen Horizont erweitern - zumindest ein bisschen!
Vorsatz Nummer 3: Gib auch Fußball, Technik & Reumadecken die Chance, dein nächster Freund zu werden!


So - das waren meine drei Vorsätze für 2015 - und da das schon ganz schön viel Text war, hier noch ein kurzer Einblick, was ich dieses Jahr richtig genial fand:


Einen riesen Dank an all die Menschen, die mein 2014 so besonders gemacht haben!
Ich wünsche euch einen phänomenalen Start ins neue Jahr!
♥♥♥

[Foodchallenge] Knabberei für die Silvesterparty - selbstgemachte Brotchips

Die letzte Foodchallenge für 2014 dreht sich natürlich um den gebührenden Jahresausklang - die Silvesterparty!



Bei Jasmin findet ihr zu diesem schicken Anlass selbstgemachte Corn Dogs, bei Maike einen alkoholfreien Mandarinenpunsch und bei Maria Wraps im Sushi Style!

Die Idee für die Brotchips habe ich in der diesjährigen Ausgabe der Lecker Christmas gefunden und sogleich ein wenig umgewandelt. 
Für die Brotchips könnt ihr jede Art von Brot verwenden - ich habe mich für ein klassisches Dinkel-Weißbrot entschieden. Ihr könnt eurer Brot entweder kaufen, oder (für all diejenigen, die ihr Brot selbst backen wollen), nach der Anleitung für ein ganz einfaches und absolut gelingsicheres No-Knead-Bread zubereiten, welche ich euch ebenfalls verlinkt habe.



Was ihr braucht
für ca. 4 Personen

  • 1 Baguette oder Brot eurer Wahl - am besten vom Vortag
    oder
    1 No-Knead-Bread - am besten vom Vortag
  • Öl
  • 2 gepresste Knoblauchzehen
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 TL Rosamrin, gehakt
  • je eine Prise Salz und Pfeffer

Wie ihr es macht

1 Heizt den Backofen auf 180° vor.
Schneidet eurer Brot in etwa 5mm dünne Scheiben. Legt diese auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen aus.

2 Vermischt das Öl mit den Gewürzen und dem Knoblauch und bestreicht die Brotscheiben damit. Schiebt sie dann für ca. 10 Minuten in den Ofen. Die Ränder sollten leicht gebräunt sein, die Scheiben schön knusprig.

Auskühlen lassen und entweder sofort servieren oder luftdicht verpacken - zum Beispiel in kleine Beutelchen als Gastgeschenk!


Die Brotchips knuspern sich so schnell weg, dass ihr sicherlich darum gebeten werdet, beim nächsten Mal gleich einen ganzen Lastwagen voll davon mitzubringen!
Ihr könnt sie natürlich ganz nach euren Vorstellungen würzen - wie wäre es zum Beispiel mit Oregano und Paprikapulver - oder Chili und etwas Ingwer?
Lasst eurer Fantasie einfach freien Lauf!

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal Jasmin, Maria und Maike für die tollen Foodchallenges in diesem Jahr bedanken - es macht einfach super viel Spaß und wenn ihr wollt, könnt ihr euch hier noch mal alle unsere Ideen anschauen!



Geschenkideen - (Koch-)Bücher und andere süße Sachen

In genau zehn Tagen ist Weihnachten - da nehme ich so einen Sonntag wie heute mal als guten Anlass, euch ein paar Ideen für potentielle Last Minute Geschenke zu präsentieren! 
Egal, ob ihr für einen Foodie sucht oder für ein etwas verquatschkopftes Mädchen, wie ich eines bin ;)


BOOKS



   
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Meine Top 3 an Büchern für den Rest des Jahres seht ihr hier - alle drei sind erst in der letzten Zeit erschienen und (leider) noch nicht in meinem Bücherregal beheimatet.

Jamies Wohlfühl Küche - Nachdem ich dieses Buch schon in London in den Händen halten durfte, ist es nun auch auf deutsch erschienen. JOs neuestes Werk strotzt vor Seelenfutter & Slowfood Gerichten, allein das Durchblättern macht schon glücklich! Damals hat es aufgrund der stolzen Größe und einer Seitenzahl von 408 nicht ins Handgepäck gepasst - aber wer weiß, vielleicht ist der Sack vom Weihnachtsmann ja groß genug ;)

Auf die Hand - Das wohl zur Zeit meist besprochene Buch in der Foodie-Szene kommt von Herrn Stevan Paul und führt euch einmal quer durch die Streetfoodszene der ganzen Welt. Fast Food vom Feinsten. Ihr solltet euch unbedingt dieses Video anschauen und euch selbst ein Bild machen - dann versteht ihr, wieso das Buch in meiner Top 3 gelandet ist!

Sophias vegane Welt - Ich hatte das große Glück, Sophia beim Food Blogger Camp in Berlin dieses Jahr persönlich zu erleben und war ganz gespannt, als es hieß, dass nun auch ihr erstes Buch erscheinen sollte. Eine Wucht aus veganen Rezepten, die sich ohne viel Mühe und Schnickschnack nachzaubern lassen! PS: Auch hier gibt es einen zuckersüßen Buch-Trailer!



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Deftig vegetarisch - Als ich Herrn J. von diesem Buch erzählte, fragte er, ob das überhaupt möglich sei - veggie und deftig? Na klar! Während die FAZ das Buch regelrecht in der Luft zerissen hat, sprachen die Rezepte mich durchaus an, gerade weil sie etwas rustikaler daherkamen. Geschmäcker sind glücklicherweise verschieden und ihr dürft selbst entscheiden, ob ihr es nun gut oder schlecht findet ;)

Balagan! - Wie bei Deftig vegetarisch durfte ich auch in Balagan! schon auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig hineinschnuppern und war hellauf begeistert. So viele bunte Farben und so viele wunderbare Rezepte. Einige bekannt - viele noch sehr neu (für mich) ergänzt Balagan sicherlich wunderbar jede Küche, die ein wenig orientalischen Flair gebrauchen könnte!

Death by Burrito - Ihr merkt sicherlich schon, ich steh auf Streetfood! Bei Death by Burrito sind zwar einige sehr ausgefallene Rezepte dabei, die man so sicherlich nicht jeden Tag zubereiten würde, aber seit ich in Hamburg einen köstlichen Seitan Burrito verspeisen durfte, lechze ich nach mehr!



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Natürlich habe ich nicht nur Kochbücher für euch im Angebot. Diese drei 'Normalos' sind drei meiner persönlichen Lieblingsbücher der letzten Jahre - und mehr als einmal verschlungen!

Herzzeit - Dieses wunderbare Buch hält die (Liebes-)Geschichte zwischen Ingebor Bachmann und Paul Celan anhand ihrer überlieferten Liebesbriefe fest und gibt tiefen einblick in ungekünstelte, echte Gefühle. Hier gab es weder Skript noch Motiv - und gerade das macht es so spannend!

Nachtzirkus - Sollte ich eine Top 10 meiner Lieblingsbücher erstellen, wäre Der Nachtzirkus auf jeden Fall weit vorne mit dabei. Es überrascht mich, dass dieses wirklich wunderbare Buch noch so unbekannt ist. Wer sich schon immer schnell in fantasievolle, etwas mystische und sehr detailverliebt beschriebene Orte verlieben konnte, wird den Nachtzirkus so schnell nicht wieder verlassen wollen!

Das geheime Spiel - Neben Charlotte Link und Katherine Webb ist Kate Morton eine der Autorinnen in meinem Bücherregal, wenn es um geschickt verstrickte Familiengeheimnisse geht. Ihr erstes Buch Das geheime Spiel habe ich an einem Tag verschlungen und wer mehr davon will, sollte auch unbedingt ihre Nachfolger Der verborgene Garten* , Die fernen Stunden* und Die verlorenen Spuren* lesen!


STUFF





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Ok ich gestehe - die Nachfolgenden Produkte sind eher kleine (Küchen-)Gadgets, die man nicht wirklich braucht (bis auf den Einwecktopf vielleicht), die man aber schon immer mal haben wollte - oder die einfach nur cool sind!

Donutmaker - Seit ich bei Miss Blueberrymuffin diese zuckersüßen WM-Donuts gesehen habe, möchte ich auch einen Donutmaker, mit dem man mal eben schnell die kleinen göttlichen Teigringe herstellen kann. (Aber ich verspreche hoch und heilig, dass ich sie auch mal von Hand herstellen werde!)

Nudelmaschine - Neben selbstgemachten Donuts stehe ich auch auf selbstgemachte Pasta. Eine Nudelmaschine würde den Prozess extrem vereinfachen - denn ich gestehe, nach 10x Teig-mit-de-Nudelholz-ausrollen habe ich weder Lust noch Kraft mehr in den Armen, überhaupt weiter zu machen ;)

Einwecktopf - Der Einweckmarathon im Kleinen Kuriositätenladen fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Dieses Jahr musste ich meine eigene Tomatensoße noch im Backofen+Wasserblech einwecken - da käme zur nächsten Saison ein großer Einwecktopf gerade richtig!



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Ettiketiergerät - Auch Labelmaschinendingsbums genannt, käme äuuuußerst praktisch daher, wenn es bei mir darum geht, haufenweise neubefüllte Vorratsgläser zu beschriften. Oder die Katze. (Nein, Spaß!)

Fuji Instax Mini 8 - Diese süße Kamera haben wir dieses Jahr Fräulein J. zum Geburtstag geschenkt und von ihrer Begeisterung ausgehend kann ich sagen, dass das Ding echt genial ist! Kleine Polaroids kommen da herausgeschossen - und die müssen nicht mal einen langweiligen weißen Rand haben, es gibt sie auch mit coolen Motiven, wie Polka Dots*!

Smash Date Stamp - Auch wenn meine eigene Stempelkiste dank Hema schon überquillt, muss ich mich jedes Mal zusammenreißen, wenn ich an diesem süßen Date Stamp von Smash vorbeilaufe! Ihr könnt ihn natürlich auch gleich in Kombo mit einem Smash Book verschenken, dann kann der Beschenkte gleich richtig loslegen!


***

Wer noch mehr Ideen haben möchte, schaut am besten beim Marsmädchen vorbei - sie hat auch ihre 10 Geschenkideen für Foodies zusammengestellt!

Vielleicht konnte ich euch hiermit ein paar kleine Anregungen geben - solltet ihr immer noch ratlos sein, verschenkt ihr einfach das Schönste auf der Welt, was auch nichts kostet und absolut jeden glücklich macht: Zeit zusammen, eine Umarmung, liebe Worte, Verständnis, eine Verzeihung, Zuspruch, Herzlichkeit, Wärme. 

Ich wünsche euch frohe Weihnachtstage ♥

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A Blogger's Christmas Madness Day 5 - Schneekugel-Törtchen

Vor einiger Zeit bin ich auf Pinterest über mehrere Bilder eines so genannten Snow Globe Cake gestolpert - perfekt für die Blogger's Christmas Madness von Kalinka's Kitchen, Karens Backwahn, The Whitest Cake Alive, Baking The Law, Judysdelight & mir!



Bei den meisten Rezepten nahmen die Kuchen dann aber enorme Ausmaße an und erstickten leider fast unter den Tonnen an Fondant - da musste was kleineres her! 



Unter der (zugegeben leider nicht veganen) Fondanthülle versteckt sich bei mir ein veganer Schokokuchen - wer sein Fondant auch noch vegan selbst herstellen möchte, sollte sich dieses Video von Claudia von Ofenkiefer anschauen - der Rest muss das Fondant ja nicht unbedingt aufessen (mal ehrlich - ich kennen niemanden, der diese ganzen Zuckermassen wirklich vollständig aufisst!).

Ich habe für mein Schneekugel-Törtchen einfache Schokomuffins gebacken und diese dann auf den Kopf gestellt - da es etwas schwer ist, die genauen Mengenangaben für einen Muffin rauszubekommen, bekommt ihr aus diesem Rezept 6 Muffins, von denen ihr 5 gerne gleich aufessen dürft (oder ihr zaubert einfach 6 kleine Schneekugel-Törtchen ;)).

Schneekugel-Törtchen

Was ihr braucht


für die Muffins (6 Stück)


  • 100 g normalen + 25 g braunen Zucker
  • 150 g Mehl
  • 25 g dunkles Kakaopulver zum Backen
  • 1 TL Backpulver
  • 7 EL Pflanzenöl
  • 180 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
außerdem
  • vegane Kakaocreme
für die Deko
  • Fondant in den Farben eurer Wahl
  • Plastekugel für den Weihnachsbaum, die sich halbieren lassen
  • Miniaturfiguren, Schleifen, Dekosteine, Zuckerperlen usw.

Wie ihr es macht

1 Heizt den Backofen auf 175° vor. Vermengt die Zutaten für eure Muffins zu einem cremigen Teig, welchen ihr in eure Muffinförmchen füllt und dann für ca. 20-25 Minuten in den Ofen schiebt.
Macht bitte nach 15 Minuten die erste Stäbchenprobe und entscheidet selbst, wie lange sie noch brauchen!

2 Lasst die Muffins gut auskühlen und dreht sie dann auf den Kopf. Womöglich müsst ihr sie dafür ein wenig begradigen, damit sie auch wirklich einen festen Stand haben!
Entscheidet euch für eine Fondantfarbe, die der Fuß eurer Schneekugel bekommen soll und rollt diese dann sehr dünn aus.
Ich habe mein weißes Fondant grob mit etwas blauer Lebensmittelfarbe verknetet um einen kleinen Marmoreffekt zu erzielen!

3 Bestreicht eure Muffins dünn mit der Kakaocreme und deckt sie dann mit dem Fondant ein.
Wie ihr seht, bin ich da überhaupt kein Profi!

4 Für die Kugel knetet ihr etwas weißes Fondant als Schneelandschaft und presst es innen an die Seite der Kugel, wo von außen der kleine Bippus zum Aufhängen dran ist (sollte eure Kugel so einen haben - ansonsten könnt ihr ihn einfach irgendwo in der Kugel befestigen).
Wiederholt das mit der anderen Hälfte der Kugel.
In den Fondant-Schnee presst ihr nun eure Figur, bestreut das ganze mit ein paar Dekorkugeln (oder Schneeflocken oder oder oder) und schließt die beiden Kugelhälften dann vorsichtig zusammen.
Wichtig ist, dass eure Figur mit der Fronstseite nicht zu den beiden Schließkanten der Kugelhälften zeigt - das sieht am Ende unschön aus!

5 Hat eure Kugel einen Bippus, so schneidet ihr einen kleinen Schlitz in die Oberseite eures mit Fondant bedeckten Muffins, in welchen ihr den Bippus beim Platzieren der Kugel verschwinden lassen könnt. Stellt die Kugel vorsichtig auf dem Schneekugel-Fuß ab. Aus Fondant könnt ihr nun noch eine Art Sicherungsring basteln, den ihr um die Schneekugel legt, damit sie nicht herunterfällt!
Am besten vor dem Andrücken leicht an der Unterseite mit Wasser befeuchten, dann hält das bombenfest!

6 Zum Schluss könnt ihr eure Schneekugel noch weiter dekorieren. Ich habe noch eine kleine Schneehaube aus weißem Fondant sowie ein Schleifchen angebracht. Ihr könnt natürlich auch ein Schleifenband einmal komplett um die Kugel binden (um die Schließkanten zu verdecken) ehe ihr sie auf dem Schneekugel-Fuß platziert. Macht, was euch Spaß macht und gefällt!



Ich hoffe, meine Erklärung war irgendwie verständlich. Und falls jemand mit dem Wort Bippus nichts anzufangen weiß - das ist diese kleine... nun ja... feste Lasche (?) durch die ihr ansonsten die Schnurr ziehen würdet, um die Kugel am Weihnachtsbaum aufzuhängen ;)

Egal jetzt! Auf jeden Fall wisst ihr jetzt, wie man so ungefähr ein Schneekugel-Törtchen zusammenbasteln kann - und dass ich (immer noch) irgendwie unbegabt bin, wenn es um Fondant geht!

Hier findet ihr übrigens die anderen Beiträge zu unserer #bloggerschristmasmadness!

Day 5 it's me!

[Foodchallenge] Wir backen für den Weihnachtsmann - Vegane Gingerbread Weihnachtsstrümpfe

Vor einiger Zeit habt ihr vielleicht diese süßen Cookies mitbekommen - und heute darf ich euch anlässlich unserer Foodchallenge (die diesen Monat gleich 2x stattfindet ;) ) zum Thema Geschenke aus der Küche auch das Rezept verraten!
Bevor ihr zum Rezept kommt, müsst ihr mir versprechen, unbedingt auch noch bei Maria, Jasmin und Maike vorbeizuschauen! Denn dort gibt es zum 2. Advent ein Hot Chocolate Kit, Schokotafeln mit gebrannten Mandeln und Zimtschnecken Müsli

Die veganen Gingerbread Cookies kommen als Weihnachtsstrümpfe daher - die ihr bei Bedarf sogar an euren Kamin hängen könnt! Ich habe sie für die Deko von Herrn J.s Adventssonntagskalender benutzt - natürlich halten sie sich nicht die ganzen vier Wochen - aber das müssen sie ja auch nicht. So lecker, wie sie sind, wandern sie eh gleich in den Mund ;)

Wer kein Fan von süßem Zuckerguss ist, lässt diesen einfach weg - ihr könnt eure Cookies für ein besseres Ergebnis natürlich auch mit Royal Icing garnieren, da ich auf diesem Gebiet allerdings noch ziemlich grün hinter den Ohren bin, habe ich mich lieber für die 'normale' Variante entschieden!



Vegane Gingerbread Weihnachtsstrümpfe
aus der Lecker Christmas 2014

Was ihr braucht
für 30-40 Stück (je nach Ausstecher)

  • 400 g Mehl
  • 125 g Rohrzucker
  • 2 TL Backkakao
  • 1,5 TL gemahlenen Zimt, Ingwer und Kardamon
  • 1 TL Natron
  • als Eiersatz: 1 TL Chiasamenmehl + 3 TL Wasser (Lecker Christmas verwendet hierfür 1/2 TL Leinmehl + 3 EL Wasser)
  • 225 g Zuckerrübensirup
  • 125 g vegane Magarine
  • für die Deko: Puderzucker, Wasser, Lebensmittelfarbe (am besten als Paste)


Wie ihr es macht

1 Verrührt das Chiasamenmehl mit dem Wasser, damit es in der Zwischenzeit quellen kann.
Anmerkung: Ich habe für das Mehl einfach meine vorhandenen Chiasamen im Mörser gemahlen. 

2 Vermischt alle trockenen Zutaten und gebt dann zuerst den Sirup und die Magarine und zum Schluss den Eiersatz zum Teig. Mit dem Knethaken (oder den Händen) glänzend verkneten, zu einer Kugel formen und diese in Frischhaltefolie gewickelt für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

3 Heizt den Backofen auf 175° vor. Den Teig rollt ihr nun portionsweise zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ca. 4 mm dick aus und stecht mit den Förmchen eurer Wahl eure Cookies aus.
Für das kleine Löchlein zur Aufhängung stecht ihr einfach am oberen Ende mit einer Lochtülle ein und entfernt den kleinen Teigkreis.
Diese kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und wandern für ca. 10 Minuten in den Ofen (die Ränder sollten schön braun sein).

4 Lasst eure Cookies komplett auskühlen. Vermengt dann Puderzucker und Wasser zu einer cremigen Paste und bestreicht eure Cookies damit. Wenn der Überzug getrocknet ist, könnt ihr sie mit der Lebensmittelfarbe bemalen!
Anmerkung: Ihr könnt natürlich auch den Guss verschiedenfarbig einfärben oder mit noch weiterem Dekor wie Zuckerperlen oder ähnlichem dekorieren! 



Ich weiß, dass meine Ausstecher eigentlich für Weihnachtsstiefel waren - aber mit ganz viel Liebe kann man sich den kleinen Absatz da am Ende wegdenken ;)

Ich hoffe, euch gefallen die Cookies und wünsche euch einen zweiten Advent!



PS: Wer noch ein wenig stöbern möchte, sollte sich unbedingt durch die wundersüße Weihnachtszeitung von Maike klicken!

Buntes Soulfood - Reisnudelsuppe mit knusprigem Tofu

Zum 1. Advent habe ich heute weder Plätzchen noch Punsch für euch - sondern eine leckere bunte (Winter-)Suppe, die euch jeden was-ist-denn-heute-für-ein-doofes-Wetter-Tag verschönert!
Mit viel Ingwer und Chili heizt sie euch dazu noch richtig ein und der knusprige Tofu ist das perfekte Topping zu den weichen Reisnudeln und dem knackigen Gemüse.



Reisnudelsuppe mit knusprigem Tofu

Was ihr braucht
für 4 Personen


für die Brühe


  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • 6 getrocknete Shitake-Pilz
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer
  • Sojasoße nach Belieben
für den Tofu
  • 250 g Tofu
  • 3 EL Sojasoße
  • 3 EL Sriracha Soße (das ist diese super leckere scharfe rote Soße ;) )
  • 1 EL Hoisinsoße
  • Salz, Pfeffer
außerdem
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Dose Enoki-Pilze
  • Sojasprossen nach Wunsch
  • 4 Köpfe Pak Choi
  • 250 g Reisnudeln
  • Chili & Koriander, gehackt (nach Bedarf)

Wie ihr es macht

1 Für die Brühe schneidet ihr die Frühlingszwiebeln in feine Ringe sowie den (geschälten) Ingwer in Scheiben. Gebt beides zusammen mit den Pilzen in einen großen Teebeutel für losen Tee (gibt es zum Beispiel bei DM) und hängt diesen in die Gemüsebrühe. Kocht alles auf und lasst es dann für ca. 15 Minuten köcheln. Entfernt danach den Teebeutel und schmeckt alles mit etwas Sojasoße ab.
Anmerkung: Wenn ihr die Brühe etwas geschmacksintensiver haben wollt, könnt ihr den Ingwer auch mit einer feinen Reibe direkt in die Brühe reiben!

2 Für den knusprigen Tofu heizt ihr euren Ofen auf 200° vor. Schneidet den Tofu in kleine Stücke und mariniert ihn mit den Soßen. Gebt ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, streut etwas Salz und Pfeffer darüber und schiebt ihn für 10-12 Minuten in den Ofen (je länger, desto knuspriger).

3 Nun widmet ihr euch den restlichen Suppeneinlagen. Schneidet die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe, lasst die Pilze abtropfen und wascht eure Sprossen. Den Pak Choi blanchiert ihr kurz in kochendem Wasser (ca. 1 Minute) und lasst ihn danach kurz ein kaltes Wasserbad nehmen.
Das (kochende) Kochwasser jedoch nicht wegschütten - da kommen jetzt nämlich die Reisnudeln für ca. 2 Minuten hinein, bis sie gar sind aber noch etwas Biss haben. Gießt sie dann ab und verteilt sie gleich auf eure Schüsseln.

4 Auf den Reisnudeln verteilt ihr die Sprossen, die Pilze und den Pak Choi, Gebt dann je 2-3 Kellen Brühe darauf und streut zum Schluss die Frühlingszwiebeln, den knusprigen Tofu und etwas gehackte Chili und Koriander darüber. Mit einem extra Schuss Sojasoße (und etwas Sriracha Soße ;) ) servieren!

Fertig!



Ihr könnt die Toppings natürlich ganz nach Bedarf variieren oder erweitern. Wie wäre es zum Beispiel mit noch mehr verschiedenen Pilzen oder etwas Chinakohl? Natürlich könnt ihr statt des Tofus auch Fleisch verwenden (dieses solltet ihr allerdings wohl besser in der Pfanne garen)!

Die Suppe kann ich mir auch gut als Gemeinschaftsessen vorstellen - ein großer Topf mit Brühe in der Mitte, die Toppings in verschiedenen kleinen Schüsselchen und jeder darf sich nach Herzenslust bedienen und seine eigene Suppe zusammenstellen :)

Ich wünsche euch einen schönen ersten Advent ♥

Pasta mit Auberginensoße, die eigentlich keine sein sollte..

Manchmal entstehen aus doofen Dingen richtig tolle Sachen. Missgeschicke erweisen sich als Glücksgriffe und im Endeffekt ist man dann plötzlich wieder super glücklich, obwohl vorher so gar nichts hinhauen wollte!

So ging es mir am letzten Mittwoch. Zum Finale von The Taste hatte ich einige Freunde zur gemütlichen Fressrunde eingeladen und wollte ihnen den Vegan Queso Dip von Dana & John vorsetzen.
Irgendwie habe ich allerdings die Menge an Aubergine total verhauen (im Nachhinein frage ich mich auch, wie dämlich ich denn sein kann... tsts) - auf jeden Fall kam der Dip nicht so wunderbar cheesy creamy und gelb daher, wie bei den beiden, sondern sah eher aus wie.. Moppelkotze*.
(* Mir ist bewusst, dass Moppelkotze eigentlich ein eigenständiges Gericht ist. Wir hier benutzen den Ausdruck allerdings für alles undefinierbare und irgendwie komisch aussehende ;) )

Kurzerhand habe ich die Moppelkotze Auberginensoße dann über meine Pasta gekippt und siehe da - es schmeckt trotz allem einfach fantastisch! Ich hatte vorher noch nie Aubergine als Soße verarbeitet, geschweige denn zusammen mit Pasta verspeist und war wirklich positiv überrascht.

Natürlich werde ich mich auch noch mal am Queso Dip versuchen (der hat mich jetzt angefixt), aber bis dahin dürft ihr euch erstmal an meinem Missgeschick total tollem Zufall erfreuen!




Pasta mit Auberginensoße

Was ihr braucht
für 4 Personen

  • 4 Auberginen
  • Salz
  • Olivenöl
  • 360 ml Mandelmilch
  • 3 EL Hefeflocken
  • 1 gepresste Knoblauchzehe
  • 1 TL Cumin
  • 1 TL Chilipulver
  • Pfeffer nach belieben
  • 2 EL Speisestärke
  • 600 g eurer Lieblingspasta
  • optional: veganer Parmesan, Chiliflocken, Koriander

Wie ihr es macht

1 Schneidet die Auberginen in ca. 1 cm dicke Scheiben und bestreut diese mit Salz. Nach ca. 10 Minuten wascht ihr die Scheiben (und das Salz) ab und tupft sie gut trocken.
Bestreicht sie dünn mit Olivenöl und gebt sie dann unter den Backofengrill, bei voller Hitze für ca 4 Minuten (nach 2 Minuten die Scheiben wenden!).

2 Die heißen Auberginenscheiben wickelt ihr in Alufolie und lasst sie für ein paar Minuten dämpfen. Danach befreit ihr sie von der äußeren Schale und eventuellem Rand, der noch fest ist.

3 Die Auberginen kommen nun zusammen mit den restlichen Zutaten in euren Mixer und werden einmal durchgemixt ;) 
Gießt die Soße in einen Topf und haltet sie warm.

4 Kocht eure Pasta al dente und fangt beim abgießen etwas vom Nudelwasser auf (ca. 1-2 Kellen). Mischt dann sofort die Nudeln mit dem Kochwasser und der Auberginensoße und serviert sie mit dem Parmesan und auf Wunsch auch mit Chiliflocken und etwas Koriander!



Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Dienstag ♥