Die erste Woche ist geschafft..

Eine ganze Woche ohne Zucker, Süßes, Weißmehl und übermäßige Kohlenhydrate liegt hinter mir - das hört sich zwar nicht viel an, ich will trotzdem einmal ein kleines Statement abgeben:

1. Erstaunlicherweise sind es nicht die Kohlenhydrate, die mir Probleme bereiten. Auch nicht das Weißmehl oder die Milchprodukte. Ich komme damit sehr gut zurecht, habe meine Freude an Dinkelmehl & Co. gefunden und da mein Herz auch so Tee & stillem Wasser gehört, ist es auch nicht schwer, auf andere Getränke zu verzichten.
Was mir wirklich richtig fehlt: Schokolade. Anderen Süßkram kann man leicht durch Stevia oder Obst ersetzen - aber Schokolade.. nein - da gibt es keinen Ersatz für! Das ist wirklich das Allerschwerste für mich. Wenn ich nur daran denke.. ein Stück Schoki oder einen kleinen Happen Nutella.. oh Gott..
Aber: ich habe nicht damit angefangen, um nach einer Woche schon wieder schwach zu werden - und ich habe mir ja auch vorgenommen, dass Ganze nicht mein Leben lang zu machen.
Das heißt: vier Wochen ohne Schokolade sind ein schönes Ziel und danach muss es ja kein übermäßiger Genuss sein (ich denke hierbei an meinen Löffel im Nutellaglas) - aber wenigstens ein kleines, klitzekleines Bisschen!

2. Zu meiner Haut: natürlich ist das eine sehr subjektive Einschätzung, aber ich kann sagen, dass zumindest in dieser Woche keine neuen Unreinheiten hinzugekommen sind, sondern die alten langsam am Abheilen sind.
Ob das nun allerdings an dem Verzicht auf Kohlenhydrate, dem Verzicht auf Zucker oder der neuen Pflegeserie, die ich zeitgleich mit meiner Ernährungsumstellung eingeführt habe, liegt, kann ich nicht sagen. Am schönsten wäre es natürlich, wenn es nicht der Zucker wäre... ;)

3. Allgemeines Befinden: Kennt ihr die Folge der Simpsons, wo Bart, Homer und Marge von Lisa rein vegetarisches Essen bekommen und dann erstmal krank/fertig auf der Couch liegen, weil ihr Körper nicht an diese gesunde Kost gewöhnt ist?
So in etwa habe ich mich auch die ersten Tage gefühlt, nur ist es bei mir der Zucker. Ich habe richtig gemerkt, dass mein Körper es gar nicht mehr gewohnt (oder gewöhnt?) ist, sich selbst die 'guten Sachen' aus der Nahrung erarbeiten zu müssen, um zB 'glücklich' zu sein - ich war es einfach gewohnt, mir nen ein paar Löffel Nutella in den Mund zu stecken und dann stieg der Blutzucker von ganz allein.
Aber ich bin einfach durchgängig satt, wenn ich etwas gegessen habe. Es gibt keine 'Zwischendurch'-Snacks mehr, kein 'ich ess mal eben noch den Schokoriegel' - was mich sonst noch hungriger gemacht hat.

Fazit:
Ich bin gespannt, wie die weiteren Wochen verlaufen. Zu Halloween werde ich mit Schokolade und Zucker arbeiten (für die Halloweenfeier) - werde mir aber auch einige Sachen ohne Schoki und mit Stevia zubereiten. Herr J. ist stolz auf mich ♥ , dass ich das durchziehe - und meine Frau Mama erst.
Und ich.. tja - ich hoffe, dass ich es einfach mal schaffe, dem inneren Schweinehund zu zeigen, wo der Hammer hängt ;)