Montag, 27. Mai 2013

Unser Trip nach Prag - Teil 2

Eine Woche ist es jetzt schon wieder her, dass Frau J., Frau K. und ich uns auf nach Prag machten.
Hier konntet ihr schon einiges über den ersten Teil unserer Reise lesen und jetzt kommen die letzten Tage!

Am Sonntag sind wir Metro gefahren - eine wahre Wohltat für unsere geschundenen Füße - aber die extrem steilen Rolltreppen waren nichts für mich!



Unser Ziel war der Friedhof Olsany (Olsanske Hrbitovy) im Osten der Stadt.
Hä? Friedhof?
Ja, Frau J. und ich haben einen geheimen Faible für Friedhofe - nicht, dass wir dort Katzen opfern würden oder um Mitternacht ums Feuer tanzen - nein, wir mögen die Atmosphäre, Stille und Architektur.
Gerade der Olsany Friedhof bietet unheimlich viele sehr alte Gräber, die mittlerweile so viel und doch nur noch so wenig erzählen.
Obwohl der Friedhof mitten in der Stadt liegt, hört man kein einziges Auto, die großen Bäume verschlucken jedes kleine Geräusch.



Der Friedhof ist so groß, dass man sich  locker darin verläuft - und von jedem größeren gehen unzählige kleinere Pfade ab, so das man immer tiefer in das Gewirr an Gräbern vordringen kann.
Aber irgendwann war auch unsere Entdeckerlust gestillt - unser Hunger dafür umso größer.

Schon am Vortag hatte ich die kleine Sushibar sushi time gegenüber der Hauptpost entdeckt - und da schlepte ich Frau J. und Frau K. jetzt auch hin! :)


Besonders geschmeckt haben mir die Makis in der Mitte! (Ich konnte der Karte leider nicht entnehmen, aus was genau die Füllung bestand, aber ich denke, es wird Seegras oder Algen gewesen sein - auf jeden Fall yummy yummy yummy!)
Die Preise sind beim Sushi leider dem europäischen Standard entsprechend - man kann hier also kein wirkliches Schnäppchen schlagen.

Frau J. hatte nach unserer Sushi-Eskapade noch Appetit auf etwas Süßes, also ging es auf dem Weg zur Brücke der Legionen (Most Legii, parallel zur Karlsbrücke) noch einmal ins LE CARROUSEL, wo ein super leckeres Stück Choco-Tarte to go unser Wegbegleiter wurde.



Eigentlich wollten wir von der Most Legii auf die Insel mitten auf der Moldau, allerdings wurde diese gerade bebaut und war weiträumig abgesperrt. Spontan entschieden wir uns deswegen für eine Tour mit dem Tretboot - die wohl beste Entscheidung des ganzen Tages!




Für 200 Kronen konnten wir eine Stunde in der prallen Sonne treten (Sonnenbrand gabs gratis dazu ;)) - und natürlich bekamen wir kein normales Tretboot, nein, wir bekamen ein Treetboot-Auto. Richtig mit (aufgemalten) Reifen & Lenkrad. Nur eine Hupe hat gefehlt, die hätte ich bei so manch anderen 'Verkehrsteilnehmern' echt gerne mal benutzt!

Von der Most Legii machten wir uns dann auf den Weg hoch zur Burg. Auf dem Weg dahin kamen wir an schönen wir auch sehr komischen Plätzen vorbei - so ist das 'Baby' was ihr auf dem Bild seht, eines der vielen Babys, die den Prager Fernsehturm 'empor krabbeln' - hier mehr dazu.
Ich finde die Babys absolut gruselig, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden!


Nach gefühlten Stunden hatten wir endlich den Aufstieg zur Burg hinter uns - der Ausblick war sagenhaft & entschädigte für die Qualen ;)




Eine kleine witzige Geschichte nebenbei: Als meine Oma als junge Frau in Prag war, dachte sie, dass die Wachmänner vor der Burg (wie ihr sie auf dem Bild oben seht) nur Puppen wären und ist zielsicher auf einen zugelaufen und wollte ihn anfassen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sie sich erschrak, als die vermeintliche Puppe atmete ;)
Ob sie Ärger bekam weiß leider nicht, aber die Herren dort erleben dieses 'Anfassen' sicherlich öfters!

Abends trafen wir uns dann noch einmal mit Frau J.s Bruder zum Abendessen in unserem Viertel und dann war er auch schon da - der letzte Morgen in Prag.

Die verbliebenen Stunden nutzen wir ausgibig zum Einkaufen und wollten einfach nur unsere restlichen Kronen verprassen. Eher spontan sind wir auch in einen Laden am Wenzelsplatz 'gefallen' - dem Reserved.
Unten ähnelt er Bershka (welchen es auch in Prag zu finden gibt) - aber oben, OBEN, OBEN!!! gibt es eine wunderbare Home-Abteilung, die gerade allerlei Geschirr im Sale anbot.
Ihr wollt gar nicht wissen, wie schwer mir die Entscheidungen fielen - schließlich musste ich ja jeden Teller und jedes Schüsselchen zum Bahnhof und nach Hause tragen, da der Koffer schon im Bahnhofsschließfach eingeschlossen war.

Meine Auswahl fiel dann auf diese Schmuckstücke:


Besonders die blaue Schale hat es mir angetan - und ich bereue es, immer noch nicht dazu gekommen zu sein, etwas mit und auf ihr zu zaubern..

Auf der Karlsbrücke kaufte jeder ein paar wunderschöner Ohrringe und im Albert am Wenzelsplatz deckten wir uns noch mit allerlei tschechischen Köstlichkeiten ein.
Ich habe meine Leidenschaft am Teeregal ausgelebt - hier seht ihr meine Ausbeute:



Gar nicht soooo viel, oder? ;)
Birne & Erdbeere habe ich auch schon ausprobiert - der ganze Rest wartet geduldig auf mich.
Welchen würdet ihr gerne probieren?

Bepackt mit all unseren Einkäufen ging es dann zurück zum Bahnhof und irgendwann hieß es dann auch: Abschied nehmen.




Bye bye Prag,
Na shledanou!

Kommentare :

  1. Richtig schöne Fotos! :)

    LG Marie

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  2. So schön :) Da wird man ganz neidisch. Ich hoffe ich komm auch mal dazu mit meiner Freundin so einen feinen Trip machen kann. :)
    Dazu noch so tolle Fotos. Herrlich

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  3. Sehr schöne Bilder und Reise. Ich plane schon seit Jahren eine Tour nach Prag, vielleicht schaffe ich es 2014 endlich.

    LG

    http://barbarellaandhusband.blogspot.de/

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  4. Sehr schöne Bilder! Da hat man fast das Gefühl dabei gewesen zu sein. Ich habe seit meiner Abifahrt Prag) nicht mehr gesehen, habe jetzt aber überlegt mal wieder hin zu fahren! Dein Blog ist echt cool! Danke für die vielen Eindrücke und Ideen!

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