Mandel-Schoko-Pralinen mit Amaranth

Als ich im Supermarkt an einer Dose gezuckerter Kondensmilch vorbei lief, konnte ich einfach nicht widerstehen!
Wie mit der roten Beete habe ich auch hier meine Vorliebe für diese Köstlichkeit entdeckt und habe heute und am Wochenende gleich zwei Rezepte für euch, die auf dieser Nachschkatzen-Versuchungs-Delikatesse aufbauen!


Heute dreht sich alles um kleine Köstlichkeiten, nämlich Pralinen!
Genauer gesagt Mandel-Schoko-Pralinen mit einer Hülle aus Zartbitterschokolade und gepufftem Amaranth!*puh*
Vor einiger Zeit bin ich auf einem Foodblog auf ein Rezept für Kondensmilch-Pralinen gestoßen. Als ich jetzt wieder danach suchte, war es wie ausgelöscht, weswegen ich selbst ein wenig herumprobieren musste.
Tadaaaaa - mein Ergebnis:




Fürs erste Mal recht gut, oder? :)
Bis jetzt hatte ich mich nur an gegossenen Pralinen versucht, deswegen war es gestern ein kleines Highlight, das erste Mal so etwas zu versuchen!
Als hätte ich gerade nicht genügend andere Sachen, die ja eigentlich Vorrang hätten..

Was ihr braucht:
für 8-10 Stück

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 - 1 1/2 EL gezuckerte Kondensmilch
  • 1/2 - 1 EL Nussnougatcreme
  • 1 TL Kakaopulver
  • optional: 1/2 - 1 EL Puderzucker
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 3 EL gepuffter Amaranth

Wie ihr es macht:

1 Vermischt alle Zutaten (bis auf die Zartbitterschokolade & den Amaranth) zu einem leicht klebrigen Teig. Ich habe die Zutaten Pi mal Daumen abgemessen, deswegen schaut bitte: sollte der Teig zu trocken sein, gebt einfach noch etwas Kondensmilch oder Nougatcreme hinzu - ist er zu feucht, etwas mehr Mandelmehl oder Kakaopulver.
Probiert die Masse, ist sie euch nicht süß genug? Dann husch noch den Puderzucker dazu!

2 Aus dem Teig formt ihr jetzt kleine Kugeln - je nachdem, wie groß ihr sie haben wollt! Ich mag es, wenn die Pralinen etwas kleiner sind - denn dann kann man viel schneller viel mehr davon essen!
Die Kugeln kommen für 15 Minuten in den Kühlschrank.

3 In der Zwischenzeit schmelzt ihr die Schokolade entweder in der Mikrowelle oder überm Wasserbad.
Gebt den Amaranth in einen tiefen Teller und holt die Pralinenkugeln aus dem Kühlschrank!

4 Nun zieht ihr die Kugeln nacheinander erst durch die Schokolade und rollt sie dann durch den Amaranth. Das Überziehen mit der Schokolade funktioniert am besten mit zwei kleinen Löffeln und das Rollen mit den Fingern.
Wer solch ein professionelles Pralinenbesteck hat, kann natürlich das verwenden!

5 Lasst die Pralinen fest werden. Wer will, kann mit der restlichen Schokolade noch ein Muster auf die Kleinen zaubern oder sie gleich so verputzen. Yummy!




Anmerkung zum Amaranth: Ihr bekommt ihn in jedem Biobereich, zum Beispiel bei DM, Rossmann oder in Denn's Biomarkt. Amaranth ist nahezu geschmackslos und ich habe ihn eigentlich nur wegen des Gefühls auf der Zunge verwendet, das man bekommt, wenn man sich so eine Praline in den Mund steckt. Ich mag es, wenn sich etwas anders 'anfühlt' als es auf den ersten Blick aussieht ;)
Ihr braucht den Amaranth nicht - wie ihr seht, habe ich einige Pralinen auch ohne gemacht & einfach nur ein Mandelblättchen zur Deko oben drauf gelegt!


Und noch eine kleine Geschichte für den nächsten Kaffeeklatsch: Ich hatte nicht genügend vorgemahlene Mandeln für 10 Pralinen, also habe ich einfach ein paar Mandelblättchen im Mörser zerkleinert. Leider habe ich nicht bedacht, dass ich am Abend vorher getrocknete Chilis im Mörser bearbeitet hatte...
Was passiert also? Liv probiert ihre erste Praline, kaut, schmeckt, genießt... mmhhhhmmmm.. und plötzlich WHAT THE F****?! SCHARF! ccchhhhhhhhhhhzzzzzzz...
Ja - so ungefähr dürfte es abgelaufen sein. Ich Doofi!
Keine Angst - das Rezept oben ist jetzt vollkommen chilifrei! ;)


Und wenn ihr euch fragt "Und was mache ich jetzt mit der angebrochenen Dose Kondensmilch?" - entweder, ihr wartet auf das morgige Rezept oder ihr probiert mal den Thai Iced Tea (das Rezept hat mir die liebe Nini von Schizophrenia's kleine Welt damals zugesteckt!)



PS: Diese schönen chinesischen Löffel sind mein zweiter toller Flohmarktfund. Ich liebe den goldenen Rand, der macht sich so schick auf Bildern!